Kaum eine Frisur ist so gefragt und variabel wie der Bob. Wer sich für einen gestuften Bob entscheidet, bekommt Stil und extra viel Volumen gleich mit. Wir stellen dir hier die schönsten gestuften Bob-Frisuren vor - mit Tipps zum Nachstylen.
Ein stufiger Bob ist eine Bob-Frisur, bei der die Spitzen stufig geschnitten werden. Auch in den Längen kann es durchaus fransiger zugehen, was der Evergreen-Frisur nicht nur ein modisches Update, sondern gleichzeitig auch Raffinesse verpasst. Durch die Stufen bekommt dünnes Haar mehr Volumen und Sprungkraft. Dagegen wird dickem Haar die Schwere genommen. Locken fallen noch besser, während die Stufen von glattem Haar besser abzulesen sind.
Dadurch, dass dein:e Friseur:in mit den Stufen variieren kann, lässt sich der Haarschnitt auf sehr viele Gesichtsformen anpassen. Oval, schmal, länglich, rund oder eckig: ein gestufter Bob passt. Auch wenn die Spitzen hier unterschiedlich lang sind, wird das Gesicht trotzdem gerahmt, wie bei einem klassischen Bob.
Egal für welche Variante du dich entscheidest: Ein gestufter Bob lässt dich in jedem Fall etwas jünger wirken. Die Stufen legen sich nicht nur harmonisch um das Gesicht. Sie lassen graues Haar, das mit fortschreitendem Alter durchaus dünner werden kann, voluminöser erscheinen.
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Die verschiedenen Varianten des gestuften Bobs
Es gibt zahlreiche Varianten des gestuften Bobs, die sich je nach Länge, Stufen und Styling unterscheiden. Hier sind einige der beliebtesten:
- Shaggy Bob: Der Shaggy Bob liegt im Trend und reiht sich in die angesagten Stufenschnitte des Jahres ein, zum Beispiel neben dem Rachel Cut oder Charlotte Cut. Die ordentlichen Stufen ziehen sich durch das gesamte Haar. Dabei sind die Haare im Nacken etwas länger als vorne, wodurch die Verwandtschaft zum Mullet und Vokuhila sichtbar wird. Wer möchte, trägt die Frisur mit (fransigem) Pony oder Curtain Bangs.
- Bixie Cut: Hier handelt es sich um eine Kombination von Bob und Pixie Cut. Daraus ergibt sich ein kurzer, gestufter Bob mit Pony, der sich perfekt als Übergangsfrisur eignet. Hier werden die Haare rundum durchgestuft und am liebsten mit einem Vollpony, fransigen Pony, Micro-Pony oder einem seitlichen Pony kombiniert.
- Cowgirl Bob: Der Cowgirl Bob lebt von der Kombination von Curtain Bangs und Stufen. Er geht höchstens bis zu den Schultern. Durch das gesamte Haar ziehen sich Stufen, die vom harmonischen Charakter des "Vorhangponys" begleitet werden. Die Frisur passt auch perfekt für Brillenträger:innen. Dank des stufigen Bob-Schnitts bekommt das Haar Volumen und Sprungkraft und legt sich schön dynamisch um Hals, Wangenknochen und Gesichtskonturen.
- French Bob: Ihre Rolle machte den French Bob populär, sodass er zum angesagten Frisurentrend avancierte. Beim French Bob handelt es sich um eine kurze Bob-Frisur, die von hinten nach vorn in einer nahezu unauffällig abfallenden Linie verläuft. Hinten ist das Haar ganz minimal kürzer als vorne. Die Spitzen hangeln sich quasi am Kiefer und am Kinn entlang. Wer mag, kann den Look ohne Pony, mit fransigem Pony, Curtain Bangs oder einem Vollpony kombinieren.
- Choppy Bob: Ein gestufter Bob, der kurz geschnitten und modern ist: der Choppy Bob. Hier werden die Haare etwa auf Kinnlänge geschnitten und mit Stufen aufgelockert. Diese werden in einzelnen Strähnen im Deckhaar gesetzt, sodass die Haare unterschiedlich lang sind. Je nachdem, wie stark die Stufen sind, kannst du hier von leichten Stufen bis hin zu extremen Stufen variieren. Die Trendfrisur passt zu Mittelscheitel oder Seitenscheitel.
- Long Bob: Falls es etwas länger sein soll, kannst du über einen Long Bob nachdenken (auch wenn du eine Brille trägst). Hier werden am Hinterkopf ganz subtile Stufen gesetzt, die mit dem bloßen Auge kaum zu sehen sind. So entsteht eine harmonische Linie, von hinten nach vorne. Wer möchte, kann den Look mit glattem Haar, mit Locken oder mit soften Beach Waves stylen.
- Box Bob: Du wünschst dir einen Bob mit gestuftem Hinterkopf? Dann solltest du dir den Box Bob genauer ansehen. Diese Frisur lebt nämlich von dem Zusammenspiel aus stufigem Hinterkopf und geraden Linien am Vorderkopf. Hier werden die Haare am Hinterkopf stark gestuft, dadurch ziehen die Längen automatisch nach oben und das Haar wirkt leicht angehoben. Das Vorderhaar bleibt auf einer Länge. Mithilfe des subtil-asymmetrischen Schnitts verleihst du deinem Haar mehr Volumen und Schwung. Hier bietet es sich tatsächlich besonders gut an, die Haare lufttrocknen zu lassen. Besonders gut lässt sich diese Frisur mit feinem, glattem und leicht gewelltem Haar umsetzen. Außerdem: Dank der klaren Linie wird das Gesicht gerahmt und Konturen akzentuiert.
- Swirl Bob: Falls du auf der Suche nach einer stufigen, mittellangen Bob-Frisur bist, die sowohl ab 50 und jünger fantastisch aussieht, kannst du dir den Swirl Bob genauer anschauen. Im Grunde handelt es sich hier um eine klassische Bob-Frisur, bei der die Haare auf Schulterlänge und leicht fransig geschnitten werden. Für den gewissen Twist wird der Scheitel entweder mittig oder leicht seitlich gekämmt und das Haar von der einen auf die andere Seite zu einer leichten Tolle gelegt.
- Bubble Bob: Hier wird das Haar am Hinterkopf und an den Seiten leicht gestuft, sodass eine Runde Form entsteht. Daher auch der Name. Wie gewohnt ist die Grundlinie dieses Bobs gerade, jedoch läuft sie hier nach vorne ganz zu. Wer möchte, kann die Haare für extra viel Dynamik mit einer Rundbürste stylen. Alternativ funktioniert der Look aber auch in der glatten Variante. Wenn du willst, kannst du den abgestuften Bob auch mit Pony tragen. Zu guter Letzt passt auch diese Frisur zu denjenigen, die eine Brille tragen.
Styling-Tipps für den gestuften Bob
Für das Styling braucht es Hitzeschutz, um die Haare vor Hitzeschäden zu schonen. Egal, ob du einen gestuften Bob trägst oder nicht - wer gesundes Haar haben will, muss es richtig pflegen. Dafür ist es wichtig, dass du mit jeder Haarwäsche nach dem Shampoo einen Conditioner oder Leave-in-Conditioner anwendest. Regelmäßig eine Haarmaske dazu und Haaröl für zwischendurch.
Hier sind einige Styling-Möglichkeiten:
- Beach Waves: Verleihen Sie Ihrem Long Bob einen lässigen Look mit Beach Waves. Diese können mit einem Glätteisen, Lockenstab oder über Nacht mit geflochtenen Zöpfen erzielt werden.
- Sleek Look: Für einen eleganten Look können Sie Ihr Haar glatt föhnen oder glätten. Vergessen Sie nicht den Hitzeschutz!
- Locken: Auch Locken sehen beim Long Bob wunderschön aus. Naturlocken kommen besonders gut zur Geltung.
- Ponytail: Ein Pferdeschwanz ist eine praktische und moderne Option für den Long Bob.
- Half Bun: Für einen verspielten Look können Sie einen Half Bun stylen.
Der Clavi Cut: Eine moderne Variante
Der Clavi Cut ist eine moderne Variante des Long Bobs, bei dem die Haare bis zum Schlüsselbein geschnitten werden. Dieser Schnitt ist äußerst vielseitig und passt zu verschiedenen Haartypen. Er kann mit Pony, Stufen oder im Undone-Look getragen werden.
Haarfarben für den Long Bob
Beim Long Bob eignen sich sowohl plakative und einheitliche Haarfarben als auch die beliebte Färbetechnik Balayage. Wer seinen Long Bob braun färben möchte, wählt am besten eine der beiden Trendfarben Karamell oder Dunkelbraun. Blond liegt immer im Trend - so auch beim Long Bob. Derzeit wird beim Blondieren meist auf Goldblond, Platinblond oder Aschblond zurückgegriffen.
Wie oft muss ein gestufter Bob nachgeschnitten werden?
Durch die unterschiedlichen Längen wächst ein gestufter Bob natürlich raus. Darin unterscheidet er sich vom klassischen Bob, bei dem sich das Haarwachstum deutlicher abzeichnet. Deswegen musst du einen gestuften Bob auch nicht so oft nachschneiden, wie einen klassischen. Je nachdem wie schnell dein Haar wächst, genügt sonst auch ein sechs- bis achtwöchiger Besuch im Friseursalon. Für Kurzhaarschnitte kann der Rhythmus kürzer sein, etwa alle vier Wochen nachschneiden.
Mit dem Alter kann das Haar dünner werden. Deswegen lohnt es sich, mit dem Haarschnitt zu spielen und so gekonnt mehr Volumen ins Haar zu mogeln. Je kürzer, desto besser. Denn bei kurzem Haar können die gestuften Spitzen besonders schön springen, während sie bei langem Haar durch die Schwere eher nach unten gezogen werden. Trotzdem: Bei feinem Haar solltest du auch nicht mit den Stufen übertreiben.
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