Das Rasieren ist die häufigste und sicher eine der beliebtesten Methoden, um lästige Haare zu entfernen. Rasierer verfügen über scharfe Klingen, die über die Haut gleiten und die Haare oberflächlich abtrennen, sodass die Haut danach glatt und haarfrei ist. In Kombination mit einem Rasiergel gleiten die Klingen sanft über die Haut und erzielen sowohl trocken, als auch nass unter der Dusche zuverlässige Ergebnisse.
Für die Nassrasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechselklingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet. Nassrasierer schneiden die Haare ganz nah an der Hautoberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.
Nasses Haar quillt auf und lässt sich leichter schneiden. Eine Rasur kurz nach dem Duschen bietet sich an. Rasierschaum schützt die Haut und hilft kleine Verletzungen zu vermeiden. Wird entgegen der Wuchsrichtung der Haare rasiert, bringt das ein glattes Ergebnis. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit dem Haarwuchs zu rasieren, das reizt die Haut weniger.
Vorteile:
Nachteile:
Im Gegensatz zur gewöhnlichen Rasur haben praktische Enthaarungscremes eine chemische Basis. Solche Cremes funktionieren, indem die enthaltenen Wirkstoffe mit der Haut reagieren. Zuerst wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut durchbrochen, um die Poren zu öffnen. Anschließend greift die enthaltene Natronlauge (Thioglykolsäure) die Proteinstruktur, Keratin genannt, die Haare an. Auf diese Weise lösen sich die Härchen auf und bleiben als gelartige Masse auf der Haut zurück.
Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhaltsstoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Hornsubstanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen.
Vorteile:
Nachteile:
Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Millimeter lang sind. Neben Epilierern, die trocken zum Einsatz kommen, bieten einige Anbieter wasserfeste Geräte an. Die lassen sich mit Rasierschaum in der Dusche nutzen. Anfangs schmerzhaft. Die Haut kann sich mit der Zeit aber ans Epilieren gewöhnen.
Vorteile:
Nachteile:
Mit Wachs reißen Mutige Haare an der Wurzel heraus. Der Lohn: bis zu einen Monat Haarfreiheit. Warm oder kalt. Zur Wahl stehen Warm- und Kaltwachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoffstreifen. Kaltwachsstreifen funktionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.
Vorteile:
Nachteile:
Beliebt ist auch die orientalische Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, im Englischen als Sugaring bezeichnet. Im Arabischen heißt sie Halawa, was übersetzt auch Süßigkeit bedeutet. Man mischt die Zutaten, erwärmt sie, knetet sie weich. Die Zuckermasse kommt warm und gegen die Haarwuchsrichtung auf die zu enthaarende Stelle und wird abgezogen.
Die Anwendung ähnelt dem Waxing, denn die Zuckermasse wird warm und gegen die Haarwuchsrichtung auf Beine, Achseln, Intimbereich oder auch im Gesicht aufgetragen. Unterschied ist allerdings, dass die Zuckerpaste sofort in Wuchsrichtung wieder abgerupft wird. So lösen sich die Haare samt Wurzel. Sugaring soll schonender für die Haut sein als das Wachsen und sich somit auch für sensiblere Haut eignen.
Die sogenannte Faden-Epilation eignet sich besonders, um ungeliebte Haare im Gesicht zu entfernen. Friseur- oder Kosmetiksalons bieten sie an. Die Methode funktioniert mit einer mittig mehrfach überkreuzten Fadenschlaufe. Durch Auf- und Zuschnappen der Finger zwirbelt das Fadenkreuz nach links und rechts, fängt so die Haare ein und reißt sie aus. Die Technik gilt als gut verträglich und gründlich.
IPL (Intense Pulsed Light) gehört zu den neueren Haarentfernungsmethoden und wird vor allem in Kosmetikstudios angeboten. Mittlerweile gibt es aber auch IPL-Geräte zur Selbstbehandlung für zuhause. Sie arbeiten mit Lichtblitzen, die das Haarwachstum am Körper beeinflussen sollen. Ein dünner Strahl aus konzentriertem Licht wird auf kleine Hautbereiche gerichtet, unter der Hautoberfläche wird das Licht von den Pigmenten der Haarfollikel absorbiert, sodass diese erwärmt werden.
Vorteile:
Nachteile:
Auch die Haarentfernung mittels Laser verspricht dauerhafte Ergebnisse. Diese Behandlung konnte früher nur beim Spezialisten gemacht werden, mittlerweile gibt es etwa von Currentbody auch ein Gerät für zu Hause. Mithilfe eines Lasers wird die Haarwurzel zerstört, dabei gilt, je dunkler das Haar und je heller die Haut, desto besser funktioniert diese Methode.
Der Laser beim Experten arbeitet mit Licht in einer speziellen Wellenlänge, das über das Melanin des Haares zur Haarwurzel gelangt und sie stark angreift. Dadurch kann sie für lange Zeit keine neuen Haare produzieren. Nach einigen Sitzungen beim Profi wachsen die Haare bis zu sechs Monate nicht mehr nach. Mehrere Behandlungen sind notwendig, da nicht sofort alle Haare erfasst werden können.
Vorteile:
Nachteile:
Neben IPL und dem Laser gibt es noch eine weitere Form: Die Nadelepilation oder auch Elektroepilation genannt. Diese Methode ist deutlich aufwendiger. Dabei werden hauchdünne, sterile Einweg-Sonden in jeden Haarkanal eingeführt. Dann wird dieser mit einem Stromimpuls versehen. Je nachdem, welche Art des Stroms verwendet wird, kann die Haarwurzel durch Hitze oder durch eine chemische Reaktion dauerhaft zerstört werden.
Vorteile:
Nachteile:
So vielfältig wie die Technologien sind auch die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. Deshalb ist eine professionelle Haut- und Haaranalyse im Rahmen unseres kostenlosen Beratungsgesprächs der Schlüssel zu einer optimalen Behandlung. Nur so finden wir genau die Technologie, die wirklich zu Ihrer Haut und Ihrem Haar passt - abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse, mit fachlicher Präzision und in vertrauensvoller Atmosphäre.
Hautschonendes Kristallgel, kombiniert mit neuester Photoepilationstechnik - Das ist die, exklusiv bei uns erhältliche, XENOgel® Technology. Der Farbstoff Melanin, welcher sich im Haar befindet, leitet den Lichtimpuls an die Haarwurzel weiter. Diese wird durch die Energie des Lichts erhitzt und dauerhaft* zerstört. Störende Körperbehaarung kann mit dieser Methode dauerhaft* und schonend entfernt werden, da die behandelten Haarwurzel keine neuen Haare mehr bilden können. Bei sehr hellen und roten Haaren stoßen viele Haarentfernungs-Methoden an ihre Grenzen. Die XENOgel® Technology ermöglicht auch die Entfernung dieser Haare ohne Probleme.
SHR ist eine der modernsten Methoden zur dauerhaften* Haarentfernung und arbeitet wie die IPL Methode auch mit nicht gebündeltem Licht. Sie ist damit keine klassische Laserentfernung. Die Besonderheit liegt in dem mit entspiegeltem Saphirglas ausgestatteten Applikator. Durch diese Technik wird ca. 50% weniger Energie benötigt als bei vergleichbaren Enthaarungsmethoden. Die Energie wirkt nichtmehr nur über das im Haar enthaltene Melanin, sondern auch über die Stammzellen, welche die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgen.
Eine der bekanntesten und wirksamsten Haarentfernungsmethoden ist die Laserenthaarung. Durch das gebündelte Licht wird jedes einzelne Haar gezielt behandelt und sorgt somit für ein dauerhaftes* und effektives Ergebnis. Der Alexandritlaser ist vielfältig einsetzbar. Neben seinem Anwendungsbereich in der dauerhaften* Haarentfernung können außerdem Tattoos entfernt und Pigmentstörungen behandelt werden. Helle Haut und dunkle Haare sind optimale Vorraussetzungen für die Behandlung mittels Alexandritlaser.
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die verschiedenen Haarentfernungsmethoden und ihre Eigenschaften:
| Methode | Dauerhaftigkeit | Schmerzhaftigkeit | Kosten | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Rasieren | Temporär (1-3 Tage) | Schmerzfrei | Gering | Alle Haut- und Haartypen |
| Enthaarungscreme | Temporär (7-12 Tage) | Schmerzfrei | Mittel | Nicht für sehr dicke Haare oder empfindliche Haut |
| Epilieren | Bis zu 3 Wochen | Schmerzhaft (anfangs) | Mittel | Beine, nicht für empfindliche Bereiche |
| Waxing | Bis zu 1 Monat | Schmerzhaft | Mittel bis Hoch | Beine, Achseln, Bikinizone |
| Sugaring | Bis zu 1 Monat | Weniger schmerzhaft als Waxing | Mittel bis Hoch | Alle Körperbereiche, auch für sensible Haut |
| IPL | Dauerhafte Reduktion | Gering | Hoch (Geräte für zu Hause), Mittel bis Hoch (Professionell) | Helle Haut, dunkle Haare |
| Laser | Dauerhafte Reduktion | Gering bis Mittel | Hoch | Helle Haut, dunkle Haare |
| Elektroepilation | Dauerhaft | Mittel bis Stark | Hoch | Alle Haut- und Haartypen |
Jede Form des Haarentfernens stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtigkeitsspendende Lotionen. Von besonders fettreichen Cremes ist dagegen abzuraten - sie können die bakterielle Besiedlung der Haut verschlechtern. Denn beim Rasieren kommt es zu kleinsten Verletzungen auf der Haut, in denen sich Bakterien ansiedeln können.
Generell sind Schwimmbadbesuche nach der Rasur aber unbedenklich. Wer in die Sonne geht, sollte grundsätzlich auf einen angemessenen Schutz vor UV-Strahlung achten, etwa Sonnencreme benutzen. Während der Behandlungszeit mit Laser oder Blitzlampen ist allerdings intensives Sonnenlicht zu meiden.
Haare wachsen ein, wenn sie nicht mehr an die Hautoberfläche gelangen können. Das passiert, wenn abgestorbene Hautschüppchen und Talg den Wachstumskanal blockieren. Auch eng anliegende Kleidung kann dafür sorgen. Deswegen sind etwa bei engen Jeans die Oberschenkel betroffen oder wegen der Unterhose der Intimbereich. Vorbeugen lässt sich mit einem Hautpeeling, um eine Verstopfung der Poren zu verhindern. Aber Vorsicht: Nicht direkt peelen, bevor Sie Haare entfernen - lieber ein bis zwei Tage vorher.
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