Haarausfall betrifft sowohl Männer als auch Frauen und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Viele Betroffene fühlen sich mit zunehmendem Haarverlust unwohl und der Blick in den Spiegel ist häufig mit Frust verbunden.
Es gibt verschiedene Ursachen für Haarausfall. Hier sind einige der häufigsten:
Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um Haarausfall entgegenzuwirken und das Haarwachstum zu fördern. Hier sind einige der wirksamsten Methoden:
Die Eigenbluttherapie ist eine Behandlungsmöglichkeit, das Haarwachstum zu unterstützen und stärken. Bei dieser nicht-invasiven Therapie gegen Haarausfall gewinnen Fachärzte für Dermatologie aus Ihrer Blutprobe Blutplasma und Blutplättchen, PRP genannt (englisch: „platelet rich plasma, deutsch: plättchenreiches Plasma). Für die Eigenbluttherapie gegen Haarausfall injizieren Experten PRP über eine feine Nadel in lokaler Betäubung in Ihre Kopfhaut. Für ein optimales Ergebnis sind mehrere Sitzungen erforderlich. Leichte Rötungen gehen rasch zurück und Sie sind im Anschluss am selben Tag wieder gesellschaftsfähig.
Das sogenannte PhilArt ist ein Haarbooster, der mit Polynukleotiden arbeitet, um die Haarwurzeln zu stärken und das Haarwachstum zu fördern. Dadurch wird Haarausfall reduziert, während das Haar wieder an Geschmeidigkeit und Spannkraft gewinnt. Croma PhilArt Hair kann auch für Augenbrauen verwendet werden. Die Injektion erfolgt entweder linear oder fächerförmig mit einer feinen Nadel, eventuell unter lokaler Betäubung. Die Polynukleotide können allein zur Förderung des Haarwuchses eingesetzt werden, aber sie ergänzen auch ideal eine PRP-Behandlung zur Haarregeneration.
Bei fortgeschrittenem Haarausfall ist die Haartransplantation mit Eigenhaar die Behandlung der Wahl, um lichte Stellen gut aufzufüllen und das optische Erscheinungsbild dauerhaft zu verbessern. Eine Haartransplantation ist ein wirksames Verfahren, um Haarausfall endgültig zu behandeln und Betroffenen ihr gewünschtes Haarbild zurückzugeben. Bei einer Haartransplantation entnehmen Fachärzte für Dermatologie Haarfollikel-Einheiten (englisch: follicular units, FU) gesunder Haare aus der haarreichen Spenderzone des Hinterkopfes, um sie anschließend kopfhautschonend und naturgetreu an den auffüllbedürftigen Stellen zu verpflanzen. Mit einer Haartransplantation lassen sich unter anderem die Haare am Oberkopf verdichten, Geheimratsecken auffüllen und die Haaransatzlinie im Stirnbereich vorziehen. Narben und Bartbereich können auch aufgefüllt werden. Nach dem Einwachsen der Transplantate sind die neuen Haare vom übrigen Kopfhaarbewuchs nicht zu unterscheiden - und halten ein Leben lang. Die Haare, die aus der Spenderzone entnommen werden, sind immun gegen DHT-erblich bedingten Haarausfall.
Für die Haartransplantation gibt es zwei Behandlungsmethoden: die FUE Technik und die FUT Technik. Beide Techniken führen zu dauerhaften Ergebnissen. Welche Form der Haartransplantation für Sie am besten geeignet ist - die FUE oder FUT-Methode - besprechen Experten vor Ort in einem ausführlichen Beratungsgespräch gemeinsam mit Ihnen.
Bei der FUE-Technik entnehmen Fachärzte die Haarfollikel-Einheiten punktuell aus Ihrer Spenderzone am Hinterkopf: Sie lösen mit einer winzige Hohlnadel einzelne Follikel-Einheiten mit bis zu vier Follikeln aus der Kopfhaut heraus. Um die Methode hygienisch und präzise durchführen zu können, wird die Spenderzone rasiert. Aufgrund der Rasur ist die FUE-Methode besonders gut bei Kurzhaarfrisuren geeignet. Die rasierten Haare wachsen schnell wieder auf die gewünschte Länge nach.
Bei der FUT-Technik entnehmen Haarexperten chirurgisch einen größeren Haarstreifen vom Hinterkopf. Aus diesem werden dann einzelne Follikeleinheiten für die Haartransplantation gewonnen. Da bei der FUT auf die Rasur der Kopfhaare vor der Behandlung verzichtet werden kann, ist die FUT-Methode die Methode der Wahl für viele Frauen, die ihre langen Haare behalten möchten, und für Männer, die im Nacken eine Haarlänge von nicht weniger als ca. 1,5 cm tragen und eine Rasur ablehnen.
Für die Haartransplantation werden kleinere Einheiten mit mehreren Haarfollikeln entnommen. Diese Haarfollikel-Einheiten (englisch: follicular units, FU) können Experten kopfhautschonend und naturgetreu verpflanzen. Eventuell noch vorhandene Resthaare im verpflanzten Bereich werden durch die extreme schonende Methode des Einsetzen der neuen Transplantate, in etwa bei einer Verdichtung des Haarpracht, nicht verletzt.
Vergleich der FUE- und FUT-Techniken:
| Merkmal | FUE-Technik | FUT-Technik |
|---|---|---|
| Entnahme der Haarfollikel | Punktuell mit Hohlnadel | Chirurgischer Haarstreifen |
| Rasur | Erforderlich | Nicht erforderlich |
| Narbenbildung | Winzige Kleinstnarben | Feine Narbe am Hinterkopf |
| Geeignet für | Kurzhaarfrisuren | Lange Haare |
| Anzahl der Grafts | Begrenzte Anzahl | Hohe Anzahl möglich |
Bevorzugen Sie eine Haartransplantation in Deutschland wegen den hohen Qualitätsstandards und der Kommunikation auf Deutsch. Sie haben Ansprechpartnerinnen vor Ort und genießen hohe Sicherheitsstandards bezüglich Hygiene, da die Kliniken regelmäßig und sehr gründlich durch das Gesundheitsamt kontrolliert werden. Dank moderner Methoden in der Lokalanästhesie ist eine Haarverpflanzung so gut wie schmerzfrei.
Die Beethoven Klinik ist eine der größten und modernsten, staatlich konzessionierten Fachkliniken für Ästhetisch-Plastische Chirurgie im Raum Köln Düsseldorf, NRW. Sie bieten ihren Patientinnen und Patienten modernsten medizinischen Standard und volle Aufmerksamkeit vor, während und nach der Behandlung.
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