Braun Series 3 3040s Test: Der Preis-Leistungs-Sieger im Detail

Der Braun Series 3 3040s ist ein Nachfolger eines früheren Preis-Leistungs-Testsiegers und wird dem im Test auch gerecht. Im Vergleich zu den Geräten der 5er, 7er und 9er Reihe von Braun sind die Elektrorasierer aus der Series 3 deutlich günstiger. Allerdings sind sie im Vergleich auch einfacher verarbeitet und besitzen eine sparsamere Ausstattung und generell weniger Features als die Topmodelle. Trotzdem gehören die Geräte der Series 3 zu den beliebtesten Rasierern, was vermutlich am traditionell guten Preis-Leistungs-Verhältnis liegen dürfte.

Online werden für den Braun 3040s derzeit rund 65 Euro verlangt und Series 7 oder gar Series 9 Rasierer kosten im Vergleich dazu leicht das Drei- bis Vierfache! Im Vergleich zu den älteren Geräten aus der Series 3 - der Vorgänger des 3040s war der 340s - ist vor allem das ProSkin System neu, welches dafür sorgen soll, mehr Haare pro Zug zu erfassen. Wie man es mittlerweile wieder von Braun Geräten gewohnt ist, wird auch der 3040s Elektrorasierer in Deutschland entwickelt und gebaut.

Ausstattung und Design

Auch wenn der Braun Series 3 ProSkin 3040s zu den günstigeren Rasierern aus Brauns Produktpalette gehört, macht sich das bei einem Blick auf die Verarbeitungs- und Materialqualität nicht wirklich negativ bemerkbar. Denn beim 3040s kommt bis auf den Scherkopf ausschließlich Kunststoff zum Einsatz. Mit den deutlich teureren Braun Rasierern, bei denen auch reichlich Metall verarbeitet wird, kann er sich in dem Bereich aber natürlich trotzdem nicht messen. Dank der gummierten Griffoberfläche und des relativ hohen Gewichts von etwas mehr als 400 Gramm, liegt der 3040s sehr gut in der Hand und macht dabei auch einen hochwertigen Eindruck.

Der Scherkopf ist hier, wie bei allen Series 3 Modellen, nicht schwenkbar, wie das bei den teureren Reihen der Fall ist. Er sitzt hier fest im Gehäuse und es sorgen lediglich die flexiblem Schneideelemente dafür, dass sich der Rasierer an die Konturen anpasst. Der neue ProSkin MicroComb ist ein weißer Rahmen, der das mittlere der drei Scherelemente umgibt. Ein Langhaarschneider ist hier natürlich ebenfalls vorhanden und kann einfach mit dem Daumen herausgeschoben und somit aktiviert werden. Er kann zum Kürzen längerer Haare vor der eigentliche Rasur genutzt werden oder auch zum Stutzen der Koteletten.

Rasur und Leistung

Kommen wir nun zur entscheidenden Kategorie, der Rasierleistung. Gerade beim täglichen Einsatz überzeugt uns das Ergebnis mit dem 3040s vollkommen, denn die Rasur gelingt damit wirklich sehr glatt und ist nicht weit von wesentlich teureren Rasierern entfernt. Weder beim trockenen Einsatz noch bei der Nassrasur wird die Haut dabei besonders stark beansprucht. Im Vergleich dazu fällt abermals der Langhaarschneider etwas zurück. Sobald man damit größere Flächen kürzen will, etwa einen 5-Tagebart, wird die Sache zur Geduldsprobe. Es ziept immer wieder, die Haut reagiert gereizt und das Ergebnis fällt auch nicht besonders gleichmäßig aus. Bei kleineren Einsätzen, wie etwa dem Stutzen der Koteletten, sieht die Sache aber anders aus.

Eine dreistufige LED-Anzeige im Griff des Braun gibt Auskunft über den Ladestand und im Notfall soll auch eine fünfminütige Schnellladung für immerhin eine Rasur ausreichen. Die sind generell etwas schwächer und tendenziell kurzlebiger, sollen nach etwa einer Stunde Aufladung aber genug Leistung für rund 45 Minuten kabellosen Betrieb bieten. Der 3040s ist komplett wasserdicht und kann ebenfalls zur Nassrasur genutzt werden, was eine noch schonendere Rasur verspricht. Im Gegensatz zu den Li-Ionen Akkus in den teureren Rasierern kommen hier Ni-MH Akkus zum Einsatz.

Für einen Preis von 60 bis 70 Euro liefert Braun mit dem 3040s einen sehr ordentlich verarbeiteten Rasierer der im Test vor allem mit einer sehr guten Rasierleistung gefallen kann. Gerade wenn er zur täglichen Rasur genutzt wird, kann er sein ganzes Potential entfalten.

Reinigung und Pflege

Dank des wasserdichten Gehäuses ist die Reinigung des Rasierapparates im Alltag ein Kinderspiel. Der Scherkopf kann einfach abgenommen werden und zusammen mit dem Rasierer unter dem Wasserhahn abgespült werden. Aber selbst das muss nicht unbedingt täglich geschehen, stattdessen kann man zwischendurch auch lediglich die beiliegende Reinigungsbürste nutzen und den Braun 3040s einfach nur abbürsten und so von den Bartstoppeln und -haaren befreien. Die im Lieferumfang ebenfalls enthaltene Plastikabdeckung für den Scherkopf schützt diesen zum Beispiel auf Reisen relativ gut, aber ein Etui kann sie natürlich nicht ersetzen.

Alternativen und Vergleiche

Es gibt zwei Arten von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer. Am weitesten verbreitet sind Folienrasierer mit ihren länglichen Scherköpfen. Hier gibt es mindestens eine, häufig aber mehrere perforierte Scherfolien. Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz. Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert. Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren.

Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren. Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt. Sie sind vor allem für Konturen wie an den Koteletten und für kleinflächige Bereiche wie unter der Nase besser geeignet.

Vergleichstabelle: Braun Series 3 vs. Series 5

Merkmal Braun Series 3 Braun Series 5
AutoSense-Technologie Nein Ja
Akkulaufzeit 45 Minuten Etwas länger
Akkustandsanzeige Statusleuchte 3 LED-Punkte
Ergonomie Standard Schmaler und ergonomischer

BRAUN SERIES 3 – DER BESTE GÜNSTIGE RASIERER? VOLLSTÄNDIGE TESTBERICHTE UND UNBOXING

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