Die Intimrasur ist die beliebteste Methode zur Haarentfernung im Intimbereich, da sie eine schmerzlose, schonende und schnelle Lösung bietet. Egal, ob du Anfänger oder bereits erfahren bist, diese Anleitung hilft dir, eine erfolgreiche Intimrasur zu erzielen. Die Entscheidung, welche Stellen, wie oft und wie du dich rasierst, liegt natürlich bei dir. Es gilt: Schön ist, was gefällt!
Schon seit Jahrhunderten widmen sich Frauen der Intimrasur, wobei sich Schönheitsideale und der Trend zur Haarentfernung ständig ändern. Die Intimrasur kann positiv zur persönlichen Körperhygiene beitragen. Leider sind Rasierpickel, Hautirritationen, eingewachsene Haare und Juckreiz oft unerwünschte Begleiterscheinungen.
Unsere oberste Hautschicht, die Epidermis, ist die natürliche Schutzbarriere unserer Haut. Bei der Rasur kann es zu kleinen Schnittwunden und Reizungen kommen, beispielsweise durch das Herausreißen der Haare. Schweiß, salzhaltige Deodorants oder alkoholhaltige After-Shaves direkt nach der Rasur können die Haut zusätzlich reizen. Um Rasierpickel zu vermeiden, gilt es, diese Reizungen zu minimieren.
Lange Haare sollten vor der Rasur getrimmt werden, um zu verhindern, dass sie sich im Rasierer verfangen und herausgerissen werden. Hierfür kann eine Schere oder ein Trimmer verwendet werden. Für die Intimrasur sollten die Haare nur noch ca. 3-5 mm lang sein.
Das Wichtigste für jede Rasur ist eine scharfe Klinge, die die Haare gut schneidet. Tausche sie daher regelmäßig aus. Je nachdem wie oft du dich rasierst, hält deine Klinge für ca. 5-10 Rasuren.
Rasierseifen bieten einen Hautschutz, indem sie einen dünnen Schutzfilm zwischen dem Rasierer und der Haut bilden. Das erleichtert das Gleiten des Rasierers und vermeidet unnötige Reibung. Außerdem werden die Haare weicher und stellen sich im Schaum auf. Mit Rasierschaum verstopft ein Rasierer oft leichter, deshalb empfiehlt es sich, eine reichhaltige Natural Soap Bar als nachhaltige Rasierseife zu verwenden. Alternativ können auch Duschgel, normale Seife, Shampoo oder Conditioner verwendet werden.
Nimm dir bei allen Schritten Zeit, um Verletzungen zu vermeiden. Mach bei deiner Intimrasur möglichst wenig Züge und führe diese sanft und ohne Druck aus. Mit dem Rasierhobel ist die Rasur besonders schonend für deine Haut, denn er hat nur eine Klinge und liegt sicher in der Hand - ohne zusätzliches Aufdrücken!
Ob du mit oder gegen die Haarwuchsrichtung rasierst, ist dir überlassen. Mit dem Strich ist tendenziell sanfter, gegen den Strich etwas gründlicher. Teste am besten aus, mit welcher Technik du dich am wohlsten fühlst. Es wird empfohlen, zunächst mit der Haarwuchsrichtung vorzugehen. Falls du so nicht alle Haare erwischst, kannst du anschließend gegen den Strich rasieren. Dabei solltest du allerdings vorsichtig sein und gegebenenfalls erneut Rasierseife oder ähnliches verwenden.
Wasch deine Haut nach der Rasur vorsichtig mit klarem Wasser ab und tupfe vorsichtig mit deinem Handtuch den Intimbereich trocken. Nachdem deine Haut trocken ist, kannst du sie mit einer After-Shave Lotion pflegen. Es wird empfohlen, alkoholfreie Naturkosmetik zu verwenden, um deine Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Somit vermeidest du Jucken und Rötungen. Wenn deine Haut zu Irritationen neigt, rasiere sie am Abend. Dann kannst du ihr anschließend Luft zum Atmen lassen und lockere, luftige Kleidung tragen.
Als Erstes benötigst du natürlich einen Rasierer. Für eine besonders gründliche und sanfte Rasur solltest du am besten zu einem Rasierhobel greifen. Herkömmliche System- und Einwegrasierer rasieren oft weniger gründlich und zudem nicht nachhaltig. Durch die Klingenköpfe, Griffe und Verpackungen entsteht viel Müll. Das wichtigste für jede Rasur ist eine scharfe Klinge.
Klingen werden mit der Zeit stumpf, du solltest den Wechsel deiner Rasierklinge jedoch nicht zu lange herauszögern, da stumpfe Klingen Schnittverletzungen, Rasurbrand und somit auch eingewachsene Haare verursachen können. Einwegrasierer sind daher nicht besonders für die Intimrasur geeignet: Ihre Klingen sind schon im Neuzustand nicht so scharf und werden schneller stumpf. Greife lieber zu einem Rasierhobel, wo du eine scharfe Klinge hast, die du nach Bedarf selbst neu einsetzen kannst. Zusätzlich verursachst du so nicht nach nur wenigen Rasuren immer wieder Plastikmüll. Mit einer scharfen Klinge benötigst du wenig bzw. gar keinen zusätzlichen Druck. Der Kamm vor der Klinge richtet das Haar auf, sodass es besser abgeschnitten werden kann.
Körperhaare sind für viele Männer ein Thema. Die Frage, ob und wie man sie entfernen sollte, ist individuell. Die gute Nachricht: Körperhaare zu entfernen, muss weder schmerzhaft noch langwierig sein. Ob glatt rasiert oder rustikal behaart - die Entscheidung liegt bei dir.
Starte im Gesicht: Regelmäßige Bartpflege und das Trimmen der Augenbrauen sind für den Gentleman von heute selbstverständlich. Auch Nasen- und Ohrenhaare sollten gekürzt werden, wenn sie sichtbar werden. Mit Schere oder Trimmer lassen sich die Haare in Ohren und Nase einfach entfernen.
Eine glattrasierte Brust mag beeindruckend wirken, aber du musst dich nicht stressen. Wenn du keine Lust auf tägliches Rasieren hast, ist das auch in Ordnung. Für die Körperrasur eignet sich ein Rasierer, der längere Stoppeln in einem Zug trimmt und gleichzeitig glatt rasiert. Die Haut sollte danach mit einem kühlenden Aftershave oder Pflegebalsam gepflegt werden. Was du nicht selbst erreichen kannst, solltest du anderen überlassen - entweder einem Menschen deines Vertrauens oder einem Enthaarungsprofi.
Bei der Enthaarung von Armen und Beinen geht es für die meisten Männer nicht darum, alle Haare zu entfernen. Für einen gepflegten Look solltest du deine Körperhaare in diesem Bereich lediglich in regelmäßigen Abständen kürzen. Muskeln kommen ohne Haare besser zur Geltung, und beim Rasieren werden auch abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Trimme längere Haare zunächst auf eine gleichmäßige Länge, nutze Rasiergel oder -creme, und rasiere zunächst mit dem Strich, um Hautirritationen zu vermeiden. Falls deine Haut nicht allzu empfindlich ist, kannst du anschließend auch gegen den Strich rasieren.
Körperhaare oberhalb der Gürtellinie zu entfernen ist eine Sache. Etwas ganz anderes ist es für die meisten Männer aber, sich im Intimbereich zu rasieren. Wie auch bei der restlichen Intimrasur ist es wichtig, dass du eine neue, saubere und scharfe Klinge verwendest, wenn du dich im Intimbereich rasieren willst. Außerdem solltest du einen Rasierer wählen, der speziell dafür entwickelt ist, schonend zu deiner Haut zu sein, da deine Haut am Po und besonders in der Po-Falte sehr empfindlich ist. Warm duschen, um die Haare weich zu machen. Rasiere möglichst in Wuchsrichtung der Haare, um deine empfindliche Po-Haut nicht noch zusätzlich zu beanspruchen. So beugst du Hautirritationen und Pickel vor. Nimm dir genügend Zeit und gehe mit möglichst wenig Druck an die Sache und den Rasierer.
Sich zu rasieren, kann zur echten Qual werden: Übrig gebliebene Stoppeln, Rasurbrand, Schnittwunden oder Pickel - irgendwas ist immer. Doch damit ist jetzt Schluss! Hier ist dein Leitfaden zur perfekten Nassrasur - schonend und gründlich - für jeden Mann, auch die unter euch mit besonders empfindlicher Haut.
Bevor du mit der eigentlichen Rasur startest, solltest du deine Haut erstmal reinigen. Benutze hierfür am besten einen hautschonenden Reiniger. So werden abgestorbene Hautzellen entfernt, die die Poren und den Rasierer verstopfen können. Zudem erfrischen und kühlen die enthaltenen ätherischen Eukalyptus, und Minz-Öle dein Gesicht. Über die gereinigte Haut kann der Rasierer besser gleitet, wodurch du automatisch weniger Druck ausübst und so Verletzungen vorbeugst. Dann solltest du die zu rasierende Stelle mit reichlich warmem Wasser anfeuchten. So quellen die Haare auf, werden weicher und können viel leichter von der Rasierklinge abgeschnitten werden.
"Ob man lieber Rasiercreme, oder Rasiergel benutzt, ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks", weiß Kristina Vanoosthuyze, wissenschaftliche Expertin im "Global Shave Care"-Team von Gillette. Rasierschaum oder Rasiergel kannst du direkt auf die Fingerspitzen geben und großzügig im angefeuchteten Gesicht verteilen. Rasierseife oder Rasiercreme hingegen musst du erst mit einem Pinsel und reichlich Wasser aufschäumen.
Um deine Haut zu schonen, solltest du jedes Pre-Shave-Produkt mindestens zwei Minuten einwirken lassen. "Denn ein trockenes Barthaar ist fast so hart wie Kupferdraht. Die Kombination aus warmem Wasser und Einseifmittel macht die Barthaare weich", weiß die Expertin. Übrigens: Damit wird auch die Lebensdauer der Klinge erhöht. Denn harte Barthaare belasten die Klinge stärker als weiche. Regelmäßig wechseln musst du die Klinge trotzdem.
Gerade wenn du sensible Haut hast, gilt: Finger weg von billigen Einweg-Rasierern. Die sind praktisch für einen Wochenendtrip, wenn du vergessen hast, einen richtigen Rasierer einzustecken, aber nichts für jeden Tag. Dank 5 extra scharfer Klingen brauchst du beim Winston-Rasierer keinen Druck ausüben, was die Verletzungsgefahr reduziert.
Die Haut sollte bei der Rasur stets gespannt sein. "Das ist das Geheimnis für eine Rasur ohne Blessuren. Auf der gespannten Haut kann die Klinge gut gleiten, die Verletzungsgefahr verringert sich. Die Spannung macht die Rasur zudem gründlich. Die Barthaare werden aufgerichtet und angehoben, sodass sie sich tief kappen lassen", erklärt Vanoosthuyze.
Damit die Haut nicht nur optimal geschont, sondern auch wirklich so glatt wie möglich wird, gilt es bei der Rasur auf die richtige Reihenfolge zu achten. Heißt im Klartext: Die Wangen solltest du stets zuerst rasieren, danach Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn. Dort sind die Stoppeln nämlich am härtesten und brauchen deshalb eine längere Einweichzeit.
Ob du besser mit oder gegen den Strich rasierst, ist abhängig von der Empfindlichkeit deiner Haut und der Stärke deines Bartwuchses. Gründlicher ist die Rasur in jedem Fall gegen den Strich. Aber eben auch reizender. Weshalb die meisten Männer sich besser konsequent in Wuchsrichtung, also mit dem Strich, rasieren sollten, um die Haut zu schonen. Das Ergebnis ist dir nicht glatt genug? Seife die Problemstellen nochmal ein und rasiere erst beim zweiten Mal gegen den Strich. Weil die Stoppeln jetzt schon ultrakurz sind, kann das nicht mehr ziepen.
Während der Rasur die Klinge mehrmals mit warmem Wasser gründlich ausspülen, damit sie nicht verstopft. "Einfach mit dem Kopf nach unten unter fließendes Wasser halten. Und bitte nie mechanische Hilfsmittel benutzen (zum Beispiel eine Nagelbürste). Dadurch stumpfen die Klingen ab", so die Expertin. Wichtig: Solange der Nassrasierer noch ein wenig feucht ist, niemals luftdicht aufbewahren, er könnte zur Brutstätte für Bakterien werden.
Viele Rasierer haben mittlerweile farbige Gleitstreifen mit Pflegestoffen. An denen erkennst du, wann die Klingen ihre besten Zeiten hinter sich haben. Geht die Farbe flöten, wird es Zeit für neue.
Kaltes Wasser schließt die Poren und erfrischt. Befolgst du diese einfachen Tipps bei jeder Rasur, sind Rötungen, Pickel, Juckreiz und Brennen in Zukunft kein Thema mehr.
tags: #Haare #Strich #rasieren #anleitung
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