Klare Sache, wer ein Emo sein möchte, braucht auch den passenden Stil dazu. Eine Emo Frisur für Jungs steckt voller Emotionen und Gefühle. Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie Männer den perfekten Emo-Look kreieren können.
Der typische Emo-Schnitt ist bis zum Nacken kurz, jedoch ist das Pony viel länger und fällt quer über die Stirn. Der typische Emo Haarschnitt ist asymmetrisch und im Nacken eher etwas kürzer gehalten, der Pony ist dafür aber umso länger und wird quer ins Gesicht rein frisiert. Oft werden die Haare auch so gekämmt, dass bewusst Teile der Augen verdeckt werden.
Emo Frisuren sollten möglichst wild, laut, auffällig und bunt sein. Sehr viele Emo-Mädchen haben einen Haarschnitt, die der Comicfigur „Emily the Strange“ ähneln. Ihre ebenfalls schwarzen Haare werden zusätzlich kreativ und individuell gestaltet. Zunächst werden die Haare geglättet und wie bereits beschrieben, wird ein Auge durch das Seitenpony bedeckt. Nun wird noch alles mit Haarspray fixiert und währenddessen werden die Haare toupiert.
Um den Haaren Volumen zu geben, werden sie mit einem Kamm auftoupiert, auf der Oberfläche glatt gekämmt und anschließend mit Haarspray fixiert. Beliebt sind auftoupierte Haare am Hinterkopf, damit sie nicht platt aussehen. Haare am Hinterkopf sind oft abstehend.
Der beliebteste Style ist jedoch das schräg gekämmte Pony, dass glatt über der Stirn getragen wird. Das Pony sollte so geschnitten sein, dass die Strähnen über einem Auge liegen und das andere Auge frei ist. Der Emo Pony ist eigentlich fast immer schräg zur Seite ins Gesicht rein gekämmt.
Eine spezielle Haarfarbe bei Emo Frisuren für Boys gibt es nicht zwingend. In den allermeisten Fällen haben Emo Boys aber schwarz oder dunkel gefärbte Haare. Angesagt ist es auch ein paar Highlights in Form von dünnen Strähnchen in die Frisuren zu setzen. Viele Emos tragen aber auch blonde Strähnchen im Pony. Bei Emo Jungs ist das Blondieren am häufigsten anzutreffen.
Wem dieser Emo Haarschnitt zu langweilig ist, der kann auch noch seinen Pony extremer gestalten. Man kann zum Beispiel zusätzlich eine grelle Haarfarbe nehmen (grün, rot, pink) und eine Strähne des Ponys der Emo Frisur einfärben. Möglich wäre es auch eine einzelne Strähne zu blondieren. Möglich und bequem wäre auch das einarbeiten einer Extension.
Sollte man sich jetzt die Haare färben wollen, muss man sich im Klaren sein, dass der Ansatz immer wieder nachgefärbt werden muss. Jedoch muss man bei blonden Haaren aufpassen, dass die Farbe nicht verfälscht wird oder Irritationen an der Kopfhaut aufkommen. Beispielsweise könnte durch die vielleicht vorhandenen gelben Untertöne ein pink zu einem leichten orange werden oder ein blau zu einem grünlichen Ton.
Neben dem klassischen Emo-Look gibt es auch andere Frisuren, die von der Emo-Kultur inspiriert sind:
Elvis Presley prägte zwar auch die Frisuren der Rockabellas, vor allem aber natürlich den Rockabilly-Look der Männer. Heute zollen die Rockabilly-Anhänger dem King of Rock’n’Roll ebenfalls ihren Tribut, indem sie den Retro-Style der Fifties frisurentechnisch wieder aufleben lassen. Ihr wichtigstes Utensil dabei ist sicher die Pomade. Alternativ können Männer für den Rockabilly-Stil Haargel oder Haarwachs verwenden. Wichtig ist, dass das Haar fest fixiert ist und schön glänzt. Daher stammt auch der Begriff Grease oder Greaser Look, der häufig synonym für die Frisuren der Elvis-Fans verwendet wird. Die deutsche Übersetzung von „to grease“ lautet „einfetten“, „schmieren“. Auch der Begriff „Schmalzlocke“ bezieht sich auf diesen Wortzusammenhang. Neben diesen Termini wird dieser Stil auch als Pompadour-Frisur bezeichnet, die auf Madame de Pompadour Mitte des 18. Jahrhunderts zurückgeht. Sie trug die Frontpartie ihrer Haare stehts hoch aufgetürmt. In Verbindung mit der Elvis-Tolle etablierte sich auch der sogenannte Ducktail. Auch Duck’s Tail, Duck’s Ass oder kurz D.A. genannt, beschreibt er die seitlichen Haarpartien, die nach hinten frisiert und am Hinterkopf leicht eingeschlagen werden, sodass mit der mittig verlaufenden Kante die Optik eines Enten-Hinterteils entsteht. Die Frisur wurde unter anderem von Frank Sinatra getragen. Mit dem Ducktail lässt sich der Hairstyle des Elephant’s Trunk (zu deutsch: „Elefantenrüssel“) gut kombinieren. Dabei werden die vorderen Haarpartien nach oben gekämmt und über die Stirn als Locke nach unten gezogen. Grundlage von klassischen Rockabilly-Frisuren wie Elvis-Tolle und Ducktail ist jeweils ein Faconschnitt mit etwas längerer Frontpartie. Um einen Ducktail zu frisieren, sollten die Haare von der Stirn bis zum Nacken sauber immer kürzer werden. Hier gibt es einen gleichmäßigen Übergang der Haarlängen. Oftmals tragen Rockabillies jedoch einen Faconschnitt mit deutlicher geschnittener Kante. Hierbei werden die seitlichen Partien sowie die Haare im Nacken mit der Maschine kurz getrimmt. Eine besonders unter farbigen Männern beliebte Frisur war in den 50er Jahren außerdem der sogenannte Conk. Der Begriff leitet sich von „Congolene“ ab, dem Namen eines Haargels, das in dieser Zeit verbreitet war. Bei diesem Hairstyle wurden die üblicherweise krausen Haare mit chemischen Hilfsmitteln geglättet und dann zum Beispiel zu Pompadours frisiert. Der Terminus „Greaser“ bezeichnet nicht nur eine bestimmte Rockabilly-Männerfrisur, sondern bezieht sich auch auf die ganze Rock’n’Roll-Jugendkultur, die sich in den 50er Jahren in den USA entwickelte. Sie war von der Musik und vom Styling der Rock’n’Roll Größen geprägt. Allen voran Elvis Presley, aber auch Chuck Berry, Little Richard und Richie Valens etablierten den markanten Look mit der Tolle, der auch in den 70er Jahre immer noch bzw. wieder beliebt war und sich auch unter anderen Subkulturen verbreitete. In anderen Teilen der Welt entwickelten sich in der Zeit äquivalente Stilrichtungen, so zum Beispiel die sogenannten „Ton-Up Boys“ in Großbritannien. Diese britischen Jungs bildeten den Grundstein für die Biker-Szene, währen die us-amerikanischen Greaser der 50er Jahre vor allem auf Hot Rods standen. Neben der typischen, nach hinten gelegten Frisur, zeichnete sich der Greaser-Look durch bunte T-Shirts oder Baseball-Shirts mit hochgekrempelten Ärmeln sowie Jeans- oder Lederjacken aus. Die Haare der Frontpartie nun mit einer kleinen Rundbürste oder einer schmalen eckigen Haarbürste nach oben föhnen.
Passende Accessoires zur Emo Jungs Frisur sind schwarze bzw. dunkle Klamotten. Viele Emo Boys tragen enge schwarze Jeans und dazu ein Rockband-T-Shirts. Dazu Leder-Armbänder an den Armen und Nietengürtel an der Taille. Das Gesicht schmücken neben den Emo Haaren u.U.
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