Doch auch im reiferen Alter können Sie stilvoll auftreten. Viele Stars und Prominente machen es vor und tragen ihre grauen Haare mit Stolz und verbergen nicht die Falten, die unweigerlich mit der Zeit entstehen.
Ab dem 40./50. Lebensjahr verändern sich Haare und Kopfhaut durch den natürlichen Alterungsprozess. Die Folgen für viele Frauen 50+: Das Haar wirkt kraftlos, platt und die einstige Fülle fehlt. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Haarschnitt können Sie optisch Jahre jünger wirken und Ihr Haar wieder lebendiger aussehen lassen.
Tatsächlich ist ein vorteilhafter Schnitt eine Form von Anti-Aging fürs Haar - er bringt Ihre Haarstruktur optimal zur Geltung und zaubert Fülle dorthin, wo sie gebraucht wird. Insbesondere zeitlose Frisuren wie Bob-Varianten oder freche Pixie-Cuts gelten als echte Verjüngungskuren. Sie lassen Ihr Gesicht strahlen, weil sie Volumen schaffen, Konturen weichzeichnen und eine gewisse Frische und Leichtigkeit ausstrahlen.
Kurz, kinn- oder schulterlang - der Bob in all seinen Varianten ist der Inbegriff der zeitlosen Frisur. Er steht nahezu jeder Frau und wirkt dabei schick und jugendlich. Zum einen umspielt die Länge (meist zwischen Kinn und Schulter) das Gesicht vorteilhaft.
Zum anderen verleiht ein guter Bob dem Haar mehr Fülle: Durch einen präzisen Schnitt auf eine einheitliche Länge (Blunt Bob) wirkt auch feines Haar kompakter und voller. Alternativ sorgt ein stufiger Bob für Bewegung und Volumen - die fransigen Stufen lassen den Look lebendig und frisch erscheinen. Selbst graues Haar bekommt so eine moderne Ausstrahlung.
Gesichtsform: Ein Bob lässt sich an jede Gesichtsform anpassen. Frauen mit rundem Gesicht profitieren von einem Long Bob mit sanften Wellen, der das Gesicht optisch streckt und schmaler wirken lässt. Bei eckigen Gesichtern mildert ein kurzer Bob mit weichen Wellen oder seitlichem Pony harte Konturen und wirkt sehr schmeichelhaft.
Herzförmige Gesichter (breitere Stirn, schmales Kinn) lieben Bobs, die knapp unter dem Kinn enden - so wird die schmale Kinnpartie etwas betont und ausgeglichen. Hast du ein ovales Gesicht, kannst du praktisch jede Bob-Variante tragen, von kinnlang bis longbob, mit oder ohne Pony - hier gilt nur die Empfehlung, auf zu strenge, glatte Stylings zu verzichten und lieber etwas Bewegung ins Haar zu bringen (z.B. ein paar Wellen oder einen lockeren Seitenscheitel für mehr Pep).
Haartyp: Auch bezüglich Haartyp ist der Bob ein Allrounder. Feines, dünnes Haar wirkt durch einen Bob sofort voller - vor allem ein Bob mit sanften Stufen verleiht Volumen am Oberkopf und an den Seiten, ohne dass die Spitzen spärlich aussehen. Glattes Haar trägt den klassischen, glatten Bob sehr elegant - hier sorgt ein exakter Schnitt (Blunt Bob) für den modernen Look. Dickes oder krauses Haar lässt sich mit einem Bob besser bändigen, wenn er ausreichend durchgestuft ist.
Der Pixie Cut (benannt nach dem Elf „Pixie“) ist ein mutiger Shortcut, der dich sofort modern und energiegeladen aussehen lässt. Ein Pixie Cut zeichnet sich durch sehr kurze Seiten und Nacken aus, während das Deckhaar am Oberkopf etwas länger bleibt. Dieser Längenunterschied sorgt automatisch für Volumen am Ansatz - perfekt für feines oder schlaffes Haar, denn es gewinnt optisch an Fülle ohne viel Zutun.
Eine längere Ponypartie und gestuftes Deckhaar verleihen Volumen und wirken modern. Pixies legen zudem das Gesicht frei und betonen schöne Augen oder hohe Wangenknochen. Gerade dadurch wirkt das Gesamtbild oft offener, frischer und jugendlicher. Ein weiterer Vorteil: Der Pixie ist unglaublich pflegeleicht.
Gesichtsform: Auch bei kurzen Pixie-Frisuren gilt es, auf Gesichtsproportionen zu achten. Runde Gesichter sollten mit einem Pixie etwas Höhe schaffen - ideal ist ein etwas längerer Pixie mit mehr Volumen am Oberkopf und einem schrägen, seitlich fallenden Pony, der die runde Kontur aufbricht. Eckige Gesichter profitieren von weichen Akzenten: Ein Pixie mit seitlichem Pony oder fransigem Deckhaar mildert die markante Kinn- und Stirnpartie und lässt das Gesicht weicher und femininer erscheinen.
Herzförmige Gesichter (oben breit, unten schmal) sehen mit Pixie Cuts toll aus, wenn das Deckhaar länger ist und vielleicht als seitlicher Pony das breite Stirnareal etwas bedeckt. Bei ovalen Gesichtern gibt es praktisch keine Einschränkung - hier darf auch ein sehr kurzer Garçon- oder Pixie-Ultra-Cut ausprobiert werden.
Haartyp: Der Pixie funktioniert überraschend gut bei feinem Haar - durch die Kürze wirkt das Haar automatisch dicker, und mit etwas Texture Cream oder Spray kann man dem Deckhaar Stand geben. Hast du hingegen sehr dickes oder lockiges Haar, ist ein Pixie ebenfalls möglich, aber erfordert einen guten Schnitt: Lass das Haar hinten und an den Seiten stark ausdünnen und stufig schneiden, damit es nicht unkontrolliert absteht.
Du möchtest dich (noch) nicht von deiner Mähne trennen, aber dennoch frischer wirken? Dann ist der Long Bob (kurz: Lob) ein idealer Kompromiss. Diese schulter- bis schlüsselbeinlange Variante des Bob gilt als ultramodern und universell schmeichelhaft.
Der Lob umspielt das Gesicht sanft, ohne so „streng“ zu sein wie manch kinnlanger Schnitt, und er ist lang genug, um ihn bei Bedarf noch zum Zopf oder Dutt zu binden. Stufig geschnitten gehört der Long Bob aktuell zu den angesagtesten Frisuren - die softe Lagen bringen Schwung und jugendliche Frische in den Look.
Gesichtsform: Der Long Bob ist tatsächlich ein Allrounder für alle Gesichter. Bei einem herzförmigen Gesicht wird er oft als perfekte Lösung empfohlen, da er die schmale Kinnpartie leicht umspielt und die breitere Stirn durch seitliche Partien etwas kaschiert. Frauen mit rundem Gesicht können den Lob mit Mittelscheitel und Beach Waves tragen - die längeren, welligen Strähnen strecken das Gesicht optisch und wirken wie eine Verjüngungskur.
Ein Seitenscheitel beim Long Bob kann ebenfalls Wunder wirken: Er bringt asymmetrisch Dynamik rein und lässt runde oder eckige Gesichter definierter erscheinen. Bei eckigen Gesichtern schaffen sanfte Stufen rund um das Kinn weiche Linien und lassen das Gesicht weniger kantig wirken. Und für ovale Gesichter ist der Lob sowieso wie gemacht - hier kannst du von superglatt bis messy waves alles ausprobieren, es wird immer edel aussehen.
Haartyp: Der Long Bob ist ideal für welliges oder leicht lockiges Haar, da die Länge genug Gewicht gibt, um Frizz zu bändigen, aber kurz genug ist, um nicht kraftlos auszusehen. Krauses, sehr lockiges Haar kann in einem gestuften Lob toll aussehen, wenn man die Locken etwas definiert (z.B. mit etwas Schaum oder Lockencreme) - so entsteht ein voluminöser, aber kontrollierter Curly-Bob-Look.
Feines Haar profitiert ungemein von einem Lob mit passenden Pflegeprodukten: Durch schulterlange, stumpf geschnittene Partien wirkt das Haar dichter; zusätzlich kannst du mit volumengebenden Shampoos und einem Collagen-Keratin-Boost nachhelfen. Sehr dickes Haar sollte im Long Bob auf jeden Fall durchgestuft werden.
| Gesichtsform & Haartyp | Empfohlene Frisur |
|---|---|
| Feines Haar + rundes Gesicht | Pixie mit längerem Deckhaar oder gestufter kurzer Bob |
| Glattes Haar + herzförmiges Gesicht | Long Bob mit Wellen oder seitlichem Pony |
| Dickes/kräftiges Haar + eckiges Gesicht | Klassischer Bob auf Kinnlänge mit weichen Wellen oder Pixie Cut mit fransigem, seitlichem Pony |
| Krauses/lockiges Haar + ovales Gesicht | Kurzer, lockiger Pixie oder längerer, gelockter Bob (Collarbone-Bob) |
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