Epilierer Nass Trocken Test: Für langanhaltend glatte Haut

Viele Menschen wünschen sich glatte und unbehaarte Haut, was oft mit regelmäßigem Rasieren verbunden ist. Eine langfristigere Lösung kann hier das Epilieren sein. Mit einem Epilierer können die Haare samt Wurzel entfernt werden, wodurch das Nachwachsen länger dauert. Aber welche Arten von Epilierern gibt es und was ist bei einem Kauf eines solchen Geräts wichtig? Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile von Nass- und Trocken-Epilierern und stellt einige der besten Modelle auf dem Markt vor.

Vorteile von Akku-Epilierern

Mittlerweile ist die überwiegende Mehrheit aller Epilierer mit einem Akku ausgestattet. Geräte, die mit einem Netzkabel betrieben werden, sind häufig nur noch in der „Einstiegsklasse“ zu finden. Diese Marktentwicklung verwundert nicht, denn die Akku-Modelle haben deutliche Vorteile gegenüber den kabelgebundenen Geräten aufzuweisen:

  • Bewegungsfreiheit: Ein Akku erlaubt die Epilation überall, unabhängig von einer Steckdose.
  • Lange Betriebszeiten: Gute Epilierer halten fast zwei Stunden durch.
  • Schnellere Ladezeiten: Lithium-Ionen-Akkus haben meist deutlich kürzere Ladezeiten als Geräte mit Nickel-Metallhydrid-Akkus.

Über die Akku-Laufzeit geben die Herstellerangaben zumindest eine erste Orientierung. Die tatsächliche Betriebszeit erfährt man aus Testberichten oder Kundenmeinungen bei Online-Händlern.

Wet & Dry-Epilierer: Schmerzfreier Epilieren?

Ein Akku bedeutet nicht zwingend, dass das Gerät unter der Dusche angewendet werden darf. Deshalb ist Vorsicht geboten. Achten Sie auf sogenannte „Wet&Dry“-Modelle, also Geräte, die sowohl eine Nass- und Trockenbehandlung anbieten und außerdem ausdrücklich für die Badewanne oder Dusche erlaubt sind. Der Vorteil:

  • Das warme Wasser wirkt beruhigend auf die Haut.
  • Die Epilation wird von vielen daher als „angenehmer“ empfunden.
  • Die Härchen richten sich unter Wasser auf, die Pinzetten können sie leichter erfassen.
  • Die Epilation dauert nicht so lange.

Insgesamt betrachtet bringt die Nassepilation nur Vorteile mit sich, was der Hauptgrund dafür sein dürfte, dass die Akku-Epilierer den netzgebundenen den Rang abgelaufen haben. Wichtig: Aus Sicherheitsgründen ist der Netzbetrieb bei Wet&Dry-Modellen verboten. Wenn der Akku leer ist, müssen die Geräte also zum Aufladen ans Netz und können derweil nicht benutzt werden.

Funktionsweise eines Epilierers

Ein Epilierer sieht einem elektrischen Rasierer auf den ersten Blick sehr ähnlich. Er besitzt einen Handgriff und einen meist abnehmbaren Epilierkopf. In letzterem befinden sich einige Walzen, welche sich aus einem System von Federn und scheibenförmigen Pinzetten zusammensetzen. Der Motor des Epilierers sorgt dann für eine Bewegung dieser Walzen, sodass die vielen Pinzetten alle Haare mit der Wurzel aus der Haut zupfen können. Wie viele Haare das Gerät gleichzeitig entfernt, hängt stark von der Anzahl der Pinzetten ab. Personen, die also möglichst schnell glatte Haut haben möchten, sollten sich ein Modell mit einem großen Aufsatz und vielen Pinzetten zulegen. Auf dem Markt sind Modelle mit bis zu 60 Pinzetten üblich.

Auch die Geschwindigkeit der rotierenden Walzen spielt eine wichtige Rolle bei der Dauer des Epilierens. Diese können Nutzerinnen und Nutzer bei einigen Produkten zwischen zwei Stufen variieren. Außerdem lassen sich die Epilierköpfe in der Regel schwenken, sodass alle Körperstellen erreichbar sind. Dabei ist auch das Wechseln der Aufsätze hilfreich, um beispielsweise den Intimbereich ohne Probleme von Haaren zu entfernen. Interessant ist es außerdem, dass die Haare mit regelmäßiger Verwendung nach einiger Zeit immer später nachwachsen.

Trocken- vs. Wet&Dry-Epilierer

Grundsätzlich lässt sich unterscheiden zwischen Trocken- und Wet&Dry-Epilierern. Letztere können dank einer wasserfesten Bauweise sowohl trocken als auch nass Anwendung finden. Wet&Dry-Modelle eignen sich also perfekt, um beispielsweise unter der Dusche zu epilieren. Das ist bei einigen Nutzerinnen und Nutzern weniger schmerzhaft als bei der trockenen Epilation. Die Kombination beider Möglichkeiten spiegelt sich allerdings auch in einem meist teureren Preis wieder. Trockenepilierer sind zwar in der Regel die günstigere Alternative, lassen sich aber nur im trockenen nutzen. Das liegt unter anderem daran, dass Anwenderinnen und Anwender die meisten Modelle während des Epilierens an einer Steckdose anstecken müssen.

Spezielle Epilierer für Körperregionen

Neben der klassischen Unterscheidung zwischen Trocken- und Wet&Dry-Epilierern gibt es auch noch verschiedene Optionen für die jeweiligen Körperregionen. So eignet sich für die Beinhaare ein Epilierer mit größerem Aufsatz, um möglichst viele Haare in einem Durchgang entfernen zu können. Dahingegen sollte beim Entfernen der Haare im Intim- oder Gesichtsbereich ein schmalerer Aufsatz Anwendung finden. Zudem gibt es auch extra kleine Epilierer, die sich nur für schwer zu erreichende Bereiche eignen. Mit verschiedenen Aufsätzen bleiben Besitzerinnen und Besitzer aber flexibler beim Anwendungsbereich.

Rasierer vs. Epilierer: Was ist besser?

Hier gibt es keine klare Antwort, da beide Produkte ihre Vor- und Nachteile haben. Ein Rasierer ist deutlich preiswerter und schmerzfreier als ein Epilierer. Allerdings müssen sich Nutzerinnen und Nutzer nach einer Rasur darauf einstellen, dass die Haare relativ schnell wieder nachwachsen. In diesem Aspekt kann der Epilierer die Frage klar für sich gewinnen, da die Haare teilweise erst nach einem Monat zurückkommen und das in dünnerer und weniger sichtbarer Form. Ein weiterer Vorteil des Epilierers ist die lange Haltbarkeit der Aufsätze, wohingegen Klingen von Rasierern oft zu wechseln sind.

Worauf Sie beim Kauf eines Epilierers achten sollten

Vor dem Kauf sollten sich Interessierte am besten Gedanken machen, für welche Körperpartien sie das Gerät verwenden wollen. Wer sich noch unschlüssig ist oder den Epilierer gerne für verschiedene Bereiche nutzen will, sollte sich am besten für ein Set mit mehreren Aufsätzen entscheiden. Auch die Frage, ob eine Präferenz für trockenes oder nasses Epilieren existiert, sollten sich Interessierte vor dem Kauf überlegen. Beide Modelle können ihre Vorteile haben, wobei viele Personen bei der nassen Epilation geringere Schmerzen haben. Um an alle Stellen des Körpers zu kommen, sollte der Epilierkopf am besten schwenkbar sein. Außerdem ist es für die Säuberung hilfreich, wenn sich dieser vom Gerät entfernen lässt.

Die Breite des Epilierkopfes entscheidet mit darüber, wie schnell die Epilation vonstattengehen kann. Prinzipiell gilt: je breiter der Epilierkopf ist, desto mehr Haare lassen sich auf einmal zupfen, sodass weniger Durchgänge bis zur glatten Haut von Nöten sind. Dabei spielt auch die Anzahl der Pinzetten eine wesentliche Rolle. Eine höhere Menge kann auch mehr Haare entfernen und somit auch für eine schnellere Epilation sorgen. Das hat nicht nur einen Komfortaspekt, sondern sorgt auch für sanfteres Epilieren. Ein Epilierer sollte mehr als 30 Pinzetten haben. Mittlerweile gibt es sogar Produkte mit bis zu 60 Pinzetten oder einer zweiten Pinzettenreihe, welche nicht gezupfte Haare der ersten Reihe sofort beseitigt.

Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der Pinzetten ist wichtig. Dry-Epilierer sind in der Regel mit einem Akku ausgestattet. Diese halten in der Regel zwischen einer und eineinhalb Stunden ohne Aufladen durch. Der Vorteil ist, dass diese Geräte unter dem Wasser verwendbar sind. Dahingegen können Geräte mit kabelgebundener Stromversorgung nur trocken Anwendung finden. Allerdings sind diese Modelle jederzeit nutzbar ohne, dass es einer Aufladung bedarf.

Ein Gerät mit zwei Geschwindigkeitsstufen kann vor allem für neue Benutzerinnen und Benutzer sehr sinnvoll sein, da die langsamere Stufe für ein sanfteres Epilieren sorgt und somit vor allem in den Anfängen schmerzfreier sein kann. Um die passenden Geschwindigkeiten für das Epilieren erreichen zu können, benötigen Epilierer auch genügend Leistung. Diese drückt sich bei den Geräten in Form der Einheit Watt aus. Da das Epilieren oft schnell gehen soll, ist eine unkomplizierte Anwendung hilfreich. Außerdem sollte das Gerät gut in der Hand liegen, um komfortabel zu sein.

Bei manchen Epilierern ist eine Massagefunktion integriert, welche für eine Anregung der Durchblutung und Entspannung der Haut sorgen soll. Das Epilieren hat vor allem den Ruf, ziemlich schmerzhaft zu sein. Auch zu kurze Haare können problematisch sein, wenn die Pinzetten diese nicht gut greifen können. Unter warmen Wasser kann Epilieren schmerzfreier sein. Ein Epilierer sollte bei der Anwendung immer sauber sein, damit keine Hautirritationen entstehen.

Reinigung und Pflege

Die Reinigung ist auch unkompliziert und schnell. Bei den meisten Produkten ist eine Reinigungsbürste dabei, mit welcher sich die Haare vom Aufsatz entfernen lassen. Auch eine Reinigung der Aufsätze mit Wasser ist möglich, dafür sollten Nutzerinnen und Nutzer aber darauf achten, dass das Gerät nicht an der Steckdose angesteckt ist und wasserfest ist.

Beliebte Hersteller und Modelle

Auf dem Markt gibt es einige Hersteller für Epilierer, die mit ihren Produkten überzeugen können. Besonders beliebt ist Braun mit Geräten wie dem Braun Silk-épil 9. Auch eine hohe Bekanntheit haben Panasonic-Epilierer wie der Panasonic ES-EL9A-S503, der sich nicht nur durch gute Leistungen bei der Haarentfernung auszeichnet, sondern auch mit einem sehr guten Akku punktet.

Im Epilierer-Test der Stiftung Warentest konnte das Modell von Braun mit seiner langen Haltbarkeit überzeugen. Auch die Handhabung erweiset sich laut Magazin als praktisch. Der Braun Silk-épil 9 glänzte im Vergleich der Stiftung Warentest als einer der beiden Testsieger. Der Braun-Epilierer konnte mit seiner Schnelligkeit und den guten Ergebnissen punkten. Der Panasonic ES-EL9A-S503 konnte im Stiftung Warentest Epilierer-Test mit zwei Walzen auf dem Epilierkopf überzeugen. Auch die drei Leistungsstufen konnten punkten.

Empfehlungen und Testergebnisse

Hier sind einige der im Praxistest überzeugenden Epilierer, zusammengefasst mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen:

Modell Vorteile Nachteile
Panasonic ES-EY90-A Sehr glatte Ergebnisse, lange Haarfreiheit, kippbarer Epilierkopf, extra Epilierkopf für Achseln und Bikinizone Laut
SilverCrest Personal Care Epilierer SED 3.7 H4 / SOED 3.7 H4 Zuverlässige Haarentfernung, niedriger Preis Lautes Betriebsgeräusch, umständlicher Sicherheitsschalter, breiter Kopf
Braun Silk épil 9 Flex SES 9 Type 5380 Umfangreiche Ausstattung, schwenkbarer Epilierkopf, gute Epilierergebnisse Bedienung etwas umständlich, empfindlicher Drucksensor
Braun Silk épil 7 5392 Lange Akkulaufzeit, hautschonende und zuverlässige Epilation Kein extra Epilierkopf für empfindliche Zonen, Massageaufsatz reizt eher
Panasonic ES-EY30-V Lange Haarfreiheit, durchdachte Druckkontrolle, gute Handhabung Laut, magere Ausstattung für den Preis
Philips Series 8000 BRE740/10 Sehr lange Akkulaufzeit, viele Aufsätze Lautes Betriebsgeräusch, durchwachsene Epilierleistung, schwer zu führender Hornhautaufsatz

Richtig + schmerzfrei Epilieren | Tipps zur Haarentfernung | GEWINNSPIEL | Sara Bow

Fazit

Ein Epilierer kann sehr sinnvoll sein, da er für längere glatte Haut sorgt. Das liegt daran, dass die integrierten Pinzetten die Haare mitsamt der Wurzel entfernen und die Haare dadurch erst später wieder nachwachsen. Es gibt viele Hersteller für Epilierer, welche gute Produkte auf dem Markt haben. Besonders beliebt sind die Firmen Braun, Panasonic und Philips.

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