Wachs kann hartnäckige Flecken verursachen. Mit unseren Tipps gelingt es dir, auch diese Verunreinigungen vollständig zu entfernen, egal, ob Kerzenwachs auf der Jeans gelandet ist oder die Kinder mit Wachsmalstiften die Tischdecke verschönert haben.
Ganz gleich, ob Du Waxing zu Hause machst oder in einem Salon - wahrscheinlich hast Du schon einmal die Wahl zwischen Strip- und Hot Wax gehabt. Beide Methoden haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, je nachdem, an welcher Körperstelle die Haare entfernt werden.
Hier sind detaillierte Anleitungen, wie Sie Wachsreste effektiv entfernen und Ihre Haut optimal pflegen können.
Worin besteht der Unterschied? Wann Strip Wax und wann Hot Wax verwenden?
Das Strip Wax wird dünn mit einem Spatel oder einem Roller aufgetragen und anschließend mit einem Vliesstreifen entfernt. Das Strip Wax eignet sich für Waxing größerer, unempfindlicher Hautflächen wie Rücken, Brust oder Beine.
Für kleinere und empfindlichere Hautpartien ist dagegen die Anwendung von Hot Wax ohne Vliesstreifen ideal; wir empfehlen es für die Bikinizone, das Gesicht und manchmal für die Achselhöhlen, je nach Empfindlichkeit der Haut oder Dicke der Haare.
Hot Wax ist so konzipiert, dass es sich um den Haarfollikel legt und diesen von der Wurzel her entfernt, ohne an der Haut zu ziehen. Es wird auf der Haut verteilt und lässt sich nach dem Trocknen in wenigen Sekunden leicht entfernen, indem man den Wachsrand mit den Fingern anhebt und gegen die Haarwurzel abzieht.
Zu den Vorteilen gehören weniger eingewachsene Haare, weniger Haarbruch und eine längere Nachwuchszeit. Hot Wax verringert auch das Risiko von Hautrötungen. Es kann einige Male wiederholt angewendet werden, ohne dass es unangenehm ist.
Wachs ohne Vliesstreifen eignet sich also sehr gut zum Wachsen empfindlicher Stellen oder dickerer Haare. Deshalb ist es oft das Wachs der Wahl für Bikini / Hollywood / Brasilien, für die Achseln und für das Wachsen im Gesicht. Da das Wachs einige Sekunden auf der Haut verbleibt, öffnet die Hitze die Poren und Haarfollikel, so dass sich die Haare viel leichter entfernen lassen.
Dadurch ist das Wachsen mit Hot Wax ohne Vliesstreifen in der Regel auch weniger schmerzhaft. Außerdem hat es einen stärkeren Halt an den Haaren, was es ideal für dickeres, hartnäckigeres Haar macht. Es kann sogar Haare von 1 mm Länge entwachsen!
Das Wachs, welches ohne Vliesstreifen verwendet wird, nennen wir Hot Wax. Das Hot Wax ist perfekt für die Anwendung auf kleinen, empfindlichen Stellen wie Gesicht, Achseln oder Bikini geeignet. Das Wachs wird mit einem Spatel aufgetragen und anschließend ohne Vliesstreifen abgezogen. Wachs ohne Vliesstreifen wird bei geringer Temperatur angewendet und entfernt Härchen bereits ab 1mm Länge.
Die Anwendung auf einer dünnen Lotion-Schicht macht die Behandlung hautschonend und wenig schmerzhaft.
Wie wird Hot Wax ohne Vliesstreifen nun genau angewendet?
Als erstes muss das Wachs erhitzt und auf eine honigartige Konsistenz gebracht werden. Dies funktioniert im Wachserhitzer, in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Vor der Anwendung auf der Haut sollte das Wachs auf jeden Fall auf der Innenseite des Handgelenks auf eine angenehme Arbeitstemperatur getestet werden. Zu heißes und flüssiges Wachs muss noch ein wenig heruntergekühlt werden.
Essenziell ist auch die Reinigung der Haut und die Verwendung einer Lotion, damit die Haut beim Wachsen gut geschützt ist. Das Wachs sollte mit einem Holzspatel in einem 45 Grad Winkel auf die Haut aufgetragen werden am besten gegen die Haarwuchsrichtung. Wichtig ist, dass alle Haare von allen Seiten gut mit dem Wachs ummantelt sind. Der Wachsflicken sollte dabei ungefähr so dick wie eine Bananenschale sein.
Beim Glattstreichen mit dem Spatel wird empfohlen, einen etwas dickeren Rand zu lassen, so dass Du das Wachs beim Abziehen besser greifen kannst. Warte ein paar Sekunden, bis das Wachs sich nicht mehr klebrig anfühlt und ziehe dann den Wachsflicken parallel zur Haut und gegen die Haarwuchsrichtung ab. Fahre mit den weiteren Hautflächen fort. Nach dem Wachsen reinige die Haut erneut und beruhige sie mit einer Lotion.
So funktioniert die Grundtechnik im einzelnen Wir zeigen Dir hier die richtige Grundtechnik, damit Du eine schmerzfreie und hautschonende Waxing Behandlung zu Hause selbst durchführen kannst.
Zunächst musst Du das Hot Wax in der Mikrowelle, Wasserbad oder in einem Wachserhitzer erhitzen, um es auf die richtige Temperatur und Konsistenz zu bringen. Gleichzeitig solltest Du Deine Haut reinigen und mit Vorbehandlungslotion auf das Wachsen vorbereiten. Anschließend kannst Du loslegen.
Nimm zunächst eine ausreichende Menge Wachs mit einem Spatel auf. Den Spatel so lange drehen, bis Du genügen Wachs auf dem Spatel hast (wie ein Lollipop). Das Wachs sollte dabei auf dem Spatel haften bleiben. Ist das Wachs zu flüssig, ist die Wachstemperatur zu hoch und das Wachs muss vor der Behandlung noch ein wenig abkühlen.
Trage das Wachs immer mit Druck und mit der Spatelkante in einem Winkel von 45 Grad zum Körper auf. Trage das Wachs gegen die Haarwuchsrichtung auf mit ausreichendem Druck, so dass sich das Haar bis in das Wachs hochkämmt. Dies ist besonders bei kurzen Haaren wichtig. Damit wird sichergestellt, dass die gesamte Haarlänge bedeckt ist und das Wachs auch die Hautoberfläche abdeckt.
Wenn Du einen Wachsflicken (Patch) aufträgst, ist es wichtig, mit dem Rand des Spatels zu beginnen. Danach glätte den Flicken mit dem Spatel mit leichtem Druck. Es ist wichtig, den Wachsflicken relativ schnell aufzutragen, damit das Wachs nicht austrocknet und Fäden zieht.
Nachdem Du das Wachs mit dem abgerundeten Ende des Holzspatels unter leichtem Druck gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen hast, musst Du das Wachs gleichmäßig verteilen. Der Wachsflicken sollte ungefähr so dick wie eine Bananenschale sein. Belasse dabei die Ränder des aufgetragenen Wachses ein wenig dicker, damit sich eine Art Griff zum Abziehen des Wachses bildet. Ein dicker Rand ist leichter zu entfernen.
Nach ein paar Sekunden ist das Wachs bereit zum Entfernen. Du merkst dies daran, dass sich das Wachs nicht mehr klebrig anfühlt. Zum Entfernen des Wachses schnippe den unteren Rand des Wachses nach oben gegen den Haarwuchs. Während Du die Haut mit einer Hand stützt, ziehe das Wachs zügig parallel zur Haut (und keinesfalls senkrecht) ab. Beruhige die Haut sofort nach dem Entfernen des Wachses, indem Du die gewachste Stelle mit der Hand drückst.
Wiederhole den Wachsvorgang, bis alle Haare entfernt sind. Trage zwischen den Wachsanwendungen immer wieder eine leichte Schicht Lotion auf, um sicherzustellen, dass die Haut geschützt ist und zu verhindern, dass das Wachs auf der Haut kleben bleibt.
Ein Tipp noch: Das Abziehen des Wachses ist einfacher und angenehmer, wenn Du den neuen Wachsflicken auf einem schon gewachsten Stück Haut beginnen lässt. Dann kannst Du den Flicken vor dem Abziehen greifen, ohne dass Haare schon unangenehm in die Länge gezogen werden.
Bei Neurodermitis, Narben oder starken Krampfadern sollten Sie auf eine Haarentfernung mit Wachs lieber verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Außerdem ist es sinnvoll, den Waxing-Termin zu vertagen, wenn Sie einen Sonnenbrand haben. Die Haut braucht dann Ruhe, um sich zu regenerieren. Waxing würde sie jedoch zusätzlich beanspruchen. Ansonsten gilt: Gesunde Haut können Sie problemlos regelmäßig wachsen. Allerdings kann die Behandlung die Haut irritieren.
Es kann sein, dass Sie beim ersten Waxing nicht alle Härchen erwischen oder die Haare oberhalb der Wurzel abbrechen. Die ideale Haarlänge fürs Waxing beträgt etwa 5 Millimeter.
Ob Kalt- oder Warmwachs: Beide Methoden eignen sich für die Heimanwendung. Wofür Sie sich entscheiden, ist letztlich Geschmackssache. Warmwachs öffnet die Poren. Dadurch lassen sich die Haare leichter entfernen. Vorteil: weniger Schmerzen, sanfter zur Haut. Kaltwachs ist einfach anzuwenden und ideal für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit Waxing haben: Die Streifen mit den Händen erwärmen, aufkleben, abziehen - fertig!
Die Haarentfernung mit Wachs schmerzt ein wenig - das lässt sich kaum vermeiden, etwas abmildern aber schon: Indem Sie z. B. vorher warm duschen oder baden, um die Poren zu öffnen. Die Haarwurzeln lassen sich so sanfter lösen, was das Ziepen verringert und vor Hautirritationen schützt. Ein leichtes Peeling im Vorfeld entfernt abgestorbene Hautschüppchen und kann eingewachsenen Haaren vorbeugen.
Auf eine Behandlung mit Wachs können Hautirritationen und Juckreiz folgen. Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.
Einige Tage nach der Haarentfernung empfiehlt es sich, die Haut mit einem Luffaschwamm leicht zu peelen. Die Anwendung mit dem Naturschwamm entfernt abgestorbene Hautschüppchen - so bleiben die Wachstumskanäle der Haare frei. Die beste Voraussetzung dafür, dass eingewachsene Haare ausbleiben.
Vermeiden Sie ein bis zwei Tage nach der Enthaarung Schwimmbäder, exzessive Sporteinheiten sowie Saunagänge.
Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.
Der wichtigste Schritt, um Wachsflecken aus allen Arten von Stoffen zu entfernen, ist eine gute Vorbehandlung. Das Wachs muss auf jeden Fall richtig ausgehärtet sein. Erst dann solltest du mit der Fleckenentfernung beginnen. Ist das Kerzenwachs noch leicht (zäh)flüssig, hilf mit einem Eiswürfel nach.
Schabe das vollständig getrocknete Wachs anschließend vom Stoff ab, dazu kannst du zum Beispiel ein möglichst stumpfes Messer verwenden. Wenn du nicht alles Wachs auf diese Weise aus dem Gewebe bekommst, nimm ein Bügeleisen und zwei Lagen Küchenpapier zu Hilfe. Lege die betroffene Stelle des Kleidungsstücks zwischen die zwei Küchentücher und bügle dann sanft über den Fleck.
Wahrscheinlich hat sich unter dem Wachs auf deinem Kleidungsstück ein Fettfleck gebildet. Hier kann ein Fleckenmittel bei der Vorbehandlung helfen. Wirf einen Blick auf das Pflegeetikett des Kleidungsstücks, um herauszufinden, ob es für einen Fleckenentferner geeignet und farbecht ist.
Um die verbliebenen Wachsflecken aus der Kleidung zu entfernen, braucht es ein leistungsstarkes Waschmittel, das sowohl zur Farbe als auch zum Gewebe des betroffenen Kleidungsstücks passt. Nun solltest du überprüfen, wie heiß du das betroffene Kleidungsstück waschen darfst. Schau dazu in den Waschhinweisen von Jeanshose, Hemd oder Pullover nach. Wähle an deiner Waschmaschine ein Programm passend zum Gewebe des Kleidungsstücks und stelle die höchstmögliche Temperatur (laut Pflegeetikett) ein. Bei besonders hartnäckigen Flecken kannst du ein Fleckensalz zum Waschmittel dazugeben, etwa Sil 1-für-Alles Fleckensalz. Das solltest du allerdings nur tun, wenn das betroffene Gewebe Bleiche verträgt.
Kleidungsstücke mit Wachsflecken solltest du nie im Trockner trocknen, solange die Flecken noch nicht vollständig verschwunden sind.
Ist das doch versehentlich passiert oder ist der Wachsfleck durch zu langes Warten bereits eingetrocknet, geh wie oben beschrieben vor: Entferne zunächst so viel Wachs wie möglich mit den Fingern oder einem stumpfen Messer und mache bei Bedarf mit Bügeleisen und Küchenpapier weiter. Behandle den verbliebenen Fleck mit einem Fleckenmittel vor, wenn das Gewebe es verträgt, und wasche das Kleidungsstück dann in der Maschine.
tags: #haarentfernung #wachsreste #entfernen #tipps
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.