Egal, ob die falschen Pflegeprodukte oder extreme Hitzeeinwirkung - verschiedene Faktoren können unsere Haare austrocknen, die als Folge kraftlos, matt und spröde erscheinen. Eine Wohltat für die strapazierte Mähne sind Shampoos, die sie pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen. Trockenes Haar benötigt die richtige Haarpflege - insbesondere feuchtigkeitsspendende Shampoos wirken wahre Wunder.
Eine gesunde, volle und glänzende Mähne - der Traum vieler Frauen. Leider sieht die Realität oft anders aus, denn Haarefärben, extreme Hitze oder die falsche Haarpflege strapazieren unsere Haare und trocknen sie aus. Das trockene Haar sieht nicht nur ungesund aus, dadurch, dass die Haarschuppen geschädigt und offen sind, fühlt es sich auch rau an. Bei einer trockenen Mähne ist außerdem der schützende Talgfilm nur noch wenig vorhanden - wodurch unser Haar leichter bricht und anfälliger für schädliche äußere Einflüsse ist. Meist leidet auch die Kopfhaut, was sich durch Jucken und Schuppen bemerkbar macht.
Wer unter trockenen Haaren leidet, sollte auf tägliche Hitzeanwendungen wie Föhnen, Glätten oder Locken verzichten. Auch tägliches Haarewaschen sollten Sie vermeiden, da dadurch Haare und Kopfhaut austrocknen. Spröde Längen sollten regelmäßig mit einer nährenden Kur versorgt werden, die Ihr Haar die Extraportion Pflege und Feuchtigkeit schenkt. Abgesehen davon sollten Sie zu einem Shampoo greifen, dass Ihre Mähne optimal mit Feuchtigkeit versorgt.
Ein gutes Feuchtigkeitsshampoo enthält Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure oder Aloe vera, die das Haar intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Es sollte sanft genug sein, um das Haar und die Kopfhaut nicht auszutrocknen, aber dennoch effektiv genug sein, um Schmutz und Rückstände zu entfernen. Natürliche Öle wie Arganöl, Kokosöl oder Jojobaöl können helfen, das Haar zu pflegen und Feuchtigkeit einzuschließen.
Hier ist eine Auswahl der besten Feuchtigkeitsshampoos, die in Drogerien erhältlich sind:
Tipp für trockene Haare: Conditioner benutzen
Nach der Haarwäsche sollten Sie unbedingt einen Conditioner in Ihre Längen geben. Zudem versorgt er das Haar mit wichtigen Nährstoffen und sorgt für Geschmeidigkeit und Glanz. Er kann dabei helfen, die Feuchtigkeit im Haar einzuschließen und trockenes Haar zu hydratisieren. Darüber hinaus macht er das Haar kämmbar und reduziert Haarbruch und Verknotungen. Er glättet die Haarstruktur und verleiht dem Haar ein weicheres und geschmeidigeres Gefühl.
Wringen Sie Ihr Haar gut aus, nehmen Sie eine walnussgroße Portion Conditioner und geben Sie diesen in Längen und Haarspitzen. Sparen Sie die Kopfhaut und den Haaransatz beim Auftragen der Spülung aus.
Das Haar-Shampoo gehört zu einem festen Bestandteil in jedem Badezimmer. Schließlich müssen die Haare regelmäßig gewaschen werden. Shampoo reinigt das Haar, befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen der Kopfhaut und von überschüssigem Fett. Aber auch Stylingprodukte, Staub oder andere Umwelteinflüsse werden vom Shampoo bei einer gründlichen Haarwäsche beseitigt. Möglich wird das durch die sogenannten waschaktiven Tenside. Diese öffnen die Haarfasern und erreichen, dass die Haare gründlich gereinigt werden können.
Natürlich spielt neben der Reinigung auch die Pflege eine große Rolle bei der Wahl des besten Shampoos. Wer also komplett auf diese schädlichen Inhaltsstoffe verzichten will, muss schon etwas intensiver suchen und die Liste der Ingredienzien genau studieren. Für jedes Bedürfnis gibt es dabei unterschiedliche Arten des Shampoos, und hier liegen dann auch die “Gefahren” bzw. die oftmals als schlecht deklarierten Inhaltsstoffe - für einen selbst oder für die Umwelt. Denn viele Shampoo-Effekte abseits von Duft und Co. lassen sich leider nur durch eben solche Inhaltsstoffe erzielen.
Für Diskussionen sorgen dabei zum Beispiel immer wieder Silikone (sorgen für Geschmeidigkeit und Glanz), Parabene (machen das Shampoo haltbarer) oder Mikroplastik (soll gute Kämmbarkeit gewährleisten). Aber auch die bereits angesprochenen Tenside gibt es in aggressiven, mäßig irritierenden und milden Varianten.
Kleiner Tipp: Hilfreich bei der Recherche ist die App CodeCheck. Du musst das Produkt dann nur scannen, und die App wertet die Inhaltsstoffe für dich nach “problematisch” bis “im grünen Bereich” aus. Übrigens: Kritische Inhaltsstoffe kann es in nahezu allen Shampoos geben - in Friseurprodukten, teuren Shampoos und natürlich auch in Shampoos aus der Drogerie. Ein hoher Preis ist also keine Garantie für bestmögliche und nur unbedenkliche Inhaltsstoffe.
Um dein bestes Drogerie-Shampoo zu finden, kannst du dich erst einmal an deiner Haarstruktur orientieren. Aber auch Brand-Vorlieben oder klassische Empfehlungen können deine Entscheidung beeinflussen. Grundsätzlich solltest du aber wissen, ob dein Haar eine normale, trockene oder fettige Beschaffenheit hat und ob es eher fein, kräftig oder durchschnittlich normal ist. Wenn du dir unsicher bist, kannst du beim nächsten Friseurbesuch einfach mal fragen.
Wir haben uns sowohl nach Testberichten gerichtet als auch nach Kund:innen-Bewertungen und eigenen Erfahrungen. Schnell fettendes Haar, empfindliche Kopfhaut oder Schuppen. Die richtige Pflege für das eigene Haar ist nicht immer einfach. Zudem geht bei der Reizüberflutung an Angeboten in Drogeriemärkten schnell der Überblick verloren.
Wer feines oder dünnes Haar hat, sollte beim Waschen nur eine kleine Menge an Shampoo verwenden, um das Haar nicht zusätzlich zu beschweren. Zusätzliche Pflegeprodukte wie Kuren und Spülungen sollten Nutzerinnen und Nutzer nur in Maßen verwenden, da diese die Haare noch dünner und platter wirken lassen. Um den feinen Strukturen ein wenig mehr Volumen und Schwung zu verleihen, eignen sich Volumen-Shampoos wie das Batiste Heavenly am besten.
Dickes Haar lässt sich oft schwer bändigen und wirkt strohig. Aus diesem Grund greift man zu einem Feuchtigkeitsshampoo wie dem Kérastase Nutritive Bain Satin 2, welches dem Haar ausreichend Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verleiht. Gefärbtes Haar wäscht man grundsätzlich eher selten, um die Haare nicht zusätzlich zu strapazieren. Färben schädigt und strapaziert die Haare. Aus diesem Grund braucht es besonders viel Pflege. Zunächst greifen Nutzerinnen und Nutzer zu einem Color-Shampoo wie dem L'Oréal Serie Expert Vitamino Color Shampoo, welches speziell für gefärbtes Haar geeignet ist.
Nicht jeder ist von Natur aus mit schönem, glänzendem Haar gesegnet. Wer trockenes Haar hat, muss seine Haare mit viel Feuchtigkeit versorgen. Aus diesem Grund sind Haarkuren- und Öle, die pflegende Stoffe wie Mandel- oder Arganöl enthalten, empfehlenswert. Nutzerinnen und Nutzer, die mit einem schnell fettenden Haaransatz zu kämpfen haben, können zu Produkten wie dem Head & Shoulders Citrus greifen. Diese nehmen das Fett auf und entfernen es. Um eine schuppige Kopfhaut zu verhindern, können Nutzerinnen und Nutzer feuchtigkeitsspendende Produkte verwenden. Hier eignen sich beispielsweise Shampoos mit Kokosöl.
Wer unter Haarausfall leidet, sollte zu Produkten aus pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Arganöl oder Aloe Vera greifen. Bei Haarbruch helfen Produkte mit Keratin. Keratin repariert die Haare und baut sie von innen auf. Ein gutes Shampoo mit Keratin ist laut Kundenbewertungen das Syoss Haarpflege Keratin Shampoo. Zudem ist die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln möglich, welche gegen Haarbruch wirken.
Die Auswahl an Shampoos auf dem Markt ist vielfältig und reicht von teuren Spezialshampoos bis hin zu preisgünstigeren Drogerieprodukten. Zu den teureren Marken gehören Olaplex und Kerastase Paris. Neben diesen Produkten gibt es auch günstigere Marken aus der Drogerie, welche ebenfalls empfehlenswert sind. Zu ihnen gehören Nivea, Schauma, Pantene Pro-V, Guhl, Plantur, Sante, Garnier, Dove, Fanola, Schwarzkopf, Alpecin, Sebamed und Lavera. Auch hier gibt es eine umfangreiche Produktpalette, welche sich im preislichen Rahmen von 2 bis 15 Euro befindet.
Feste Shampoos sollen besser für die Umwelt sein, denn sie sparen viel Verpackungsmüll. In der Juni 2020-Ausgabe stellt Stiftung Warentest diverse feste Shampoos auf die Probe. Das Lamazuna-Shampoo ergattert den 2. Um Haarausfall entgegenzuwirken, bietet sich das Alpecin Coffein-Shampoo an. Alpecin bietet dieses sowohl für Männer als auch für Frauen an.
Wer trockene Kopfhaut hat, muss diese mit viel Feuchtigkeit pflegen. Hier greift man zu Produkten, welche Tenside enthalten. Diese nehmen das Fett auf und entfernen es. Entsprechende Produkte massiert man grob in die Kopfhaut ein. Bei schuppiger Kopfhaut sind feuchtigkeitsspendende Produkte mit Ölen ratsam. Sie wirken entzündungshemmend und beruhigend.
Feuchtigkeitsshampoos wurden speziell dafür entwickelt, um trockenes und strapaziertes Haar mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Durch seine feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe wie etwa Aloe vera, Hyaluronsäure oder Panthenol wird das Haar intensiv hydratisiert und geschmeidig gemacht. Ein Feuchtigkeitsshampoo hilft auch dabei, die natürliche Feuchtigkeitsbalance der Kopfhaut wiederherzustellen und sie vor Austrocknung zu schützen. Darüber hinaus kann es helfen, Frizz und statische Aufladung zu reduzieren und das Haar glänzend und gesund aussehen zu lassen.
Von einem Feuchtigkeitsshampoo profitieren Sie vor allem bei trockenen, strapazierten und spröden Haaren. Auch, wenn Ihre Haare sehr aufgeplustert sind oder zu Frizz neigen, kann ein Feuchtigkeitsshampoo dabei helfen, die Mähne zu bändigen und sie schön geschmeidig zu halten.
Tipp: Auch wenn Sie feines Haar haben, müssen Sie nicht auf ein Feuchtigkeitsshampoo verzichten. Je älter wir werden, desto weniger Talg produziert auch unsere Kopfhaut. Produzieren die Talgdrüsen immer weniger davon, werden die Haare trocken und spröde. Feuchtigkeitsshampoos mit pflegenden Wirkstoffen wie Hyaluronsäure, Arganöl, Kokosnuss oder Aloe vera können dem entgegenwirken und Kopfhaut und Haar (in den Wechseljahren) eine Extraportion Feuchtigkeit spenden.
Verschiedene Feuchtigkeitsshampoos für trockene Haare
Feuchtigkeitsshampoos sind auch für Locken geeignet. Lockiges Haar neigt dazu, trocken und spröde zu sein, da die natürlichen Öle nicht so leicht bis zu den Spitzen gelangen können. Feuchtigkeitsshampoos enthalten Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Aloe Vera, die das Haar mit Feuchtigkeit versorgen und ihm helfen, seine natürliche Elastizität zurückzugewinnen. Diese Shampoos helfen dabei, die Locken zu definieren und Frizz zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, ein Shampoo zu wählen, das speziell für lockiges Haar formuliert ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Das Angebot an Feuchtigkeitsshampoos ist riesig. Trotzdem sollten Sie nicht einfach zu irgendeinem Produkt greifen. Wir haben die wichtigsten Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst, damit Sie bei der schier endlosen Auswahl an Haarshampoos das beste Produkt für Ihre Haare finden:
Um die Haare nicht unnötig auszutrocknen, ist ein Blick in die Inhaltsstoffe das A und O! Gerade Silikone, Alkohol oder bestimmte Stylingprodukte können dafür Sorgen, dass die Haare noch trockener und spröder werden. Achten Sie daher besonders im Alter oder bei von Natur aus sehr trockenen Haaren darauf, auf Haarpflegeprodukte zu setzen, die möglichst naturbelassen sind.
ÖKO-TEST hat 38 Volumen-Shampoos für feines Haar untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Zwei Drittel der getesteten Produkte erhalten die Note "gut" oder "sehr gut". Sechs sind "befriedigend", drei immerhin "ausreichend". Vier konnten die Expertinnen und Experten leider nicht überzeugen und fielen durch.
Vor allem die 13 Naturkosmetik-Shampoos können sich über ein positives Gesamturteil freuen. Und dass ein gutes Produkt nicht unbedingt teuer sein muss, beweist einmal mehr die Tatsache, dass sich viele günstige Shampoos Bestnoten sichern: Die günstigsten Testsieger kosten teilweise nur 2,19 Euro pro 250 Milliliter.
Ausgerechnet die Shampoos der Megakonzerne Procter & Gamble und L'Oréal fielen bei ÖKO-TEST durch. Das Hair Biology Full & Shining Shampoo von P&G und das Elvital Fibralogy Kräftigendes Aufbau Shampoo von L'Oréal wurden mit "ungenügend' bewertet. Der Grund: ÖKO-TEST konnte in den vier Shampoos für dünnes Haar kritische Duftstoffe und PEG-Verbindungen nachweisen. Das Produkt von Procter & Gamble enthält zudem den Konservierungsstoff Chlormethylisothiazolinon (CIT), der als stark allergieauslösend gilt.
ÖKO-TEST hat Volumen-Shampoos untersucht
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