Der Sommer naht, und mit ihm der Wunsch nach glatter, haarfreier Haut. Seit einigen Jahren ist die IPL-Haarentfernung (Intensed Pulsed Light) auf dem Vormarsch. Doch hält die Heimanwendung, mit einem speziellen Gerät, was sie verspricht? Ist sie eine ebenso erfolgsversprechende Haarentfernung wie eine professionelle Behandlung im Studio? Erfahren Sie hier alles über die Vor- und Nachteile.
IPL ist die Abkürzung für Intensed Pulsed Light. Ähnlich wie bei der Laser-Haarentfernung werden kurze, starke Lichtblitze über die Farbpigmente im Haar in die Haarwurzel geleitet. Dort werden sie in Wärme umgewandelt. Die geballte Hitze verödet diese Wurzeln, wodurch keine Haare mehr nachwachsen können.
E-Light-Geräte arbeiten nicht nur mit IPL, sondern verwenden auch Radiofrequenz (RF) kombiniert in einer Behandlung. Durch die Zusatzwirkung von RF kann die Wärme länger in der Haarwurzel gehalten werden. Als Energieleiter zur Haarwurzel dient das Melanin (Pigment) der Haare.
Vereinfacht gesagt, die Therapie wirkt umso besser, je dunkler die Haare und je heller die Haut. Behandelt werden können aufgrund des Wirkungsmechanismus nur pigmentierte Haare.
Der Haarfollikel wird dadurch irreparabel geschädigt und ist nicht mehr in der Lage, eine Haarwurzel zu produzieren. Da auch die Haut Pigmente enthält, ist es von Vorteil, wenn diese möglichst hell ist. Die Wärme wird über das Haar zur Wurzel geleitet, wobei für den Bruchteil einer Sekunde an der Haarwurzel eine Temperatur von ca. 70 Grad erreicht wird.
Das E-Light 3000 ist ein Gerät zur dauerhaften Haarentfernung mit folgenden technischen Daten:
Die Möglichkeit einer schmerzfreien und nebenwirkungsarmen Glättung von störenden Gesichtsfalten ist mit unserem E-Light Gerät möglich. Bei einer IPL Hautverjüngung sind schon nach wenigen Behandlungen Erfolge sichtbar: Die Haut wird frischer und glatter. Da durch die Lichtimpulse Wärme in die Haut geleitet wird, werden die Chromophore im Gewebe angeregt, das Gewebe erweitert sich und drückt die Falten nach außen.
Durch mehrmalige Sitzungen können Pigmentflecken, Altersflecken und auch Sommersprossen aufgehellt werden. Durch die Eindringende Lichtenergie wird das Blut in den Venen erhitzt und die Viskosität gesenkt. Somit kann das Blut abfließen oder auch mit den Venen verödet werden und vom Körper selbst abtransportiert werden.
Bei dunkler Haut können bei unsachgemäßer Anwendung auch Verbrennungen auftreten. Daher ist das Gerät bereits auf 3 Hauttypen vorprogrammiert worden:
Viele Frauen und Männer wünschen sich glatte Waden und haarfreie Unterarme. Zahlreiche Varianten gibt es, welche die Haarentfernung zuhause ermöglichen: Rasierer, Epilierer, Enthaarungscreme und Waxing zählen dazu.
Laser-Haarentferner für den Hausgebrauch, auch IPL-Geräte genannt, werden bislang noch seltener genutzt als die herkömmlichen Tools zur Enthaarung. Doch wie gut sind Laser-Haarentferner wirklich? Welche dieser lichtbasierten Haarentferner taugen etwas? Und können sie es mit einer professionellen Laser-Haarentfernung im Salon oder in einer dermatologischen Praxis aufnehmen?
„Einmal und dann richtig“, dachte sich eine Redakteurin, als sie sich für die IPL-Hyperpulse Laserbehandlung entschied. Das Versprechen: Die Unterschenkel sollen nach fünf bis sechs Behandlungen komplett haarfrei sein. Notwendig sind normalerweise fünf bis sechs Sitzungen à 15 Minuten. Wiederholt wird die Sitzung alle fünf Wochen.
Vor dem ersten Termin musste die Redakteurin zwei Dinge beachten: eine Woche vor jeder Sitzung sollte die Sonne bewusst gemieden werden. Und sie sollte frisch rasiert erscheinen. In der Zeit nach der Behandlung, sollte man hingegen zwei Wochen auf das Rasieren verzichten. So wird die Haut nicht zusätzlich gereizt und erste Erfolge werden schneller sichtbar.
Achtung: Wer seine Pille gerade absetzt hat, oder es in naher Zukunft vor hat, sollte mit der IPL-Lasermethode warten. Auch bei einer Schwangerschaft oder einer Schilddrüsenstörung ist sie nicht zu empfehlen. Denn dadurch verändert sich der Hormonhaushalt im Körper, wodurch die Haare frühzeitig nachsprießen.
Vor der Behandlung entfernt die Kosmetikerin noch einzelne Härchen auf den Beinen, die man selber bei der Rasur übersehen hat. Anschließend wird ein kühlendes Ultraschallspray aufgetragen und man setzt sich eine Schutzbrille auf. Die Augen werden zusätzlich geschlossen. Dann gehts los.
Erst wird die Vorder-, dann die Innen- und Außenseite der Beine und zuletzt die Rückseite behandelt. Dafür gleitet die Kosmetikerin mit dem IPL-Laser langsam und präzise über jede einzelne Beinpartie. Die Kosmetikerin erklärt: „Lieber arbeiten wir langsamer, als dass wir zu viel Hitze auf die Haut geben. Aber es kommt natürlich auch aufs Schmerzempfinden der jeweiligen Person an.“ Die IPL-Impulse fühlen sich warm an und prickeln leicht.
Ergebnis: Erste Fortschritte wurden bereits nach der zweiten Behandlung bemerkt. Die Haare wachsen deutlich langsamer nach. Nach der dritten Behandlung auch deutlich weniger! Bleiben die Haare dann wirklich für immer weg? Leider nein. Der Effekt hält aber bis zu zwei Jahre. Danach braucht es ein- bis zwei Mal im Jahr eine Erhaltenstherapie. Für viele ein guter Kompromiss.
92 Prozent weniger Haare und das bereits nach drei Anwendungen - das verspricht das IPL-Gerät „Lumea Prestige“ von Philips. Eine stolze Nummer. Doch kann das Tool für zu Hause wirklich mit einer professionellen Behandlung im Studio mithalten?
Das „Lumea Prestige“-Tool gibt es in verschiedenen Größen. Für den Selbsttest wurde das Set mit dem größen Umfang gewählt, das heißt inklusive Aufsatz für Beine, Achseln, Gesicht und Bikinizone. Die Lebensdauer des Tools entspricht bei einer ordentlichen Anwendung etwa 20 Jahren. Für die Behandlung soll man laut Bedienungsanleitung circa 20 Minuten einrechnen. Das beste Ergebnis erhält man bei einem hellen Hauttypen mit dunklen Haaren.
In der Anfangsphase muss man alle zwei Wochen (vier Behandlungen) blitzen, in der Korrekturphase je nach Haarwuchs etwa alle vier Wochen (sieben Behandlungen). Wenn beide Phasen abgeschlossen sind, sollte man weiterhin alle vier bis acht Wochen blitzen, um das Ergebnis zu erhalten.
Achtung: Auf Sonnenbrand und Tattoos sollte man die Haarentfernung nicht durchführen!
Vor der ersten Anwendung muss die zu behandelnde Partie rasiert werden (falls man Epilierer, Wachs oder Zuckerpaste benutzt hat, sollte man warten, bis etwaige Irritationen abgeklungen sind). Anschließend muss die Blitzintensität eingestellt werden. Generell gilt: je heller die Haut ist, desto höher darf die Stufe sein. Ein riesiger Vorteil beim „Lumea Prestige“: Ein Hautsensor ermittelt die passende Intensität ganz automatisch!
Ebenfalls gut zu wissen: Nach einer Behandlung sollte man 48 Stunden warten, bevor man sich wieder sonnt. Nach 48 Stunden sollte man beim Sonnenbaden eine Sonnencreme mit LSF50+ benutzen. Andersherum gilt: Nach dem Bräunen sollte man mindestens zwei Wochen abwarten (da durch die Bräune die Lichtintensität nicht mehr mit dem urspünglichen Hautton übereinstimmt).
Klassischerweise begann die erste Behandlung an den Beinen. Heller Hauttyp, dunkle Haare: ideal für die IPL-Sitzung. Der Smartsensor bestätigte: Hier kann man Stufe 5, also die höchste Intensität, wählen. Gestartet wurde am Knöchel und die Puls-Taste wurde gedrückt gehalten, denn dank der „Slide & Flash“-Funktion werden die Lichtblitze automatisch ausgelöst, man muss lediglich mit dem Aufsatz das Bein entlang gleiten. Kompliziert ist die Anwendung nicht, doch mit der Zeit verliert man etwas den Überblick: Hab ich die Stelle bereits beblitzt? Verlaufen meine Linien gerade? Statt 20 Minuten brauchte die Redakteurin daher 30 Minuten für beide Beide. An den Achseln klappte die Behandlung wesentlich schneller: Acht Minuten, dann sind beide Seiten erledigt.
Teilweise ziept es ein wenig beim Blitzen, vor allem, wenn man den nach einer Weile warm gewordenen Aufsatz zu sehr auf die Haut drückt. Doch der Schmerz lässt sich auch bei Stufe 5 easy aushalten, ist weit weniger schlimm als beim Waxing oder Epilieren. Das gilt auch für die Bereiche unter den Achseln und an der Bikinizone.
Ein weiteres tolles Gimmick von Philips ist die „Lumea IPL“-App, mit der sich Gerät und Smartphone miteinander verbinden lassen. Sie erinnert einen an die Anwendungen und erstellt einen persönlichen Behandlungsplan. Zudem findet man hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Gerät, sowie einige Tipps.
Kurz und knapp: Yes, es funktioniert! Bereits nach der dritten Anwendung merkte die Redakteurin, wie die Haare weniger und langsamer nachwachsen. Aktuell hatte sie acht von elf Sitzungen geschafft und schätzungsweise 60 Prozent ihrer Haare sind verschwunden! Zwar muss man etwas Geduld mitbringen - haarlos wird man mit IPL nicht über Nacht - doch diese Zeit lohnt sich definitiv.
Der Laser ist nicht das Richtige für dich? Achseln, Beine und Intimbereich - das sind die Körperstellen, an denen die meisten Menschen keine Haare haben möchten. Rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gehen gegen den Wildwuchs vor, Frauen häufiger als Männer. Ältere Menschen über 50 Jahre lassen ihre Körperhaare deutlich öfter stehen als die jüngeren.
Frauen und Männer greifen meist zum Nassrasierer, um Körperhaare zu entfernen. Ein Rasierer kappt das Haar an der Hautoberfläche. Das ist praktisch, eine Rasur hält aber nicht lange an. Nach ein bis drei Tagen wachsen wieder Stoppeln nach.
Für die Nassrasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechselklingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet.
Nassrasierer schneiden die Haare ganz nah an der Hautoberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.
Stumpfe Klingen sind eine häufige Ursache für Verletzungen, Hautrötungen oder juckenden Ausschlag nach dem Rasieren. Deshalb gilt: Klinge wechseln, sobald sie an der Haut zerrt oder nicht mehr gewohnt glatt rasiert. Auch verunreinigte Klingen können Schnittwunden verursachen.
Um die Haut auf die Rasur einzustellen, bietet es sich an, zunächst einmal in Wuchsrichtung zu rasieren und erst dann dagegen - vor allem im Intimbereich.
Die Aussage, Rasierer für Frauen seien systematisch teurer als die für Männer, konnten wir bisher nicht bestätigen. Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abgerundeten Rasierköpfen aber besonders gut an Körperkonturen an.
Mit speziellen Einwegrasierern sollen feine Häarchen im Gesicht entfernt werden. Dias Verfahren heißt Dermaplaning und birgt Risiken. Ein anderer Trend aus Social Media ist der Haarradierer. Damit sollen sich Körperhaare an Beinen, Achseln oder im Intimbereich durch bloßes Reiben entfernen lassen. Ob das funktioniert, haben wir nicht geprüft. Die Online-Bewertungen sind aber im wahrsten Sinne durchwachsen.
Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerzempfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regelmäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen. Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Millimeter lang sind.
Neben Epilierern, die trocken zum Einsatz kommen, bieten einige Anbieter wasserfeste Geräte an. Die lassen sich mit Rasierschaum in der Dusche nutzen.
Die sogenannte Faden-Epilation eignet sich besonders, um ungeliebte Haare im Gesicht zu entfernen. Friseur- oder Kosmetiksalons bieten sie an. Die Methode funktioniert mit einer mittig mehrfach überkreuzten Fadenschlaufe. Durch Auf- und Zuschnappen der Finger zwirbelt das Fadenkreuz nach links und rechts, fängt so die Haare ein und reißt sie aus. Die Technik gilt als gut verträglich und gründlich.
Mit Wachs reißen Mutige Haare an der Wurzel heraus. Der Lohn: bis zu einen Monat Haarfreiheit. Zur Wahl stehen Warm- und Kaltwachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoffstreifen. Kaltwachsstreifen funktionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.
Beliebt ist auch die orientalische Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, im Englischen als Sugaring bezeichnet. Im Arabischen heißt sie Halawa, was übersetzt auch Süßigkeit bedeutet. Man mischt die Zutaten, erwärmt sie, knetet sie weich. Die Zuckermasse kommt warm und gegen die Haarwuchsrichtung auf die zu enthaarende Stelle und wird abgezogen.
Cremes zur Haarentfernung rücken Haaren schmerzfrei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum. Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhaltsstoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Hornsubstanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen. Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intimbereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt.
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