Der Fischgrätenzopf ist eine elegante Flechtfrisur, die durch ihr feines, fischgrätenartiges Muster besticht. Er befindet sich irgendwo zwischen super romantisch und absolut lässig.
Der Fischgrätenzopf erhielt den besonderen Namen dank seines Aussehens. Sein Muster erinnert an das Rückgrat eines Fisches. Die Frisur ist auch bekannt als Ährenzopf, weil der Zopf durch die Anordnung der einzelnen Haarstränge auch einem Getreidehalm ähnelt. Im Englischen wird diese Flechtvariante auch als Heeringbone Braid oder Fishbone Braid bezeichnet.
Anders als beim klassischen Französischen Zopf werden hier nur zwei Haarsträhnen verwendet, was ihn besonders raffiniert aussehen lässt. Ob für Hochzeiten, Partys oder den Alltag - der Fischgrätenzopf ist immer ein Hingucker. So verpasst der Zopf, der auch als Fishtail Braid bekannt ist, jedem Styling ein außergewöhnliches Finish.
Viele fragen sich: Wie geht Fischgrätenzopf im Vergleich zu anderen Flechttechniken wie dem Französischen Zopf? Wie flechtet man Fischgrätenzopf, wie geht ein Fischgrätenzopf, wie macht man Fischgrätenzopf - all diese Fragen beantworten wir Schritt für Schritt.
Und das Beste: Wenn du die Grundtechnik einmal beherrschst, kannst du damit viele tolle Frisuren kreieren.
Ideal ist mittellanges bis langes Haar, doch auch ein Fischgrätenzopf mit kurzen Haaren ist mit etwas Übung möglich. Auch wer Fischgrätenzopf machen möchte, sollte die Haarstruktur und Länge beachten. Für jeden Haartyp ist der Fischgrätenzopf einfach umsetzbar - mit der richtigen Technik.
Wer Flechtfrisuren mit kürzeren Haaren ausprobieren will, kann auf Haar-Zubehör wie Extensions oder Klammern zurückgreifen.
Für die Geling-Garantie sollte Ihr Haar mindestens schulterlang und relativ dick sein.
Bevor wir mit der einfachen Anleitung loslegen, schauen wir uns an, was du benötigst, um einen Fischgrätenzopf zu flechten.
Diese Tools und Hilfsmittel solltest du parat haben, wenn du einen Fischgrätenzopf flechten willst:
Halte ein oder mehrere Haargummis griffbereit, damit die Flechtfrisur sich nicht öffnet oder lockert. Um die Enden eines Zopfes zu fixieren, eignen sich kleine, durchsichtige Haargummis am besten.
Die kleinen Haarklammern geben vor allem bei aufwendigeren Flechtfrisuren Halt und verschwinden optisch im Haar. Je besser die Farbe der Bobby Pins auf die Haarfarbe abgestimmt ist, desto weniger fallen sie auf. Die gewellte Seite der Haarklammern sollte für besseren Halt zum Kopf hin zeigen.
Ein kleiner Tipp vorweg: Wasche dein Haar nicht unmittelbar, bevor du es zu einem Fischgrätenzopf flechtest. Mit am Vortag gewaschenen Haaren geht das Flechten nämlich leichter von der Hand und die Frisur hält deutlich besser, weil das Haar griffiger ist.
Viele wagen sich gar nicht erst an den Fischgrätenzopf heran. Und das können wir gut verstehen: Er sieht einfach wahnsinnig aufwendig aus. Ist er aber gar nicht! Wir zeigen dir in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie der eindrucksvolle Fischgrätenzopf ganz easy gelingt:
Beginne nun direkt hinter dem Haargummi die Fishtail-Partie zu flechten. Teile dafür den Zopf in zwei gleich breite Stränge. Trenne dann von der rechten Partie außen eine kleine Strähne ab und lege sie rüber zur linken Seite.
Mit dem Daumen kannst du die zuletzt eingeflochtene Strähne fixieren, damit sie nicht verrutscht.
Achte darauf, dass die eingeflochtenen Strähnen eine regelmäßige Dicke aufweisen, damit das Fischgrät-Muster voll zur Geltung kommt. Ist der Zopf zu Ende geflochten, wird er mit einem Haargummi in der Farbe eures Haares fixiert.
Ein Fischgrätenzopf locker wirkt besonders romantisch und natürlich. Einfach beim Flechten etwas lockerer arbeiten und am Ende den Zopf vorsichtig auseinanderziehen. Auch ein Fischgrätenzopf an der Kopfhaut lässt sich locker gestalten - ideal für kopfhautpflege und gleichzeitiges Styling.
Wer möchte, kann den Fischgrätenzopf selber machen Anleitung nutzen, um verschiedene Techniken zu lernen.
Klassische, also komplett geflochtene, Fischgrätenzöpfe zeigen sich jetzt im neuen Undone- Look: Das Haar wird dafür in zwei breiten Strängen locker geflochten.
Beide Flechtzöpfe schön breit auseinanderziehen, es muss nicht perfekt geflochten aussehen, es dürfen auch Härchen herausfallen.
Streue etwas Volumenpuder auf beide Zöpfe und knete das Produkt ein.
Wer aus der klassischen Variante einen eher entspannten Look kreieren möchte, lockert einfach einzelne Strähnen wieder etwas. Das ist ideal bei stufigeren Haaren. Denn so lassen sich die kürzeren Strähnen optisch verstecken.
Es gibt viele verschiedene Varianten des Fischgrätenzopfes. Fishtail Braids gibt es nämlich in ganz unterschiedlichen Varianten - von klassisch bis hip, als kleiner Blickfang oder opulentes Gesamtkunstwerk. Der Fischgrätenzopf lässt sich auf verschiedene Arten stylen.
Weißt du einmal, wie der Zopf gemacht wird, kannst du damit ganz verschiedene Frisuren kreieren. Etwas Inspiration gefällig? Das sind die schönsten Fischgrätenzopf-Frisuren zum Nachstylen:
Warum nur einen, wenn man gleich zwei haben kann? Ziehe dir für die Fischgrätenzöpfe im Doppelpack einen Mittelscheitel und flechte auf jeder Seite einen Zopf. Zupfe zum Schluss an den Strähnen, so wirken die Fischgrätenzöpfe fülliger.
Eine besonders beliebte Frisur ist der Fischgrätenzopf in der seitlichen Variante. Dieser wird genauso geflochten wie der klassische Fischgrätenzopf - nur eben seitlich. Die Haarlängen kannst du ebenfalls einflechten oder zu einem Pferdeschwanz zusammenbinden. Du hast aber auch die Möglichkeit, eine Hochsteckfrisur aus dem seitlichen Fischgrätenzopf zu machen. Drehe die Haarlängen dafür zu einem Dutt ein oder stecke sie mit Bobby Pins zu einem Knoten fest.
Eine romantische Frisur, die sich auch super für festliche Anlässe eignet, ist der halboffene Fischgrätenzopf. Nimm dafür zwei dünne Strähnen aus dem Deckhaar und binde sie am Hinterkopf mit einem Haargummi fest. Mit diesem kleineren Zopf flechtest du dann einen mittigen Fischgrätenzopf. Alternativ kannst du dir auch zwei seitliche Fischgrätenzöpfe flechten und diese am Hinterkopf zu einem kleinen Pferdeschwanz zusammenbinden. Das restliche Haar bleibt in beiden Fällen offen.
Hier werden zwei Trends miteinander kombiniert und zu einem raffinierten Gesamtflechtwerk verbunden.
Du möchtest beim aktuellen Flechtfrisuren-Trend mitmachen, trägst dein Haar insgesamt aber lieber offen? Hier ist die Lösung: ein Mix aus beidem! Bei diesem Half-Back werden nur die zwei Seitenpartien, die sonst das Gesicht umspielen, nach hinten gestylt und erst einzeln, dann gemeinsam zu einem Fischgrätenzopf geflochten.
Flechte nun (wie oben beschrieben) eine der beiden Partien etwa bis zur Hälfte zu einem Fischgrätenzopf.
Eine davon ist der French Fishtail, eine derzeit absolut beliebte Frisur! Hierbei fängt man direkt oben an der Haarkrone damit an, die Haare in einen Fischgrätenzopf zu flechten. Man nimmt eine kleine Strähne in der Mitte am oberen Hinterkopf. Dann teilt man sie in zwei Stränge und flechtet einen normalen Fischgrätenzopf. Hat man zweimal in jede Richtung geflochten, werden die Strähnen außerhalb der beiden Stränge hinzugenommen. Dafür fängt man mit den Strähnen an, die das Gesicht einrahmen. Man nimmt also eine dünne Strähne, die links außerhalb des Zopfes am Gesicht ist und lege sie rüber nach rechts. Hier greift man sie zusammen mit dem rechten Strang. Das Ganze wird auf der anderen Seite wiederholt und so lange gemacht, bis alle losen Haare im Zopf sind. Anschließend kann man den Fischgrätenzopf wie gewohnt bis nach unten flechten. Entspannter kommt der Look daher, wenn er bereits auf halbem Weg mit einem Haargummi fixiert wird.
Bei kurzen Haaren sehen zwei French Fischgrätenzöpfe schön aus. Dafür zieht man einen Mittelscheitel und flechtet auf jeder Seite je einen French Fishtail Braid. Bei kurzen Haaren kann der Look toll mit Haarspangen oder einem Haarband aufgehübscht werden.
Bei längeren Haaren lässt sich mit dem Fischgrätenzopf auch eine Hochsteckfrisur zaubern. Dafür dreht man die Haare vor dem Flechten mit einem Lockenstab auf, sodass man als Basis leichte Beach Waves hat. So entsteht mehr Struktur und die herausfallenden Strähnen am Gesicht sehen schöner aus. Nach dem Flechten von zwei Fischgrätenzöpfen legt man den rechten Zopf nach links und den linken Zopf nach rechts. Man fixiert beide mit Haarspangen direkt am Kopf und zwar so, dass sich die Haarspitzen vorne kurz hinter dem Haaransatz in der Mitte treffen.
Es ist gar nicht schlimm, wenn dir der Fishtail Braid nicht auf Anhieb gelingt. Wenn du dranbleibst und immer wieder übst, wird es dir sicher bald ganz leicht fallen, einen Fischgrätenzopf zu flechten. Insbesondere, wenn du unsere Tipps berücksichtigst!
Noch ein Tipp für Anfänger*innen: Am besten flechtest du, wenn du währenddessen nicht in den Spiegel schaust. Kreiere die Frisur lieber nach Gefühl. So vermeidest du Verwirrung, die durch spiegelverkehrtes Sehen entstehen kann.
Pancaking ist eine feine Möglichkeit, einen Fischgrätenzopf aufzupimpen. So erhält der Look ein Boho-Upgrade, also einen voluminösen, breiten Look. Pancaking stammt von Pancake, auf Deutsch: Pfannkuchen. Die Haare werden also breiter, so wie bei einem Pfannkuchen, daher der Name. So funktioniert das Pancaking Stylen beim Fischgrätenzopf: Wenn der Zopf fertig geflochten ist, zieht man am äußeren Rand der Zopfpartien die Haare sanft auseinander und lockert die Strähnen. Am besten startet man unten und arbeitet sich vorsichtig nach oben vor. Zum Abschluss wird der geflochtene und auseinandergezogene Look mit Haarspray fixiert.
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