Beauty Point Alsfeld: Erfahrungen, Leidenschaft und Auszeichnungen

Der Beauty Point in Alsfeld hat sich über die Jahre hinweg einen Namen für moderne Haarschnitte, kompetenten und professionellen Service, Frisurentrends und innovative Farben und Farbtechniken gemacht. Nicht umsonst hat der Salon rund um Inhaberin Julia Jungk noch eine zweite Filiale in der Innenstadt eröffnet.

Silas Marvin Laufer: Friseurmeister mit Leidenschaft

Silas Marvin Laufer ist Friseurmeister aus Überzeugung und mit viel Leidenschaft. Obwohl er heimatverbunden ist, zog es den Alsfelder in die Wahlheimat Hamburg. Nach sechs Monaten Arbeit in Südengland arbeitete er von Januar bis Juli als Friseur im Spa-Bereich des Kreuzfahrtschiffes AIDAsol.

Silas ist 28 Jahre alt und hat 2013 die Ausbildung des Friseurhandwerks im Beauty Point Alsfeld bei Julia Jungk mit großem Erfolg absolviert. Er nennt die Vielfalt des Berufs als Vorzug: geografisch, weil Friseure überall gebraucht werden, aber auch wegen der Vielfalt der Persönlichkeiten, mit denen man es zu tun hat, und wegen des individuellen Arbeitens. In 18 Monaten erwarb er berufsbegleitend den Meistertitel, unterstützt von Julia Jungk. "Ich bin ihr sehr dankbar, dort habe ich mich sehr wohlgefühlt!"

Danach zog es ihn in die Großstadt: In Hamburg arbeitete er im renommierten Salon von Marlies Möller. "Eine tolle Erfahrung, genau wie die sechs Monate Auslandstätigkeit in Bournemouth, Südengland.

Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAsol

Der Frisiersalon gehört zum großzügigen Spa-Bereich "Body & Soul". Es ist ein Arbeiten in einer traumhaften Umgebung, sowohl an Bord als auch auf See und bei Landgängen. Das Arbeiten ist fordernd: sieben Tage pro Woche je acht bis elf Stunden, natürlich mit geregelten Pausenzeiten, an Seetagen intensiver als an Landtagen.

Silas hebt hervor: "Man kann neben seiner Kerntätigkeit in viele unterschiedliche Arbeitsbereiche hineinschauen. Das ist klasse! Über die sogenannten Side-Duties ist man ins Schiffsleben integriert, zum Beispiel im sogenannten Scoutbereich als Gäste-Begleitung bei Landgängen oder als Unterstützung beim Check-In neuer Passagiere. Neben den Gäste-Landgängen gibt es übrigens auch organisierte Crew-Ausflüge, auch das ist eine tolle Sache!"

Für ihn war die erwünschte Vielfalt alltäglich: Neben "Waschen-Schneiden-Föhnen" galt es, Dienst an der Spa-Rezeption zu versehen und unterstützend im Sauna- sowie im Massage-Bereich tätig zu sein.

Silas beschreibt die Bezahlung positiv, bei Seefahrern "Heuer" genannt. "Weil das Leben an Bord für die Crew "All Inclusive" ist, die üblichen Lebenshaltungskosten also entfallen, kann man im Verhältnis zum normalen Landleben schnell Ansparungen realisieren."

Silas Laufer beschreibt die Stimmung in der Crew: "Das AIDA-Motto ist "Respekt, Vertrauen, Leidenschaft und Vielfalt", weitere Leitlinien lauten "Hier ist das Lächeln zu Hause" und "Teamwork makes the dream work" - es sind manchmal die kleinen, aber wichtigen Dinge, und danach versucht tatsächlich jeder zu leben.

Das Miteinander der Crew ist sehr gemeinschaftlich, man zieht an einem Strang und versteht sich auf Anhieb gut. Menschen, die sich auf so etwas einlassen, wollen ja gerade freundlich und partnerschaftlich miteinander umgehen."

Die Bordsprache ist Englisch, immerhin sind in der Besatzung an Bord von AIDAsol 25 Nationen vertreten.

Die Gäste seien einerseits vielleicht entspannter als in einem normalen Salon, andererseits gibt es aber bei einer Kreuzfahrt keine Stammkunden, die Gäste müssen sich alle auf einen neuen Dienstleister einlassen - da kann keine Vertrauensbasis vorhanden sein, sondern eher eine gewisse Anspannung. "Das hebt sich also gegenseitig auf."

Die Zeit an Bord war für Silas wie eine Art gefühlsmäßige Druckbetankung: "Das sind sooo viele Eindrücke, die auf einen wirken. Manchmal hat es mich fast erschlagen. Ich versuche mich immer wieder zu erden und mich auch auf meinen Glauben und die Schöpfung zu besinnen. Ich empfinde große Dankbarkeit, das so erleben zu dürfen!

Ins Schwärmen gerät Silas bei der Frage nach besonderen emotionalen Momenten. "Ein Auslaufen des Schiffes mit schöner Musik im Sonnenuntergang - da bekomme ich bei der Erinnerung schon Gänsehaut. Meer, Sonne, gute Musik - das ist eine tolle Kombination!

So sehr es Silas in diesem halben Jahr und darüber hinaus mit der Wahlheimat Hamburg auch in die Ferne gezogen hat, so trägt er doch seine osthessische Heimat im Herzen, wie er mit Überzeugung beschreibt: "Hattendorf, wo ich groß geworden bin, gibt mir ein einzigartiges Gefühl. Heimkommen zur Familie ist wie Urlaub für die Seele, man kann sich fallenlassen wie sonst nirgends."

Es ist ihm wichtig, dass er die volle emotionale familiäre Unterstützung für das Projekt mit im Gepäck hatte. "Alles wurde und wird von meiner Familie mitgetragen, das ist mir wirklich wichtig!".

Außen am Elternhaus hängt der sichtbare Beweis in Form eines bunten Banners mit der Überschrift: "Welcome Back Silas". Es folgt die Wiedergabe der Reiseroute zum Genießen: "Teneriffa, La Gomera, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, Gran Canaria, Madeira, Norwegen, Niederlande, England, Dänemark, Island, Schottland, Schweden, Frankreich, Belgien und Spanien, Portugal."

Silas gibt ein klares Statement ab: "Der mit einem Schiff mögliche Perspektivwechsel Wasser / Land ist etwas Besonderes, nur so kann man den Charakter vieler Destinationen in der ganzen Bandbreite erfassen. Das ist wirklich neben allen Annehmlichkeiten an Bord das Sahnehäubchen bei einer Kreuzfahrt."

Mit einem gut gemeinten Appell an Kreuzfahrtgäste, der aber auch auf das "normale Leben" anwendbar ist, endet ein sehr kurzweiliges Gespräch: "Vergiss nie: es ist DEIN Urlaub, DEINE Entspannung - lege den Fokus auf die vielen Dinge, die dir guttun, und nicht auf Dinge, die Dich stören könnten!"

Silas genießt in den nächsten Wochen nun erstmal sein "Urlaubsguthaben" in Osthessen und dann in Hamburg. Ein weiteres Engagement auf einem der AIDA-Schiffe ist mehr als nur eine Idee: "Es gibt die Option, ab Januar wieder anzuheuern, aber unterschriftsreif ist es noch nicht!"

24h AIDA l Behind the Scenes im Schiffsalltag

Kim Kevin Brassel: Auszeichnung beim Wella Trend Vision Award

Wenn man als Hairstylist an einem Event wie dem Wella Trend Vision Award teilnehmen kann, dann geht ein Lebenstraum in Erfüllung - und gleichzeitig gehört man zu den Besten aus ganz Deutschland. Einer von davon ist der 25-jährige Kim Kevin Brassel aus dem Alsfelder Beauty Point. Er holte sich den dritten Platz in einem der renommiertesten Wettbewerbe des Handwerks, dem Wella Trend Vision Award 2019.

Erst seit drei Jahren ist er mittlerweile ausgelernt. Das Handwerk wurde Kim bereits in die Wiege gelegt, denn auch seine Mutter ist Friseurin. „Ich war damals bei ihr im Salon und fragte die Chefin damals nach dem Abitur spaßeshalber wann ich denn endlich anfangen kann. Da zog sie einen Lehrvertrag aus der Tasche und sagte: ‚Von mir aus jetzt gleich‘. Ich habe sofort unterschrieben. Morgens hab ich also noch nicht gewusst, dass ich abends eine Ausbildung zum Friseur machen werde“, erzählt er von dem spontanen Ausbildungsangebot. „Das ich das gemacht habe, habe ich keinen Tag bereut und würde es immer wieder machen.

„Mit einer Vision, einem Modell habe ich mich beworben und wurde sogar eingeladen - allein das ist schon ein großer Gewinn, weil es einerseits sehr sehr viele Bewerbungen in diesem Jahr gab und wenn du vorgeladen wirst heißt das praktisch schon so viel, dass du zu den Besten in Deutschland gehörst“, erklärt Brassel. Vor Ort wurde das Modell und die Vision nochmal vorgestellt.

15 Seiten Bewerbungsmappe samt Ideen in Sachen Styling, Farbtechniken, Produkte, Haarschnitt und vielem mehr bekam er die Tickets für das zweitägige Finale. Es war mehr als nur ein Wettbewerb. „Die zwei Tage waren auf jeden Fall sehr nervenaufreibend. Am ersten tag ging es um 8 Uhr morgens los. Mit dabei hatte ich meine Tante Karina-Ramona Fischer, die mir als Modell zur Verfügung stand.

Zusammen mit Mentoren wurde der Look weiter entwickelt und dann hatte er vier Stunden Zeit zu Färben. Neben kleineren Seminaren ging es am nächsten Tag an das Fitting des Modells für das zehnminütige Fotoshooting am Ende. „Der Look musste im Shooting selbst umgewandelt werden, um zu zeigen, dass er wandelbar ist“.

Der Jury scheint es gefallen zu haben, denn Kim Brassel vom Alsfelder Beauty Point wurde auf den dritten Platz gewählt. Gewonnen hat er dabei nicht nur an Erfahrung, sondern auch zwei Tickets für die Internationale Trendshow im nächsten Jahr, worauf er sich schon jetzt freut.

Direkt im Anschluss an das anstrengende Wochenende besuchte er einen „Master of Color“-Lehrgang. „Mein Ziel ist es staatlich geprüfter Colorist zu werden“, sagt er mit Blick in die Zukunft.

Eva Brassel: Verstärkung für das Team

Das Team vom Beauty Point in Alsfeld hat Unterstützung bekommen: Eva Brassel heißt die neue Friseurin. Nach elf Jahren entschied die sich nämlich für einen neuen Job. „Ich habe schon länger über eine Veränderung nachgedacht und dann ging es doch sehr schnell“, erklärte die 44-Jährige ihre Entscheidung.

Schon mit drei Jahren habe sie es geliebt ihren Eltern durch die Haare zu streichen. Nach der Schule begann sie eine Ausbildung im Salon Pribil und wollte seit dem keinen anderen Beruf machen. „Ich würde mich immer wieder für diesen Weg entscheiden“, sagte Brassel weiter.

„Mich macht der Beruf einfach glücklich: Ich kann mit Menschen arbeiten und kreativ sein. Kein Tag ist wie der andere. Als Friseurin verkauft man nicht nur Schönheit sondern auch Entspannung, Wohlfühlvermögen und ein Stückchen Glück“, erläuterte Brassel.

„Eva hat sich bei mir beworben und ich habe sofort zugesagt - es war also ein nahtloser Übergang“, erklärte Saloninhaberin Julia Jungk. Und sofort wurde die gelernte Friseurin ins „kalte Wasser geschubst“ wie sie erzählte - auch, wenn ein neuer Salon zunächst eine Umstellung für sie war.

Auch die vielseitige Produktauswahl und das individuelle Angebot für den Kunden zähle sie zu den Vorteilen des Salons in der Marburger Straße, der sie im Übrigen zurück zu ihren Wurzeln führte.

Sie selbst lebt den Beruf und möchte sich weiter entwickeln, weshalb der Beauty Point für sie die einzige Wahl war. Zwar sei ihr Steckenpferd noch immer die Farbveränderung und sie darf sich durch eine Weiterbildung auch Master of Color nennen, doch sei es ihr großer Wunsch auch in anderen Bereichen Wissen zu erlangen.

NamePositionBesonderheiten
Julia JungkInhaberin
Silas Marvin LauferFriseurmeisterErfahrung auf Kreuzfahrtschiff
Kim Kevin BrasselFriseur3. Platz Wella Trend Vision Award
Eva BrasselFriseurinMaster of Color

tags: #friseur #alsfeld #beauty #point #erfahrungen

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