Viele Menschen stehen irgendwann vor der Frage, ob sie ihre Haare mit einer Schere oder einer Haarschneidemaschine schneiden sollen. Beide Werkzeuge haben ihre Vor- und Nachteile, und die Wahl hängt oft von der gewünschten Frisur, der Haarlänge und dem persönlichen Können ab.
Es ist frustrierend, wenn der nächste Friseurtermin noch in weiter Ferne liegt und der Pony bereits einem blickdichten Vorhang gleicht. Oder wenn man einfach nicht die Zeit findet, einen Friseur zu besuchen. In solchen Fällen kann es verlockend sein, selbst Hand anzulegen. Doch bevor man zu Küchenschere und Bürste greift, sollte man sich gut informieren.
Die Schere ist das am häufigsten verwendete Werkzeug eines Friseurs. Es gibt sie in verschiedenen Formen, wie klassische, ergonomische, Chiro- und Offset-Formen. Manche Scheren verfügen über eine Mikroverzahnung, andere nicht. Mit der Blattschere kann man das Haar sehr schnell und effektiv schneiden. Dabei muss man auf den richtigen Umgang achten.
Die Schere ermöglicht es, individuell auf unterschiedliche Kopfformen zu reagieren. Erhabene Beulen und tiefe Mulden des Kopfes lassen sich so fachkundig ausgleichen. Außerdem kann man mit der Schere fließende Übergänge erzeugen.
Neben der klassischen Schere gibt es auch spezielle Scheren zum Ausdünnen der Haare. Die Modellierschere verfügt über ein gezahntes Schneideblatt und entfernt etwa die Hälfte der Haare. Die Effilierschere verfügt über zwei gezahnte Schneideblätter und entfernt deshalb deutlich weniger Haare. Beide Scheren können den Arbeitsalltag erheblich erleichtern, wenn man sie richtig anwendet.
Beide Scheren sollte man diagonal zur Fallrichtung der Haare anwenden. Eine horizontale Haltung bewirkt, dass eine Reihe von kurzen Haaren sehr schnell sichtbar wird. Der Einsatz sollte zudem sparsam und gut überlegt sein. Viel kann hierbei viel zerstören. Beide Scheren sollten Sie nur an den Stellen verwenden, wo wirklich zu viel Haarmasse vorhanden ist.
Wann verwendet man eine Schere? Die Kopfhaare kannst du aber bei jeder Technik mit der Schere schneiden. Bei langen Haaren zum Beispiel, um die Grundlinie oder Stufen zu schneiden. Bei einem Pixie Cut kann man mit einer Schere die Übergänge weich schneiden.
Durch die große Maschine können wir sehr schnell und rationell arbeiten. Gerade in Zeiten des Fade Cuts ist sie ein absolutes Must-have. Doch Mann und Frau muss auch mit ihr arbeiten wollen. Ich kenne viele Kolleg*innen, die einen großen Respekt vor der Haarschneidemaschine haben. Wird die Haarschneidemaschine zusammen mit dem Kamm benutzt, können wir auch mit ihr Unregelmäßigkeiten der Kopfform ausgleichen. Wird ein Aufsteckkamm verwendet, ist dies nicht mehr möglich. Der Haarschnitt bildet dann exakt die vorhandene Kopfform ab. Jede Erhöhung und jede Vertiefung des Kopfes wird dann sichtbar.
Es gibt verschiedene Arten von Haarschneidemaschinen, die jeweils unterschiedliche Zwecke erfüllen:
Die meisten Haarschneidemaschinen haben ein Easy-Click-System, mit dem die Schneidplatten schnell und leicht entfernen und wieder aufgesetzt werden können. Dadurch können die Haarschneider so mithilfe des mitgelieferten Pinsels leicht gereinigt und mit dem speziellen Öl gepflegt werden. Lagern Sie Ihren Haarschneider am besten trocken, sauber und sicher.
Wann verwendet man eine Haarschneidemaschine? Die Haarschneidemaschine wird eher bei sehr kurzen Haaren genutzt. Es gibt verschiedene Aufsätze, um die Haarlänge zu bestimmen. Eine Maschine „rasiert“ die Haare exakt auf eine Länge. Die Maschine wird gerne bei einem klassischen Fassonschnitt gebraucht.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Schere und Haarschneidemaschine zusammenfasst:
| Merkmal | Schere | Haarschneidemaschine |
|---|---|---|
| Anwendung | Manuell | Elektrisch |
| Schnitt | Individuell, für spezielle Techniken geeignet | Gleichmäßig, präzise |
| Geeignet für | Alle Haarlängen, Stufen, Übergänge | Kurze Haare, Fassonschnitte, Fade Cuts |
| Kopfform | Kann Unregelmäßigkeiten ausgleichen | Bildet Kopfform ab (bei Verwendung von Aufsteckkämmen) |
| Reinigung | Manuell | Einfache Reinigung durch Easy-Click-System |
Egal, ob Sie sich für eine Schere oder eine Haarschneidemaschine entscheiden, hier sind einige Tipps für den Haarschnitt zu Hause:
Wenn du dir wirklich selber die Haare schneiden möchtest, lass die Finger von der Küchenschere. Sie ist nicht zum Schneiden von Haaren geeignet. Es hat einen guten Grund, dass Profis eine Friseurschere verwenden. Bei der Wahl der richtigen Schere kommt es auf die Größe an. Denn die Schere sollte bequem in deiner Hand liegen. Nutze deine Schere ausschließlich zum Haareschneiden, und für nichts anderes!
Wenn du wirklich mit der (richtigen) Schere Hand anlegen willst, empfehlen wir, die Haare trocken zu schneiden. Schneide nicht direkt alles ab, so kannst du besser nachkorrigieren. Denn einmal ab ist, ist ab. Zieh die Haare gerade mit deinen Fingern nach unten und vergewissere dich, dass die Länge überall gleichmäßig ist. Setze die Schere dann parallel zum Haar an, das du mit deinem Zeige- und Mittelfinger hältst. Die Schere sollte nach oben zeigen. Öffne und schließe sie leicht an den Spitzen. Fange vorne an und schneide von einer Seite zur anderen. Aber schneide nicht zu viel ab. Heute ist nicht der Tag für einen radikalen Kurzhaarschnitt.
Pony nachschneiden, aber mit Vorsicht: Die Ponypartie selbst zu kürzen ist verlockend, birgt aber massive Tücken. Das Problem: Du schneidest ein bisschen, es ist noch zu lang, du schneidest nochmal und schwupps ist der Pony zu kurz und schief.
Wo definitiv der Profi ran muss: Stufen, Undercut, Pixie oder fließende Übergänge. Diese Schnitte erfordern Fachwissen und professionelle Technik.
tags: #friseur #maschine #oder #schere #unterschied
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.