Haarausfall stoppen: Medikamente im Überblick

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Rund 40 Prozent aller Männer und 20 Prozent aller Frauen sind davon betroffen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Medikamente und Behandlungen, die helfen können, den Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum anzuregen. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die gängigsten Medikamente und ihre Anwendung.

Dihydrotestosteron (DHT) und Haarausfall

Dihydrotestosteron (DHT) ist ein Abbauprodukt des männlichen Hormons Testosteron. Bei genetisch bedingter Veranlagung verkleinert DHT die Haarfollikel, sodass die Haare mit der Zeit dünner werden und schließlich ausfallen. Dieser Prozess wird als androgenetische Alopezie bezeichnet und betrifft sowohl Männer als auch Frauen.

DHT-Blocker hemmen die Umwandlung von Testosteron in DHT oder blockieren die Wirkung von DHT an den Haarfollikeln. Dadurch wird der schädigende Einfluss auf die Haarwurzeln reduziert, was das Fortschreiten des Haarausfalls verlangsamen oder stoppen kann. In vielen Fällen wird das Haar wieder kräftiger und dichter.

Es gibt verschiedene Arten von DHT-Blockern:

  • Medikamentöse DHT-Blocker (z. B. Finasterid in Tablettenform)
  • Topische Lösungen (z. B. Minoxidil in Kombination mit DHT-hemmenden Inhaltsstoffen)
  • Natürliche DHT-Blocker (z. B. Kürbiskernextrakt, Sägepalmextrakt)

DHT-Blocker sind besonders bei erblich bedingtem Haarausfall geeignet. Männer profitieren häufig stärker von medikamentösen Lösungen, während Frauen eher auf topische oder pflanzliche Produkte zurückgreifen. Eine ärztliche Beratung ist wichtig, um die passende Behandlung zu finden und mögliche Nebenwirkungen zu berücksichtigen.

Minoxidil

Minoxidil ist ein stark wirksamer Vasodilatator aus der Klasse der Piperidinopyrimidine. Es wird oral zur Therapie refraktärer Hypertonie und topisch bei androgenetischer Alopezie eingesetzt.

Anwendung

Minoxidil wurde erstmals in den 1970er Jahren als orales Medikament zur Behandlung von schwerem Bluthochdruck eingeführt. Zufälligerweise beobachteten Ärzte bei Patienten, die gleichzeitig unter Haarausfall litten verstärkten Haarwuchs und eine generalisierte Hypertrichose, was schließlich zur Entwicklung einer topischen Minoxidil-Formulierung zur Behandlung von androgenetischer Alopezie führte - zuerst für männliche und schließlich auch für weibliche Patienten.

Die 2-prozentige Minoxidil-Lösung wurde erstmals 1986 auf den Markt gebracht, gefolgt von der 5-prozentigen Lösung im Jahr 1993.

Bei der Behandlung der Hypertonie soll der Wirkstoff nur dann eingesetzt werden, wenn maximale therapeutische Dosen anderer Antihypertonika auch in Kombination (Kombination aus Betablocker, Diuretikum und Vasodilatator oder vergleichbare Dreifachkombinationen) keinen ausreichenden Erfolg gezeigt haben (therapieresistente Hypertonie).

Wirkmechanismus

Man geht davon aus, dass Minoxidil das Überleben menschlicher dermaler Papillarzellen (DPCs) oder Haarzellen fördert, da es sowohl die extrazelluläre signalregulierte Kinase (ERK) als auch Akt aktiviert und den Zelltod verhindert, indem es das Verhältnis von BCl-2/Bax erhöht. Minoxidil kann das Wachstum menschlicher Haare stimulieren, indem es durch diese proliferativen und antiapoptotischen Wirkungen auf DPCs die Anagenzeit verlängert.

Seine vasodilatatorische Wirkung beruht darauf, dass Minoxidil Adenosintriphosphat-sensitive Kaliumkanäle in glatten Gefäßmuskelzellen öffnet. Diese Vasodilatation kann auch die Lebensfähigkeit von Haarzellen oder Haarfollikeln verbessern.

Pharmakokinetik

Resorption

Nach oraler Gabe beträgt die Resorptionsrate von Minoxidil über 90 %. Erste Plasmakonzentrationen sind bereits 30 Minuten nach Einnahme messbar, die maximale Konzentration wird nach etwa 60 Minuten erreicht.

Verteilung

Minoxidil bindet nicht an Plasmaproteine. Ein Übertritt über die Blut-Hirn-Schranke erfolgt nicht.

Metabolismus

Minoxidil wird zu mindestens 90 % in der Leber verstoffwechselt. Der Hauptmetabolit ist Minoxidil-O-Glucuronid; zusätzlich entstehen weitere polare Stoffwechselprodukte. Die Metaboliten zeigen eine deutlich geringere blutdrucksenkende Wirkung als der Ausgangsstoff.

Elimination

Trotz einer mittleren Plasmahalbwertszeit von 4 Stunden kann die antihypertensive Wirkung mehrere Tage anhalten.

Minoxidil und seine Metaboliten sind dialysierbar. Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich renal über glomeruläre Filtration.

Weder die glomeruläre Filtrationsrate noch der renale Plasmafluss werden durch Minoxidil wesentlich beeinflusst. Eine Kumulation bei chronischer Einnahme wurde nicht beobachtet.

Dosierung

Bei der Behandlung von Bluthochdruck beträgt die empfohlene Initialdosis 5 mg Minoxidil täglich. Falls erforderlich, kann die Dosis in Schritten von 5 bis 10 mg Minoxidil pro Tag in Abständen von 3 oder mehr Tagen gesteigert werden.

Wenn eine Dosis von 50 mg Minoxidil erreicht ist, kann die Steigerungsrate 25 mg Minoxidil pro Tag betragen, bis die maximale Dosis von 100 mg pro Tag erreicht ist.

Zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls wird Minoxidil zweimal täglich lokal auf die Kopfhaut aufgetragen.

Nebenwirkungen

Sehr häufig (≥ 1/100, < 1/10) kann es bei oraler Anwendung von Minoxidil zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Tachykardie
  • Perikarditis
  • Hypertrichose
  • Veränderung der Haarfarbe
  • Veränderung des EKGs

Wechselwirkungen

Folgende Wechselwirkungen sind bei der Anwendung von Minoxidil zu beachten:

  • Gleichzeitige Anwendung mit Antisympathotonika: Die blutdrucksenkende Wirkung von Minoxidil kann durch gleichzeitig verabreichte Antihypertensiva verstärkt werden. Besonders bei Kombination mit sympatholytischen Substanzen wie Guanethidin oder Betanidin kann es zu einer übermäßigen Blutdrucksenkung und orthostatischen Reaktionen kommen. Wenn ein Absetzen von Guanethidin nicht möglich ist, sollte die Behandlung mit Minoxidil unter stationärer Überwachung erfolgen.
  • Kombination mit Neuroleptika: Bei gleichzeitiger Einnahme von Neuroleptika wurde eine verstärkte blutdrucksenkende Wirkung beobachtet.
  • Kombination mit Diuretika: Die durch Minoxidil verursachte Salz- und Wasserretention kann in der Regel durch Diuretika kontrolliert werden.
  • Kombination mit Betablockern: Betarezeptorenblocker mildern sowohl die Reflextachykardie als auch die durch Minoxidil induzierte Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS).

Kontraindikationen

Bei systemischer Anwendung bestehen für die Anwendung von Minoxidil folgende Kontraindikationen:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • pulmonale Hypertonie aufgrund einer Mitralstenose
  • Phäochromozytom, da Minoxidil aufgrund seiner blutdrucksenkenden Wirkung die Ausschüttung von Katecholaminen aus dem Tumorgewebe stimulieren kann
  • Schwangerschaft

Der Einsatz von Minoxidil während der Schwangerschaft sowie bei Frauen im gebärfähigen Alter ohne zuverlässige Empfängnisverhütung wird nicht empfohlen. Einzelfallberichte beschreiben eine vermehrte Körperbehaarung bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition.

Minoxidil kann in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für das gestillte Kind lässt sich nicht sicher ausschließen. Vor der Anwendung ist sorgfältig abzuwägen, ob auf das Stillen oder auf die Therapie mit Minoxidil verzichtet wird, wobei der Nutzen für die Mutter und das Kind berücksichtigt werden muss.

Untersuchungen zum Einfluss auf das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen liegen nicht vor. Es ist jedoch möglich, dass die individuelle Verträglichkeit von Minoxidil die Fahrtauglichkeit oder die Fähigkeit zur Maschinenbedienung beeinträchtigt - insbesondere während der initialen Behandlungsphase.

Anwendungshinweise

Folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen sind bei der oralen Anwendung von Minoxidil als Antihypertonikum zu beachten:

  • Zustand nach Myokardinfarkt: Minoxidil darf erst nach Stabilisierung des Patienten eingesetzt werden.
  • Angina pectoris: Als Vasodilatator kann Minoxidil Reflextachykardien und Angina auslösen. Eine Kombination mit Betablockern oder anderen sympatholytischen Arzneimitteln ist notwendig. Bei vorbestehender Angina pectoris ist besondere Vorsicht geboten.
  • EKG-Veränderungen: Zu Beginn der Therapie können Veränderungen der T-Welle auftreten, die meist reversibel sind und keine Ischämie anzeigen.
  • Perikarditis und Perikarderguss: Minoxidil kann in seltenen Fällen Perikardergüsse verursachen, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion. Patienten sollten engmaschig überwacht werden. Bei anhaltenden Ergüssen kann ein Therapieabbruch notwendig sein.
  • Labile oder milde Hypertonie: Minoxidil ist in diesen Fällen nicht angezeigt.
  • Salz- und Wasserretention: Kann zu Ödemen und Herzinsuffizienz führen. Diuretika sind in der Regel erforderlich. Körpergewicht und Flüssigkeitshaushalt sind regelmäßig zu kontrollieren.
  • Hypertrichose: Häufige, reversible Nebenwirkung mit verstärktem Haarwuchs, insbesondere im Gesicht. Patienten sollten vor Therapiebeginn darüber informiert werden.
  • Hämatologische Nebenwirkungen: Selten wurden Thrombozytopenie und Leukopenie beobachtet.
  • Anwendung bei Kindern: Erfordert individuelle Dosierung und engmaschige Überwachung im Krankenhaus. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist besondere Vorsicht erforderlich. Eltern müssen über mögliche Nebenwirkungen informiert werden.
  • Unverträglichkeiten: Minoxidil darf bei bestimmten seltenen hereditären Stoffwechselstörungen (z. B. Galactose-Intoleranz) nicht eingenommen werden.

Folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen sind bei der topischen Anwendung von Minoxidil als Haarwuchsmittel zu beachten:

  • Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems: Patienten mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder mit abweichendem Blutdruck sollten vor Therapiebeginn ärztlich untersucht werden, da sich bestehende Erkrankungen verschlechtern können.
  • Anwendung bei Frauen: Die Lösung sollte aufgrund der häufigen unerwünschten Behaarung außerhalb der Anwendungsstellen nicht von Frauen verwendet werden.
  • Ungeeignete Anwendungsfälle: Minoxidil sollte nicht bei plötzlichem, fleckigem oder postpartalem Haarausfall sowie bei Haarausfall unklarer Ursache ohne familiäre Belastung eingesetzt werden.
  • Schädigungen der Kopfhaut: Bei entzündeter, verletzter, gereizter oder infizierter Kopfhaut ist Minoxidil kontraindiziert, da die Aufnahme in den Kreislauf erhöht sein kann.
  • Kombinierte topische Anwendungen: Die gleichzeitige Anwendung mit anderen Kopfhautpräparaten sollte unterbleiben.
  • Kontakt mit empfindlichen Körperstellen: Bei versehentlichem Kontakt mit Augen, Schleimhäuten oder verletzter Haut kann es zu Reizungen kommen. In diesem Fall sollte gründlich mit Wasser gespült werden.
  • Sonnenschutz: Die behandelte Kopfhaut sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
  • Veränderungen von Haarfarbe und -struktur: In Einzelfällen wurden Veränderungen der Haarfarbe oder -beschaffenheit beobachtet.
  • Abbruchkriterien: Die Therapie ist abzubrechen und ein Arzt zu konsultieren bei Blutdruckabfall, Brustschmerzen, Herzrasen, Schwindel, Ödemen, plötzlicher Gewichtszunahme oder anhaltender Reizung der Kopfhaut.
  • Anwendungsgrenzen bei Kindern und älteren Menschen: Die Sicherheit und Wirksamkeit ist bei Personen unter 18 oder über 65 Jahren nicht untersucht.
  • Interaktionen mit anderen Wirkstoffen: Minoxidil sollte nicht zusammen mit Anthralin, Tretinoin oder Betamethasondipropionat angewendet werden, da dies die systemische Aufnahme steigern kann.
  • Hypertrichose durch indirekten Kontakt bei Kleinkindern: Bei Hautkontakt mit Anwendungsstellen von Erwachsenen wurde bei Kleinkindern über reversible Hypertrichose berichtet. Ein direkter Hautkontakt von Kindern mit behandelten Körperstellen sollte vermieden werden.

Finasterid

Finasterid (Propecia) ist das erste orale Medikament, dessen Wirksamkeit gegen erblich bedingten Haarausfall in klinischen Studien nachgewiesen werden konnte. Das verschreibungspflichtige Medikament blockiert die 5-Alpha-Reduktase im Körper und hemmt dadurch die Produktion von DHT.

Finasterid weist jedoch zwei negative Merkmale auf: zum einen hemmt es nur den DHT-bedingten Haarausfall an noch bewachsenen Stellen der Kopfhaut, kann aber kein neues Haarwachstum auf bereits kahlen Stellen anregen.

Nebenwirkungen von Finasterid

Medikamentöse DHT-Blocker wie Finasterid können Nebenwirkungen haben, beispielsweise Libidoverlust, Erektionsstörungen oder Stimmungsschwankungen. Pflanzliche und topische Varianten gelten in der Regel als nebenwirkungsärmer, ihre Wirksamkeit kann jedoch schwächer sein. Deshalb ist eine ärztliche Begleitung empfehlenswert.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirkung von DHT-Blockern nicht sofort einsetzt. Erste sichtbare Verbesserungen zeigen sich meist nach 3 bis 6 Monaten regelmäßiger Anwendung. Für ein nachhaltiges Ergebnis ist eine kontinuierliche Behandlung notwendig.

DHT-Blocker können den Haarausfall verlangsamen und teilweise neues Wachstum anregen. Sie stellen jedoch keine dauerhafte Lösung bei fortgeschrittenem Haarverlust dar. In solchen Fällen bietet eine Haartransplantation eine effektive Ergänzung, während DHT-Blocker anschließend helfen können, das Ergebnis langfristig zu sichern.

Die besten Tipps gegen Haarausfall | Dr. Johannes Wimmer

Natürliche DHT-Blocker

Für alle Frauen und Männer, die unter genetisch bedingtem Haarausfall leiden, gibt es gute Nachrichten: es gibt zahlreiche pflanzliche Wirkstoffe, die nachweislich den DHT-Gehalt im Blut senken, den Haarverlust reduzieren und sogar neues Haarwachstum anregen können. Diese können entweder über Nahrung aufgenommen oder durch spezielle Produkte gezielt supplementiert werden.

  • Sulforaphan (Brokkolisamen Extrakt) senkt laut einer japanischen Studie¹ den DHT-Spiegel im Körper und hebt damit die DHT-bedingte Unterdrückung des Haarwuchses auf.
  • Die Wirksamkeit von Kürbiskernextrakt gegen genetisch bedingten Haarausfall wurde in einer Studie aus Korea² bestätigt. Es hemmt das Enzym 5-alpha-Reduktase, welches maßgeblich an der Umwandlung von Testosteron in DHT beteiligt ist.
  • Studien³ belegen, dass Sägepalmextrakt in der Lage scheint, den DHT-Spiegel im Körper zu senken.
  • Hirseextrakt enthält einen hohen Anteil an Kieselsäure und Silizium, die beide wichtig für den Haaraufbau sind.

Die KÖ-HAIR Hair Loading Capsules vereinen erstmalig diese vier pflanzlichen DHT-Blocker und weitere Wirkstoffe wie OPC, L-Cystin, Biotin oder Folsäure gegen Haarausfall in nur einem Präparat. Im Gegensatz zu vergleichbaren Haarwuchsmitteln, erhalten sie nicht nur die bestehende Haarstruktur, sondern regenerieren und stärken Kopfhaut und Haarfollikel derart, dass sich neue Haarwurzeln bilden können.

Weitere Behandlungen und Alternativen

Neben den genannten Medikamenten und natürlichen DHT-Blockern gibt es weitere Behandlungen und Alternativen, die bei Haarausfall in Betracht gezogen werden können:

PRP-Therapie

Die PRP-Therapie ist eine minimalinvasive Behandlung, die mit Eigenblut einen der effektivsten Wirkstoffe für die Zellregeneration nutzt. Genauer gesagt verwenden wir bei dieser Therapie das blutplättchenreiche Plasma (PRP). Dazu entnehmen wir dem Patienten etwa 20 Milliliter Blut, die anschließend in einem speziellen Verfahren aufbereitet werden, so dass wir das plättchenreiche Plasma separieren können. Dort sorgt es dank seiner hohen Anzahl an Wachstumshormonen für eine Regeneration der Hautgefäße und eine Neubildung von Bindegewebe.

Die PRP-Therapie bei Haarausfall eignet sich für alle Frauen und Männer, die etwas gegen lichter werdendes Haar und Haarverlust unternehmen möchten, bei denen eine Haartransplantation medizinisch noch nicht indiziert ist. Aber auch Patientinnen und Patienten, die sich einer Haarverpflanzung unterziehen, können von der Wirkung des plättchenreichen Plasmas profitieren und das Behandlungsergebnis zusätzlich unterstützen.

Haartransplantation

Die KÖ-HAIR Klinik Düsseldorf ist eine der ersten Adressen in Europa, wenn es um moderne und erfolgreiche Methoden der Eigenhaarverpflanzung geht. Die Techniken unserer Haartransplantation beruhen auf der Tatsache, dass bei den meisten Männern und Frauen, die an Haarverlust leiden, meistens der Bereich am Hinterkopf nicht von der Alopezie betroffen ist.

Bei KÖ-HAIR arbeiten wir mit zwei verschiedenen Methoden der Haartransplantation, die sich in erster Linie durch die Entnahme der Haarfollikel unterscheiden. Bei der FUT-Methode wird ein feiner Hautstreifen vom dicht bewachsenen Hinterkopf entnommen, aus dem die Grafts extrahiert werden. Der Schnitt wird sorgsam vernäht und hinterlässt nur eine sehr feine Narbe, die unter dem längeren Deckhaar verschwindet. Diese Methode der Haar-OP wenden wir vor allem an, wenn kleinere Kopfhautareale oder Bereiche transplantiert werden sollen - beispielsweise Geheimratsecken, Augenbrauen oder der Bart.

Weitere Tipps und Ratschläge

Neben den genannten Behandlungen gibt es auch einige allgemeine Tipps und Ratschläge, die bei Haarausfall helfen können:

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig für gesundes Haarwachstum.
  • Milde Shampoos: Verwenden Sie milde Shampoos und vermeiden Sie zu häufiges Haarewaschen.
  • Vermeiden Sie Stress: Stress kann Haarausfall begünstigen. Versuchen Sie, Stress abzubauen und Entspannungstechniken anzuwenden.
  • Kopfhautmassage: Eine regelmäßige Kopfhautmassage kann die Durchblutung fördern und das Haarwachstum anregen.

Zusammenfassung

Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten und Behandlungen, die bei Haarausfall helfen können. Die Wahl der geeigneten Behandlung hängt von der Ursache des Haarausfalls, dem Schweregrad und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab. Eine ärztliche Beratung ist wichtig, um die passende Therapie zu finden und mögliche Nebenwirkungen zu berücksichtigen.

Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben und zu verstehen, dass die Behandlung von Haarausfall Zeit und Geduld erfordert. Mit der richtigen Therapie und einer gesunden Lebensweise können Sie jedoch das Haarwachstum anregen und das Fortschreiten des Haarausfalls verlangsamen oder stoppen.

Tabelle: Übersicht über Medikamente gegen Haarausfall

Medikament Form Vorteile Nachteile Geeignet für
Finasterid Tabletten Klinisch nachgewiesene Wirksamkeit, besonders effektiv bei erblich bedingtem Haarausfall Risiko für Nebenwirkungen, nur für Männer zugelassen, Wirkung nur bei kontinuierlicher Einnahme Männer mit fortgeschrittenem erblich bedingtem Haarausfall
Minoxidil Topische Lösung Lokale Anwendung direkt an der Kopfhaut, nebenwirkungsärmer als orale Medikamente Regelmäßige Anwendung erforderlich, Ergebnisse oft erst nach mehreren Monaten sichtbar, teilweise Hautreizungen möglich Männer und Frauen mit beginnendem oder mittelgradigem Haarausfall
Natürliche DHT-Blocker Nahrungsergänzungsmittel Weniger Nebenwirkungen, natürliche Inhaltsstoffe Wirksamkeit kann schwächer sein, Ergebnisse können variieren Männer und Frauen mit leichtem Haarausfall oder als ergänzende Behandlung

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