Wachsreste entfernen: Tipps für eine glatte Haut nach der Haarentfernung

Wachs kann hartnäckige Flecken verursachen. Mit unseren Tipps gelingt es dir, auch diese Verunreinigungen vollständig zu entfernen, egal, ob Kerzenwachs auf der Jeans gelandet ist oder die Kinder mit Wachsmalstiften die Tischdecke verschönert haben.

Ganz gleich, ob Du Waxing zu Hause machst oder in einem Salon - wahrscheinlich hast Du schon einmal die Wahl zwischen Strip- und Hot Wax gehabt. Beide Methoden haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, je nachdem, an welcher Körperstelle die Haare entfernt werden.

Hier sind detaillierte Anleitungen, wie Sie Wachsreste effektiv entfernen und Ihre Haut optimal pflegen können.

Haarentfernung: So geht’s! | dm erklärt

Unterschied zwischen Strip Wax und Hot Wax

Worin besteht der Unterschied? Wann Strip Wax und wann Hot Wax verwenden?

Das Strip Wax wird dünn mit einem Spatel oder einem Roller aufgetragen und anschließend mit einem Vliesstreifen entfernt. Das Strip Wax eignet sich für Waxing größerer, unempfindlicher Hautflächen wie Rücken, Brust oder Beine.

Für kleinere und empfindlichere Hautpartien ist dagegen die Anwendung von Hot Wax ohne Vliesstreifen ideal; wir empfehlen es für die Bikinizone, das Gesicht und manchmal für die Achselhöhlen, je nach Empfindlichkeit der Haut oder Dicke der Haare.

Hot Wax ist so konzipiert, dass es sich um den Haarfollikel legt und diesen von der Wurzel her entfernt, ohne an der Haut zu ziehen. Es wird auf der Haut verteilt und lässt sich nach dem Trocknen in wenigen Sekunden leicht entfernen, indem man den Wachsrand mit den Fingern anhebt und gegen die Haarwurzel abzieht.

Zu den Vorteilen gehören weniger eingewachsene Haare, weniger Haarbruch und eine längere Nachwuchszeit. Hot Wax verringert auch das Risiko von Hautrötungen. Es kann einige Male wiederholt angewendet werden, ohne dass es unangenehm ist.

Wachs ohne Vliesstreifen eignet sich also sehr gut zum Wachsen empfindlicher Stellen oder dickerer Haare. Deshalb ist es oft das Wachs der Wahl für Bikini / Hollywood / Brasilien, für die Achseln und für das Wachsen im Gesicht. Da das Wachs einige Sekunden auf der Haut verbleibt, öffnet die Hitze die Poren und Haarfollikel, so dass sich die Haare viel leichter entfernen lassen.

Dadurch ist das Wachsen mit Hot Wax ohne Vliesstreifen in der Regel auch weniger schmerzhaft. Außerdem hat es einen stärkeren Halt an den Haaren, was es ideal für dickeres, hartnäckigeres Haar macht. Es kann sogar Haare von 1 mm Länge entwachsen!

Das Wachs, welches ohne Vliesstreifen verwendet wird, nennen wir Hot Wax. Das Hot Wax ist perfekt für die Anwendung auf kleinen, empfindlichen Stellen wie Gesicht, Achseln oder Bikini geeignet. Das Wachs wird mit einem Spatel aufgetragen und anschließend ohne Vliesstreifen abgezogen. Wachs ohne Vliesstreifen wird bei geringer Temperatur angewendet und entfernt Härchen bereits ab 1mm Länge.

Die Anwendung auf einer dünnen Lotion-Schicht macht die Behandlung hautschonend und wenig schmerzhaft.

Anwendung von Hot Wax ohne Vliesstreifen

Wie wird Hot Wax ohne Vliesstreifen nun genau angewendet?

Als erstes muss das Wachs erhitzt und auf eine honigartige Konsistenz gebracht werden. Dies funktioniert im Wachserhitzer, in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Vor der Anwendung auf der Haut sollte das Wachs auf jeden Fall auf der Innenseite des Handgelenks auf eine angenehme Arbeitstemperatur getestet werden. Zu heißes und flüssiges Wachs muss noch ein wenig heruntergekühlt werden.

Essenziell ist auch die Reinigung der Haut und die Verwendung einer Lotion, damit die Haut beim Wachsen gut geschützt ist. Das Wachs sollte mit einem Holzspatel in einem 45 Grad Winkel auf die Haut aufgetragen werden – am besten gegen die Haarwuchsrichtung. Wichtig ist, dass alle Haare von allen Seiten gut mit dem Wachs ummantelt sind. Der Wachsflicken sollte dabei ungefähr so dick wie eine Bananenschale sein.

Beim Glattstreichen mit dem Spatel wird empfohlen, einen etwas dickeren Rand zu lassen, so dass Du das Wachs beim Abziehen besser greifen kannst. Warte ein paar Sekunden, bis das Wachs sich nicht mehr klebrig anfühlt und ziehe dann den Wachsflicken parallel zur Haut und gegen die Haarwuchsrichtung ab. Fahre mit den weiteren Hautflächen fort. Nach dem Wachsen reinige die Haut erneut und beruhige sie mit einer Lotion.

Grundtechnik für schmerzfreies und hautschonendes Waxing

So funktioniert die Grundtechnik im einzelnen Wir zeigen Dir hier die richtige Grundtechnik, damit Du eine schmerzfreie und hautschonende Waxing Behandlung zu Hause selbst durchführen kannst.

Zunächst musst Du das Hot Wax in der Mikrowelle, Wasserbad oder in einem Wachserhitzer erhitzen, um es auf die richtige Temperatur und Konsistenz zu bringen. Gleichzeitig solltest Du Deine Haut reinigen und mit Vorbehandlungslotion auf das Wachsen vorbereiten. Anschließend kannst Du loslegen.

Nimm zunächst eine ausreichende Menge Wachs mit einem Spatel auf. Den Spatel so lange drehen, bis Du genügen Wachs auf dem Spatel hast (wie ein Lollipop). Das Wachs sollte dabei auf dem Spatel haften bleiben. Ist das Wachs zu flüssig, ist die Wachstemperatur zu hoch und das Wachs muss vor der Behandlung noch ein wenig abkühlen.

Trage das Wachs immer mit Druck und mit der Spatelkante in einem Winkel von 45 Grad zum Körper auf. Trage das Wachs gegen die Haarwuchsrichtung auf mit ausreichendem Druck, so dass sich das Haar bis in das Wachs hochkämmt. Dies ist besonders bei kurzen Haaren wichtig. Damit wird sichergestellt, dass die gesamte Haarlänge bedeckt ist und das Wachs auch die Hautoberfläche abdeckt.

Wenn Du einen Wachsflicken (Patch) aufträgst, ist es wichtig, mit dem Rand des Spatels zu beginnen. Danach glätte den Flicken mit dem Spatel mit leichtem Druck. Es ist wichtig, den Wachsflicken relativ schnell aufzutragen, damit das Wachs nicht austrocknet und Fäden zieht.

Nachdem Du das Wachs mit dem abgerundeten Ende des Holzspatels unter leichtem Druck gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen hast, musst Du das Wachs gleichmäßig verteilen. Der Wachsflicken sollte ungefähr so dick wie eine Bananenschale sein. Belasse dabei die Ränder des aufgetragenen Wachses ein wenig dicker, damit sich eine Art „Griff“ zum Abziehen des Wachses bildet. Ein dicker Rand ist leichter zu entfernen.

Nach ein paar Sekunden ist das Wachs bereit zum Entfernen. Du merkst dies daran, dass sich das Wachs nicht mehr klebrig anfühlt. Zum Entfernen des Wachses schnippe den unteren Rand des Wachses nach oben gegen den Haarwuchs. Während Du die Haut mit einer Hand stützt, ziehe das Wachs zügig parallel zur Haut (und keinesfalls senkrecht) ab. Beruhige die Haut sofort nach dem Entfernen des Wachses, indem Du die gewachste Stelle mit der Hand drückst.

Wiederhole den Wachsvorgang, bis alle Haare entfernt sind. Trage zwischen den Wachsanwendungen immer wieder eine leichte Schicht Lotion auf, um sicherzustellen, dass die Haut geschützt ist und zu verhindern, dass das Wachs auf der Haut kleben bleibt.

Waxing-Tipp zum Schluss

Ein Tipp noch: Das Abziehen des Wachses ist einfacher und angenehmer, wenn Du den neuen Wachsflicken auf einem schon gewachsten Stück Haut beginnen lässt. Dann kannst Du den Flicken vor dem Abziehen greifen, ohne dass Haare schon unangenehm in die Länge gezogen werden.

Spezielle Wachsarten und ihre Anwendung

  • Wir empfehlen für größere Flächen wie Arme, Beine, Rücken die Verwendung von Warmwachs- oder Zuckerpatronen. Für empfindliche Bereiche wie Gesicht, Achseln und Bikinizone hingegen empfehlen wir Heisswachs. Auch sehr feste Haare wie z.B. männliche Brusthaare eignet sich Heisswachs am besten.
  • Die Sorten Honig und Azulen unterscheiden sich nur geringfügig. Während das Honigwachs universell für alle Haar- und Hauttypen geeignet ist, ist das Azulenwachs durch die Zugabe von Kamillewirkstoffen besonders für empfindlichere, z.B. sonnengebräunte Haut geeignet. Einige Kunden bevorzugen das Azulenwachs, da man es auf der Haut besser sehen kann. Dem Rosa Wachs werden Titanium Dioxide zugegeben. Diese machen das Wachs milchig und sehr cremig. Es läßt sich leichter auftragen, ist aber nicht so zugkräftig wie die anderen Sorten und eignet sich daher nicht uneingeschränkt für feste, dicke Haare.
  • Warmwachs ist öllöslich, Zuckerpaste ist wasserlöslich. Die Anwendung ist im Großen und Ganzen sehr ähnlich. Wachsreste lassen sich nur mit Öl entfernen, Zuckerreste kann man mit einem feuchten Tuch entfernen. Zuckerpaste hat eine geringere Anwendungstemperatur, deswegen kann sie nicht mit herkömmlichen Warmwachsgeräten verwendet werden, sondern man benötigt ein spezielles Gerät mit Temperaturregler.

Wichtige Hinweise vor der Enthaarung

  • Die Haare sollten eine Länge von ca. 5-10mm haben. Wenn die Haare kürzer sind, kann das Warmwachs eventuell nicht gut genug haften und das Ergebnis der Haarentfernung kann unzufriedenstellend sein. Wenn die Haare länger sind, kann es sein, dass die Haare sich im Rollkopf verfangen bzw. das Auftragen mit dem Spatel kann schmerzhaft sein.
  • Grundsätzlich kann es zu Verbrennungen kommen. Wenn Sie unsere Geräte entsprechend der Gebrauchsanweisung verwenden, ist diese Gefahr allerdings fast ausgeschlossen. Unsere Handgeräte für Warmwachs verfügen über eine interne Temperaturkontrolle, die ein Überhitzen des Wachses verhindert. Unsere Wachserhitzer verfügen über Temperaturregler, die Gebrauchsanweisung erklärt, welche Temperatur für die Anwendung des Wachses geeignet ist.
  • Vor der Enthaarung mit Wachs oder Zuckerpaste muss die Haut gut gereinigt werden. Die Haut muss fettfrei und trocken sein (bei Bedarf mit etwas Puder abtupfen.) Wenn Sie gereizte oder verletzte Haut haben, warten Sie mit der Enthaarung, bis die Haut sich wieder beruhigt hat. Verwenden Sie Wachs nicht, wenn Sie unter Krampfadern, Neurodermitis oder andere Hautkrankheiten leiden, bzw.
  • Gerätebedingt kann es zu längeren Aufwärmzeiten kommen. Auch die Raumtemperatur beeinflusst die Erwärmungszeit. Wenn Sie nach der angegeben Zeit das Wachs bzw. die Zuckerpaste noch nicht leicht mit dem Rollkopf auf einem Vliesstreifen abrollen können, lassen Sie das Gerät etwas länger am Strom. Auf das Gerät haben Sie selbstverständlich Garantie, Sie können uns jederzeit kontaktieren, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Gerät defekt ist. Zwischen den einzelnen Anwendungsschritten sollten Sie das Gerät zurück auf die Station stellen bzw. das Stromkabel einstecken, damit die Patrone nicht zu kalt wird. Lassen Sie den Gerätedeckel über der Patrone, damit der Rollkopf nicht zu kalt ist bzw.

Häufige Probleme und Lösungen

  • Dafür kann es mehrere Gründe geben. Ihre Haare könnten zu lang oder zu kurz sein. Ihre Haut könnte nicht ganz trocken sein, schon leichtes Schwitzen oder leichte Rückstände von Cremes oder Lotions können der Grund sein, dass das Wachs / die Zuckerpaste nicht haftet. Eventuell ist auch die Temperatur des Wachses nicht optimal, wenn Heisswachs zu flüssig, zu fest ist oder Warmwachs nicht leicht und ohne zu festes Aufdrücken aus der Patrone fließt, erreichen Sie kein gutes Ergebnis beim Enthaaren. Je präziser Sie Ihr Problem schildern, desto schneller können wir Ihnen helfen. Generell erfordert die Haarentfernung mit Warmwachs, Heisswachs oder Zuckerpaste etwas Übung. Nicht umsonst besuchen Profis mehrtägige Schulungen, um die Anwendung zu lernen.
  • Blaue Flecken können vorkommen, wenn Sie den Vliesstreifen / das Wachs nach oben abziehen.
  • Sie sollten Heisswachs nie zu dünn auftragen. Auch wenn sich unser Heisswachs Elastique dünner anwenden läßt als das klassische Heisswachs, muss es eine gewisse Mindestdicke haben. Versuchen Sie, auch die Ränder nicht zu dünn aufzutragen. Warten Sie nicht zu lange mit dem Abziehen des Wachses. Wenn es zu hart wird, läßt es sich nicht mehr am Stück entfernen. Sehr dünne Schichten kann man mit einer neuen, dickeren Schicht Wachs bedecken und dann komplett entfernen.
  • Warmwachs ist ein öllösliches Wachs. Sie können es nur mit Öl entfernen. Es empfiehlt sich, zunächst möglichst weitgehend alle Reste durch festes Abtupfen mit einem Vliesstreifen entfernen. Danach verbliebene Reste lassen sich mit unserem Leydi Nachbehandlungsöl entfernen. Tragen Sie das Öl erst auf, wenn Sie komplett mit der Enthaarung fertig sind.

Hautirritationen vermeiden

  • Wenn Sie Ihre Haare zum ersten Mal mit Warmwachs entfernen, können Rötungen oder kleine Pusteln auftreten. Diese sollten innerhalb kurzer Zeit abklingen. Sie sollten nicht vergessen, dass Sie Ihre Haare samt Wurzel aus der Haut entfernen. Dieser Vorgang ist ein physischer Eingriff in die Haut und kann Reaktionen verursachen, die in der Regel NICHT auf das Material zurückzuführen und meistens nur von sehr kurzer Dauer sind. Im Zweifel versuchen Sie bitte auf einer kleinen Stelle, ob Ihre Haut die Depilation verträgt. Benutzen Sie kein Makeup, keine Cremes und kein Deo direkt nach der Enthaarung.
  • Direkt nach der Enthaarung sollten Sie auf der behandelten Haut keine Deos oder Parfum oder entsprechende Cremes verwenden, um Reizungen zu vermeiden. Die enthaarten Bereiche sollten Sie für mindestens 24 Stunden vor intensiven Sonnenstrahlen schützen. Gehen Sie während dieser Zeit auch nicht in ein Solarium. SO LASSEN SICH HAUTIRRITATIONEN VERMEIDEN Waxing garantiert bis zu vier Wochen glatte Haut - verursacht häufig aber auch Reizungen.

Wann sollten Sie von Waxing absehen?

Bei Neurodermitis, Narben oder starken Krampfadern sollten Sie auf eine Haarentfernung mit Wachs lieber verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Außerdem ist es sinnvoll, den Waxing-Termin zu vertagen, wenn Sie einen Sonnenbrand haben. Die Haut braucht dann Ruhe, um sich zu regenerieren. Waxing würde sie jedoch zusätzlich beanspruchen. Ansonsten gilt: Gesunde Haut können Sie problemlos regelmäßig wachsen. Allerdings kann die Behandlung die Haut irritieren.

Die ideale Haarlänge fürs Waxing

Es kann sein, dass Sie beim ersten Waxing nicht alle Härchen erwischen oder die Haare oberhalb der Wurzel abbrechen. Die ideale Haarlänge fürs Waxing beträgt etwa 5 Millimeter.

Vor- und Nachteile von Kalt- und Warmwachs

Ob Kalt- oder Warmwachs: Beide Methoden eignen sich für die Heimanwendung. Wofür Sie sich entscheiden, ist letztlich Geschmackssache. Warmwachs öffnet die Poren. Dadurch lassen sich die Haare leichter entfernen. Vorteil: weniger Schmerzen, sanfter zur Haut. Kaltwachs ist einfach anzuwenden und ideal für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit Waxing haben: Die Streifen mit den Händen erwärmen, aufkleben, abziehen - fertig!

Vorbeugende Maßnahmen für weniger Schmerzen und Hautirritationen

Die Haarentfernung mit Wachs schmerzt ein wenig - das lässt sich kaum vermeiden, etwas abmildern aber schon: Indem Sie z. B. vorher warm duschen oder baden, um die Poren zu öffnen. Die Haarwurzeln lassen sich so sanfter lösen, was das Ziepen verringert und vor Hautirritationen schützt. Ein leichtes Peeling im Vorfeld entfernt abgestorbene Hautschüppchen und kann eingewachsenen Haaren vorbeugen.

Nach der Behandlung

Auf eine Behandlung mit Wachs können Hautirritationen und Juckreiz folgen. Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.

Peeling zur Vorbeugung eingewachsener Haare

Einige Tage nach der Haarentfernung empfiehlt es sich, die Haut mit einem Luffaschwamm leicht zu peelen. Die Anwendung mit dem Naturschwamm entfernt abgestorbene Hautschüppchen - so bleiben die Wachstumskanäle der Haare frei. Die beste Voraussetzung dafür, dass eingewachsene Haare ausbleiben.

Was Sie vermeiden sollten

Vermeiden Sie ein bis zwei Tage nach der Enthaarung Schwimmbäder, exzessive Sporteinheiten sowie Saunagänge.

Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.

Wachsflecken aus Kleidung entfernen

Schritt 1: Wachs aushärten lassen

Der wichtigste Schritt, um Wachsflecken aus allen Arten von Stoffen zu entfernen, ist eine gute Vorbehandlung. Das Wachs muss auf jeden Fall richtig ausgehärtet sein. Erst dann solltest du mit der Fleckenentfernung beginnen. Ist das Kerzenwachs noch leicht (zäh)flüssig, hilf mit einem Eiswürfel nach.

Schritt 2: Wachs entfernen

Schabe das vollständig getrocknete Wachs anschließend vom Stoff ab, dazu kannst du zum Beispiel ein möglichst stumpfes Messer verwenden. Wenn du nicht alles Wachs auf diese Weise aus dem Gewebe bekommst, nimm ein Bügeleisen und zwei Lagen Küchenpapier zu Hilfe. Lege die betroffene Stelle des Kleidungsstücks zwischen die zwei Küchentücher und bügle dann sanft über den Fleck.

Schritt 3: Fettflecken behandeln

Wahrscheinlich hat sich unter dem Wachs auf deinem Kleidungsstück ein Fettfleck gebildet. Hier kann ein Fleckenmittel bei der Vorbehandlung helfen. Wirf einen Blick auf das Pflegeetikett des Kleidungsstücks, um herauszufinden, ob es für einen Fleckenentferner geeignet und farbecht ist.

Schritt 4: Waschen

Um die verbliebenen Wachsflecken aus der Kleidung zu entfernen, braucht es ein leistungsstarkes Waschmittel, das sowohl zur Farbe als auch zum Gewebe des betroffenen Kleidungsstücks passt. Nun solltest du überprüfen, wie heiß du das betroffene Kleidungsstück waschen darfst. Schau dazu in den Waschhinweisen von Jeanshose, Hemd oder Pullover nach. Wähle an deiner Waschmaschine ein Programm passend zum Gewebe des Kleidungsstücks und stelle die höchstmögliche Temperatur (laut Pflegeetikett) ein. Bei besonders hartnäckigen Flecken kannst du ein Fleckensalz zum Waschmittel dazugeben, etwa Sil 1-für-Alles Fleckensalz. Das solltest du allerdings nur tun, wenn das betroffene Gewebe Bleiche verträgt.

Schritt 5: Trocknen

Kleidungsstücke mit Wachsflecken solltest du nie im Trockner trocknen, solange die Flecken noch nicht vollständig verschwunden sind.

Was tun bei eingetrockneten Wachsflecken?

Ist das doch versehentlich passiert oder ist der Wachsfleck durch zu langes Warten bereits eingetrocknet, geh wie oben beschrieben vor: Entferne zunächst so viel Wachs wie möglich mit den Fingern oder einem stumpfen Messer und mache bei Bedarf mit Bügeleisen und Küchenpapier weiter. Behandle den verbliebenen Fleck mit einem Fleckenmittel vor, wenn das Gewebe es verträgt, und wasche das Kleidungsstück dann in der Maschine.

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