Sie wünschen sich ein wenig Abwechslung und Frische für die Haare, ohne sie komplett zu färben? Highlights machen es möglich. Strähnchen bringen Glanzlichter und natürliche Farbakzente ins Haar. Aber sollen sie lieber weizenblond oder haselnussbraun sein? Und welche Färbetechniken kommen infrage? Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten, etwa Blocksträhnen oder zarte Babylights, dunkel, hell oder verschiedene Nuancen. Theoretisch sind Strähnchen in allen Farben und Dicken denkbar.
Dieser Artikel bietet eine umfassende Anleitung zum Thema Highlights für dunkle Haare in Blondtönen. Wir werden verschiedene Techniken, Farbtipps und Pflegehinweise besprechen, damit Sie den perfekten Look erzielen können.
Farbberatung und Techniken für den perfekten Look
Stärkere Kontraste und einen „Sunkissed“-Look bringen karamellfarbene oder blonde Strähnen in braunem Haar. Lowlights (dunkle Strähnen auf hellem Haar) sorgen für Tiefe und erzeugen einen satten Look. Sie haben feine Haare? Dann setzen Sie mit Farbe optische Akzente. Helle Strähnchen schenken mehr Volumen.
Strähnchen färben mit einer Haube I Strähnen für 3,-Euro selber färben
Mittlerweile sind Strähnchen ja nicht mehr nur Strähnchen. Es gibt eine Vielzahl an Techniken - von Lowlights, über Blocksträhnen oder eben Babylights - die jeweils einen anderen Effekt ins Haar zaubern.
Die verschiedenen Strähnchen-Techniken im Überblick
- Foliensträhnen: Bei der Folientechnik (auch Slicing genannt) trennt der Friseur vom Haar dünne Strähnen ab, bepinselt sie mit Farbe und packt sie in Folie ein. Ideal, wenn Sie einen deutlich helleren Look erzielen möchten, ohne das gesamte Haar zu blondieren.
- Balayage: Die Freihand-Technik zum Strähnchenfärben: Denn bei der Balayage-Technik malt der Friseur die Highlights mit einem Pinsel ins Haar. Dabei kann er individuell auf Haarlänge, Haarschnitt und Bewegung eingehen. Das Ergebnis sind super natürliche Farbverläufe. Ideal für jede Haarlänge, weil der Friseur individuell vorgeht.
- Babylights: Superfeine Farbakzente, aber nur vereinzelt gesetzt. Ideal, wenn Sie mittellange oder lange Haare haben und sich eine dezente Farbveränderung wünschen.
- Ombré (und Sombré): Ombré oder Sombré (die softere Version) sind Highlights in den Haarlängen und Spitzen. Ideal für lässige Beach-Looks. Auch Bob-Frisuren lassen sich mit Ombré-Verläufen toll in Szene setzen.
Das Markenzeichen der Babylights sind sehr feine Strähnen, die sanft nach unten verlaufen. Es gibt allerdings kein Muster, nach dem sie gesetzt werden. Es liegt in der Hand des Friseurs oder besser gesagt im Auge des Profis, wo und wie viele Strähnen gesetzt werden. Denn der Colorist beobachtet ganz genau, wie das Haar fällt und wie die Sonne sich auf ihm spiegeln würde.
Babylights sind besonders pflegeleicht, denn sie müssen nicht ständig nachgefärbt werden. Babylights beginnen klassischerweise nicht direkt am Ansatz, sondern erst etwa zwei Zentimeter darunter. Vor allem den Strähnen links und rechts vom Gesicht wird dabei besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet.
Methoden zur Anwendung von Babylights
- Painting-Technik: Ähnlich wie bei den Färbetechniken Balayage oder Ombré wird hier die Farbe freihändig mit einem Pinsel vom Friseur auf die Haare aufgebracht.
- Folientechnik: Die Folientechnik eignet sich besonders, wenn ein etwas präziseres Ergebnis gewünscht ist. Mit einem Stielkamm werden winzige Haarsträhnen separiert und dann die Haarfarbe aufgetragen. Anschließend werden sie mit Alufolie umschlossen, solange die Coloration einwirkt.
- Biolight Hair Color Strips: Statt der klassischen Aluminiumfolie lassen sich auch Baumwollstreifen, sogenannte Biolights verwenden. Das Ergebnis liegt dann zwischen den besonders natürlichen Babylights der Freihand-Technik und den exakten Strähnchen der Folientechnik.
Generell sollten Babylights höchstens ein bis zwei Töne heller als die Naturhaarfarbe sein, um den natural Beauty Look zu kreieren. Blondtöne eignen sich hierfür besonders gut. Doch Vorsicht: Zu stark gebleichtes, dunkles Haar wirkt schnell unnatürlich. Optimalerweise wird der Colorist die Babylights auf den Hautton und die Naturhaarfarbe abstimmen. Somit stehen die Strähnchen im Prinzip jedem. Auch für Frauen, die ihre grauen Strähnen abdecken wollen, sind Babylights perfekt.
Insbesondere bei normal bis feinem Haar funktionieren Babylights besonders gut, um mehr Volumen ins Haar zu zaubern. Denn sie konturieren das Haar und geben ihm einen gewissen 3D-Effekt. So wirkt es dicker und fülliger. Nur gesunde Haare sind schöne Haare!
DIY-Strähnchen: So gelingt es zu Hause
Für Highlights müssen die Haare aufgehellt werden. Das heißt: Eine Coloration oder Blondierung ist in jedem Fall nötig. Dunklere Strähnen (Low Lights) ließen sich theoretisch auch tönen.
Wer sich die Strähnchen selber färbt, braucht Mut und Fingerspitgefühl.
Die verschiedenen Methoden für DIY-Strähnchen
- Kammsträhnen: Mit speziellen Strähnchen-Applikatoren ziehen Sie die Highlights ins Haar. Einfach den Strähnchenkamm mit Färbemittel bepinseln und an den gewünschten Stellen durch die Haare fahren. Achten Sie für eine natürliche Verteilung auf unterschiedliche Abstände und setzen sie nicht so nah am Ansatz an.
- Haubensträhnen: Bei dieser Technik erübrigt sich die Frage, wo die Strähnchen hin sollen. Denn das gibt ein Lochmuster vor. Sie setzen eine Haube auf den Kopf und ziehen Strähne für Strähne durch die Löcher. Nachteil: Die Strähnchen sind recht akkurat verteilt.
- Freihand-Strähnchen: Geübte können die Strähnchen auch mit Pinsel setzen. Verteilen Sie das Färbemittel am besten sparsam, dezent und eher in den Längen, weil Sie den „Freestyle“ hier gut im Blick haben. Vorteil: Das Ergebnis wirkt besonders modern und natürlich.
Wer keine Experimente wagen möchte, ist beim Friseur am besten aufgehoben. Vor allem Färbetechniken wie Foliensträhnen, Balayage oder Babylights kann nur der Profi wirklich gekonnt umsetzen.
Hier haben wir dir eine Check-Liste geschrieben, mit all den benötigten Materialien, zum selber färben.
Checkliste zum Balayage selber machen:
- Eine Farbe in ein bis zwei Nuancen heller wie deine Naturhaarfarbe (lieber zwei Packungen kaufen, bevor du zu wenig hast)
- Ein altes Handtuch und ein T-shirt (Bleiche geht nicht mehr aus den Stoffen heraus, also wähle irgendetwas Altes, was du sowieso nicht mehr anziehst)
- Einen Stielkamm
- Haarklammern oder Spangen, um das Haar abzuteilen
- Fächer-Pinsel, wenn nicht einer in der Färbepackung ist (eignen sich am besten, um die Farbe aufzutragen)
- Handschuhe, wenn nicht eh ein Paar in der Färbepackung ist
- Pflegespülung/Maske um das beanspruchte Haar danach reichlich zu pflegen
Wenn es euch selber etwas zu umständlich ist, ganz alleine die Haare zu färben, dann holt euch Hilfe von einer guten Freundin. Zu zweit macht es außerdem doch gleich viel mehr Spaß.
Schritt-für-Schritt zum natürlichen Look
- Ganz wichtig! Ziehe dein T-Shirt, das fleckig werden darf, gleich zu Beginn an (dann bereust du sicherlich nichts im Nachhinein).
- Leg das Handtuch über deine Schultern und platziere alle Utensilien griffbereit neben dir.
- Nun trennst du deine Haare mit dem Stielkamm zu dem Scheitel, den du normalerweise auch immer trägst.
- Weiter geht es, indem du deine Haare mithilfe des Kamms in drei Teile aufteilst. Die erste Partie soll dein Deckhaar darstellen, welches sich direkt um den Scheitel herum befindet und frei von Farbe bleibt. Die zweite Partie ist lediglich einen Ticken weiter unten, verläuft einmal rings um den Kopf. Die restlichen Haare lässt du einfach hängen, denn mit denen beginnst du. Tipp: Falls du sehr dicke oder sehr viele Haare haben solltest, teile lieber noch einmal ab.
- Nun ist es an der Zeit, dass du dir deine Farbe anmischst. Halte dich hierbei so genau wie nur möglich an die beiliegende Anleitung deiner Farbpackung. Falls du dir noch nie zuvor die Haare gefärbt hast und deshalb auch nicht weißt, ob deine Haut darauf reagiert, dann mach lieber einmal den Allergie-Patch-Test.
- Jetzt geht es so richtig los mit dem Balayage selber färben. Nimm je eine Strähne aus der jeweiligen Partie, die nicht dicker als 2-3 cm ist und bestreiche sie mit der Farbe. Da du einen natürlichen Farbverlauf haben möchtest, verteile die Blondierung niemals auf dem Ansatz, sondern nur in den Haarspitzen und den Längen. Für einen wunderbar natürlichen Look, den Pinsel nicht bei jeder Strähne auf derselben Höhe ansetzen und die Highlights auch mal Freihand auf deine Haare malen. Wenn es dir leichter fällt, dann stell dir einfach vor, du würdest mit ganz vielen kleinen Pinselstrichen etwas auf eine Leinwand zeichnen, denn dann machst du es genau richtig.
- Dieses Prinzip machst du nun Strähne für Strähne. Die bereits bemalten Haare kannst du einfach auf das Handtuch fallen lassen. Sei lieber etwas schneller bei dem Auftragen der Blondierung, weil sonst entsteht ein zu großer Unterschied zwischen den ersten und letzten gefärbten Haare. Balayage lebt von der Imperfektion und von deiner individuellen Ader. Also hab keine Angst, denn dein Ergebnis wird sicherlich sehr cool aussehen!
- Nachdem du alle Haare mit deiner Farbe bepinselt hast, ist es an der Zeit, die Blondierung einwirken zu lassen. Richte dich hierbei nach den Angaben auf der Packung und halte diese auch genauestens ein. Sobald die Zeit abgelaufen ist, wäschst du die Farbe aus. Danach unbedingt noch eine Pflegespülung auftragen.
Seit bitte nicht zu voreilig oder zu euphorisch, damit keine Flüchtigkeitsfehler auf dem Weg zu deiner neuen Haarfarbe passieren. Es kann nämlich so einiges schief gehen - und das schneller, als man denkt. Einmal falsch die Farben angemischt und zack, deine Haare sind orange oder gar fleckig. Nimm dir ruhig ein wenig Zeit, um dich bestens auf dein Färbe-Erlebnis vorzubereiten. Ganz wichtig: die Gebrauchsanweisung der Farbe akkurat durchzulesen. Deine Haare werden bei dieser Färbetechnik blondiert, weshalb sie durch eine falsche Durchführung kaputt und brüchig werden könnten. Solange du jedoch mit Sorgfalt alles genauestens Schritt für Schritt nach der Anleitung machst, wirst du ein tolles Farbergebnis bekommen.
Do’s beim Balayage selber färben:
- Die Packungsbeilage bzw. Anleitung davor genauestens lesen und auch befolgen
- Die Farbe (oder Blondierung) sollte ein bis zwei Nuancen heller sein, für ein schönes Farbergebnis
- Farbe freihand auftragen
- Gerne die Farbe auf unterschiedlichen Höhen ansetzen
Don’ts beim Balayage selber färben:
- Niemals den Ansatz färben (nur Spitzen und Längen)
- Das Deckhaar nicht blondieren
- Immer von oben nach unten das Haar bepinseln
- Nicht zu dicke Strähnen auf einmal nehmen
- Zügig blondieren
Balayage ist nicht umsonst eine der beliebtesten Färbetechniken. Durch die Art und Weise wie die Farbe in die Haare gestrichen wird, ist das Ergebnis besonders natürlich. Du hast schon bei einigen Stars den Balayage-Look gesehen und hättest es auch gerne selbst, willst aber nicht so viel Geld ausgeben oder möchtest es einfach mal selbst ausprobieren? Kein Problem! Denn hier haben wir für dich die perfekten Tipps und Tricks, wie du am besten Balayage selber färben kannst.
Pflege-Tipps für gesträhntes Haar
Strähnchen im Haar bringen Glanzreflexe und Lebendigkeit. Sobald Farbe ins Spiel kommt, steigen allerdings auch die Pflegeansprüche der Haare. Färben bedeutet immer eine Strapaze fürs Haar, weil dabei chemische Substanzen zum Einsatz kommen. Wie groß der Schaden ist, hängt von Haarstruktur und verwendetem Färbemittel ab.
Sobald Haarfarbe ins Spiel kommt, braucht die Mähne das Plus an Pflege, um ihre Leuchtkraft und Lebendigkeit zu erhalten. Da bilden Babylights keine Ausnahme.
Pflegeroutine für coloriertes Haar
- Pflegende Haarwäschen: Shampoos z. B. mit Silikonen schenken Feuchtigkeit und glätten die Haarstruktur. So behält es seinen Glanz und fühlt sich geschmeidig an. Das Farbpflege-Shampoo erfüllt die besonderen Ansprüche von coloriertem, gesträhntem Haar. Das milde Farbpflege-Shampoo erhält nachhaltig die Farbe und pflegt, repariert und schützt stark beanspruchtes Haar schon während der Haarwäsche.
- Spitzen schneiden: Wenn sich die Haarenden spalten oder sehr trocken sind, wirkt auch die Farbe weniger frisch.
- Farbe auffrischen: Ihre Haarfarbe verliert an Brillanz? Sprühkuren pflegen und schützen das Haar in einem Schritt. Zudem erleichtern sie die Kämmbarkeit und verhindern somit weitere Schäden. Der Farbpflege-Schaum legt einen leichten Glanz aus Pflegepolymeren auf das Haar, wertet die Bril-lanz und Leuchtkraft Ihrer Coloration auf und ist bequem in der Anwendung. Das Haarspitzen-Fluid versorgt poröse, gespaltene Haarspitzen gezielt mit ausgleichenden, konzentrierten Wirkstoffen und wertvoller Pflege.
Was Sie vermeiden sollten
- Heiße Stylings: Hitze setzt ohnehin strapazierten Haaren zusätzlich zu. Das Glätteisen oder den Lockenstab sollten Sie jetzt eher selten zücken.
- Chlor- oder Salzwasser: Bei Highlights kann das Bad im Pool oder im Meer grünliche Verfärbungen mit sich bringen.
- Zu viel Sonnenschein: UV-Strahlung greift die Schuppenschicht der Haare an und lässt die Farbe verblassen. Mit einem UV-Schutz für die Haare (den enthalten z. B.
Bei Babylights besteht wie bei jeder Blondierung das Risiko für Gelbstich. Wer sich ein kühles Farbergebnis wünscht, wie die beliebten Babylights in aschblond, kann auf spezielle Silbershampoos setzen, um dem Gelbstich entgegen zu wirken.
Verliert die Haarfarbe nach einiger Zeit an Glanz, muss nicht zwangsläufig sofort nachgefärbt werden. Ein Glossing kann die feinen Highlights schnell wieder auffrischen und den Farbglanz neu beleben.
Wie bei den meisten Farbtechniken sollte man auch bei Babylights darauf achten, dass Stylingtools wie Glätteisen und Lockenstab nicht zu heiß angewendet werden. Denn durch das Färben ist das Haar häufig bereits gestresst. Durch die Hitzeeinwirkung wird das Haar zusätzlich strapaziert und droht trocken und brüchig zu werden.
Zusätzliche Tipps für die Haarpflege
- Führe 24 Stunden vor der Anwendung einen Allergietest durch. Die Anleitung dazu findest du auf oder in der Verpackung deines Färbeprodukts.
- Lass die angemischte Strähnchenfarbe nicht lange stehen, sondern verwende sie möglichst direkt nach dem Anmischen.
- Atme den entstehenden Staub beim Anrühren der Flüssigkeit nicht ein. Er kann die Atemwege reizen.
- Trage beim Strähnchenfärben unbedingt alte Kleidung oder decke die Kleidung gut mit einem Umhang oder Handtuch ab. Färbemittel können Flecken verursachen, die nicht mehr auswaschbar sind.
- Decke die Haare mit dem Strähnchengemisch nicht mit Folie oder einer Plastikkappe ab, es sei denn, dies steht eindeutig so auf der Verpackung. Es kann nämlich passieren, dass sich durch eine solche Abdeckung ein Wärmestau bildet und sich das Alkalisierungsmittel nicht verflüchtigen und so das Haar schädigen kann.
- Halte dich immer an die für das Produkt angegebene Einwirkzeit. Andernfalls kann es schnell zu unschönen Ergebnissen kommen.
- Versuche nicht gleichzeitig oder kurz hintereinander blonde Strähnen und eine Dauerwelle in dein Haar zu bringen. Gönne deinem Haar zwischen diesen Anwendungen lieber eine Pause, damit es sich erholen kann.
- Pflege dein gesträhntes Haar nach dem Ausspülen des Färbemittels unbedingt mit dem (meist) beiliegenden Conditioner. Wenn kein Conditioner beiliegt, besorge dir ein ähnliches Produkt. Es sorgt dafür, dass die blonden Strähnen lange schön bleiben und dein Haar nach der Anwendung samtweich ist.
Da blonde Strähnen deine Haarstruktur angreifen können, solltest du deine Haare gut pflegen. Nur so ist langfristig ein zufriedenstellendes Ergebnis möglich. Versorge dein gesträhntes Haar und deine blonden Strähnen ausreichend mit Nährstoffen, indem du ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo und eine Tiefenspülung verwendest.
Einmal pro Woche solltest du eine Intensiv-Kur verwenden. Diese sollte mindestens eine halbe Stunde einziehen. Tipp: Besonders wirkungsvoll ist es, wenn du die Kur über Nacht einwirken lässt und erst am nächsten Morgen ausspülst.
Es gibt auch spezielle Farbschutz-Haarprodukte, die dafür sorgen, dass die Farbe so bleibt wie sie sein soll. Denn ungepflegt oder schlecht gepflegt können blonde Strähnchen nach und nach vergilben oder einen Rotstich bekommen. Kommt es zu einem Gelbstich, kann ein Silberglanz-Shampoo mit lilafarbenen Farbpartikeln den gesträhnten Haaren helfen.
Haare mit blonden Strähnen sollten beim Stylen unbedingt vor großer Hitze geschützt werden, da sich dadurch der Farbton auf Dauer verändern kann. Verwende also für die gesträhnten Haare so wenig wie möglich Hitzestyling wie Föhn, Lockenstab oder Glätteisen. Wenn du auf die Geräte nicht verzichten kannst, besorge dir einen möglichst guten Hitzeschutz (gibt es als Spray, Gel oder Schaum) für deine Haare. Dann ist auch Hitzestyling und heißes Haare föhnen ab und zu erlaubt.
Fazit
Babylights sind etwas aufwendiger als normale Highlights, da viel mehr und viel dünnere Strähnchen aus dem Haar gewebt werden. Der Zeitaufwand, der bei dieser Färbetechnik entsteht, ist daher etwas höher, was sich letztendlich auch in den Kosten niederschlägt. Einflussfaktoren für Zeit und Geld sind beispielweise wie viele Babylights gesetzt werden, wie lang das Haar ist und ob mehrere Nuancen eingesetzt werden.
Um ein natürliches Ergebnis zu erhalten, sind Babylights nur etwas für geübte Hände. Wir empfehlen daher die ultra feinen Strähnen vom Profi im Friseursalon machen zu lassen. Der Friseur berät nicht nur bei der passenden Coloration zur Naturhaarfarbe und zum Hautton, sondern kann die Strähnen auch gleichmäßig setzen beziehungsweise berücksichtigen, wie die Haare natürlich fallen.
Babylights sehen nicht nur bei normalen bis feinen Haaren wunderschön aus, sondern schenken auch Locken die richtige Menge an zusätzlicher Definition. Dabei muss man aber auf die Größe der gewählten Haarpartien achten. Werden bei lockigem Haar nämlich zu dünne Strähnen aufgehellt, gehen die Highlights im Wust der Haarpracht verloren, aber zu große Strähnen sehen klobig und unnatürlich aus.
Babylights sind eine tolle Lösung für alle, die ihre Haare aufhellen wollen, aber sich auch nicht ganz von ihrer Naturhaarfarbe verabschieden möchten.
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