Haarkur Anwendung: Tipps für trockene Haare

Im Sommer strapazieren Wind, Sonne und Hitze unser Haar, in den Herbst- und Wintermonaten sind es Kälte und trockene Heizungsluft. Aber auch häufige Haarfärbungen und Aufhellungen können Ihren Haaren zusetzen. Deshalb darf eine Kur in keiner Pflegeroutine fehlen.

Viele Menschen leiden unter trockenen Haaren. Und zwar nicht nur im Hochsommer, wenn Hitze und UV-Strahlen der Kopfhaut und den Haaren zusetzen, oder im Winter, wenn die trockene Heizungsluft sich auf Talgproduktion und Haarstruktur auswirken. Wenn die Haare glanzlos sind und sich spröde anfühlen, fragen sich viele Betroffene: Was hilft gegen trockene Haare?

Lesen Sie hier, welche Haarprodukte und Hausmittel infrage kommen und was bei der täglichen Pflege wichtig ist.

Was ist eine Haarkur und wo liegt der Unterschied zur Haarmaske?

Anders als ein Conditioner, den Sie nach jeder Haarwäsche anwenden sollten, handelt es sich bei einer Haarkur um ein Extra an Pflege. Dasselbe gilt übrigens für eine Haarmaske - die beiden Begriffe sind nämlich im Grunde gleichbedeutend. Lediglich die Zusammensetzung der einzelnen Produkte kann variieren. Masken enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Ölen.

Was bringt eine Haarmaske?

Die Verwendung einer Haarkur in Ihrer Pflegeroutine hat viele Vorteile.

Ob Frizz, Feuchtigkeitsmangel, Haarbruch, Probleme beim Kämmen, Spliss oder Proteinmangel - die Wirkung einer Haarkur ist vielfältig. Auch wenn Ihre Haare gesund sind, Sie sich aber mehr Glanz wünschen oder coloriertes Haar pflegen möchten, ist eine Maske die richtige Wahl.

Betrachte sie als hochwirksame Behandlungen für dein Haar, die dazu entwickelt wurden, eine dringend benötigte Portion Liebe und Pflege zu liefern. Haarmasken gehen über deinen regulären Conditioner hinaus und bieten eine konzentrierte Dosis an Nährstoffen, die tief in deine Strähnen eindringt. Ganz wie ein Spa-Tag für deine Haare!

Es gibt eine breite Palette an Haarmasken da draußen, die jeweils auf bestimmte Haarprobleme zugeschnitten sind.

Feuchtigkeitsspendende Masken sind wie ein großes Glas Wasser für trockene und krause Strähnen und hinterlassen sie weich und geschmeidig. Hat dein Haar viel durchgemacht? Eine Protein Haarkur wirkt Wunder bei geschädigtem und brüchigem Haar, indem sie es stärkt und vor Bruch schützt.

Krauses Haar bändigen, kann ein Kampf sein. Jedoch kannst du mit der Anwendung von Haarmasken dieser Herausforderung gewachsen sein.

Wie benutzt man eine Haarkur?

Damit die Pflege auch richtig wirken kann, ist es entscheidend, dass Sie Haarmasken auch richtig anwenden.

Die erste Frage, die dabei häufig aufkommt, ist: Kommt die Haarmaske vor oder nach dem Shampoo? Und kommt nach der Haarkur noch Conditioner?

Eigentlich ganz einfach: Eine Maske tragen Sie nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen Ihres Conditioners auf das feuchte Haar auf. Wenn Sie die Haarkur vor dem Waschen einarbeiten bzw. Haarmasken ins trockene Haar auftragen, kann die Pflege ihre Wirkung nicht gut entfalten. Denn erst durch das Haarewaschen wird die schützende Schuppenschicht des Haars geöffnet und die nährenden Inhaltsstoffe können ins Innere eindringen.

Wie wendet man eine Haarkur an?

  1. Vorbereitung: Waschen Sie Ihre Haare, verwenden Sie wie gewohnt eine Spülung und waschen Sie diese aus. Anschließend trocknen Sie das Haar mit einem Handtuch vorsichtig an.
  2. Haarmaske auftragen: Verteilen Sie die Maske mit einem grobzinkigen Kamm im feuchten Haar. So gelangt sie bis in die Spitzen und wird gleichmäßig verteilt. Arbeiten Sie die Pflege erst ab Ohrhöhe in die Längen ein, da das Haar am Ansatz von Natur aus fettiger ist. Eine Haarmaske zur Anwendung am Ansatz ist eher gegen trockene Kopfhaut geeignet.
  3. Einwirkzeit beachten: Wickeln Sie Ihr Haar anschließend in ein Handtuch und lassen Sie die Maske einwirken. Durch die entstehende Wärme öffnet sich die Schuppenschicht der Haare, sodass die Wirkstoffe besser eindringen können. Wie lange Sie die jeweilige Haarkur einwirken lassen müssen, entnehmen Sie einfach der Packungsbeilage.
  4. Haarkur auswaschen: Nach der Einwirkzeit spülen Sie Ihr Haar gründlich aus - erst mit warmem, zum Schluss noch mit kaltem Wasser. Wünschen Sie sich vor allem eine Pflege gegen Spliss, können Sie die Haarmaske auch nur in die Spitzen einarbeiten.

Für noch mehr Pflege besteht auch die Möglichkeiten, Haarmasken über Nacht einwirken zu lassen.

Während eine Haarmaske Wunder für die Längen und Spitzen deiner Haare bewirken kann, ist die direkte Anwendung auf der Kopfhaut eine andere Geschichte. Tiefenpflegende Haarmasken enthalten oft schwere Öle und Butter, die fantastisch sind, um dein Haar zu pflegen. Diese Inhaltsstoffe können jedoch gleichzeitig deine Kopfhaut und deine Haarwurzeln fettig machen oder Ablagerungen verursachen.

Es gibt ein paar zusätzliche Tricks für eine Haarmasken Anwendung, um deine Ergebnisse auf das nächste Level zu heben.

Möchtest du deinem Haar eine VIP-Behandlung gönnen? Füge Wärme hinzu! Wickle ein warmes Handtuch um dein Haar, nachdem du die Maske aufgetragen hast, oder verwende sanft einen Föhn bei niedriger Hitze. Dieser Schritt hilft, die Cuticula deines Haares zu öffnen, damit die Maske effektiver eindringen kann. Dies ist besonders vorteilhaft für Haare mit geringer Porosität.

Verwende eine Wet Brush oder einen grobzinkigen Kamm, um die Maske gleichmäßig in deinem Haar zu verteilen. Sei sanft zu deinem frisch behandelten Haar. Anstatt es grob mit einem Handtuch abzutrocknen, wähle einen zarten Ansatz. Wickel dein Haar in ein weiches Bambus-Haartuch, um überschüssiges Wasser ohne unnötige Reibung aufzunehmen.

Um deine Haarmasken-Routine zu ergänzen, ist die Auswahl des richtigen Shampoos und Conditioners entscheidend. Wähle deine Produkte entsprechend deinem Haartyp und deiner Probleme. Für feines Haar wähle volumengebende Formeln, um Fülle ohne Beschwerung hinzuzufügen.

Der letzte Schritt besteht darin, das beste Produkt für die einzigartigen Bedürfnisse deiner Haare auszuwählen. Bei einer Vielzahl von Haarmasken zur Auswahl ist es wichtig, die ideale Maske zu finden.

Für Haare, die intensive Rekonstruktion benötigen, ist eine Proteinmaske die Antwort. Im Gegensatz zu traditionellen Masken wird dieser Pre-Shampoo-Balsam auf trockenem Haar aufgetragen, noch bevor du unter die Dusche gehst. Einer der größten Vorteile? Du hast die Kontrolle über die Behandlungsdauer. Trage den Balsam auf und lasse ihn für eine schnelle 10-minütige Notrettung oder Übernacht Haarkur für maximale Feuchtigkeitszufuhr einwirken.

Oft übersehen, ist die Anwendung einer Haarmaske ein entscheidender Schritt in jeder Haarpflegeroutine.

Nicht nur bei der Haut, auch beim Haar wollen wir alles richtigmachen. Aber die Vielzahl an verschiedenen Produkten macht es einem nicht gerade leicht. Und so passiert der ein oder andere Bad Hair Day. Wir helfen Ihnen auf die Sprünge, damit Ihr Haar nicht schlaff aussieht oder in alle Richtungen absteht, sondern den richtigen Schwung bekommt.

Besonders bei widerspenstigen, schwer kämmbaren Haaren erweisen sich Spülungen oder Conditioner (engl. Synonym) als sinnvolle Helfer. Sie glätten mit ihrem Säuregehalt die raue Schuppenschicht des Haars und machen es geschmeidig. Aber genau dieser saure pH-Wert, der sich die Haare zusammenziehen lässt, ist auch der Grund, weshalb Spülungen meist schnell wieder ausgewaschen werden müssen.

Der Name ist Programm - die Pflege kommt hier auf Dauer etwas kurz. Genau wie beim Shampoo, ist auch Kur nicht gleich Kur.

Neigen Sie zu fettigem Haar, sollten Sie zu einer Haarkur greifen, die gleichzeitig auch die Kopfhaut pflegt. Denn übermäßige Fett- beziehungsweise Talgproduktion deutet auf ein gestörtes Gleichgewicht der Kopfhaut hin. Daher sollten Sie unbedingt Ihr Augenmerk auch darauf richten!

Nicht selten wundern wir uns darüber, dass die Kopfhaut einerseits juckt und schuppt und auf der anderen Seite das Haar schnell wieder fettig wird. Was auf den ersten Blick paradox erscheint, macht durchaus Sinn: Die gestresste, aus dem Gleichgewicht geratene Kopfhaut versucht mit erhöhter Talgproduktion, einer Austrocknung entgegenzuwirken.

Schließlich muss sie ganz schön viel aushalten - häufig zu heißes Wasser, langes Duschen und zu große Mengen Shampoo waschen sie regelrecht aus, worunter letztlich auch das Haar leidet.

Ratsam ist, die Haare vom Profi, am besten beim nächsten Friseurbesuch, einmal analysieren zu lassen.

Ihr Haar ist in den Längen trocken und splissanfällig? Dann sollte eine Haarkur einmal in der Woche zur Anwendung kommen.

Wir empfehlen die Intensiv Hair Repair Spülung und Kur mit Olivenöl von medipharma cosmetics: Etwa ab Ohrhöhe in die unteren Partien geben, dafür die Kur oder Intensiv-Spülung mit einem groben Kamm oder einer speziellen Bürste im Haar verteilen.

Im Idealfall wickeln Sie das gut ausgewrungene Haar in ein Handtuch, denn durch die entstehende Wärme können die Pflege-Wirkstoffe besser in die Haare einziehen und dort ihre Tiefenwirkung entfalten. Nach ein paar Minuten gründlich ausspülen.

Extra-Tipp: Wenn das Wasser bei Ihnen sehr kalkhaltig ist, nehmen Sie für den letzten Spülgang eine Flasche mit Mineralwasser - für besonders schöne Glanzeffekte.

Für sehr trockenes und strapaziertes Haar empfiehlt es sich, die Haarkur oder -Maske länger einwirken zu lassen, entweder über den ganzen Tag (die Haare einfach zu einem Chignon/Dutt hochstecken) oder über Nacht (Haar ins Handtuch wickeln).

Für feines Haar eignen sich auch Sprühkuren, die nicht ausgespült werden müssen. Der Vorteil: Diese „Leave-In- Haarkuren“ beschweren dünnes Haar durch ihren geringeren Ölanteil nicht unnötig.

Je nach Haartyp können Sie eine Kur auch in der Anwendung variieren - bei sehr trockenen Spitzen etwa massieren Sie das Pflegeprodukt besonders gut in die Problemzonen ein.

Intensive, besonders reichhaltige Kuren lassen stumpfes und trockenes Haar wieder glänzen und füllen seine natürlichen Depots wieder auf. Risse in der Schuppenschicht werden gekittet und die Haaroberfläche geglättet. Mithilfe flüssiger Haarbausteine wird die Haarstruktur wieder gestärkt - Haarbruch wird gemindert und vorgebeugt.

Auch hier kann eine Intensiv-Kur sanft einmassiert werden und ihre pflegende Wirkung entfalten.

Trockene, krause, kaputte Haare RETTEN! - Plötzlich glänzendes Haar!

Wie oft sollte man eine Haarkur machen?

Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.

Haartyp und Zustand - Wenn dein Haar eher trocken oder stark beschädigt ist, kannst du von einer häufigeren Anwendung einer Haarmaske profitieren.

Andere Haarprodukte - Beachte die anderen Produkte, die du in deiner Haarpflegeroutine verwendest.

Art der Haarmaske - Unterschiedliche Masken haben unterschiedliche Zwecke und Intensitäten. Zum Beispiel sollte man Haar Proteinbehandlungen in der Regel etwa 2-3 Mal im Monat anwenden, um dein Haar nicht mit zu viel Protein zu belasten.

Letztendlich besteht der Schlüssel darin, herauszufinden, wie oft du eine Haarmaske verwendest, indem du auf dein Haar hörst. Wenn es etwas matt oder widerspenstig aussieht, ist es vielleicht Zeit für die Anwendung einer Haarkur.

Kann man eine Haarmaske auf trockenem Haar anwenden?

Die meisten Haarmasken sind so konzipiert, dass sie auf feuchtem Haar aufgetragen werden. Die Verwendung eines milden Shampoos zuerst ist entscheidend bei den meisten Haarmasken-Formulierungen.

Es gibt jedoch eine spezielle Kategorie von Haarmasken, die auf trockenem Haar aufgetragen werden können - Pre-Shampoo Haarbalsame. Diese tiefenpflegenden Behandlungen, oft auf Ölbasis, entfalten ihre Wirkung, noch bevor du unter die Dusche gehst. Sie sind darauf ausgelegt, dein Haar tief zu nähren und als Schutzschild gegen den Reinigungsprozess zu wirken, der folgt.

Haarmaske vor oder nach der Spülung auftragen?

Viele fragen sich, ob sie die Haarmaske vor oder nach der Spülung verwenden sollten. Die Verwendung eines Conditioners nach einer Haarmaske ist wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Die Kombination eines Conditioners mit einer Haarmaske verleiht deinem Haar eine doppelte Portion Pflege. Während die Maske spezifische Probleme anspricht, spendet der Conditioner eine zusätzliche Feuchtigkeit und macht die Haar pflegeleichter. Er hilft auch, die Cuticula zu versiegeln, um sicherzustellen, dass dein Haar die Vorteile der Maske behält.

Kann man eine Haarkur über Nacht einwirken lassen?

Wenn dein Haar besonders trocken ist, kann das Schlafen mit einer Maske tatsächlich die Vorteile erhöhen. Wenn du eine Haarkur für die Nacht in Betracht ziehst, wähle eine mit einer dickeren, balsamartigen Textur. Diese tropft während des Schlafens weniger oder sorgt für Verschmutzung.

Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost. Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.

Was sind die Ursachen für trockenes Haar?

Haare können spröde werden, wenn die Kopfhaut nicht mehr genug Talg produziert, das bis in die Haarspitzen gelangt. Dem Haar fehlen dann Schutz und Feuchtigkeit, und es wirkt brüchig, strohig und trocken. Sehr lange Haare sind besonders betroffen, weil der Weg von der Kopfhaut bis zu den Spitzen besonders lang ist.

Welche Faktoren begünstigen trockenes und sprödes Haar? Die gute Nachricht: Viele Faktoren, die zu trockenem und strapaziertem Haar führen, haben mit der Pflege und dem Styling zu tun. Aber es gibt auch weitere Gründe. Wir erklären Ihnen mehr zu den Ursachen von extrem trockenem und strohigem Haar.

  • Extreme Hitze: Die Haare reagieren empfindlich auf Hitze. Sie zu glätten oder einen Lockenstab zu verwenden, zerstört häufig die Haarstruktur. Durch die Hitze verdampft die Feuchtigkeit im Haar und es wird trocken. Extrem hohe Temperaturen beim Föhnen nasser Haare führen ebenfalls zu diesem Problem.
  • Haare färben und blondieren: Chemische Behandlungen beim Haare färben verändern die Haarstruktur. Durch Bleichen oder Färben kommt es zu deutlichen Veränderungen der biophysikalischen Struktur der Haarfasern.
  • Nährstoffmangel: Wirken die Haare spröde, glanzlos und trocken, ist eine mögliche Ursache, dass Sie sich nicht ausgewogen ernähren. Häufig sind Eisen- und Vitaminmangel Gründe für Haarveränderungen. Eine gesunde Ernährung ist deshalb wichtig, um trockene Haare zu vermeiden.
  • Hormonelle Veränderungen: Vor allem bei Frauen unterliegen die Haare natürlichen hormonellen Schwankungen. Manche Lebensphasen sind mit besonders starken Hormonschwankungen verknüpft.

Welche Hausmittel helfen gegen trockene Haare?

Was können Sie selbst gegen trockene Haare machen? Zu Naturprodukten und Hausmitteln greifen, beispielsweise. Denn nicht nur Shampoos und Co. aus der Drogerie sind in der Lage, die Schutzschicht der Haare wiederherzustellen.

Die folgenden Hausmittel gegen trockenes Haar sind erfahrungsgemäß auch bei strohigen und spröden Haaren geeignet.

  1. Olivenöl: können Sie bei der Haarpflege vielseitig einsetzen. Probieren Sie entweder pures Olivenöl im Haar aus: Einfach eine kleine Portion Olivenöl sorgfältig ins feuchte, aber noch handtuchtrockene Haar einmassieren. Oder Sie mischen sich eine Olivenöl-Haarkur gegen trockenes Haar. Die Zutaten gut vermischen und ins gewaschene, handtuchtrockene Haar einmassieren. 30 Minuten einwirken lassen, dann sorgfältig auswaschen.
  2. Quark: hat einen hohen Wassergehalt und kann trockenen Haaren deshalb viel Feuchtigkeit spenden. Massieren Sie dazu zwei bis drei Esslöffel Quark in das noch feuchte Haar und auf die Kopfhaut ein. Nach einer Einwirkzeit von etwa fünf Minuten spülen Sie die das Ganze gründlich aus. Wenn die Kopfhaut zudem juckt, können Sie 3 EL Quark mit 3 EL Honig mischen.
  3. Shampoo ohne Silikone: Im Handel gibt es spezielle Produkte für trockenes Haar. Das Wichtigste ist dabei: Es sollte ein Shampoo ohne Silikone sein. Die Kunststoffe legen sich, wie oben beschrieben, als Film ums Haar, wodurch es zwar geschmeidig wirkt, aber nicht gepflegt wird. Außerdem ist weniger mehr: Trockene, strapazierte Haare freuen sich über weniger Styling. Heiße Föhnluft, Glätteisen oder Lockenstab stressen die Haare und können sie austrocknen. Deshalb die Haare öfter lufttrocknen lassen oder den Fön nur auf maximal die mittlere Stufe einstellen. Bei den Haarstyling-Produkten darauf achten, dass kein Alkohol enthalten ist.
  4. Avocados: punkten mit vielen wertvollen ungesättigten Fettsäuren, wichtigen Ballaststoffen und Eiweiß. Auch bei trockenen Haaren sind die grünen Früchte zu empfehlen. So geht's: Zerdrücken Sie das Fruchtfleisch einer reifen Avocado mit einer Gabel und geben Sie einen Schuss Olivenöl hinzu. Verteilen Sie die Haarkur im gesamten Haar, auch in den Spitzen und lassen sie rund 30 Minuten einwirken. Avocados liefern viele gesunde Fette, auch für trockene Haare.
  5. Ausgewogene Ernährung: versorgt nicht nur die Haare mit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffen, sondern hilft uns insgesamt, gesund zu bleiben. Neigen Sie zu trockenen Haaren, sollten Sie vor allem auf eine gute Versorgung mit Proteinen achten. Eiweiß sorgt unter anderem für den Erhalt von Haut und Haaren. Vitamine und Mineralstoffe sind ebenfalls wichtig für gesundes Haar. Wer zudem auf Alkohol und Nikotin verzichtet, tut seiner (Kopf-)Haut und seiner Gesundheit etwas Gutes.

Apfelessig enthält Essigsäure. Sie glättet die aufgebrochene Schicht der Haaroberfläche. Die Schutzschicht überlappt sich durch die Anwendung wieder wie Dachziegel und ummantelt das ganze Haar. Apfelessig hat einen hautähnlichen pH-Wert. Die Anwendung ist daher besonders schonend für Haut und Haare.

Für eine Apfelessig-Spülung gegen trockene Haare vermischen Sie Apfelessig mit Wasser im Verhältnis eins zu zwei. Tragen Sie die Spülung nach der normalen Haarwäsche auf Haare und Kopfhaut auf. Sie können die Spülung entweder in den Haaren belassen, dann dringen die Wirkstoffe besonders gut in die Kopfhaut ein. Alternativ spülen Sie den verdünnten Apfelessig mit klarem Wasser aus.

Honig-Haarkur für trockenes Haar: Wenn Sie Ihre trockenen Haare mit Honig pflegen möchten, müssen Sie keine Produkte aus dem Supermarkt holen. Sie können sich eine Honig-Pflegekur für strohige Haare selbst herstellen. Vermischen Sie einen halben Liter Wasser mit fünf Esslöffeln Honig. Waschen Sie sich die Haare wie gewohnt und verteilen Sie die Mischung anschließend im feuchten Haar. Drücken Sie die Haare kräftig aus und wickeln Sie ein Handtuch herum. Alternativ eignet sich eine Duschhaube. Lassen Sie die Kur eine halbe Stunde lang einwirken und spülen Sie die Haare im Anschluss gründlich mit klarem Wasser aus.

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