Natürlich sehnen sich Tierallergiker:innen genauso nach einem haarigen Mitbewohner, wie Menschen, die nicht an einer Tierallergie leiden. Es gibt viele Gründe, warum manche nach Hunderassen suchen, die nicht haaren. Einige wollen einen Hund, obwohl sie eine Hundeallergie haben. Andere können einfach Hundehaare in der Wohnung nicht leiden.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen eine umfassende Liste von Tieren ohne Haare und geben Ihnen Tipps, wie Ihre Wohnung frei von Hundehaaren bleibt. Wir stellen Ihnen fünf kleine Hunderassen und fünf große Rassen vor, die weniger Fell verlieren.
Viele Menschen denken noch immer, dass die Allergie durch die Tierhaare ausgelöst wird. Was wohl der Begriff “Tierhaarallergie” zur Folge hat. Jedoch ist dieser Begriff medizinisch gesehen nicht ganz korrekt. Die meisten Allergiker reagieren nämlich auf die Stoffe die sich im Speichel, Urin oder Hautsekret der Tiere befinden.
Wenn das Tier nun seinen/seine Besitzer:in ableckt oder sich aber selbst reinigt, gelangen die Allergieauslöser auf dem Fell bzw. der Haut des Haustieres und können so eine Reaktion auslösen. Dabei bringt es leider auch nichts, wenn der Hund nicht haart. Die Allergene können sich außerdem mit Luft und Staub verbinden und sich auf Kleidung, Teppichen und Polstern festsetzen.
Vor allem Katzenallergene können Monate bis Jahre in einer Wohnung bleiben, auch wenn da schon lange keine Katze mehr wohnt. Hundeallergene sind etwas weniger aggressiv. Dieser “Mythos” hält sich hartnäckig, zumal auch viele Züchter:innen und Vermehrer:innen damit werben, dass ihre Tiere hypoallergen sind. Das kann gefährlich werden. Im schlimmste Fall bekommt der Allergiker eine heftige Reaktion und das Tier muss ins Tierheim.
Zukünftige Halter:innen sollten sich daher vorher genauestens informieren und einen ggf. ein Probewochenende vereinbaren. Natürlich sucht man sich eine Allergie nicht aus und der Wunsch eines haarigen Mitbewohners ist bei viele sehr groß.
Auch wenn es keine hypoallergenen Rassen gibt, gibt es dennoch Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten und Rassen. Wissenschaftler fanden beispielsweise heraus, dass langhaarige Hunde seltener Allergien auslösen als kurzhaarige Hunde. Viele Tierhaarallergiker sind oft nur gegen eine Tierart allergisch. Am häufigsten reagieren Menschen auf Katzen, am zweithäufigsten auf Hunde. Also muss in den meisten Fällen nicht ganz auf einen vierbeiniges Familienmitglied verzichtet werden. Noch seltener wird auf Kaninchen, Meerschweinchen oder Wellensittiche reagiert.
Generell gilt, dass jeder Hund haart. Hunderassen, die keine Haare verlieren, gibt es nicht. Zumindest mit dem alltäglichen Haarverlust müssen Sie sich daher auf jeden Fall abfinden. Allerdings fällt dieser Haarverlust bei einigen Rassen deutlich geringer aus, als üblich. Hinzu kommt, dass nicht alle Hunderassen ihr Fell wechseln, sodass das dadurch bedingte übermäßige Haaren ausbleibt.
Es gibt einige Hunderassen, die dafür bekannt sind, dass sie nur sehr wenige Haare verlieren. Yorkshire-Terrier eignen sich trotz ihrer geringen Größe sehr gut als Wachhunde. Havaneser sind beliebte Gesellschaftshunde, die eine sehr enge Bindung zu ihren Besitzern aufbauen. Auch der West Highland White Terrier, der ein Körpergewicht von bis zu 10 Kilo erreicht, verliert so gut wie keine Haare. Shi-Tzus erreichen ein Gewicht von maximal 7,5 Kilo.
Pudel zählen sicherlich zu den bekanntesten Hunderassen, die kaum Haare verlieren. Schon Barack Obama, der ehemalige Präsident der USA, wusste den Portugiesischen Wasserhund zu schätzen. Portugiesische Wasserhunde haaren kaum und gelten als gelehrig. Auch beim Barbet handelt es sich um einen Wasserhund. Die französische Hunderasse kann sehr gut schwimmen und jagen.
Der Labradoodle wurde speziell für Menschen, die unter einer Hundehaarallergie leiden, gezüchtet und haart daher kaum. Riesenschnauzer sind sehr verspielt, eignen sich gleichzeitig jedoch auch als Wachhund. Der Puli zieht dank seines auffälligen Fellkleids überall die Blicke auf sich.
Wir zeigen Ihnen fünf kleine Hunderassen, die nicht haaren.
Wir stellen Ihnen fünf große Hunderassen vor, die wenig Fell verlieren.
Beachten Sie, dass jeder Hund Haare verliert - die einen nur mehr als die anderen. Damit hat die Felllänge nichts zu tun. Wie viel ein Hund haart, hängt von der Beschaffenheit des Fells ab und davon, wie das Fell wächst.
Im Grunde haben alle Haare. Das ist nun mal ein ihrer biologischen Merkmale. Es gibt jedoch einige Arten, die fast alle ihre Haare verloren haben und so zu Tieren ohne Fell wurden. Das ist im Grunde gar nicht so weit hergeholt. Wir Menschen sind schließlich auch fast nackte Tiere.
Wer sich einen Hund zulegt, muss sich dessen bewusst sein, dass er ein paar Haare verlieren wird und einen markanten Eigengeruch hat. Der Basenji ist jedoch eine Hunderasse, die weniger haart als andere Rassen und gleichzeitig keinen starken Eigengeruch entwickelt.
Wer einen Hund hat, darf nicht empfindlich sein: Dass der Hund Haare und ab und zu auch Speichel verliert, ist völlig normal. Wenn das für Sie nicht in Ordnung ist, sollten Sie sich besser nach einem anderen Haustier umsehen.
Ein kleiner Hund, der wenig haart und kaum sabbert ist der Bichon Frisé. Wenn Sie einen großen Hund, der nicht haart oder sabbert, haben möchten, sollten Sie sich über den Pudel informieren.
Wenn Sie keine Hundehaare in der Wohnung haben wollen (egal, ob Sie eine Hunde-Allergie haben oder nicht), werden Ihnen unsere Tipps weiterhelfen. Das sind die drei besten Tricks gegen Hundehaare in der Wohnung:
Der beste Weg, um Hundehaare in der Wohnung loszuwerden, sind spezielle Staubsauger gegen Hundehaare. Sie sind mit Borsten ausgestattet, die Haare auf dem Boden gezielt aufsammeln und einsaugen.
Wenn nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf dem Sofa auf dem Sessel Hundehaare entfernt werden sollen, sollten Sie auf spezielle Bürsten setzen.
Wir empfehlen das Set Tierhaarentferner für Wäsche von Chimoo*. Die Plättchen aus Kieselgel sind wiederverwendbar und werden einfach in die Waschmaschine gegeben. Ihre klebrige Oberfläche fängt Hundehaare auf.
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