Wir alle kennen das: Wir wünschen uns eine schöne Frisur, die etwas Abwechslung in die offenen Haare bringt, haben aber keine Zeit oder Lust für aufwendige Stylings. Plus: Nicht jeder mag es unbedingt, die Haare komplett aus dem Gesicht zu tragen. Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, dann wirst du den "Half Bun" mit Sicherheit lieben. Diese halboffene Frisur lässt sich nämlich super schnell zaubern und ist dabei auch noch echt vielseitig!
Ob kurze, mittellange oder lange Haare - der "Half Bun" lässt sich mit jeder Haarlänge zaubern. Wie du die einfache Frisur abwechslungsreich stylen kannst, verraten wir dir.
Der "Half Bun" ist eine halboffene Frisur, bei der offene Haare mit einem Dutt kombiniert werden. Dafür wird eine Haarpartie oberhalb der Ohren abgetrennt und zum Dutt auf dem Kopf zusammengedreht. Dieser kann entweder präsent auf dem Oberkopf sitzen oder elegant am Hinterkopf platziert werden. Die restlichen Haare werden offen getragen und können entweder glatt, wellig oder lockig gestylt werden - je nach Belieben! Die Dutt-Frisur gelingt in nur wenigen Minuten, weswegen sie super beliebt ist. Außerdem gibt es etliche Varianten des Haarknotens. Von Messy Bun bis geflochtener Dutt ist alles dabei. Lange Haare, mittellange Haare und kurze Haare lassen sich allesamt zu einem "Half Bun" stylen. Bei kurzen Haaren sollten diese allerdings mindestens eine Bob-Länge haben. Aber selbst der kinnlange "French Bob" lässt sich zu einem halboffenen Dutt stylen.
Für den Half Bun gibt es die unterschiedlichsten Styling-Varianten. Wir haben dir drei Anleitungen zusammengestellt, mit denen du einen lässigen Messy Half Bun oder einen geflochtenen Half Bun machen kannst. Aber auch die Schlaufen-Technik ist super einfach nachzustellen und kreiert eine lässige Alltagsfrisur.
Die halbe Dutt-Frisur steht einfach jedem. Definitiv ein Grund, wieso sie fast jeder schon einmal ausprobiert hat. Egal, welche Haarstruktur, Haarlänge oder Haardicke du hast - der Dutt lässt sich immer wunderbar stylen.
Hast du feines und dünnes Haar, könnte ein halber Dutt schnell dafür sorgen, dass deine restlichen Haare noch dünner aussehen. Könnte, muss aber nicht. Benutzt du ein Textur- oder Volumenspray, sorgt dieses für mehr Fülle. Machst du dir dann einen Dutt am Oberkopf, wirkt dieser gleich viel voluminöser. Außerdem kannst du natürlich zum Toupieren zurückgreifen. Auch ein Duttkissen kann helfen, deinem "Half Bun" mehr Volumen zu schenken.
So lange deine Haare nicht so kurz sind, dass du sie oberhalb der Ohren abtrennen kannst, sind sie nicht zu kurz, um einen "Half Bun" zu stylen. Bob-Frisuren, die bis zum Kinn oder darüber ragen, sind also perfekt! Positioniere ihn am besten sehr zentral auf dem Kopf, damit du genug Haare zum Dutt formen kannst. Nutze hier die Schlaufen-Technik und wickle die Spitzen ums Haargummi. Für kurze Haare ist das wohl die beste Möglichkeit. Besonders schön sieht die halboffene Frisur bei einem Bob aus, wenn du die restlichen Haare leicht wellst und ihnen Struktur verleihst.
Wer seine Haare gerade lang wachsen lässt und auf Schulterlänge angekommen ist, der ist mit Sicherheit manchmal einfach ungeduldig. Ein "Half Bun" ist die perfekte Frisur, um sein Haarwachstumsprozess zu zeigen, aber gleichzeitig lästige Strähnen oder einen herauswachsenden Pony zu verstecken.
Wer eine lange Mähne hat, der hat viele Möglichkeiten, um den "Half Bun" zu stylen. Er steht langen Haaren besonders gut, da er langem, offenen Haar das gewisse Etwas verleiht. Wer seine Mähne immer nur offen trägt, der braucht manchmal einfach etwas Abwechslung. Da deine Haare lang genug sind, um einen Zopf zu flechten und diesen zum Dutt einzudrehen, ist diese Technik wie für dich gemacht.
Gerade mit wildem Lockenkopf wünscht man sich die Haare manchmal aus dem Gesicht. Der "Half Bun" ist dafür einfach perfekt. Die restlichen Haare lässt du locker auf die Schultern fallen. Hast du keine Locken von Natur aus, stylst du sie dir einfach mit einem Lockenstab. Gestylte Locken sowie Naturlocken sehen wunderbar zu der halboffenen Frisur aus und verleihen der lässigen Frisur, je nach Styling, einen verspielten oder glamourösen Look, der einfach jeder Frau steht.
Einen "Half Bun" kannst du wunderbar mit einer stylischen Haarklammer in Szene setzen. Teile dir dafür zunächst eine Haarpartie oberhalb der Ohren ab und binde diese zu einem kleinen Pferdeschwanz. Anschließend teilst du die Haare über dem Zopfgummi auf und fädelst von oben den Zopf durch die Öffnung. Ziehe allerdings nicht den gesamten Zopf durch, sondern lass oben eine Schlaufe herausschauen. Die Haarklammer positionierst du jetzt über dem Haargummi und steckst somit alles fest.
Alternativ gelingt der "Half Bun" auch nur mit einer Haarklammer, indem du zunächst die Hälfte der Haare zu einem Zopf zusammennimmst. Greife den Zopf mit der Haarklammer, lasse diese geöffnet und wickle nun das Ende des Zopfes um die eine geöffnete Seite der Klammer, stecke dann das Ende in die Klammer und stecke sie dann im Haar fest.
Der "Sleek Bun" ist eine absolute Trendfrisur, die jeder gerne trägt. Warum? Sie lässt uns auch noch mit fettigen Haaren super stylisch aussehen. Für die Frisur wird nämlich Haargel oder ein Haarkleber benötigt, mit dem die Haare ums Gesicht herum eng an den Kopf angelegt werden. Das darf sogar etwas "nass" aussehen für den Wet-Look. Kaschiert somit also hervorragend fettige Haare.
Das Ganze lässt sich nun natürlich auch mit dem "Half Bun" umsetzen. Gerade, wenn der Ansatz bereits anfängt schmierig zu werden, die restlichen Haare aber noch "frisch" aussehen. Dafür dann einfach die Haare wie gewohnt zum "Half Bun" stylen, Haargel bzw. Haarkleber auf den Ansatz geben, Haare glatt streichen und gegebenenfalls mit einer Toupierbürste selbst die feinsten Babyhaare glatt ziehen.
Der Messy Dutt gehört schon eine Weile zu den ganz großen Frisurentrends. Die Haare mal eben schnell zu einem Dutt zusammenbinden ist eine Sache. Dass er dann aber auch gut aussieht, eine andere. Kaum eine Frau ist ihm nicht erlegen: dem Messy-Bun-Hype. Warum wir die Frisur alle so lieben? Weil sie so perfekt unperfekt aussieht, im Alltag super praktisch ist und sich für jede Haarstruktur eignet. Promis und Blogger machten den Look ausgehtauglich und mittlerweile mag kaum noch jemand darauf verzichten! Im Gegensatz zu allen anderen Dutt-Varianten liegt der Charme des Messy Buns in seiner Lässigkeit, da der Haarknoten im Optimalfall absolut mühelos und leger aussieht. Und gerade an warmen Tagen bietet der Dutt die perfekte Frisur: Alle Haare sind aus dem Gesicht genommen und auch der Nacken ist frei für ein kühlendes Lüftchen, das uns um unsere Schultern weht!
Ihr seid noch ungeübt in Sachen Dutt? Dann probiert es doch mit den Anfänger-Varianten. Die kompletten Haare zusammen nehmen und sie zu einem halben Pferdeschwanz mit Schlaufe binden. Mit den Fingern vorne vorsichtig an einzelnen Strähnen ziehen, die das Gesicht umrahmen. Nun nehmt ihr die nach unten hängende Strähne und teilt sie mittig. Die rechte Strähne wird gezwirbelt und oberhalb der Schlaufe platziert. Fixiere die Strähne mithilfe von Haarklammern. Anschließend die zweite Strähne zwirbeln und mit Haarklammern an der Schlaufe befestigen.
Wer sehr dickes Haar hat und noch ein bisschen mehr Halt benötigt, kann die Frisur zusätzlich mit Bobby Pins stärken. Dafür die Haarklemmen mit der welligen Seite unten außen in den Dutt und schräg nach innen zum Haargummi schieben. So wird es unordentlich: Für den Undone-Look könnt ihr den Messy Bun festhalten und ein paar Strähnen am Kopf lockern. Zum Abschluss mit der flachen Hand über den Nacken fahren, damit sich kleine Härchen lösen.
Bindet eure mittellangen Haare mit einem Zopfgummi so zusammen, dass wieder eine Schlaufe entsteht. Auf welcher Höhe ist dabei vollkommen egal. Nun zieht ihr das Haargummi vom Ansatz etwas ab, dreht die Schlaufe nach unten und mittig durch die entstandene Lücke zwischen Ansatz und Zopfgummi wieder durch. Zieht den Messy Dutt etwas fest und lockert einzelne Strähnen für den Undone-Bun. Fertig ist der super einfache Dutt!
Wer die Trendfrisur schon des Öfteren ausprobiert hat, kann sich auch an die Profi-Version wagen. Die funktioniert sogar schneller, wenn man weiß, wie es geht. Dazu einfach die Haare wieder am hinteren Oberkopf zu einem Pferdeschwanz ansetzen. Das Zopfgummi wird einmal über die Haare gezogen, die ihr gerade noch in der Hand haltet. Statt den Pferdeschwanz durch die Schlaufe zu ziehen, lasst ihr die Haare in der Position und zwirbelt mit der Hand, in der ihr das Zopfgummi haltet, die Haare mitsamt Zopfgummi zweimal Richtung Kopf. Bei längerem Haar zwirbelt ihr öfter. Ist der Pferdeschwanz bis in die Haarspitzen aufgezwirbelt, zieht ihr die zusammengewickelten Haare mit dem Zopfgummi in die andere Richtung, um den Dutt zu kreieren. Zieht hier und da an einzelnen Strähnen - fertig ist der Haarknoten!
Teilt eure Haare in zwei Strähnen und verknotet sie so häufig miteinander, bis nur noch fünf bis sieben Zentimeter der Spitzen übrig sind. Dann zieht ihr euer Haargummi über eure zusammengeknoteten Haare, bis alles fest sitzt. Besonders schonend wird es für das Haar, wenn ihr nicht zu einem klassischen Haargummi greift, sondern ein großes dickes Haarband oder ein Invisibobble wählt, um den Bun zu kreieren.
Tipp für dünnes Haar: Die feinen Haarsträhnen zunächst leicht antoupieren. Das sorgt für mehr Fülle im Bun. Ihr wollt ein bisschen mehr Abwechslung? Dann greift euch nur das obere Deckhaar, zaubert daraus einen kleinen Messy Bun. Das untere Haar offen lassen.
Sind die Haare frisch gewaschen, haben sie oft wenig Halt. Ein bisschen Stylingspray oder Trockenshampoo gibt der Mähne mehr Griffigkeit und Halt.
Wer einen Pony hat, kann diesen entweder offen lassen oder ebenfalls mit Bobby Pins zurückstecken.
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