Der Dyson Föhn hat in den letzten Jahren viel Aufsehen erregt und gilt als das Must-Have unter den Haartrocknern. Doch ist der hohe Preis gerechtfertigt? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über den Dyson Föhn, seine Funktionen, Vor- und Nachteile sowie Vergleiche mit anderen Haartrocknern auf dem Markt.
Föhne gibt es viele. Doch hat in den letzten Jahren kein anderer Föhn für so viel Aufsehen gesorgt, wie das Produkt von der Marke Dyson. Er gilt als das Must-Have unter den Haartrocknern und sorgt für viel Aufsehen in den sozialen Medien.
Der Dyson Supersonic zeichnet sich durch mehrere Faktoren aus, die ihn von anderen Haartrocknern unterscheiden:
Der Supersonic hat sich im Test gleich als Ferrari unter den Haartrocknern erwiesen. Er hat nämlich viele Merkmale, die man bei anderen Geräten vergeblich sucht. Im Dyson Supersonic Haartrockner Test haben sich drei entscheidende Vorteile herauskristallisiert:
Dyson bietet den Supersonic in mehreren Farben an, darunter Schwarz, Kupfer und Fuchsia. Dem Haartrockner liegen insgesamt fünf magnetische Aufsätze für verschiedene Zwecke bei:
Mit dem «Supersonic Nural» lanciert Dyson nun in der Schweiz eine neue, verbesserte Version des Luxus-Föhns. Seine Sensoren sollen ein - wie Dyson es nennt - «intelligenteres Handling» ermöglichen. Für den «Supersonic Nural» gibt's auch eine Halterung. Im Lieferumfang enthalten ist die aber nicht.
Optisch unterscheidet sich der «Nural» nur geringfügig vom Vorgängermodell: Da wären der Sensor, der in der runden Öffnung angebracht ist, und das transparente Design der Schaltfläche, auf dem neu auch ein Knopf für den Kopfhautschutz-Modus sitzt. Sobald ich das Gerät absetze, deaktiviert der «Nural» sein Heizelement. Den Luftstrom reduziert er aufs Minimum. Diese Pausenerkennung spart Energie und gönnt meinen Ohren eine kleine Verschnaufpause.
Die Stylingdüse, jetzt länger und mit schmalerer Öffnung, soll ein noch präziseres Styling ermöglichen. Neu hinzugekommen ist der Wave+Curl-Diffusor, ein zweiteiliges Zubehör. Der Teller mit den Diffusor-Stiften lässt sich magnetisch entfernen.
Die Aufsatzerkennung macht mir zu schaffen. Die Idee: Die Aufsätze speichern die präferierten Einstellungen. Das heisst, wenn ich das nächste Mal denselben Aufsatz anbringe, stellt der Nural wieder denselben Luftstrom und dieselbe Temperatur ein. Das soll mir Zeit sparen. In meinem Fall habe ich erst mal reichlich Zeit verloren, bis ich hier durchgeblickt habe. Denn intuitiv ist anders.
Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 1/2023 insgesamt 14 Haartrockner unter die Lupe genommen. Unter den getesteten Produkten befanden sich sowohl teure Premiummodelle als auch mittelpreisige und günstige Föhne namhafter Hersteller.
Im IMTEST-Labor musste der neue Dyson-Föhn allerdings erst einmal die Standard-Funktionen unter Beweis stellen. Dafür wurden folgende Punkte auf der niedrigsten und höchsten Stufe messtechnisch überprüft:
Trotz ähnlichem Aussehen zeigten sich im Labortest einige Unterschiede zwischen dem Supersonic Nural und seinem Vorgänger. Die Temperatur in der maximalen Föhn-Stufe hat sich im Vergleich zum Beispiel spürbar gesenkt - von 87 °C beim Supersonic zu 76 °C beim Supersonic Nural. Das ist für eine schonende Trocknung und den Schutz der Kopfhaut wichtig.
Allerdings wurde dafür beim neuen Modell das Gehäuse deutlich heißer. An der wärmsten Stelle maß die Wärmebildkamera einen Wert von rund 62 °C, was sich in der Hand schon richtig heiß anfühlte. In der höchsten Stufe lag die Luftbewegung vom Supersonic Nural mit 11,8 Metern pro Sekunde deutlich niedriger als beim Supersonic, der mit 12,9 Metern pro Sekunde sehr stark abschnitt.
Die Geräuschmessung ergab beim neuen Dyson-Föhn trotz niedrigeren Luftgeschwindigkeit zudem einen um 4,5 Dezibel lauteren Wert für die höchste Stufe (85 im Vergleich zu 80,5 Dezibel beim Vorgänger).
IMTEST hat verschiedene Haatrockner von Top-Marken auf den Prüfstand gestellt und hat zudem Tipps von zwei Friseurmeisterinnen eingeholt.
Die IMTEST Föhn-Favoriten von 2024:
Wer nicht bereit ist, so viel Geld für einen Haartrockner auszugeben, findet auf dem Markt einige gute Alternativen:
Vergleichstabelle: Dyson Supersonic vs. Alternativen
| Modell | Leistung | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Dyson Supersonic | 1.600 Watt | Intelligente Temperaturregulierung, Ionen-Funktion, magnetische Aufsätze | 400-500 € |
| Laifen SE | 1.600 Watt | Gute Leistung, vergleichsweise leise | 200-300 € |
| Medion Life HD1 | 1.629 Watt | Günstige Alternative, gute Ausstattung | 100-200 € |
Die tägliche Arbeit mit dem Dyson Airwrap im Salon hat mir ein umfassendes Repertoire an Techniken und wertvolle Erfahrungen für optimale Styling-Ergebnisse vermittelt. Kleine bis mittelgroße Strähnen (max. Diese Methode erzeugt deutlich mehr Volumen als herkömmliche Föhn-Techniken, wie meine Erfahrungen mit feinem Haar belegen.
Beim Glätten und Föhnen liefert der Coanda-Glätter überraschend effiziente Ergebnisse. Besonders erwähnenswert ist hierbei, dass das Gerät weniger Frizz als traditionelle Glätteisen erzeugt.
Die Haltbarkeit der Styles variiert je nach Haartyp. Bei feinem bis mittlerem Haar: Locken halten bis zu einem Tag, Volumen ca. Die Styles lassen sich am Folgetag mit minimalem Aufwand auffrischen.
Der Dyson Supersonic ist zweifellos ein hochwertiger und innovativer Haartrockner, der mit seiner Leistung, Technologie und seinem Design überzeugt. Allerdings ist er auch vergleichsweise teuer. Ob sich die Investition lohnt, hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget ab. Wer Wert auf schnelles Trocknen, schonendes Styling und innovative Funktionen legt, wird mit dem Dyson Supersonic zufrieden sein. Für preisbewusste Käufer gibt es jedoch auch gute Alternativen auf dem Markt.
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