Philips Epilierer im Test: Gesichtsepilierer und die besten Geräte für glatte Haut

Rasierer, Epilierer, Wachs, Creme - Körperhaare lassen sich auf viele Arten entfernen. Viele Menschen sind unzufrieden mit der täglichen Rasur und suchen nach langfristigeren Methoden wie Waxing oder Epilieren. Doch welcher Epilierer ist der richtige? Dieser Artikel vergleicht verschiedene Epilierer, insbesondere von Philips, und gibt Tipps zur Anwendung.

Was ist ein Epilierer?

Ein Epilierer ist ein Gerät zur Haarentfernung, welches meist selbst zu Hause verwendet wird und damit semipermanente Haarentfernung wie Waxing in Studios ersetzt. Die Geräte sind elektrisch und verfügen über einen Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Die Haare werden samt Wurzel entfernt, wodurch ein glattes Finish erreicht wird, das bis zu vier Wochen anhält.

Was muss man beim Epilierer-Kauf beachten?

Bevor du dich für ein Modell entschiedest, solltest du dir gut überlegen, was du von deinem Epilierer erwartest und wie du ihn verwenden willst. Achte auf folgende Punkte:

  • Wie oft rasierst oder epilierst du? Wer täglich oder sehr regelmäßig rasiert, spart mit einem leistungsstarken Epilierer langfristig Zeit. Für gelegentliche Anwendung reicht oft ein günstigeres, einfacheres Modell.
  • Welche Körperzonen möchte man behandeln? Für die Beine eignet sich ein breiter Epilierkopf für schnelles Arbeiten, Achseln oder Bikinizone brauchen einen kleinen Kopf oder speziellen Präzisionsaufsatz.
  • Haartyp und Hauttyp: Dicke, dunkle Haare epilierst du am besten mit einem leistungsstarken Motor und viele Pinzetten. Bei feinen, hellen Härchen empfehlen wir ein Modell mit Lichtfunktion, um nichts zu übersehen. Empfindliche Haut freut sich über einen Massageaufsatz oder Nass-Epilierfunktion für weniger Ziepen.
  • Schmerzempfinden: Anfängerinnen profitieren von sanften Stufen und Kühl-/Massageaufsätzen. Erfahrene Nutzerinnen können gleich auf schnelle, gründliche Modelle setzen.

Wie lange bleibt man nach dem Epilieren haarfrei?

Die wahrscheinlich wichtigste aller Fragen, die man sich vor dem Kauf eines Epiliergeräts stellt: Wie lange hält die Haarentfernung damit? Schließlich möchte man wissen, wann man die nächste Behandlung mit dem Gerät planen soll und ob die Haut auch haarfrei bleibt, bis zum nächsten Urlaub, zum Thermenbesuch oder Ähnlichem. Tatsächlich hängt das vom Gerät ab, und es lohnt sich, einen Blick auf die Verpackung und Beschreibung zu werfen. Die meisten Epilierer sorgen dafür, dass man bis zu vier Wochen haarfrei bleibt. Das ist natürlich nur ein Durchschnittswert, denn Haarwachstum ist etwas sehr Individuelles und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Grundsätzlich epilierst du so oft, wie du es für nötig hältst. Ideal ist es, einmal im Monat zum Haarentfernungsgerät zu greifen, um wirklich konstant relativ haarfrei an den bevorzugten Stellen zu sein. Was man nicht vergessen darf: Je öfter man epiliert, desto feiner werden die Haare. Heißt: Die Abstände zwischen den Sessions können über die Zeit länger werden.

Epilierer-Test: Die besten Geräte im Vergleich

COMPUTER BILD hat aktuelle Modelle getestet und klärt, worauf es beim Kauf ankommt. Im Test wurden folgende Punkte überprüft:

  • Ausstattung & Funktion: In wie vielen unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen lässt sich das Gerät regeln? Und zeigt der Epilierer den Akkustatus an? Auch die Geräuschentwicklung wurde überprüft, denn die Haarentferner machen teils ordentlich Lärm. Es wurde der Lieferumfang gecheckt. Wie viele und welche Aufsätze sind dabei? Gehören eine vernünftige Reinigungsbürste und eine Aufbewahrungstasche dazu?
  • Epilieren: Ihre Kerndisziplin mussten die Epilierer an verschiedenen Körperstellen unter Beweis stellen - am Unterschenkel, der Achsel und in der Bikinizone. Wie groß das subjektive Schmerzempfinden an diesen Körperstellen war, wurde ebenfalls bewertet, wobei hier eine erfahrene Epiliererin die Bewertung vorgenommen hat.
  • Akkuleistung: Die Aufladezeit wurde ermittelt. Es wurde gemessen, wie lang die Epilierer durchhalten, bis ihr Akku geladen werden muss. Das wird in der Praxis gemessen, indem die Epilierer in realer Nutzung entleeren.
  • Handhabung & Bedienung: Im Test wurde geschaut, ob die Bedienungsanleitung alles Nötige erklärt. Bei der Handhabung kam es auf ein geringes Gerätegewicht, eine ergonomische Form samt strategischer Platzierung der Tasten und Bedienknöpfe an. Ein Arbeitslicht, das Haare sichtbar macht, war hier ebenfalls wichtig. Wie einfach die Reinigung mit Bürste und/oder Wasser gelingt, wurde auch ausprobiert. Dann ging es für wasserfeste Modelle im Spritzwasser-Test unter die Dusche.

Testsieger: Braun Silk-épil 9 Flex

Mit Flexibilität an die Spitze: Brauns Premium-Epilierer Silk-épil 9 Flex hat als einziges Gerät im Test einen seitlich beweglichen Kugelkopf. Dadurch haftet das Gerät zuverlässiger auf der Haut, auch wenn man es mal nicht gerade hält. Dank schlanker Form des Griffs liegt das Gerät sehr gut in der Hand. Das Arbeitslicht leuchtet besonders hell und hilft, kein Haar zu übersehen. Die Massageabdeckung, die bei Braun zum Standard gehört, mindert den Epilierschmerz. Und als Folge der gelungenen Bauweise geht das Epilieren schneller und bequemer vonstatten. Vor allem am Bein und unter den Achseln überzeugte uns das Ergebnis vollends.

Preis-Leistungs-Sieger: Panasonic ES-EY30

Der Epilierer Panasonic ES-EY30 fällt durch seine besondere Bauform auf: zwei Epilierrollen nebeneinander! Die bringen vor allem beim Epilieren der Beinpartie Vorteile. So lassen sich viele Haare auf einmal erwischen, die Prozedur lässt sich so beschleunigen. Dabei hilft auch das helle Arbeitslicht. Panasonic liefert in unserem Set neben dem Aufbewahrungsbeutel einen Massageaufsatz mit, außerdem eine Abdeckung, die die eine der beiden Rollen abschließt. Gedacht ist das für das Epilieren etwa der Achseln oder in der Bikinizone. In der Praxis bringt die klobige Form des Epilierkopfs an diesen Körperstellen jedoch Nachteile gegenüber schlankeren, einreihigen Modellen.

Weitere Empfehlungen:

  • Braun Silk-épil 9: Ein weiteres Top-Gerät mit breitem Schwingkopf und Andruckkontrolle.
  • Philips Satinelle Essential BRE275/00: Ein Kabel-Modell mit guter Leistung, ideal für den Trockeneinsatz.
  • Braun Silk-épil 5: Besonders preisfreundlich und für Anfänger geeignet.
  • Philips Satinelle Prestige BRE740/10: Sanfte Epilation mit Keramikpinzetten und praktischem Design.

Epilierer für das Gesicht

Feine Haare im Gesicht sind ganz natürlich, doch vor allem bei jungen Frauen gibt es die Tendenz, diese zu rasieren. Ein Epilierer fürs Gesicht könnte eine gute Alternative sein. Mit einem kleinen Gerät und schmalen Aufsatz kommt man nämlich viel besser im Gesicht zurecht. Ob nun die schmale Partie zwischen den Augenbrauen, der geschwungene Bereich zwischen Oberlippen und Nase oder die verwinkelten Tiefen ums Ohr herum - Präzision ist hier das Wichtigste!

Empfehlungen für Gesichtsepilierer:

  • Braun FaceSpa: Mit seinen vielen Aufsätzen passt er sich allen Haut- und Anwenderbedürfnissen an und epiliert das Gesicht sanft.
  • Surfou kabelloser Akku-Epilierer: Klein und handlich für unterwegs, wasserfest und mit USB-C-Ladung.
  • Philips Epilierer-Set Series 4000: Inklusive Mini-Epilierer fürs Gesicht, handlich und nahezu schmerzfrei.

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Wie epiliere ich mein Gesicht richtig?

Das Epilieren des Gesichts erfordert eine sanfte und sorgfältige Vorgehensweise, um Hautreizungen und Schmerzen zu minimieren. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine sichere und effektive Gesichtsepilation:

  1. Die richtige Vorbereitung
    • Haut reinigen: Wasche dein Gesicht gründlich mit einem milden Reinigungsprodukt, um Schmutz, Öl und Make-up zu entfernen.
    • Sanftes Peeling (optional): Ein leichtes Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und beugt eingewachsenen Haaren vor.
    • Haut trocknen lassen: Die Haut sollte vollständig trocken sein, da feuchte Haut weniger Grip für den Epilierer bietet.
    • Haut kühlen (optional): Wenn du schmerzempfindlich bist, kannst du die Haut vorher mit einem kalten Tuch kühlen.
  2. Die richtige Epilier-Technik
    • Den richtigen Epilierer verwenden: Nutze einen speziellen Gesichtsepilierer mit einem kleinen Epilierkopf für präzises Arbeiten.
    • In die richtige Richtung epilieren: Epiliere gegen die Haarwuchsrichtung, damit der Epilierer die Haare effektiv greifen kann.
    • Haut straffen: Ziehe die Haut mit einer Hand straff, um das Zupfgefühl zu verringern und Hautreizungen zu minimieren.
    • Langsam und gleichmäßig arbeiten: Setze den Epilierer in einem flachen Winkel an und führe ihn langsam über die Haut, ohne starken Druck auszuüben.
  3. Nach der Epilation - Haut beruhigen
    • Kühlen: Lege direkt nach der Epilation ein kühles, feuchtes Tuch oder eine Gel-Kühlmaske auf das Gesicht, um Rötungen zu minimieren.
    • Beruhigende Pflege: Trage eine feuchtigkeitsspendende, beruhigende Creme auf, z. B. mit Aloe Vera, Panthenol oder Kamille.
    • Kein Make-up direkt danach: Lasse deine Haut mindestens 12 Stunden ungeschminkt, um Irritationen zu vermeiden.
    • Sonnenschutz verwenden: Nach der Epilation ist die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlen, daher tagsüber mindestens LSF 30 auftragen.

Ist die Anwendung eines Gesichtsepilierers schmerzhaft?

Die Anwendung eines Gesichtsepilierers kann schmerzhaft sein, da die Haare an der Wurzel entfernt werden und die Gesichtshaut besonders empfindlich ist. Mit der Zeit lässt der Schmerz jedoch nach, da die nachwachsenden Haare feiner werden und sich die Haut an die Epilation gewöhnt. Eine gute Vorbereitung, wie das Straffen der Haut während der Anwendung und das Kühlen vorher, kann das Schmerzempfinden verringern.

Tipps für schmerzfreies Epilieren

Wer zum ersten Mal epiliert (und vorher auch noch keine Erfahrung mit Waxing & Co. gemacht hat), wird vermutlich jeden Epilierer als schmerzhaft bewerten. Denn letztendlich werden die Haare an der Wurzel gepackt und per Pinzette gezogen. Angenehm ist das wohl für niemanden. Die gute Nachricht ist: Der Schmerz lässt mit jeder Anwendung nach. Und es gibt verschiedene Strategien:

  • Die optimale Haarlänge fürs Epilieren liegt zwischen 3 und 5 Millimetern - kürzer bekommen die Pinzetten nicht gut zu fassen, länger kann das Schmerzempfinden verstärken.
  • Ein Bad in der Wanne vor dem Epilieren kann entspannen und die Poren öffnen.
  • Die Nassepilation fühlt sich ebenfalls angenehmer an als das Epilieren im Trockenzustand.
  • Bei fast jedem Epilierer stehen verschiedene Stufen zur Wahl, die die Schnelligkeit der Rotation regulieren - Anfänger starten mit der ersten Stufe, Geübtere wählen für mehr Effizienz die höchste Stufe.
  • Was auch hilft, ist ein Massageaufsatz.

Reinigung und Pflege

Reinigen Sie den Epilierer nach jeder Nutzung entsprechend der Anbieterhinweise. Cremen Sie die Haut nach dem Epilieren mit einer milden, feuchtigkeitsspendenden Körperlotion ein. Viele Hersteller empfehlen, die Haut regelmäßig zu peelen, um die Gefahr einwachsender Haare zu mindern.

Vor- und Nachteile des Epilierens

Vorteile:

  • Langanhaltende Ergebnisse (bis zu 4 Wochen)
  • Haare wachsen feiner nach
  • Keine Stoppelbildung
  • Geeignet für feine Härchen

Nachteile:

  • Kann schmerzhaft sein, besonders am Anfang
  • Mögliche Hautirritationen (Rötungen, Pickelchen)
  • Eingewachsene Haare möglich

Fazit

Wer schön sein will, muss leiden. Das gilt ganz besonders beim (ersten Mal) Epilieren, denn wenn Pinzetten an den Körperhaaren zupfen, ist das einfach unangenehm. Jedoch: Massageaufsätze helfen und mit jeder Anwendung sinkt das Schmerzempfinden, bis es irgendwann erträglich sein kann. Im Test hat der Braun Silk-épil 9 flex mit seinem anpassungsfähigen Kopf am meisten überzeugt.

Epilierer Vorteile Nachteile
Braun Silk-épil 9 Flex Flexibler Kopf, gründliche Epilation, helles Arbeitslicht Knöpfe gewöhnungsbedürftig, keine Anzeige der Intensitätsstufe
Panasonic ES-EY30 Effiziente Epilation am Bein, gutes Arbeitslicht Formgebung erschwert Epilation an Achseln und in der Bikinizone, laut
Philips Satinelle Prestige BRE740/10 Sanfte Anwendung, praktisches Design Lauteres Surren

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