Haar mit Haarwurzel: Aufbau und Funktion

Der Haarfollikel ist das kleinste Organ im menschlichen Körper. Er ist nicht nur für das Haarwachstum verantwortlich, sondern auch an verschiedenen physiologischen Prozessen wie der Talgproduktion und der Regulierung der Hauttemperatur beteiligt. Funktion und Aufbau sind komplex und damit auch "fehleranfällig": Funktioniert das Organ nicht reibungslos, ist Haarausfall die Folge. Im Folgenden werden die wichtigsten Bestandteile erläutert.

Der Begriff Follikel stammt vom lateinischen „folliculus“ ab und bedeutet im Deutschen „Bläschen“. Die anatomischen Strukturen, welche die Haarwurzeln bläschenförmig ummanteln und somit das Haar in der Haut verankern werden als Haarfollikel/ Haarbalg/ Folliculus pili bezeichnet.

Der in der Haut liegende und somit für das menschliche Auge verborgene Teil des Haares wird als Haarwurzel/ Radix pili bezeichnet. Diese ist komplett von Epithel umgeben und verdickt sich an ihrem proximalen Ende zur sogenannten Haarzwiebel/ Haarbulbus, in dem sich ein gut durchblutetes Bindegewebe, die dermale Papille/ Haarpapille befindet.

Die Bestandteile der Haarwurzel

Die Haarwurzel setzt sich aus mehreren anatomischen Strukturen zusammen, die jeweils eine spezifische Funktion im Haarwachstum übernehmen. Dazu gehören der Haarbulbus mit der dermalen Papille, die Haarmatrix, die innere und äußere Wurzelscheide sowie begleitende Bindegewebsanteile.

Dermale Papille

Die dermale Papille ist das physiologische Steuerzentrum des Haarwachstums. Sie versorgt das Haar mit Nährstoffen und Sauerstoff und verursacht das eigentliche Haarwachstum des Haares durch ständige Zellteilung. Über dieses Wachstumszentrum werden die Nährstoffe aufgenommen.

Die dermale Papille selbst ist eine bindegewebige Struktur, die reich an Blutgefäßen und Nerven ist. Über diese Versorgung erhält die Haarmatrix alle wichtigen Nährstoffe, Sauerstoff sowie spezielle Wachstumsfaktoren, die für die kontinuierliche Zellteilung notwendig sind.

Haarmatrix

Direkt über der Papille liegt die Haarmatrix, die eigentliche Wachstumszone des Haares. Sie enthält hochaktive Matrixzellen, die sich permanent teilen und daraus neue Keratinozyten bilden, aus denen sich der Haarschaft zusammensetzt. Eingelagert in diese Struktur sind zudem Melanozyten, welche die Pigmente Melanin produzieren und an die Keratinozyten weitergeben.

Pigmentbildende Melanozyten geben Melanin an die ebenfalls umliegenden Matrix-Keratinozyten ab, was dem jeweiligen Haar seine charakteristische Farbe Durch komplexe molekulare Interaktionen bilden Neuro-ektodermale Melanozyten, epitheliale Keratinozyten und mesenchymale Fibroblasten eine haarproduzierende Einheit, wobei sich die drei genannten Zelltypen durch jeweilige Stammzellreservoire speisen.

Wurzelscheide

Umgeben wird die Haarwurzel zusätzlich von der inneren Wurzelscheide. Diese Zellschicht stabilisiert den Haarschaft innerhalb des Follikels und sorgt dafür, dass er sicher eingebettet bleibt, während er nach oben wächst.

Die äußere Wurzelscheide umgibt den gesamten Haarfollikel und geht nahtlos in die Epidermis der Haut über. Sie dient nicht nur als schützende Hülle, sondern besitzt auch eine besondere biologische Bedeutung: In ihr befinden sich Stammzellen, die als wichtige Regenerationsreserve fungieren.

Der Haarschaft

Der Haarschaft ist der sichtbare Teil des Haares, der aus der Haut herausragt. Der Haarschaft ist der sichtbare Teil des Haares. Er wird auch als Scaphus pili bezeichnet und besteht aus abgestorbenen Hornzellen, in denen sich Keratin gebildet hat. Diese ordnen sich entlang der Längsachse des Haares an und verleihen ihm seine Festigkeit und Struktur.

Die Hautschichten

Die Epidermis ist die äußerste Schicht der Haut, in die der Haarfollikel eingebettet ist. Die Dermis ist die mittlere Hautschicht, in der der Haarfollikel verankert ist.

Haarwachstum

Das Haar entsteht und wächst aus dem Haarfollikel, der in der Kopfhaut eingelagerten Haarwurzel, deren Zellen zu den teilungsaktivsten des menschlichen Körpers gehören. Für seine fortwährende Produktionstätigkeit benötigt der Haarfollikel eine gute Blutversorgung; sie ist für das Haarwachstum entscheidend. Ein dichtes Netz kleiner, geschlungener Blutgefäße versorgt deshalb die Zellen am Grund des Haarfollikels in der dermalen Papille.

Durch Teilung der sogenannten Matrixzellen (Trichozyten) bilden sich kontinuierlich neue Haarzellen. Die älteren werden dabei nach oben zur Hautoberfläche geschoben. Dicht unter der Haut befinden sich für jeden Haarfollikel fettproduzierende Talgdrüsen, deren Hauptaufgabe es ist, das Haar geschmeidig zu halten.

Umgeben vom Haarfett aus den Talgdrüsen wächst das Haar aus der Haarwurzel heraus und wird auf der Kopfhaut sichtbar. Zuvor jedoch wird die noch weiche und empfindliche Struktur durch Verhornung stabilisiert. Diesen Prozess nennen Fachleute auch Keratinisierung.

Haare sind recht wachstumsfreudig. Pro Tag wachsen sie ca. 0,35 mm, 1 bis 1,5 cm im Monat und damit um die 15 cm im Jahr. Die Lebensdauer eines Haares beträgt im Allgemeinen rund sechs bis sieben Jahre. Bei vermehrtem Haarausfall kann diese Zeit auf drei bis vier Jahre verkürzt sein.

Wie lang ein Haar maximal werden kann, hängt davon ab, wie lang die Wachstumsphase andauert. Diese Dauer ist genetisch vorgegeben und kann sich zwischen 3 und 8 Jahren bewegen, in Einzelfällen auch darüber. Das Haar erreicht damit durchschnittlich eine Länge von ca. 40 bis 80 cm.

Am gesamten Körper haben wir über 5 Millionen Haare. Rund 80.000 bis 150.000 einzelne Haare bilden unser Kopfhaar. Die Haardichte ist genetisch bedingt und schwankt zwischen 200 und 600 Kopfhaaren pro Quadratzentimeter. Für uns äußerlich sichtbar ist nur der gerade mal 0,1 Millimeter breite Haarschaft, der fest in der Haut verankert ist.

Jedes gesunde Haar weist einen charakteristischen Wachstumszyklus auf, der aus drei aufeinanderfolgenden Phasen besteht: die Wachstumsphase (anagene Phase), die Übergangsphase (katagene Phase) und die Ruhephase (telogene Phase). Anschließend beginnt der Zyklus mit dem Aufbau eines Haares aufs Neue. Jedes Haar durchläuft seinen eigenen Wachstumszyklus.

Phasen des Haarwachstumszyklus

Die Entwicklung eines Haares erfolgt zyklisch, und jeder Haarfollikel oder Haarbalg hat einen eigenen Zyklus, der unabhängig von anderen Haarfollikeln ist. Der Zyklus lässt sich in drei Abschnitten einteilen: Anagen-, Katagen- und Telogenphase.

Anagenphase (Wachstumsphase)

Die Haarzwiebel nimmt während der Entwicklung des Haarschafts verschiedene Formen an: In der Wachstumsphase (Anagenphase), in der sich ein neues Haar bildet, entsteht auch eine neue Zwiebel in der Haarwurzel, die durch dauernde Neubildung von Zellen in mehreren Lagen geschichtet ist. Es besteht eine hohe Stoffwechselaktivität, aber auch eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Schadstoffen aller Art.

Die Anagenphase dauert zwei bis sechs Jahre und ist abhängig vom Alter, Geschlecht und von der Stelle, an der das Haar wächst. Etwa 90 Prozent der Kopfhaare befinden sich in der Anagenphase.

Katagenphase (Übergangsphase)

In der Übergangsphase (Katagenphase) enden die Stoffwechselaktivität und damit die Zellproduktion der Haarzwiebel - sie wird geschlossen und verhornt (Einlagerung von Keratin). Das Haar wird unten abgerundet und von der äußeren Scheide der Haarwurzel umschlossen und rückt langsam nach oben.

Die Katagenphase dauert ein bis zwei Wochen. In ihr befinden sich etwa ein Prozent der Kopfhaare.

Telogenphase (Ruhephase)

In der End- oder Ruhephase (Telogenphase) wird die Zwiebel verdrängt, die innere Haarwurzelscheide verschwindet und die neu entstandene Matrix erneuert die Haarpapille und die Zellteilung beginnt wieder. Es bildet ein neues „Anagenhaar“, das dann das Kolbenhaar in seiner Telogenphase ausstößt.

In dieser Phase befinden sich etwa 18 Prozent der Haare auf dem Kopf. Die Telogenphase dauert zwei bis vier Monate.

Haarfarbe

Die Farbe der Haare entsteht durch Pigmente, die von bestimmten Zellen, den Melanozyten, gebildet wird. Diese Zellen finden sich reichlich im Bereich der Haarzwiebel. Wenn Luft in das Haarmark eindringt, führt dies zum Ergrauen. Die anfängliche Mischung von farblosen und naturfarbenen Haaren erweckt den Eindruck von „Grau“. Wenn alle Haare pigmentfrei sind, sehen sie weiß aus.

Wie viele Haare hat ein Mensch?

Die Zahl der Kopfhaare beträgt ungefähr 90.000 bis 100 000. Es gibt aber deutliche Unterschiede bei Menschen mit verschiedenen Haarfarben:

  • Im Durchschnitt die meisten Haare haben blonde Menschen mit rund 140.000.
  • Dann folgen brünette Menschen mit rund 100.000 Haaren auf dem Kopf.
  • Das Schlusslicht bilden Rothaarige mit nur etwa 85.000 Haaren.

Trotz Unterschieden bei der Gesamtzahl ist aber die Zahl der Haare, die täglich ausfallen, bei allen gleich: Der natürliche Haarausfall beträgt etwa 70 bis 100 Haare pro Tag.

Die Haare wachsen täglich um etwa 0,3 Millimeter, also etwa einen Zentimeter im Monat. Die Haardicke (Durchmesser/Haar) beträgt bei den Vellushaaren 0,04 Millimeter, bei den Terminalhaaren 0,12 Millimeter. Die Dichte liegt bei etwa 200 Haaren pro Quadratzentimeter.

Faktoren, die das Haarwachstum beeinflussen

Verschiedene Faktoren können das Haarwachstum beeinflussen. Dazu gehören:

  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig für ein gesundes Haarwachstum.
  • Hormone: Hormonelle Veränderungen, wie sie beispielsweise in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren auftreten, können das Haarwachstum beeinflussen.
  • Stress: Chronischer Stress kann zu Haarausfall führen.
  • Krankheiten: Einige Krankheiten, wie beispielsweise Autoimmunerkrankungen oder Schilddrüsenerkrankungen, können das Haarwachstum beeinträchtigen.
  • Medikamente: Einige Medikamente können als Nebenwirkung Haarausfall verursachen.

Haarausfall

Haarausfall (auch Alopezie genannt) kann sowohl physiologisch auftreten (zum Beispiel im Alter) als auch krankheitsbedingt vorkommen. Der sogenannte androgenetische Haarausfall wird durch die Wirkung von Androgenen ausgelöst und gehört zu den normalen Prozessen des Alterns. Ungefähr 80 Prozent aller Männer weltweit und 50 Prozent der Frauen (in der Regel nach der Menopause) sind davon betroffen.

Chronische Entzündungen können Haarfollikel dauerhaft schädigen und zu Narben und Haarausfall führen. Auch innere Entzündungsprozesse können Haarausfall fördern. Besonders problematisch sind Autoimmunerkrankungen (und damit häufig verbundener Kreisrunder Haarausfall), entzündliche Darmerkrankungen, Psoriasis und chronischer Stress. Gegen systemische Entzündungen hilft eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und entzündungshemmenden Gewürzen wie Kurkuma. Je nach Schwere der Entzündungsreaktionen sind weitere, auch medikamentöse Ansätze erforderlich.

Wenn Haarausfall in einer Familie gehäuft auftritt, kann das für eine erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber einem Hormon namens Dihydrotestosteron sprechen.

Bei einer weiteren Form des Haarausfalls, der Alopecia areata, kommt es zu einem kreisrunden Haarausfall, der sich in den meisten Fällen am Kopf befindet. Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung, die als die häufigste Haarausfallserkrankung weltweit gilt und meist im zweiten oder dritten Lebensjahrzent vorkommt.

Darüber hinaus können auch viele weitere Faktoren wie Infektionen, Malignome, Traumata oder auch Medikamente (Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie) zu einem pathologischen Haarausfall führen.

Wie viele Haare verliert man am Tag? Bei einem gesunden Menschen ist ein Haarverlust von 70 bis 100 Haaren noch normal. Sobald mehr als 100 Haare am Tag ausfallen und ein Missverhältnis zwischen Haarausfall und neuem Haarwuchs besteht, spricht man von Haarausfall.

Haarpflege und Stärkung der Haarfollikel

Ja, durch eine Kombination aus gezielter Pflege und Ernährung können Haarfollikel gestärkt werden. Die Ernährung sollte reich an Proteinen, Biotin, Eisen und Vitamin C sein. In der Pflegeroutine empfehlen sich milde, sulfatfreie Shampoos und das Vermeiden von heißem Wasser. Auch moderne regenerative Ansätze wie PRP-Behandlungen, Mesotherapie oder Low-Level-Lasertherapie zeigen vielversprechende Ergebnisse bei geschädigten Haarfollikeln und können diese kräftiger und widerstandsfähiger machen.

Shampoos, Spülungen, Kuren, Gele, Conditioner und Sprays - die Vielzahl an Haarpflegeprodukten ist überwältigend. Häufiges und intensives Bürsten, Kämmen, Färben und Föhnen kann sie ebenso strapazieren wie mechanische Belastungen - zum Beispiel durch strenge Frisuren, wie sehr feste Knoten oder Zöpfe. Zudem kann das Haar spröde, glanzlos und brüchig werden.

Schönes und glänzendes Haar muss kein Wunschtraum sein. Vermeide nach Möglichkeit häufiges bzw.

Regelmäßige, gründliche Reinigung mit geeigneten Produkten und gelegentliche Kopfhautpeelings mit AHA/BHA-Säuren helfen bei der Behandlung.

Verstopfte Haarfollikel

Ja, Haarfollikel können “verstopfen”, wobei häufig die angeschlossenen Talgdrüsen betroffen sind. Symptome sind Pickel auf der Kopfhaut, Juckreiz, Schuppenbildung und ein fettiger Glanz.

Eingewachsene Haare

Ein Sonderfall sind eingewachsene Barthaare. Barthaare wachsen leichter ein, da sie oft kräftig und gekrümmt sind. Nach der Rasur entstehen scharfe Kanten, die in die Haut eindringen können.

Bei akuten Problemen erweichen warme Kompressen die Haut und machen das eingewachsene Haar leichter zugänglich. Langfristig können Sie eingewachsenen Haaren vorbeugen, indem Sie Ihre Rasiertechnik ändern. Rasieren Sie immer in Wuchsrichtung und bereiten Sie die Haut mit warmem Wasser und geeigneten Produkten vor. Ein regelmäßiges, sanftes Peeling ein- bis zweimal pro Woche hält die Hautoberfläche frei von abgestorbenen Hautschüppchen. Bei starker Neigung zu eingewachsenen Haaren kann es auch hilfreich sein, statt einer Glattrasur einen kurzen Bart zu tragen.

Dauerhafte Haarentfernung

Für die dauerhafte Haarentfernung spielt insbesondere die Haarwurzel eine entscheidende Rolle. Bei der Laser- oder IPL-Behandlung wird das Licht gezielt vom Melanin im Haarschaft und in den tiefen Strukturen der Haarwurzel absorbiert. Die dabei entstehende Wärmeenergie konzentriert sich vor allem in der Haarmatrix und in der dermalen Papille. Werden diese beiden Strukturen durch die Hitze ausreichend geschädigt, können sich weder neue Keratinozyten noch Pigmente bilden, und das Haarwachstum an dieser Stelle kommt dauerhaft zum Erliegen.

Da nur die aktiven Haarwurzeln in der Wachstumsphase (Anagen) eng mit der Papille verbunden sind, können sie effektiv zerstört werden. Deshalb sind mehrere Behandlungen notwendig, um alle Haarfollikel im richtigen Zyklusstadium zu erfassen und eine anhaltende Reduktion der Behaarung zu erzielen.

Die Aufgaben der Haare

Haare haben heute beim Menschen keine lebenswichtigen Funktionen mehr. Dennoch erfüllen sie wichtige Aufgaben: Kopfhaare schützen vor starker Sonnenbestrahlung und verlangsamen im Winter das Abkühlen. Wimpern und Augenbrauen verhindern, dass Staub, Schmutz oder Schweiß in die Augen geraten. Auch in der Nase und den Ohren schützen Haare vor Eindringlingen.

Zusammenfassung

Die Haarwurzel ist ein komplexes System, das für das Wachstum und die Gesundheit unserer Haare unerlässlich ist. Ein Verständnis ihrer Struktur und Funktion kann uns helfen, die richtigen Pflegeentscheidungen zu treffen und Probleme wie Haarausfall besser zu behandeln.

Wie wachsen Haare? | Haarzyklus

tags: #Haar #mit #Haarwurzel #Aufbau #Funktion

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen