Epilierer mit Massageaufsatz im Test: Für sanfte und glatte Haut

Wer keine Lust auf ständige Rasur hat, aber Laser-Haarentfernung doch als etwas zu permanent empfindet, greift am besten zu einem Epilierer. Die Geräte für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden können bis zu vier Wochen glatte, haarlose Haut bescheren. Leider werden Epilierer oft mit Schmerzen und einem nicht gründlichen Ergebnis in Verbindung gebracht. Doch keinerlei Grund zur Sorge, denn wir stellen dir hier die besten Epilierer im Vergleich vor!

Bevor wir uns in die Welt der Epilierer stürzen und alle möglichen Vor- wie auch Nachteile genau abwägen, ist es wichtig zu erwähnen, dass das Entfernen von Körperbehaarung eine absolut freiwillige Entscheidung sein soll und muss. Egal, um welche Körperpartie es geht, ob diese beharrt, getrimmt oder haarlos sein soll, liegt ganz und gar bei dir. Niemand hat da mitzureden.

Nun, da dies geklärt ist, stellt sich die Frage: Wie fängt man überhaupt an, einen Epilierer zu benutzen, wenn man kaum etwas darüber weiß, und welchen Epilierer kauft man am besten, wenn es so viele auf dem Markt gibt? Wir haben alle Informationen zusammengetragen, die du wissen musst, bevor du in ein Gerät zur Haarentfernung für zu Hause investiert.

Was ist ein Epilierer?

Ein Epilierer ist ein Gerät zur Haarentfernung, welches meist selbst zu Hause verwendet wird und damit semipermanente Haarentfernung wie Waxing in Studios ersetzt. Die Geräte sind elektrische und verfügen über einen Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Die Haare werden samt Wurzel entfernt, wodurch ein glattes Finish erreicht wird, das bis zu vier Wochen anhält.

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Was muss man bei einem Epilierer-Kauf beachten?

Bevor du dich für ein Modell entschiedest, solltest du dir gut überlegen, was du von deinem Epilierer erwartest und wie du in verwenden willst. Achte auf folgende Punkte:

  • Wie oft rasierst oder epilierst du? Wer täglich oder sehr regelmäßig rasiert, spart mit einem leistungsstarken Epilierer langfristig Zeit. Für gelegentliche Anwendung reicht oft ein günstigeres, einfacheres Modell.
  • Welche Körperzonen möchte man behandeln? Für die Beine eignet sich ein breiter Epilierkopf für schnelles Arbeiten, Achseln oder Bikinizone brauchen einen kleinen Kopf oder speziellen Präzisionsaufsatz.
  • Haartyp und Hauttyp: Dicke, dunkle Haare epilierst du am besten mit einem leistungsstarken Motor und viele Pinzetten. Bei feinen, hellen Härchen empfehlen wir ein Modell mit Lichtfunktion, um nichts zu übersehen. Empfindliche Haut freut sich über einen Massageaufsatz oder Nass-Epilierfunktion für weniger Ziepen.
  • Schmerzempfinden: Anfängerinnen profitieren von sanften Stufen und Kühl-/Massageaufsätzen. Erfahrene Nutzerinnen können gleich auf schnelle, gründliche Modelle setzen.

Wie lange bleibt man nach dem Epilieren haarfrei?

Die wahrscheinlich wichtigste aller Fragen, die man sich vor dem Kauf eines Epiliergeräts stellt: Wie lange hält die Haarentfernung damit? Schließlich möchte man wissen, wann man die nächste Behandlung mit dem Gerät planen soll und ob die Haut auch haarfrei bleibt, bis zum nächsten Urlaub, zum Thermenbesuch oder Ähnlichem.

Tatsächlich hängt das vom Gerät ab, und es lohnt sich, einen Blick auf die Verpackung und Beschreibung zu werfen. Die meisten Epilierer sorgen dafür, dass man bis zu vier Wochen haarfrei bleibt. Das ist natürlich nur ein Durchschnittswert, denn Haarwachstum ist etwas sehr Individuelles und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Grundsätzlich epilierst du so oft, wie du es für nötig hältst. Ideal ist es, einmal im Monat zum Haarentfernungsgerät zu greifen, um wirklich konstant relativ haarfrei an den bevorzugten Stellen zu sein. Was man nicht vergessen darf: Je öfter man epiliert, desto feiner werden die Haare. Heißt: Die Abstände zwischen den Sessions können über die Zeit länger werden.

Epilierer-Test: Unsere Favoriten im Vergleich

Im Test haben wir folgende Punkte überprüft:

  • Ausstattung & Funktion: In wie vielen unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen lässt sich das Gerät regeln? Und zeigt der Epilierer den Akkustatus an? Auch haben wir in der Lautheitsbox die Geräuschentwicklung überprüft, denn die Haarentferner machen teils ordentlich Lärm. Wir checkten den Lieferumfang. Wie viele und welche Aufsätze sind dabei? Gehören eine vernünftige Reinigungsbürste und eine Aufbewahrungstasche dazu?
  • Epilieren: Ihre Kerndisziplin mussten die Epilierer an verschiedenen Körperstellen unter Beweis stellen - am Unterschenkel, der Achsel und in der Bikinizone. Wie groß das subjektive Schmerzempfinden an diesen Körperstellen war, haben wir ebenfalls bewertet, wobei hier eine erfahrene Epiliererin die Bewertung vorgenommen hat.
  • Akkuleistung: Die Aufladezeit haben wir mit unseren Instrumenten im Testlabor ermittelt. Uns interessiert, wie lange die Epilierer durchhalten, bis ihr Akku geladen werden muss. Das messen wir in der Praxis, indem wir die Epilierer im realen Gebrauch entleeren.
  • Handhabung & Bedienung: Im Test schauten wir uns an, ob die Bedienungsanleitung alles Nötige erklärt. Bei der Handhabung kam es auf ein geringes Gerätegewicht, eine ergonomische Form samt strategischer Platzierung der Tasten und Bedienknöpfe an. Ein Arbeitslicht, das Haare sichtbar macht, war hier ebenfalls wichtig. Wie einfach die Reinigung mit Bürste und/oder Wasser gelingt, haben wir auch ausprobiert. Dann ging es für wasserfeste Modelle im Spritzwasser-Test unter die Dusche und zu einem kurzen Tauchgang in der Badewanne - alle haben bestanden.

Testsieger: Braun Silk-épil 9 Flex

Mit Flexibilität an die Spitze: Brauns Premium-Epilierer Silk-épil 9 Flex hat als einziges Gerät im Test einen seitlich beweglichen Kugelkopf. Dadurch haftet das Gerät zuverlässiger auf der Haut, auch wenn man es mal nicht gerade hält. Dank schlanker Form des Griffs liegt das Gerät sehr gut in der Hand. Das Arbeitslicht leuchtet besonders hell und hilft, kein Haar zu übersehen. Die Massageabdeckung, die bei Braun zum Standard gehört, mindert den Epilierschmerz. Und als Folge der gelungenen Bauweise geht das Epilieren schneller und bequemer vonstatten. Vor allem am Bein und unter den Achseln überzeugte uns das Ergebnis vollends.

Durch den flexiblen Kopf passt sich der Braun Silk-épil 9 flex gut an die Körperform an. Mit einer gemessenen Ausdauer von 75 Minuten setzt sich Brauns Silk-épil 9 auch in diesem Punkt vom Testfeld ab.

Preis-Leistungs-Sieger: Panasonic ES-EY30

Der Epilierer Panasonic ES-EY30 fällt durch seine besondere Bauform auf: zwei Epilierrollen nebeneinander! Die bringen vor allem beim Epilieren der Beinpartie Vorteile. So lassen sich viele Haare auf einmal erwischen, die Prozedur lässt sich so beschleunigen - und daher fällt die im Vergleich knappere Laufzeit von 39 Minuten auch nicht ins Gewicht. Gut: Das helle Arbeitslicht ist nützlich. Panasonic liefert in unserem Set neben dem Aufbewahrungsbeutel einen Massageaufsatz mit, außerdem eine Abdeckung, die die eine der beiden Rollen abschließt. Gedacht ist das für das Epilieren etwa der Achseln oder in der Bikinizone.

Der Panasonic ES-EY30 macht sich gut am Bein - und spart Zeit: Dank doppelter Epilierrolle bekommt er Haare dort sehr gut zu fassen.

Weitere Empfehlungen

  • Braun Silk-épil 9 Flex SkinSpa: Komplett beweglicher Epilierkopf
  • Philips Series 8000 BRE715/00: Akkubetrieb, Nass- und Trockenanwendung
  • Braun Silk-épil 9 9/990 SkinSpa: Mit großem Zubehörumfang und guter Haarentfernung
  • Philips Satinelle Essential BRE275/00: Preis-Leistungs-Sieger mit Netzkabel
  • Panasonic ES-DEL8A Epiliergerät: Üppiger Lieferumfang und gründliche Haarentfernung

Richtig epilieren: Darauf solltest du achten

Wer zum ersten Mal epiliert (und vorher auch noch keine Erfahrung mit Waxing & Co. gemacht hat), wird vermutlich jeden Epilierer als schmerzhaft bewerten. Denn letztendlich werden die Haare an der Wurzel gepackt und per Pinzette gezogen. Angenehm ist das wohl für niemanden. Die gute Nachricht ist: Der Schmerz lässt mit jeder Anwendung nach. Und es gibt verschiedene Strategien.

Die optimale Haarlänge fürs Epilieren liegt zwischen 3 und 5 Millimetern - kürzer bekommen die Pinzetten nicht gut zu fassen, länger kann das Schmerzempfinden verstärken. Ein Bad in der Wanne vor dem Epilieren kann entspannen und die Poren öffnen. Die Nassepilation fühlt sich ebenfalls angenehmer an als das Epilieren im Trockenzustand. Bei fast jedem Epilierer stehen verschiedene Stufen zur Wahl, die die Schnelligkeit der Rotation regulieren - Anfänger starten mit der ersten Stufe, Geübtere wählen für mehr Effizienz die höchste Stufe.

Was auch hilft, ist ein Massageaufsatz. Da sitzen spitze Steinchen am Rand des Aufsatzes und lenken vom Schmerz der Pinzetten ab. Ein solcher Aufsatz ist bei fast allen getesteten Modellen dabei.

Empfehlenswert ist es, nach dem Epilieren die Haut mit Bodylotion zu beruhigen. Zudem sollte man die Haut regelmäßig peelen. Viele Hersteller raten, dies bereits vor dem Epilieren zu tun, um die Gefahr einwachsender Haare zu mindern.

Epilierer reinigen: Tipps und Tricks

Allen Epilierern liegt eine Bürste bei. Am besten funktioniert die Reinigung, wenn man die jeweilige Abdeckung abnimmt, um die Epilierrolle freizulegen und von allen Seiten zu erfassen.

Wasserdichte Modelle lassen sich zudem unterm Wasserhahn reinigen.

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