In der faszinierenden Welt der Haarstylings im Retro-Look verbinden sich Nostalgie und moderne Eleganz zu einem zeitlosen Trend. Die Frisuren der 1920er Jahre sind legendär und symbolisieren den Geist der "Goldenen Zwanziger". Diese Zeit war von kulturellem Wandel, Frauenrechten und dem Aufkommen des Jazz geprägt. Von den glamourösen Wellen der 1920er bis zu den frechen Locken der 1980er Jahre - dieser Stil feiert die Kreativität und Individualität vergangener Jahrzehnte. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Sie mit wenigen Handgriffen und den richtigen Produkten Ihren eigenen Vintage-Charme entfalten können.
Spätestens seit dem deutschen Serienhit „Babylon Berlin“ ist die Wasserwelle als elegante Retro-Frisur wieder schwer angesagt und auf dem roten Teppich oder bei anderen Veranstaltungen anzutreffen. Die Goldenen Zwanziger waren eine Zeit des kulturellen Aufschwungs, in der Kunst, Mode und Kultur florierten. Dieses Jahrzehnt, auch als die „Roaring Twenties“ bezeichnet, hat uns den unverwechselbaren Look der Wasserwelle geschenkt. Hollywood-Ikonen wie Marlene Dietrich, Liz Taylor und Joan Collins haben diese und andere Retro-Frisuren wie die Hollywood Waves populär und zu einem Symbol für Eleganz und Glamour gemacht.
Ihren Namen verdankt die Wasserwelle ihrem speziellen Styling: Mithilfe mehrerer Haarclips zum Abteilen wird das Haar fixiert und wellenförmig in unterschiedliche Richtungen gekämmt. So entsteht die typische S-Form der Wasserwellen-Frisur. Damit diese ihrem Namen gerecht wird, muss sie tatsächlich nass gestylt werden. Das heißt, dass das Haar noch im feuchten Zustand zurecht gekämmt wird.
Um Haarstylings im Retro-Look zu kreieren, verwenden Sie Lockenwickler, Haarspray und Kämme für voluminöse Wellen oder klassische Hochsteckfrisuren. Eine der effektivsten Techniken ist das Locken mit einem Lockenstab oder heißen Wicklern. Diese Methode verleiht dem Haar voluminöse, romantische Wellen, die perfekt zu einem Vintage-Outfit passen.
Eine Frisur mit Wasserwellen können Sie sowohl offen oder geschlossen tragen. Einen besonders eleganten Look erzeugen Sie, indem Sie Ihr Haar mit Wasserwellen geschlossen tragen. Indem Sie eine offene Wasserwellen-Frisur tragen, können Sie die klassische Eleganz der 20er-Jahre mit einem modernen Twist kombinieren. Die offene Wasserwelle lässt das Haar in seiner vollen Pracht strahlen. Für softe Wellen kämmen Sie Ihre Haare mit einer weichen Bürste vorsichtig durch. Die Wellen fallen so besonders sanft über die Schultern und verleihen dem Gesicht einen weichen Rahmen.
Für einen lässigen Alltagslook können Sie Ihre Locken oder Wellen einfach locker tragen und mit einem stylischen Haarband oder einer schicken Klammer akzentuieren. Für formellere Anlässe, wie Hochzeiten oder Abendveranstaltungen, können Sie Ihren Retro-Haarschnitt eleganter stylen. Ziehen Sie in Betracht, die Haare zu einem klassischen Chignon oder einer glamourösen Hochsteckfrisur zu frisieren, die den vintage Charakter Ihres Haarschnitts unterstreicht.
Der Flapper Bob feiert jetzt sein Revival und wir verraten dir alles, was du über die Frisur aus den Goldenen Zwanzigern wissen musst. Der Flapper Bob ist weit mehr als nur ein kurzer Haarschnitt, er ist ein Statement. Charakteristisch für diese Frisur ist die gerade, oft kinnlange Schnittlinie, die entweder ganz glatt oder mit sanften Wellen getragen wird. Eine entscheidende Rolle spielt der Pony, der typischerweise kurz und akkurat geschnitten ist und oft deine Augenbrauen umspielt.
Was den Flapper Bob so besonders macht, ist seine radikale Abkehr von den langen, aufwendigen Hochsteckfrisuren der vorherigen Epochen. Er stand für eine neue Weiblichkeit: unabhängig, selbstbewusst und bereit, Konventionen zu brechen. Er war pflegeleicht und praktisch und passte perfekt zum aktiven Lebensstil der modernen Frau der 20er Jahre, die tanzte, rauchte und ihre Freiheit genoss. Der Schnitt betonte das Gesicht und den Nacken und strahlte eine Mischung aus Eleganz und kühner Nonchalance aus.
Das Styling des Flapper Bobs ist überraschend vielseitig und lässt sich wunderbar in deinen heutigen Alltag integrieren - und damit perfekt für den kommenden Herbst. Für den klassischen, eleganten Look kannst du deine Haare glatt föhnen und mit einem Glätteisen für eine makellose, glänzende Oberfläche sorgen. Achte darauf, dass die Enden präzise geschnitten sind. Für den typischen 20er-Jahre-Flair kannst du sanfte Wellen hinzufügen. Das gelingt am besten mit einem Lockenstab oder einem Glätteisen, indem du breite Haarpartien nur an den Spitzen leicht eindrehst, um eine sogenannte "Fingerwave"-Optik zu erzielen. Fixiere die Wellen anschließend mit etwas Haarspray.
Um einen authentischen Retro-Haarschnitt zu kreieren, sind bestimmte Produkte besonders empfehlenswert. Eine hochwertige Pomade ist unerlässlich, da sie den Glanz und die Formgebung bietet, die für viele Vintage-Stile charakteristisch sind. Pomaden auf Wasserbasis sind ideal, da sie sich leicht auswaschen lassen und dennoch starken Halt bieten, ohne das Haar zu beschweren. Zusätzlich kann Haarspray verwendet werden, um den Look zu fixieren und die Frisur über den Tag hinweg in Form zu halten. Ein leichtes Haarspray sorgt dafür, dass der Retro-Stil nicht verwischt, ohne das Haar steif zu machen. Schließlich sollten auch Werkzeuge wie ein Kamm mit feinen Zähnen und Haarschnittschneider für präzise Konturen nicht fehlen. Diese Hilfsmittel ermöglichen es, die charakteristischen Linien und Formen der Retro-Haarschnitte zu betonen.
Die Mode dieser Zeit schob die strengen Konventionen beiseite und warf sie buchstäblich in die Luft. Die Frauen verabschiedeten sich von Korsetts und begrüßten die Freiheit der Flapper-Kleider. Doch das wahre Geheimnis des perfekten 20er-Jahre-Looks liegt in den Details - den Accessoires.
Hüte waren in den 1920ern nicht einfach nur ein modisches Statement; sie waren ein Muss - wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen eines perfekten Outfits. Hüte boten auch einen gewissen Schutz vor den Elementen und halfen, bei Outdoor-Events wie Pferderennen oder Gartenpartys stets stilvoll auszusehen. Kombiniert man sie mit Haaraccessoires wie funkelnden Stirnbändern oder extravagant verzierten Spangen, wird jede Frisur zum kleinen Kunstwerk.
Der Cloche-Hut, der wie eine Glocke sanft das Gesicht umschmeichelt, ist der Klassiker dieser Epoche. Mit seiner engen Passform bringt er nicht nur einen Hauch von Eleganz, sondern hält auch bei windigen Broadway-Abenden die Frisur in Form. Wer auf dem Weg zum Theater oder einer Aufführung ein wenig Glamour vermisst, greift zu opulenten Stirnbändern. Häufig verziert mit Federn oder funkelnden Juwelen, verleihen sie jeder Frisur den finalen Touch. Haarbroschen, kunstvoll mit Perlen oder Edelsteinen besetzt, sind die stilvollen Partner zu Bobfrisuren und Locken.
Schmuckstücke aus den 20ern sind oft inspiriert von der Art-déco-Bewegung, mit einem starken Fokus auf geometrische Designs und auffällige Verzierungen. Lange Perlenketten ziehen sich wie eine Parallele zum Charleston durch die 20er Jahre. Die langen, schwingenden Perlen verleihen jeder Bewegung einen Hauch von Drama. Sie können locker um den Hals geworfen oder mehrfach gewickelt getragen werden. Wenn Sie Ihrem Outfit stärkeres Charisma verleihen möchten, sind Ohrringe im Art-déco-Stil ein Muss. Und ja, Broschen runden nicht nur Kragen detailverliebt ab, sondern erzählen auch eine Geschichte. Diese Schmuckstücke sind oft mit funkelnden Steinen und auffälligen Designs versehen, die an die glitzernden Innenräume eines Theaters erinnern.
Es gibt kaum etwas Schickeres als ein Paar perfekt sitzende Handschuhe - sie vervollständigen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern hinterlassen auch einen Hauch von Raffinesse. Die Wahl der Handschuhe hängt oft von der Tageszeit und dem Anlass ab. Für einen formellen Abend können lange, elegante Handschuhe ein Gefühl von Dramatik und Anmut hervorrufen. Ob zarte Seide bei einem abendlichen Theaterbesuch oder elegante Handschuhe am Nachmittag - die Wahl der Fingerkleider ist vielfältig.
Nichts sagt mehr „20er-Jahre“ als eine zierliche Tasche, die mehr funkelt als ein Feuerwerk in der Silvesternacht. Diese Taschen sind nicht nur modische Accessoires, sondern oft auch wahre Kunstwerke für sich. Viele dieser Beutel sind mit Perlen oder Pailletten dekoriert, was ihnen einen unvergleichlichen Glanz verleiht. Sie sind ideale Begleiter für einen Abend im Theater oder ein galantes Dinner. Ob es nun eine dramatische Szenerie oder ein schlichter Auftritt ist, Taschen aus Pailletten oder Perlen sind die stillen Helden eines jeden Abends.
Wenn Sie wirklich in die Fußstapfen der 20er treten wollen, führt kein Weg an den Klassikern vorbei. Diese Schuhe sind mehr als nur Fußbekleidung; sie sind ein stolzes Bekenntnis zur Ära des Jazz und der frechen Eleganz. Ob Sie nun tanzen oder einfach in Ihrer Lieblingsbar stehen, die Schuhe dieser Zeit bieten Haltung und Stil. Mit einem Touch von Nostalgie und einem Hauch zeitloser Grazie sind T-Steg- und Mary-Jane-Schuhe der perfekte Begleiter zum Schwungtanz. Die Auswahl an Materialien und Farbgestaltungen lässt den Reiz fast wie eine perfekte Arznei wirken, die Ihnen das Selbstvertrauen gibt, die Nacht zu erobern.
Ein Look aus den 20ern wäre nicht fertig ohne eine stylische Beinbekleidung. Strümpfe jener Zeit waren sowohl funktional als auch glamourös und konnten einen schlichten Look in etwas Besonderes verwandeln. Die luxuriösen Seidenstrümpfe mit filigranen Mustern präsentieren sich wie ein gut inszeniertes Bühnenstück an den Beinen und verleihen jedem Outfit eine subtile Note von Extravaganz.
In einer Ära, in der der „Flapper“-Look als Nonplusultra galt, war das Make-up unerlässlich, um in der schieren Masse aufzufallen. Make-up und Frisuren dieser Zeit waren mehr als nur kosmetische Praktiken - sie waren Hommage an Verausgabungen und schiere Freude am Leben. Dominante Elemente wie dramatische Augen oder tiefrote Lippen winken bedeutungsvoll in die glamouröse Vergangenheit. Smokey Eyes und rote Lippen wecken Schmetterlinge im Bauch und atmen das Flair dieser revolutionären Epoche. Frisuren, oft kurz und verführerisch, waren das i-Tüpfelchen jedes Looks und kamen mit ihren eigenen kleinen Geheimnissen daher.
Frisuren sind schon seit Jahrtausenden ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Kultur. Von wilden Hauben der Antike bis zu den schrägen Styles von heute zeigen auch die Mode, gesellschaftlichen Normen und kulturellen Trends ihrer Epoche. Die Geschichte der Frisuren beginnt in der Antike. Im alten Ägypten trugen sowohl Männer als auch Frauen aufwändige Toupets und Perücken. Frauen liebten es, ihr langes Haar zu flechten und mit Schmuck, Perlen und Bändern zu schmücken. Die antiken Griechen legten ebenfalls großen Wert auf ihre Frisuren. Frauen trugen ihre Haare in langen, geflochtenen Zöpfen und schmückten sie mit Blumen und Bändern. Eine berühmte Frisur aus der griechischen Antike war die "Chignon-Frisur".
Im Römischen Reich variierten die Frisuren je nach sozialer Stellung. Männer trugen kurze Haare, während Frauen oft komplizierte Hochsteckfrisuren trugen. Die Frisuren im antiken China waren oft eng mit der Kultur und den sozialen Normen verbunden. Lange, schwarze Haare galten als Symbol der Schönheit und Weiblichkeit. Im frühen Mittelalter, auch bekannt als "Dark Ages", waren die Frisuren oft schlicht und funktional. Männer trugen kurzes Haar und hatten Bärte, während Frauen ihr Haar meist bedeckt hielten. Eine auffällige Frisur im Mittelalter war die sogenannte "Hennin". Dies war eine hohe, konische Haube, die oft von Frauen getragen wurde. Die Höhe der Hennin konnte sehr variieren und symbolisierte oft den sozialen Status.
Mit der Renaissance im 14. und 15. Jahrhundert begannen sich die Frisuren in Europa erneut zu verändern. Die Frauen begannen, ihr Haar wieder offener zu tragen, und es wurden aufwändige Lockenfrisuren und Zöpfe populär. Eine der auffälligsten Frisuren des Barock war die sogenannte "Fontange". Die Fontange-Frisur zeichnete sich durch ihre beeindruckende Höhe aus. Das Haar wurde zu einem hohen Turm gestapelt und mit einem üppigen, gewundenen Spitzenhaube gekrönt. Männer trugen in der Barockzeit oft lange, gelockte Perücken, die mit Schleifen und Lockenwicklern verziert wurden.
Im 19. Jahrhundert wurde das viktorianische Zeitalter in Großbritannien geprägt von strengen gesellschaftlichen Normen und Etikette. Frauen trugen ihre Haare in strengen Dutts und Zöpfen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich jedoch auch eine gewisse Vielfalt in den Frisuren. Die "Gibson Girl Frisur" wurde populär, die durch die berühmten Zeichnungen von Charles Dana Gibson geprägt wurde.
Die 1960er Jahre brachten einen radikalen Wandel in der Mode und den Frisuren. "Hippie-Frisuren" wurden populär, bei denen die Haare oft lang und natürlich getragen wurden. Gleichzeitig waren auch kürzere Frisuren im Trend. Auch die "Punk-Frisuren" waren in den 1980er Jahren weit verbreitet. Diese Frisuren zeichneten sich durch wilde, oft bunte Haarfarben und auffällige Haarschnitte aus.
In den wilden 1920er Jahren kamen Bob-Frisuren in Mode. Damals waren sie das selbstbewusste Statement emanzipierter Frauen*. Und auch heute noch überzeugt uns der starke, kühne Look. Natürlich haben sich die Schnitte über die Jahre weiterentwickelt, sodass es heute verschiedene moderne Varianten gibt. Ein geschmeidiger Übergang von kurzen zu langen Haaren - dafür steht der Bob. Wer allerdings lange Haare hat, überlegt sicher zweimal, ob der radikale Cut sich lohnt.
Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Längen und Varianten. Zur Inspiration für Ihren eigenen Haarschnitt stellen wir Ihnen die schönsten Bob-Frisuren vor:
| Bob-Variante | Beschreibung |
|---|---|
| Klassischer Bob | Endet typischerweise auf Kinnlänge beziehungsweise knapp darunter oder mittig des Halses. |
| Long Bob | Länger als ein klassischer Bob. Sie endet auf Höhe des unteren Halsbereichs oder knapp über dem Schlüsselbein. |
| Clavi Cut | Reicht bis zum Schlüsselbein, woher er auch seinen Namen hat („clavicle“ = „Schlüsselbein“). |
| Micro Bob | Die kürzeste Bob-Variante. Er wird auf Höhe des Kiefers (meist sogar noch etwas kürzer) geschnitten. |
| Blunt Cut | Alle Haare werden akkurat auf eine Länge geschnitten, von Stufen oder Übergängen keine Spur. |
| Shaggy Bob | Zeichnet sich durch einen besonders fransigen, durchgestuften Schnitt aus, der möglichst wild gestylt wird. |
Eine Bob-Frisur kann sehr vielseitig sein - und auf unterschiedlichste Weisen gestylt werden:
tags: #frisuren #20er #jahre #charakteristisch
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.