Gillette Fusion ProShield und FlexBall Rasierer im Test: Eine Revolution in der Nassrasur?

Die Fusion Nassrasierer von Gillette repräsentieren die Oberklasse unter den Systemrasierern. Mit dem hier getesteten ProShield erhalten sie nun eine interessante Verstärkung.

Bisher umfasste die Reihe drei verschiedene Varianten: das Standardmodell Fusion, den Fusion ProGlide und den Fusion ProGlide Power. Mit der ProShield Technologie wird das Angebot um zwei weitere Rasierer bzw. Klingentypen erweitert. Neben dem normalen ProShield gibt es nämlich auch einen speziellen ProShield Chill, der die Haut durch seine kühlende Wirkung vor Irritationen schützen soll.

Wie sich die neuen Modelle schlagen und ob sich ein Umstieg lohnt, erfahren Sie in diesem ausführlichen Test.

Die Innovationen des Gillette ProShield

Wie die anderen Fusion Modelle verfügt auch der Proshield über 5 Klingen, die laut Hersteller hier aber erneut verbessert wurden. Während die 4 Hauptklingen denen der anderen Fusion Rasierer entsprechen, soll die fünfte Klinge noch einen Hauch dünner und feiner gefertigt sein, als das bei den anderen Modellen der Fall ist. Die Absicht dahinter ist klar, der nötige Druck auf die Haut und die Anzahl der Züge sollen so weiter reduziert werden - eine noch schonendere Rasur wäre die Folge.

Außerdem neu beim ProShield sind die beiden Lubastrips, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und die Klingen besser gleiten lassen sollen. Während auch viele andere Nassrasierer über so einen Lubastrip vor den Klingen verfügen, befindet sich beim ProShield ein zusätzlicher auch hinter den Klingen. Laut Gillette wir die Haut so besser vor eventuellen Irritationen geschützt.

Hier die wichtigsten Neuerungen des Gillette ProShield im Überblick:

  • Dünnere, feinere Klingen: Die fünfte Klinge ist noch feiner gefertigt als bei den Vorgängermodellen.
  • Zwei Lubrastrips: Ein Lubrastrip vor und einer hinter den Klingen für optimalen Gleitkomfort.

Bei der Rasur zeigt sich wenig überraschend, dass es sich beim ProShield um einen erstklassigen Systemrasierer handelt. Angesichts der großen Ähnlichkeit zu den ebenfalls sehr guten Vorgängern ist das aber auch zu erwarten gewesen. Der ProShield gleitet sehr angenehm und frei von Ziepen oder Ziehen über die Haut und erfasst die meisten Haare schon beim ersten Zug. Lediglich bei etwas längeren Barthaaren mussten wir im Test die gleiche Stelle mehr als einmal bearbeiten.

Der Präzisionstrimmer ist ebenfalls sehr praktisch und dürfte nicht nur von Bartträgern geschätzt werden. Wer ältere Fusion Klingen benutzt und damit zufrieden ist, hat eigentlich keinen Grund zu den neuen Modellen zu wechseln - die Unterschiede sind einfach nicht groß genug. Aber erfreulicherweise sind alle Fusion Köpfe und Handteile kompatibel, eine Chance kann man den neuen so also problemlos geben.


Der Gillette Fusion ProShield Rasierer mit seinen innovativen Lubrastrips.

Der Gillette FlexBall: Revolution durch Beweglichkeit?

Knapp drei Wochen ist er mittlerweile im Praxiseinsatz, der Fusion ProGlide FlexBall, und die Ergebnisse konnten sich bislang wirklich sehen lassen. Trotz eines starken Bartwuchs säbelte die Neuentwicklung aus dem Hause Gillette die Barthaare sauber ab, und zwar meisten schon in wenigen Zügen. Das liegt nicht zuletzt an der eigentlichen Innovation des Rasierers, nämlich dem beweglichen Scherkopf.

Gillette Labs im Test: Was bringen die sauteuren neuen Rasierer wirklich?

Eigentlich war es längst überfällig, dass sich die Nassrasierer noch einige weitere, erfolgreiche Tricks von ihren elektronischen Kollegen abschauen. Mit flexibel gelagerten Klingen etwa wartete schon das Vorgängermodell Gillette Fusion Proglide auf, und der zweite Streich folgte nun Anfang dieses Jahres. Denn der Scherkopf selbst ist bei der FlexBall-Version so konstruiert, dass er seitlich ausschwingen kann - ein Clou, den man von Elektrorasierern weidlich kennt.

Das soll Vorteile mit sich bringen, nämlich eine bessere Anpassung der Klingen an die Gesichtskonturen, und in der Tat: dem ist wirklich so. Die Klingen verlieren viel seltener den Kontakt mit der Haut, außerdem müssen mit der Hand lang nicht so viele Verrenkungen unternommen werden, um den Rasierer in der Spur zu halten. Die Konsequenz: Schon nach wenigen Zügen ist der Bart ab, und zwar flächendeckend, also auch an den typischen „Problemzonen“.

Wer aufgrund einer sensiblen Haut zu Irritationen neigt, sollte deshalb den Nassrasierer auf jeden Fall ausprobieren.

Erfreulich: Für den neuen Rasierer wurden zwar auch neue Klingen entwickelt. Sie sollen zum Beispiel dünner sein als ihre Vorgängerinnen. Er kann aber auch mit den älteren Fusion-Klingen bestückt werden.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der FlexBall-Rasierer in den Fußstapfen seines überaus erfolgreichen Vorgängers Gillette Fusion Proglide wandert (auch in einer „Power“-Version mit Vibrationen erhältlich - übrigens ebenfalls ein Feature aus dem Bereich Elektrorasierer). Auf den Internetportalen liegen bereits Hunderte Kundenrezensionen vor, von denen die überwiegende Mehrheit der Ansicht ist, der Gillette rasiere wie der Teufel - sauber, schnell und gründlich.

Trotzdem wird der Mehrwert des flexiblen Kugelgelenks natürlich ab und an auch angezweifelt, unserer Meinung nach jedoch ohne zwingende Gründe. Nicht nur bei kantigen Charaktergesichtern erleichtert die Technik generell die Rasur.

Das Gerät selbst ist mit 9 bis 11 Euro kaum teurer als der Vorgänger, die Extraportion Technik ist also bezahlbar. Männer, denen viel an einer gründlichen Rasur gelegen ist, und die sich in Zukunft nicht mehr mit einem Einwegrasierer abmühen möchten, sei der Umstieg auf den Gillette ans Herz gelegt. Es lohnt sich.

Die Klingen übrigens halten länger als gedacht, vorausgesetzt natürlich, ein ordentlicher Rasierschaum kommt zum Zug und den Barthaaren wird genügend Zeit gelassen, aufzuweichen.

Gillette ProGlide Power Flexball im Test: Das Fazit

Spannende Wochen mit dem Gillette ProGlide Power Flexball liegen hinter uns. Höchste Zeit, unser Fazit zu ziehen.

Die neue “Flexball-Technik” ermöglicht ein sehr gutes Handling und dreidimensionale Beweglichkeit - die Klingen kleben nahezu auf der Haut und erfassen auch feinste Härchen an schwierigen Stellen wie zum Beispiel am Kinn oder Knie. Die mitgelieferte AAA Batterie sorgt für das Powerupgrade: beruhigende Mikroimpulse sollen die Reibung reduzieren und die Gleitfähigkeit erhöhen, wir haben da ehrlich gesagt noch nicht so viel Unterschied zur batterielosen Variante feststellen können.

Der Nassrasierer ist eine konstante Weiterentwicklung des Gillette ProGlide Powers, dazu zählt ein schwererer Griff mit einem höheren Metallanteil. Das gute Stück liegt gut in der Hand und die freibeweglichen Klingen ermöglichen eine schnelle und vor allem gründliche Rasur.

Durch das Flexballsystem sind Klingenbewegung in alle Richtungen möglich und somit das Rasieren an problematischen Stellen wesentlich einfacher, erheblich hautschonender und zudem gründlicher. Mein Mann und ich sind von der neuen Technologie ganz begeistert. Bei Amazon kostet das Paket beispielsweise 17,99 Euro - klare Kaufempfehlung.

Ich hatte schon vor einigen Wochen über den neuen Nassrasierer aus dem Hause Gillette berichtet und habe diesen nun rund zwei Wochen getestet. Der neuste Rasierer mit der Flexball-Technologie ist bei uns erst seit Mitte Januar erhältlich, wirklich neu ist dieser aber nicht. In den USA gibt es dieses Modell schon sehr lange. An den Klingen selbst hat sich diesmal wie gesagt nichts verändert. Die Neuerung ist der sogenannte Flexball.

Dadurch neigt sich die Klinge bis zu 12 Grad nach links oder rechts bei der Rasur. Dadurch soll der stetige Kontakt zur Haut besser sichergestellt werden und dadurch soll die Rasur gründlicher werden. Ich habe mir den neuen Nassrasierer wie schon angemerkt direkt bei der Veröffentlichung in Deutschland bei amazon.de bestellt.

Ich will Euch gar nicht lange auf die Folter spannen. Ja, der Flexball bringt zumindest bei mir wirklich was und es ist eine deutliche Verbesserung. Irgendwie hatte ich mir die Flexibilität bzw. den Neigungswinkel größer vorgestellt. Die Klinge neigt sich an dem Flexball bis zu 12 Grad nach rechts und links. Bei Rasieren sieht man die Bewegung am Gesicht kaum. Ich hatte auch Befürchtungen, dass man sich durch die Flexibilität eher schneiden würde. Diese war aber unbegründet und ich hatte diesbezüglich keine Probleme.

Besonders am Hals und am Kinn ist die Rasur bei ersten Durchgang nun einfach gründlicher. Das spart bei mir auch Zeit. Auch mit dem alten Modell ohne flexiblen Kopf war die Rasur sauber, aber man musste gewisse Stellen im Gesicht einfach von allen Seiten bearbeiten. Dies ist nun deutlich weniger der Fall. Ich habe einen recht starken Bartwuchs und muss auch mit dem Flexball die ein oder andere Stelle noch mehrfach rasieren, aber eben deutlich weniger.

Geht man nun von den offiziellen 11,99 Euro (mit Power 17,99 Euro) aus, so ist das aus meiner Sicht die Investition auf jeden Fall wert. Die neuen Nassrasierer sind auch regelmäßig irgendwo im Angebot und damit noch günstiger zu bekommen.

Die Klingen von Gillette sind teuer, daran gibt es nicht zu rütteln. Aber die Klingen sind auf einfach sehr gut.

Ich habe den neuen Gillette Fusion ProGlide Flexball natürlich direkt mit der frischen Klinge (eine mitgeliefert) genutzt. Jetzt rund zwei Wochen später wird es für mich langsam Zeit die Klinge zu wechseln. Auch der so genannte Lubrastrip (blauer Streifen oben an der Klinge) ist nun ausgefärbt und signalisiert auch einen empfohlenen Wechsel der Klinge.

Wichtig ist, dass man die Klingen nach jeder Rasur gut von der Rückseite unter fließendem Wasser (ruhig kräftig) durchspült. Die Klingen liegen sehr nah aneinander und wenn es sich dazwischen verstopft sind die Klingen unbrauchbar.

Betrachtet man das so, ergibt sich aus meiner Sicht schon wieder ein anderes Bild als wenn man den Preis der einzelnen Klinge betrachtet. Ich finde das nicht zu viel.

Also für mich hat sich die Investition auf jeden Fall gelohnt. Das Rasieren ist mit dem Gillette Fusion ProGlide Flexball einfach noch einen Tick besser geworden. Das Ergebnis nach einem Zug ist vor allem an Hals und Kinn deutlich besser. Somit muss man weniger Nacharbeiten und zumindest bei mir war die Rasur damit spürbar schneller erledigt. Da man keine neuen Klingen benötigt (sofern man den Vorgänger einsetzte), hält sich die Investition in Grenzen.

Wir können den Rasierer mit bestem Gewissen weiterempfehlen, die Kosten kann sich jeder vorher grob durchrechnen.

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