Jedes Haar ist individuell, aber viele von uns teilen die gleichen Haarprobleme. Ob Hitzeschäden, Haare mit Lücken oder Kopfhaut-Probleme: Hier werden die häufigsten Haarprobleme aufgelistet, die Ursachen aufgedeckt und praktische Tipps gegeben, wie du sie effektiv bekämpfen kannst.
Es gibt viele Faktoren, die zu trockenem Haar führen können. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:
Beim Haarstyling neigt man schnell dazu, mit zu hohen Temperaturen zu arbeiten. Dabei kann das Haar schon bei Temperaturen über 150°C schwächer und weniger elastisch werden. Hitze verändert die Form der Keratinstränge in der Haarstruktur. Bei mehr als 230°C beginnt das Haar, zu verbrennen oder zu schmelzen.
Die Schuppenschicht ummantelt das Haar wie eine schützende Hülle. Wenn diese porös wird, kann sich die Haarrinde teilen - es entsteht Spliss oder Haarbruch, eines der gängigsten Haarprobleme.
Lösungen:
Vor allem lockiges und krauses Haar neigt aufgrund der raueren Haaroberfläche zum Haarproblem Frizz. Wenn die Luftfeuchtigkeit steigt, holt sich feuchtigkeitsarmes Haar die Feuchtigkeit aus der Luft. Bereite deine Haare vor dem Styling mit einem Leave-In-Produkt vor.
Fast jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens von Haarausfall betroffen. Seien es ein paar mehr Haarbüschel in der Bürste oder auch, dass die Haare schon Lücken aufweisen. Genetische Faktoren spielen hier eine Rolle, aber auch hormonelle Veränderungen. Ebenso bei einem Nährstoffmangel oder zu viel Stress reagiert der Körper mit Haarausfall. Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin A, C, D und E, Zink, B-Vitaminkomplex, Eisen, Biotin und ungesättigten Fettsäuren.
Schnell fettendes Haar entsteht durch überaktive Talgdrüsen, die oft genetisch bedingt sind oder durch hormonelle Veränderungen beeinflusst werden. Sanfte Peelings mit z.B. Salicylsäure reinigen deine Kopfhaut tiefenwirksam. Reinige wöchentlich deine Haarbürste, indem du sie in ein Wasserbad mit etwas Shampoo legst. Nach zwei Stunden abspülen und gut trocknen lassen.
Fettige Schuppen entstehen durch die Überproduktion von Talg. Häufiger sind aber trockene Schuppen; sie sind meist kleiner und lösen sich leicht von der Kopfhaut.
Lösungen:
Ungesunde Haare wirken stumpf und glanzlos. Je gesünder und glatter die Kutikulaschicht ist, desto glänzender das Haar, da das Licht gleichmäßiger reflektiert wird. Beende deine Haarwäsche mit kaltem Wasser, um die Schuppenschicht zu schließen. Integriere nährende natürliche Öle wie Argan- oder Mandelöl in deine Pflegeroutine.
Kopfhaut-Probleme können verschiedene Ursachen haben. Vor allem zur kalten Jahreszeit wird die Haut und deshalb auch die Kopfhaut trockener, durch Temperaturschwankungen schnell gereizt und reagiert mit Irritationen. Nicht zu heiß föhnen!
Um den Dyson Airwrap wird ganz schön Wirbel gemacht. Das Besondere an dem futuristisch aussehenden Hairstyler: Er soll die Haare sowohl glätten als auch locken oder wellen können und das schonend. Denn im Gegensatz zu Lockenstab und Glätteisen arbeitet das Gerät nicht mit extremer Hitze, sondern mit Luft - genauer gesagt dem Coanda-Luftstrom. Klingt erst mal vielversprechend.
Einen Haken hat der neue Styling-Helfer allerdings: Er kostet mehrere hundert Euro. Die Neuauflage mit verbesserten Funktionen und Aufsätzen ist sogar noch etwas teurer. Stellt sich also die Frage: Ist der Dyson Airwrap sein Geld wert? Zaubert er Locken, die lange halten? Und wie ist er in der Handhabung?
Einfach ausgedrückt beschreibt der Coandă-Effekt einen starken Luftstrahl, der an runden Formen entlangfließt und sozusagen an ihnen „klebt“. Dadurch folgt der Luftstrom keiner geraden Linie mehr, sondern folgt der Rundung des Gegenstands. Beim Airwrap nutzt Dyson dieses Prinzip für den Lockenstab aus: Der Luftstrom schmiegt sich hier an die Rundung des Aufsatzes, zieht die Haare mit sich und wickelt sie dabei automatisch herum. Das erleichtert die Benutzung und soll laut Dyson auch ein Grund dafür sein, dass hier eine geringere Temperatur fürs Styling genutzt werden kann. Das wiederum schont das Haar.
Der Dyson Airwrap ist kein gewöhnlicher Lockenstab oder Hairstyler. Das wird schon beim Auspacken klar. Neben dem Stab, der den Motor enthält, gibt es die Auswahl zwischen verschiedenen Aufsätzen für unterschiedliche Styles: einem Föhnaufsatz, einem Volumenaufsatz, zwei Lockenaufsätzen in unterschiedlichen Größen und zwei Bürstenaufsätze, um die Haare zu glätten.
Zugegeben: Die Handhabung kann für alle, die bisher nur „normale“ Lockenstäbe oder Föhne verwendet haben, etwas gewöhnungsbedürftig sein. Doch man hat den Dreh schnell raus. Anders als bei herkömmlichen Hairstylern wird der Dyson Airwrap auf nassen bzw. handtuchtrockenen Haaren angewendet.
Der Dyson Airwrap kommt mit zwei verschieden großen Lockenaufsätzen. Diese wurden beim neuen Modell auch optimiert. Beim Vorgängermodell war es noch so, dass es jeweils zwei Ausführungen gab: Der eine Aufsatz zaubert Locken, die nach rechts gedreht sind, der andere zaubert Locken, die nach links gedreht sind. Nicht so beim neuen Dyson Airwrap. Hier lässt sich die Richtung des Luftstroms bei jedem der Aufsätze direkt anpassen und per Drehung am oberen Ende verstellen.
Je nachdem wie nass und dick die Haare sind kann es etwas dauern, bis die Strähne trocken und gewellt ist. Sind die Haare trocken, müsst ihr nur die Aus-Taste drücken.
Tipp: Die Locken werden schöner, wenn ihr den Lockenaufsatz auf trockenem Haar verwendet.
Haar ist nicht gleich Haar, das macht auch der Test des Dyson Airwrap deutlich. Für das feine Haar wurde der mitgelieferte Volumenaufsatz verwendet. Der Dyson Airwrap sorgte für leichte Wellen. Insgesamt sah das Haar voluminöser aus. Allerdings hielt der Effekt nicht so lange an. Nach einigen Stunden waren die feinen Haare wieder platt.
Eher feines, leicht welliges Haar lässt sich dank des Multi-Stylers in sanfte Locken verwandeln. Und das, ohne die Haare zu schädigen. Denn der Dyson Airwrap erhitzt sich nicht so stark wie manch andere Lockenstäbe. Die Maximaltemperatur liegt bei 120 °C. Andere Hairstyler kommen auf Spitzenwerte bis zu 200 °C. Durch die geringeren Temperaturen beim Stylen ist der Dyson Airwrap besonders haarschonend.
Bei feinen, glatten, welligen oder lockigen Haaren macht der Dyson Airwrap einen soliden Job. Doch bei naturkrausem Haar stößt er an seine Grenzen.
Was die Haltbarkeit der Frisur, insbesondere der großen Locken angeht, sind wir vom Dyson Airwrap eher enttäuscht. Unser Tipp: Damit die Locken den ganzen Tag halten, solltet ihr in jedem Fall Schaumfestiger verwenden und die Frisur anschließend mit Haarspray fixieren. Wenn ihr sehr feines, strapaziertes Haar habt, solltet ihr zusätzlich zum Festiger auch einen Hitzeschutz aufsprühen, auch wenn der Dyson Airwrap viel weniger heiß wird als andere Hairstyling-Geräte.
Der Dyson Airwrap ist ein echter Luxus-Hairstyler, denn er kostet mehrere Hundert Euro. Auf dem Markt gibt es einige preiswertere Hairstyler zum Beispiel von Babyliss, Remington oder Philips, die ebenfalls mehrere Funktionen in einem Gerät vereinen.
Dyson bringt mit dem Airwrap „Co-anda 2x“ ein überarbeitetes Styling-Tool auf den Markt. Der neue Motor erzeugt laut Hersteller den doppelten Luftdruck - das beschleunigt das Trocknen und präzisiert das Styling. Zudem lassen sich die neuen Aufsätze einfacher wechseln. Sie nutzen Luftströme, um das Haar schonend zu glätten, zu locken oder Volumen zu verleihen.
Im Praxistest formte die Testerin zunächst ihren Pony mit der Volumen-Rundbürste. Danach glättete sie ihre Haare mit dem sogenannten AirSmooth2x-Finishing-Aufsatz. Dieser ist im Vergleich zum vorherigen Airwrap-Modell ein Update und verbindet ihn mit dem im letzten Jahr erschienenen Luft-Glätteisen von Dyson. So müssen sich Dyson-Fans nicht mehr beide Geräte anschaffen, sondern können sie handlich kombinieren.
Die «i.d. curl»-Funktion hat genau einen Zweck: Sie sorgt dafür, dass jede Strähne gleich lang gelockt wird. Und das angepasst an mein persönliches Haarprofil, welches ich in der App zuvor erfasst habe. Das soll für regelmässige Locken auf dem ganzen Kopf sorgen.
Aktiviere ich die Funktion in der App, durchläuft das Gerät pro Strähne drei Phasen: Wickeln, Stylen und eine Kaltstufe, die das Styling fixiert. Mir empfiehlt die App fünf Sekunden Wickeln, sieben Sekunden Styling und fünf Sekunden Kaltluft. Zwischen jeder Phase spüre ich ein Pulsieren. Hat das Gerät alle Schritte absolviert, schaltet der Luftstrom einen Gang herunter und der Aufsatz kann von der Locke gelöst werden. Das bedeutet auch, dass die Funktion in erster Linie für die Lockenaufsätze konzipiert ist.
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