Können Haarseifen und feste Shampoos im Vergleich mit Flüssigshampoos bestehen? Sind die festen wirklich besser für die Umwelt? Der Shampoo-Test der Stiftung Warentest klärt diese Fragen.
Als das Verbrauchermagazin Öko-Test 2022 feste Shampoos und Haarseifen testete, fiel das Ergebnis überaus positiv aus. 24 von 26 getesteten Produkten erhielten ein “sehr gut”.
Besonders erfreulich war: Alle festen Haarwaschmittel aus dem Test waren frei von Polymeren (Mikroplastik), Silikonen, Parabenen und PEG-Derivaten. Das heißt, all die Stoffe, die in Shampoo Tests (bei herkömmlichen Shampoos) sonst immer kritisiert werden, sind hier nicht vorhanden.
Interessant ist, dass die umstrittenen Inhaltsstoffe laut Öko-Test theoretisch auch in festen Shampoo-Stücken enthalten seinen könnten. Den Grund dafür, dass alle Hersteller (sowohl Naturkosmetik-Hersteller als auch konventionelle Hersteller) darauf verzichten, sieht Öko-Test in der Zielgruppe.
Egal ob Sie gefärbtes Haar, feines Haar, schnell fettendes Haar oder normales Haar haben - für jeden Haartyp gibt es das passende Shampoo-Stück.
Die Stiftung Warentest testete 2020 sechs feste Shampoos mit 20 Testpersonen mit gesundem bis leicht geschädigtem Haar. Das Testergebnis: 6 von 6 Produkten haben “gute” Pflegeeigenschaften.
Am besten überzeugte in diesen Punkten das feste Shampoo von Lush. Es wurde im Test aber wegen des Duftstoffs Lilial abgewertet (welcher seit 2022 nicht mehr verwendet wird).
Laut Öko-Test reicht ein festes Shampoo-Stück etwa so lang wie 2 Flaschen Shampoo. Auf den Preis und die Ergiebigkeit vom festen Shampoo wirkt sich aus, welche Tenside die Hersteller verwenden. Am günstigsten ist “Sodium Lauryl Sulfate”, welches zudem sehr gut schäumt.
Im Test von Stiftung Warentest zeigte sich: Das feste Shampoo Nature Box von Schwarzkopf & Henkel ist mit 85 Gramm ergiebig für 40 Haarwäschen. Bei Lush “Honey I washed my hair” reichen 55 Gramm für 41 Haarwäschen.
Festes Shampoo kommt ohne Plastik-Verpackung aus. Doch nicht alle Marken sind umweltfreundlich oder schadstoffarm. Festes Shampoo gibt es schon lange nicht mehr nur in Unverpackt- und Bioläden. Auch große Drogeriemarkt-Ketten wie Dm und Rossmann führen die plastikfreien Shampoo-Alternativen im Sortiment.
Die Produkte unterscheiden sich vor allem durch ihre Verpackung: Flüssiges Shampoo gibt es meist in einer Plastikflasche zu kaufen. Sobald diese leer ist, landet sie im Müll. Festes Shampoo ist hingegen oft in einem Pappkarton verpackt, einige Marken kommen auch ganz ohne Verpackung aus.
Doch die kompakte Seife hat noch einen weiteren Vorteil: Sie ist weitaus ergiebiger als flüssiges Shampoo, hält also viel länger. Das macht sie unterm Strich oft preiswerter. Je nach Anbieter gibt es teurere und günstigere Produkte.
Im Schnitt dauert es etwa drei bis vier Monate, bis eine Shampoo-Flasche leer ist, wobei dies je nach Haarlänge, Flaschengröße und Häufigkeit der Haarwäsche auch deutlich früher der Fall sein kann. Im Jahr verbrauchen wir also drei bis sechs Plastikflaschen, die in den Müll wandern. Das hört sich erst einmal nicht nach viel an. Dabei es ist so einfach, flüssiges mit festem Shampoo zu ersetzen. Du musst im Drogerie-Regal nur zu einem anderen Produkt greifen.
Theoretisch darf jeder Hersteller sein Produkt als Naturkosmetik bezeichnen. Und sogar der Begriff Bio ist bei Kosmetik nicht geschützt. Achte deshalb auf vertrauenswürdige Siegel wie die von BDIH, Natrue oder Ecocert. Sie zeichnen Produkte mit überwiegend natürlichen Inhaltsstoffen aus und verbieten gesundheitlich bedenkliche Zusätze wie künstliche Farb- und Duftstoffe.
Vermeide Mikroplastik: Kosmetika wie Shampoos enthalten manchmal kleinste Kunststoffpartikel. Das kann bei festem Shampoo genauso der Fall sein. Schau deshalb die Inhaltsstoffliste durch, bevor du das Produkt kaufst. Tipp: Die Inhaltsstoff-Liste ist oft schwer verständlich. Nutze deshalb beim Einkaufen Apps wie Codecheck.
Oft werden festes Shampoo und Haarseifen verwechselt oder für dasselbe gehalten. Festes Shampoo unterscheidet sich nur wenig von herkömmlichem Shampoo, es enthält einfach weniger Wasser. Es lässt sich entsprechend leicht anwenden.
Festes Shampoo oder Haarseife - Was ist eigentlich der Unterschied? Wie wendet man die plastikfreien Produkte an?
Festes Shampoo ist wie ein gewöhnliches Shampoo, dem einfach Wasser entzogen wurde. Für den Schaum sorgen hier milde, natürliche Tenside, zum Beispiel auf Zucker- oder Kokosbasis.
Etwas komplizierter wird es bei den Haarseifen. Hier bilden die Basis Lauge, Fette und Öle. Wer von Natur aus fettiges Haar hat, sollte dagegen lieber auf eine weniger ölhaltige Seife setzen.
Generell ist es vor allem bei Haarseife sinnvoll eine »Saure Rinse« als Kur zu verwenden. Die besteht aus Wasser und Apfelessig (1 EL kommen auf 1 Liter Wasser) und schließt die Schuppenschicht der Haare. Die Spülung macht sie glatter und kämmbarer.
Festes Shampoo ohne Sulfate wurde speziell für trockenes und geschädigtes Haar entwickelt und verhilft ihm mit Reisprotein und biologischem Pink Grapefruit-Extrakt (danach duftet das Shampoo übrigens auch!) bei der Reparaturarbeit. Nährendes Kokosnussöl und der Feuchtigkeitsbooster Aloe Vera regenerieren und beruhigen die Kopfhaut ebenso wie Bio-Haferkernöl.
Festes Shampoo ist superkompakt und handlich, aber auch total ergiebig und easy in der Anwendung. So schäumt es beispielsweise trotz fehlender Sulfate wirklich gut, was das Waschen soooo viel angenehmer macht.
Mit dem WE REDUCE! Festes Shampoo Verbene haben die Berliner Naturkosmetikexperten von i+m ein festes Shampoo entwickelt, das die Haare mal wieder richtig zum Leuchten bringt. Grund dafür sind die hochwertigen Bio-Öle sowie der Einsatz von kaltgepresster Sheabutter, Olivenöl und Kakaobutter. Dieses Team an pflegenden Inhaltsstoffen bewahrt das Haar vor dem Austrocknen und spendet gleichzeitig intensiv Feuchtigkeit. Ganz nebenbei schäumt das feste Shampoo mega gut und duftet herrlich zitrisch nach - richtig - Verbene!
Bioturm steht seit jeher für hautschonende Formulierungen. Das gilt natürlich auch für die Kopfhaut. Die festen Shampoos des Labels reinigen das Haar deshalb mit besonders milden Reinigungssubstanzen, sind seifenfrei und punkten mit einem hautneutralem pH-Wert.
Klar, das seidige Gefühl nach der Haarwäsche ist das Beste. Bei konventionellen Shampoos wird dieses aber häufig durch Silikone erzeugt, die weder dem Haar noch der Umwelt Gutes tun. In dem Shampoo-Bar Pur ohne Duft von Jolu wird der Effekt der Silikone mit Brokkolisamenöl erzielt, das die Haare nachhaltig schön weich macht.
Mit einer Überfettung, also dem Anteil an unverseiften Ölen, von nur rund 2 % ist diese nämlich wie gemacht für Mähnen, die ein bisschen schneller strähnig werden als andere. Nein, natürlich muss hier niemand auf reichlich Pflege verzichten! Kokos-, Rizinus- und Traubenkernöl reparieren und bringen das Haar zum Leuchten, während Hinoki Wasser, Grüner Tee und ätherisches Pfefferminzöl (freut sich auch das Näschen drüber!) die Kopfhaut erfrischen und sogar das Haarwachstum anregen. Die Seifen-Expertinnen aus Berlin mit Familienmanufaktur in Korea verzichten übrigens grundsätzlich auf synthetische Duft-, Farbstoffe oder Rohstoffe auf Mineralölbasis.
Frizzy Hair? Dann sollte die Haarseife des deutschen Traditionsunternehmens Speick in eure Dusche einziehen. Das marokkanische Arganöl (Fair Trade!) verleiht dem Haar nämlich in Teamarbeit mit Kokos- und Olivenöl einen ordentlichen Pflegeboost und hinterlässt es weich, seidig und schön glänzend.
Geht es nach den Gründerinnen von Terrorists Of Beauty reicht ihre Blockseife völlig aus - die versorgt nämlich Gesicht, Körper und eben auch die Haare mit Feuchtigkeit. In unserem Liebling, der Blockseife 003 Protect + Calm, steckt beispielsweise jede Menge Sheabutter, die vor allem trockenes, dickes und welliges Haar intensiv nährt.
Wer unter einer sehr trockenen Kopfhaut - beziehungsweise Schuppen - leidet, sollte bei seinem Shampoo umso mehr auf milde Substanzen setzen. Die handgefertigte Mille Fleurs Soap des französischen Labels Oppidum arbeitet mit den natürlichen Pflege-Helden Süßmandel, Shea und Kokosöl. Bio-Reiskleieöl regt unterdessen die Mikrozirkulation der Kopfhaut an und sorgt so mitunter dafür, dass trockenes Haar wieder glänzen kann.
Wir lieben Multitasking-Produkte! Deshalb wollen wir euch auch die Hair & Body Soap Bar von Speick Naturkosmetik nicht vorenthalten. Denn die machen nicht nur als Haarseife einen super Job, sondern auch als Duschgel und Handseife.
Feste Shampoos liegen im Trend. Warum? Im Vergleich zum klassischen Flüssig-Shampoo haben sie klare Vorteile: Sie enthalten fast komplett natürliche Inhaltsstoffe, das macht sie sanft zu Haut und Haaren. Durch ihre wasserfreie Formulierung schonen sie nicht nur Ressourcen: Da sich Keime bevorzugt in Wasser vermehren, kommen feste Shampoos weitgehend ohne Konservierungsstoffe aus. Dazu verzichten die Hersteller entweder ganz auf die Umverpackung oder stecken die Shampoo Bars in recycelbare Kartons.
Schön und gut, aber machen die festen Shampoos die Haare so glänzend und gepflegt wie ihre flüssigen Pendants? Wir haben es ausprobiert!
Wie schön pflegt festes Shampoo unsere Haare: 8 Produkte im Test
1. „No Plastic Shampoo" von WeDo
2. „Festes Shampoo" von Nivea
3. „Festes Pflegeshampoo" von Lavera
4. „Shampoo + Conditioner Radiant Rose" von Team Dr. Joseph
5. „Festes Shampoo“ von N.A.E.
6. „Festes Shampoo Langzeit Volumen" von Guhl
7. „Shampure Nurturing Shampoo Bar" von Aveda
8. „Wahre Schätze Festes Shampoo" von Garnier
Öko-Test: Empfehlenswerte feste Shampoos
Aufgrund der steigenden Nachfrage hat Öko-Test verschiedene feste Shampoos aus der Drogerie, von Discountern, aus (Bio-)Supermärkten und aus dem Internet miteinander verglichen. Fast die Hälfte, genauer gesagt 16 Produkte davon, haben sogar ein Naturkosmetik-Zertifikat.
Das Erfreuliche zuerst: Im Öko-Test wurden 27 von 32 festen Shampoos als "sehr gut" befunden. Somit sind mehr als drei Viertel der getesteten Produkte laut den Expert*innen zu empfehlen - darunter sogar viele feste Shampoos, die als zertifizierte Naturkosmetik gelten.
Einige der getesteten Shampoos fallen allerdings auf ganzer Linie durch: So fanden die Prüfer*innen im Labor in einigen Haarwaschmitteln künstlichen Moschusduft, genauer gesagt die polyzyklische Moschusverbindung Galaxolid (HHCB). In einem der Produkte war neben einem umweltbelastenden synthetischen Polymer sogar noch eine PEG-Verbindung enthalten.
Feste Haarshampoos sind aktuell im Trend und die Auswahl ist in kürzester Zeit so groß geworden, dass wir mühelos 35 Testkandidaten finden konnten.
Durch die wasserfreie Formulierung bedarf es keiner zusätzlichen Konservierungsstoffe. Erfreulich zu beobachten ist, dass die meisten (aber nicht alle) festen Shampoos auf mildere Tenside setzen als ihre flüssigen Pendants.
Der Kompromiss für diese nachhaltigere Darreichungsform ist ein Produkt ohne moderne Zusätze und Technologien. Durch die mehrmonatigen Tests haben wir zudem beobachtet, dass die chemisch dunkler gefärbten Haare unserer Testerin in diesem Zeitraum deutlich verblassten.
Ein festes Shampoo ist ein seifenfreies Waschstück - auch als Syndet bekannt. Es besteht aus Tensiden, wie sie auch in flüssigen Produkten angewendet werden und können als Shampoo-Konzentrat verstanden werden.
Bei Naturseifen, die oft in Manufakturen gefertigt werden, achtet man dabei auf eine Auswahl hochwertiger Pflanzenöle, von denen ein Teil nicht verseift wird (Rezeptur angepasst). Industriell gefertigte Seifen bestehen oft aus Palmöl oder Glycerin und es wird kein Überschuss einkalkuliert.
Ob eine Seife aus Palmöl oder einem »besseren« Pflanzenöl besteht, ist unerheblich dafür, dass das Ergebnis der Verseifung ein überaus reizendes Tensid ist, das die Haut austrocknen und die Hautbarriere schwächen kann.
Ein Nachteil von Seife ist, dass sie Rückstände auf den Haaren hinterlassen kann, der sich mit jeder Wäsche akkumuliert. Insbesondere bei hartem Wasser ist das Risiko für die sogenannte Kalkseife erhöht.
Für gesundes Haar ist nicht Shampoo verantwortlich, sondern ein gesunder, genährter Körper. Haarshampoo, flüssig oder fest, dient in erster Linie der Reinigung des Haares. Talg, Schmutz, Schweiß, Schüppchen und Styling-Rückstände sollen entfernt werden.
Nicht alle Öle schaffen es aufgrund ihrer Molekülgröße tatsächlich in das Haar einzuziehen (hier eine Liste), vom beliebten Kokosöl ist es jedoch bekannt. Die gute Nachricht im Fall der Shampoo Bars ist daher, dass das, was ihnen im Vergleich zu flüssigen Shampoos fehlt, eine Spülung sowieso viel besser hinbekommt.
Für sensible und trockene Kopfhaut könnten Konzentrate zu austrocknend sein und langfristig für Jucken und Schuppen sorgen. Bei coloriertem Haar empfiehlt es sich, genau zu beobachten, ob die Farbe schneller verblasst und gegebenenfalls ein milderes Produkt zu wählen.
In jedem Fall spricht angesichts des Preises nichts gegen einen Versuch. Milde Tenside sind zwar erfreulich, ihre Waschleistung fällt aber geringer als die von aggressiveren aus. Sie sind nicht für alle Haartypen und Vorlieben geeignet. Gegen sehr fettiges Haar oder wenn man viele hartnäckige Styling-Produkte benutzt, kommen sie eventuell nicht an.
Der Wasserverbrauch ist der größte Umweltfaktor bei der Haarwäsche und der ist bei festem Shampoo nicht geringer. Entsprechend ist auch die Ergiebigkeit von festem Shampoo relativ. Viele Hersteller sprechen von einem Äquivalent zu zwei Flaschen Shampoo (meist werden 30 bis 35 Gramm auf 200 Milliliter umgerechnet).
Ob Waschstücke im Alltag praktischer sind, ist individuell. Nicht alle Produkte haben eine Kordel, um rundum zu trocknen und keine Rückstände zurückzulassen. Man munkelt, wenn ein Waschstück nicht mindestens einmal pro Dusche heruntergefallen ist, sei man noch nicht sauber genug. Keine Scheu ein Stück einfach durchzuschneiden, sodass es besser in der Hand liegt!
Festes Shampoo wird ebenso wie Seife mit Wasser aufgeschäumt. Grundsätzlich kann man mit dem Waschstück über das nasse Haar streichen - gerade bei kurzem Haar schäumt es dann schnell auf - wir raten jedoch zum Aufschäumen in der Hand. So lässt sich die Menge viel besser im Auge behalten und man überdosiert nicht so schnell. Das konzentrierte Tensid ist austrocknend und könnte dann im Dauereinsatz die Kopfhaut stark irritieren.
Als effektiv hat es sich erwiesen, Hände und Waschstück einige Sekunden unter lauwarmem Wasser zunächst anzuweichen, aufzuschäumen und dann noch einmal einige Milliliter Wasser unterzumischen.
Tenside sind die waschaktiven Substanzen, die Haut und Haare reinigen, zugleich aber auch austrocknend und irritierend sein können. Je milder, umso besser - dennoch sollte man eine effektive Reinigung nicht hinten anstellen.
Ein »Coco« im Namen vermittelt eventuell einen natürlichen, gar sanften Touch. Dahinter verbirgt sich allerdings eines der aggressivsten Tenside, die man für die Reinigung verwenden kann. Vereizelt findet man sogar festes Shampoo auf Basis von SLS allein.
Shampoo Bars mit milden Tensiden - allein oder in Kombination - sind deswegen in der Regel begrüßenswert. Sie dienen der Feinjustierung der Textur, können aber auch dem negativen Effekt reizender Tenside puffern. Ihr Nachteil ist eine geringere Waschleistung und was Kunden oft vermissen: ausgiebigen Schaum. Eine Kombination macht aber gerade bei fettiger Kopfhaut durchaus Sinn.
Nicht unerheblich für den nachteiligen Effekt ist die Konzentration von SCS. Die Vorteile von SLS, SCS und SLES (Sodium Laureth Sulfate, in unserem Duschgel-Test thematisiert) sind ihre hohe Reinigungsfähigkeit und starker Schäumung. Das kann man sich in kleineren Dosen durchaus zu Nutze machen. Kombiniert mit einem milden Tensid kann man so das beste beider Welten erzielen, denn milde Tenside puffern die reizende Wirkung.
Ein hautneutraler pH-Wert liegt bei 5,5. Damit ist es leicht sauer gegenüber dem neutralen pH-Wert von 7. Alles darüber ist alkalisch. Die Haut ist in der Lage, sich selbst wieder in die richtige Balance zu bringen, jedoch dauert das je nach Intensität der Lauge Stunden. Wichtig ist zu berücksichtigen, dass die pH-Wert-Zahl eine 10er-Potenz darstellt und kein linearer Wert ist, wie man zunächst annehmen könnte. Um der Haut entgegenzukommen, justieren die Hersteller viele basische Produkte mit etwas Säure.
Lilial wurde zwischenzeitlich als Bestandteil von Kosmetik innerhalb der EU verboten.
Obwohl die festen Haarwaschmittel nicht annährend mit der Vielfalt, Intensität und den lieblichen Kompositionen von flüssigen Shampoos mithalten können, verzichten nur wenige Hersteller auf Parfum und deklarationspflichtige Duftstoffe - meist sind beide enthalten. Insbesondere letztere können die Haut irritieren und, langfristig angewendet, sensibilisieren und Allergien auslösen. Problematisch ist das vor allem, wenn sie beispielsweise in Cremes auf der Haut verbleiben.
Die runden, getesteten Waschstücke von Saules Fabrica und Lush enthalten nicht nur viele unterschiedliche deklarationspflichtige Duftstoffe, sondern verwenden Lilial (Butylphenyl Methylpropional), vor dem universell gewarnt wird.
Das feste Shampoo »Shake Your Coconuts« für normales Haar von Foamie ist unübersehbar. Seine besondere, leicht futuristische Form und die Kordel springen direkt ist Auge. Und tatsächlich ist so eine Aufhängevorrichtung bei Waschstücken von großem Vorteil. Foamie bildet nach etwas Anlauf einen ganz besonders milchigen Schaum, der sich in der Hand cremig anfühlt. Mit zusätzlichem Wasser kann man mehr Luft untermischen, sodass es sich gut verteilen lässt. Der Duft ist recht intensiv, leicht seifig und stechend und scheint keine echte »Note« zu haben. Im Vergleich zu manch betörendem Flüssig-Shampoo kann leider auch dieses (wie auch kein weiteres im Test 03/2021) mithalten. Man verzichtet trotzdem nicht auf Parfum und deklarationspflichtige Duftstoffe. Sodium Cocoyl Isethionate ist hier als einziges Tensid im Spiel, das Shampoo enthält kein Sodium Coco-Sulfat (oder Aggressiveres).
Testergebnisse im Überblick
Die folgende Tabelle fasst die Testergebnisse verschiedener Shampoos zusammen, um einen besseren Überblick zu ermöglichen.
| Shampoo-Name | Geeignet für | Haargefühl | Besondere Eigenschaften |
|---|---|---|---|
| No Plastic Shampoo von WeDo | Jeden Haartyp | Sehr angenehm, leicht, frisch, gepflegt | Geruchsneutral |
| Festes Shampoo von Nivea | Schnell fettendes Haar | Super, frisch, sauber, seidig | Fettet nicht schnell nach |
| Festes Pflegeshampoo von Lavera | Empfindliche Kopfhaut | Sauber, frisch | Ergiebig, gute Kämmbarkeit |
| Shampoo + Conditioner Radiant Rose von Team Dr. Joseph | Pflegebedürftiges Haar | Eher matt und hart | Braucht Extra-Conditioner |
| Festes Shampoo von N.A.E. | Tägliches Haarewaschen | Sauber, frisch duftend | Gesunder Glanz |
| Festes Shampoo Langzeit Volumen von Guhl | Feines Haar | Glänzend, sauber, fluffig | Natürliches Volumen |
| Shampure Nurturing Shampoo Bar von Aveda | Alle Haartypen | Seidig, frisch, gepflegt | Leicht entwirrbar |
| Wahre Schätze Festes Shampoo von Garnier | Empfindliches Haar | Sehr gut | Kein Unterschied zu flüssigem Shampoo |
tags: #festes #Shampoo #für #schnell #fettendes #Haar
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