Ursachen für dünner werdende Augenbrauen und was Sie dagegen tun können

Man denkt ja oft: „Augenbrauen? Die bleiben, wo sie sind.“ Doch dann eines Morgens schaut man in den Spiegel und denkt: „Moment mal… war da nicht mal mehr?“ Tja, willkommen im Club - Augenbrauenausfall ist tatsächlich ein Ding. Und zwar nicht nur bei Menschen, die versehentlich mit der Pinzette durchgedreht sind. Ob durch plötzliche Ereignisse wie Unfälle oder ganz langsam schleichend über Wochen - der Verlust der Augenbrauen kann ziemlich irritierend sein. Schließlich sind diese kleinen Härchen nicht nur Dekoration, sondern auch wichtige Kommunikationshelfer. Wer schon mal versucht hat, ironisch zu gucken, ohne Brauen - weiß, was wir meinen. Aber bevor du panisch den nächsten Permanent-Make-up-Termin buchst: Atmen nicht vergessen. Es gibt viele Ursachen für Augenbrauenausfall, aber auch ebenso viele Behandlungsansätze - und in vielen Fällen sogar die Chance auf ein natürliches Comeback der verlorenen Härchen.

Fallen Ihre Augenbrauen aus, können verschiedene Gründe wie Krankheiten oder eine Hormonumstellung dahinterstecken. Was die Ursachen für dünne Augenbrauen ist und was Sie dagegen tun können, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Augenbrauen erfüllen am menschlichen Körper eine ästhetische aber vor allem auch schützende Funktion. Fallen sie aus, wirkt sich dies in der Regel negativ auf das Selbstbewusstsein und auf das Wohlbefinden der Betroffenen aus. Denn ohne den gebogenen, symmetrischen Haarwuchs über Ihren Augen, verändert sich Ihre Ausstrahlung, während zeitgleich das Risiko für Augenreizungen steigt.

Augenbrauen für Anfänger: Einfach formen, schminken, zupfen für jede Kopfform

Der natürliche Zyklus der Augenbrauen

Jede Augenbraue ist ein kleines Wunderwerk - mit rund 250 Haaren, die fleißig wachsen, ruhen und irgendwann auch mal „Tschüss“ sagen. Die Anagenphase, also die aktive Wachstumsphase, dauert in der Regel etwa vier Monate. Danach ist der Haarausfall ganz normal - kein Grund zur Panik. Und übrigens: Nicht alle Haarfollikel befinden sich gleichzeitig im selben Zyklus. Das bedeutet: Täglich verabschieden sich ganz unauffällig rund fünf Augenbrauenhaare. Das bleibt meist unbemerkt - sie verschwinden heimlich beim Duschen, landen im Abfluss oder machen es sich nachts auf dem Kopfkissen bequem. Erst wenn deutlich mehr Haare ausfallen, als nachwachsen, spricht man vom echten Augenbrauenausfall. Dann kann es passieren, dass sich die Brauen lichten oder sogar kahle Stellen entstehen.

Ein einzelnes ausgefallenes Augenbrauenhaar? Kein Grund zur Panik - das gehört zum natürlichen Zyklus. Auch wenn es mal ein paar mehr sind, muss das noch nichts bedeuten. Unser Körper ist schließlich kein Schweizer Uhrwerk. Wenn jedoch über Wochen oder gar Monate sichtbare Lücken in den Brauen entstehen, dann ist Vorsicht geboten. Augenbrauenausfall kann harmlos sein - muss er aber nicht. Manchmal stecken dahinter hormonelle Ungleichgewichte, Hauterkrankungen oder sogar Autoimmunreaktionen. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Brauen dauerhaft dünner werden oder einfach „nicht mehr wachsen wollen“, sollten Sie nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Woran lässt sich krankhafter Augenbrauenverlust erkennen?

Bei Augenbrauenausfall werden die Haare an bestimmten Stellen der Augenbrauen lichter und die Fülle nimmt ab. Wichtig ist auch, ob der Haarausfall nur die Augenbrauen betrifft oder das gesamte Kopfhaar bzw. Körperhaar betroffen sind. Je nach Ursache können sich aber auch unangenehme Nebensymptome ergeben. So kommt es manchmal zu Juckreiz, Schuppen und Rötungen, wenn die Augenbrauen ausfallen.

Ein pathologischer, also medizinisch auffälliger Augenbrauenausfall ist mehr als nur ein verlorenes Härchen beim Abschminken. Wenn die Brauen deutlich lichter werden, kahle Stellen entstehen oder auch die Wimpern mit ausfallen, kann dies ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Augenbrauenausfall kann sich schleichend entwickeln oder plötzlich auftreten. Besonders wenn der Haarausfall von Juckreiz, Rötungen oder Hautschuppung begleitet wird, sollte man hellhörig werden. Eine frühzeitige Abklärung durch Fachleute ist ratsam, um die Ursache zu erkennen und gezielt behandeln zu können.

Das auffälligste Anzeichen ist sicherlich, dass die Haardichte an den Brauen auffallend abnimmt und die Augenbrauen immer dünner, lichter und auch stumpfer werden. Oft an bestimmten Stellen, manchmal aber auch über die gesamten Augenbrauen verteilt. Ihre Augenbrauen fallen aus und Sie stellen fest, dass sich der Wimpernkranz um Ihre Augen ebenfalls ausdünnt?

Mögliche Ursachen für Augenbrauenausfall

Kaum zu glauben, aber wahr: Auch Augenbrauen können streiken - und einfach ausfallen. Was früher dicht, definiert und ausdrucksstark war, wirkt plötzlich dünn, löchrig oder verschwindet komplett. Der Augenbrauenausfall hat viele Gesichter - und mindestens genauso viele Ursachen. Und ja, Männer und Frauen sind nicht immer im gleichen Boot.

Die Ursachen für einen Verlust der Augenbrauen sind vielfältig: sie reichen von Mineral- oder Vitaminmangel über verschiedene Erkrankungen bis hin zu psychischem Stress. Zudem können die Gründe von Augenbrauenverlust bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt sein.

Wenn du morgens in den Spiegel schaust und denkst: „Irgendwas fehlt da…“, dann könnte das gut ein Fall von Augenbrauenausfall sein. Und nein, nicht immer ist nur die Pinzette schuld. Genau deshalb ist es so wichtig, die möglichen Ursachen für einen Augenbrauenausfall zu verstehen - sei es durch Vitaminmangel, hormonelle Schwankungen, gestörte Wachstumszyklen oder Schäden durch Überzupfen oder kosmetische Eingriffe. Denn: Kein Haarverlust ist endgültig - zumindest nicht immer.

Gründe, warum Ihre Augenbrauen ausfallen:

  • Hormonumstellung: Mit zunehmendem Alter sind immer dünner werdende Augenbrauen ganz typisch. Schuld sind die Hormone.
  • Hautkrankheiten: Probleme mit der Haut können sich auch auf die Augenbrauen auswirken, da die Haarfollikel in dieser verankert sind.
  • Zupffehler: Haben Sie zu großzügig Ihre Augenbrauen gezupft oder geschnitten kann es passieren, dass an manchen Stellen keine Haare mehr nachwachsen.
  • Schilddrüsenerkrankungen: Leiden Sie unter einer Schilddrüsenunterfunktion oder Schilddrüsenüberfunktion können davon auch die Augenbrauen ausfallen oder ausdünnen.
  • Autoimmunerkrankungen: Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Kreisrunder Haarausfall sind dafür bekannt, dass sie auch an den Augenbrauen für lichte Haare sorgen können.
  • Nährstoffmangel: Wenn Ihre Ernährung eher ungesund ist, kann es passieren, dass Sie einen Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Biotin, Fettsäuren oder Zink haben.

Weitere Faktoren, die Augenbrauenausfall verursachen können:

  • Trauma: Ob Schnittverletzungen bei einem Unfall oder chirurgische Eingriffe im Augenbereich - solche Traumen können die zarten Haarfollikel der Braue dauerhaft schädigen. Gerade Narbengewebe ist da nicht besonders haarfreundlich. Das passiert nicht selten in Folge von Schnittwunden im Augenbereich. Ähnliche Narben entstehen auch bei der Entfernung von Tumoren, wobei diese auch mit einem kompletten Verlust der Augenbrauenhaare einhergehen können.
  • Medikamente: Manche Arzneimittel haben’s in sich - leider auch für die Brauen. Der Haarausfall kann plötzlich auftreten oder schleichend verlaufen. Die gute Nachricht? Nach dem Absetzen des Medikaments wachsen die Haare oft wieder nach. Patienten, die eine Strahlen- oder Chemotherapie durchlaufen, kennen das Problem leider gut. Die Haare gehen - nicht nur am Kopf, sondern auch an Wimpern und Augenbrauen. Patienten, die sich einer Strahlen- oder Chemotherapie aussetzen müssen, leiden oft unter Haarausfall. Dies kann einen plötzlich starken Haarausfall hervorrufen oder auch ein schleichender Prozess sein. Bei Augenbrauenverlust durch Medikamenten-Einnahme kommt es bei den meisten Patienten nach dem Absetzen des Medikaments zu einem erneuten Wachstum der ausgefallenen Haare.
  • Nährstoffmangel: Viele Fälle von Augenbrauenverlust haben eine medizinische Ursache. Ohne Treibstoff kein Motor - und ohne Nährstoffe keine Haare. Besonders Biotin ist in aller Munde - wortwörtlich und sprichwörtlich. Bei manchen Patienten liegt die Ursache für den Haarausfall an den Augenbrauen in einem Mangel an bestimmten Vitalstoffen. Auch ein Zinkmangel, Eisenmangel oder Magnesiummangel kann sich nachteilig auf die Haargesundheit auswirken.
  • Stress: Dauerstress ist nicht nur schlecht fürs Herz, sondern auch für die Haarwurzeln. Denn hoher Cortisolspiegel verändert die Botenstoffe in der Haut, unterdrückt das Immunsystem und führt dazu, dass Follikel entzündet reagieren. Und ja, das ist unfair. Man arbeitet hart, schläft wenig, denkt viel - und wird auch noch mit Lücken in den Brauen bestraft. Permanenter Stress sorgt nämlich für einen hohen Spiegel an Stresshormonen, die wiederum die Konzentration der Botenstoffe in der Kopfhaut beeinflusst. Sie regulieren die Immunabwehr herab, was wiederum zu Entzündungen an den Haarwurzeln führt. Die Folgen sind schwerwiegend: Das Haarwachstum ist gestört, die Haare fallen vermehrt aus und im schlimmsten Fall entwickelt sich eine Alopezie (diffuser oder kreisrunder Haarausfall).
  • Hormonelle Veränderungen: Nach der Geburt kommt es häufig zu hormonellen Veränderungen. Der Östrogen- und Progesteronspiegel sinkt, und damit verabschieden sich nicht selten auch Kopf- und Augenbrauenhaare. Diese sogenannte postpartale Effluvium-Phase ist in der Regel vorübergehend, kann jedoch emotional sehr belastend sein. In den Wechseljahren wiederholt sich dieses Spiel: Die Hormonbalance gerät ins Wanken, der Körper reagiert sensibel - und die Haare zeigen das oft auf ihre ganz eigene Weise. Hormonelle Schwankungen: Ein niedriger Östrogenspiegel in den Wechseljahren kann bei Frauen das Ausfallen der Augenbrauenhaare begünstigen. Auch in den Wechseljahren klagen einige Frauen über Haarverlust an Augenbrauen, Kopfhaar oder Wimpern. In der Regel ist dies ebenfalls auf die hormonellen Schwankungen zurückzuführen.
  • Kosmetische Behandlungen: Was als gepflegte Schönheitsroutine beginnt, kann sich im Laufe der Zeit zu einer der Hauptursachen für dauerhaften Augenbrauenausfall entwickeln. Häufiges Zupfen reizt die Haut, beschädigt die Haarfollikel - und irgendwann verweigern die Haarwurzeln den Dienst. Zurück bleiben kahle Stellen und ein Verlust der schützenden Funktion der Brauen. Die Haarfollikel im Bereich der Augenbrauen befinden sich nicht zeitgleich in der gleichen Phase.

Augenbrauenverlust bei Frauen

Kaum zu glauben, aber Augenbrauenverlust ist bei Frauen häufig an bestimmte Ursachen geknüpft. Dass Frauen unter Augenbrauenausfall leiden, ist gar nicht so selten - auch wenn niemand gerne darüber spricht. Während die einen die Ursache bei der Pinzette vermuten, sind es bei anderen hormonelle Achterbahnfahrten oder kosmetische Eingriffe, die mehr Schaden als Nutzen anrichten. Die Auslöser sind oft vielfältig, überschneiden sich oder verstärken sich gegenseitig.

  • Permanent Make-up und Microblading: Permanent Make-up verspricht perfekte Brauen ohne tägliches Nachzeichnen. Doch was oft wie ein Schönheitstraum beginnt, endet nicht selten mit grünlich-violetten Farbrückständen im Gesicht. Der Körper baut die Farbpigmente langsam ab, was zu einem unschönen Farbton führen kann. Wiederholte Nachbehandlungen verursachen häufig Narben - und irgendwann nimmt die Haut keine Farbe mehr auf. Das trendige Microblading ist gewissermaßen der wilde kleine Bruder des Permanent Make-ups. Doch die feinen Schnitte dringen tiefer in die Haut ein und können gut sichtbare Narben hinterlassen. Wer zu häufig nachstechen lässt, riskiert, dass überhaupt keine Haare mehr nachwachsen. Bei Permanent Make-up handelt sich um eine Tätowierung, bei der Farbpigmente in die Haut eingestochen werden. Die Farbe wird im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut, so dass letztlich eine violett-grünlicher Farbstich zurückbleibt. Das wiederholte Einstechen in die Haut führt zur Vernarbung. Bereits nach zweimaliger Auffrischung bzw. Wiederholung des Prozederes ist die vernarbte Haut nicht mehr in der Lage weitere Farbpigmente aufzunehmen. Dies gilt auch eindeutig für das so genannte Microblading mit Härchenzeichnung. Die hierbei entstehenden Narben und Schädigungen sind noch massiver als klassisches Permanent Make-up.
  • Überzupfen: Durch zu intensives Augenbrauen zupfen kann es zum partiellen oder gar kompletten und langfristigen Verlust der Augenbrauen kommen. Neben der natürlichen Optik der Augenbrauen, geht damit auch die wichtige Schutzfunktion für die Augen verloren und das Auge erkrankt schneller.
  • Laserbehandlungen: Da einige Frauen mit dem Permanent Make-up nicht zufrieden sind, lassen sie sich mit einem Laser behandeln. Nach einer Behandlung mit Augenbrauen Permanent Make-up und einer darauf folgenden Laserbehandlung bleiben in der Regel nur sehr lichte, optisch unschöne Brauen zurück. Viele Frauen entscheiden sich nach unzufriedenstellendem Permanent Make-up für eine Laserentfernung. Dabei wird jedoch oft übersehen: Der Laser entfernt nicht nur Pigmente, sondern zerstört auch die noch vorhandenen natürlichen Härchen.

Was Sie gegen dünner werdende Brauen tun können

Gute Nachrichten: In vielen Fällen ist Augenbrauenausfall kein endgültiges Schicksal. Der erste Schritt zur Besserung beginnt mit dem richtigen Ansprechpartner. Dermatologen oder spezialisierte Haarausfall-Experten (Trichologen) können durch gezielte Untersuchungen feststellen, ob medizinische Ursachen wie Schilddrüsenstörungen, Eisenmangel oder Autoimmunerkrankungen vorliegen.

Eine Symptombehandlung gegen Augenbrauenausfall gibt es nicht. Da es sich bei dieser Form des Haarverlusts um eine Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen, ungeeigneter kosmetischer Behandlungen oder um ein Symptom bei hormonellem Ungleichgewicht handeln kann, sollten Sie unbedingt die Ursache in Erfahrung bringen und genau dort ansetzen.

Zunächst einmal sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, wenn Ihnen die Augenbrauen plötzlich ausfallen und Sie gegebenenfalls weitere Symptome bemerken. Liegt bei Ihnen eine Erkrankung der Schilddrüse vor, kann diese mit Schilddrüsentabletten in der Regel gut behandelt werden. Nach einiger Zeit der Medikamenteneinnahme sollten Ihnen auch die Augenbrauen wieder nachwachsen.

Auch Ihre tägliche Pflege spielt eine Rolle. Verzichten Sie auf aggressive Reinigungsprodukte oder übermäßiges Zupfen - beides stresst die empfindliche Haut und kann Follikel langfristig schädigen. Stattdessen gilt: weniger ist oft mehr.

Also ganz ehrlich - Augenbrauenausfall klingt erstmal wie ein Beauty-Drama aus dem nächsten Kosmetikstudio, aber tatsächlich begegnet uns das bei unseren Patientinnen und Patienten häufiger, als man denkt. Und nein, nicht nur bei „zu viel gezupft“ - manchmal steckt da richtig was dahinter. Wenn die Brauen sich verabschieden, liegt das nicht immer am Zupfwahn. Hormone, Nährstoffmangel oder wild gewordene Beauty-Trends wie schief gegangenes Microblading tragen oft ihren Teil bei.

Was Sie noch tun können?

Genau wie Ihr Kopfhaar, benötigen auch Ihre Augenbrauen eine gute Vitalstoffversorgung. Ernähren Sie sich deshalb ausgewogen gesund und führen Sie Ihrem Körper alle essenziellen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in ausreichender Menge zu. Um den Haarwuchs zu fördern, können Sie außerdem spezielle Pflegeprodukte für die Augenbrauen und Wimpern nutzen.

Tipp: Behandeln Sie die Ursache und warten ab, ob sich der Augenbrauenverlust reduziert. Wachsen neue Härchen nach, wurde die Haarwurzel nicht in Mitleidenschaft gezogen. Den neuen Haarwuchs können Sie effektiv unterstützen in dem Sie Ihrem Körper essenzielle Vitalstoffe in größere Menge zuführen.

Bei altersbedingt dünner werdenden Augenbrauen helfen kosmetische Tricks. Diese gibt es als Kapseln mit Biotin und Zink. So regen Sie das natürliche Haarwachstum an den Augenbrauen wieder an. Natürliche Hausmittel wie Rizinusöl können helfen, das Augenbrauenwachstum wieder anzuregen.

Eine gesunde Haut ist die Basis für kräftige, volle Augenbrauen. Besonders wichtig sind milde Produkte, die die empfindliche Augenpartie schonen z. In vielen Fällen ja - meist wachsen die Härchen innerhalb weniger Wochen nach.

Natürliche Degeneration / Alterserscheinung:

Es ist ganz normal, dass mit zunehmendem Lebensalter einzelne Haarfollikel der Augenbrauen keine Haare mehr produzieren. Sie kehren dann nach der Telogenphase nicht mehr in die Anagenphase zurück.

Fehlt es den Haarfollikeln an Nährstoffen und Vitaminen, versetzen sie sich oft frühzeitig in die Telogenphase oder verbleiben dort länger als natürlich vorgesehen. Das Gleichgewicht zwischen ruhenden und haarproduzierenden Haarfollikeln wird gestört und es kommt vermehrt zu lichteren oder kahlen Stellen.

Hausmittel für dichtere Augenbrauen

  • Massieren Sie täglich ein paar Tropfen Rizinusöl mit den Fingerkuppen sanft in die Brauenhärchen ein, um sie zu pflegen und in der Wachstumsphase zu unterstützen. Die Massagebewegung erhöht den Blutfluss in den Haarwurzeln und wirkt wachstumsfördernd. Zusätzlich versorgt das Öl die Brauen mit Feuchtigkeit, macht sie geschmeidig und verhindert, dass sie abbrechen.
  • Um sich diese Wirkung für schneller wachsende Brauenhärchen zunutze zu machen, einfach frischen Zwiebelsaft mit einem Wattestäbchen auf die Brauen auftragen, rund 15 Minuten einwirken lassen und anschließend mit Wasser abspülen.
  • Das aus dem getrockneten Fleisch der Kokosnuss gewonnene Öl versorgt die Wurzeln der Augenbrauenhärchen mit Nährstoffen und fördert ein kräftiges Nachwachsen.
  • Die darin enthaltenen Enzyme nähren die Haarwurzel, reparieren geschädigte Follikel und regen das Haarwachstum an.
  • Für vollere Augenbrauen können Sie die Härchen mit einer selbst angemischten Paste aus Bockshornkleesamen behandeln: Die Samen einige Stunden lang in kaltem Wasser einweichen, anschließend mit einen Mörser zerkleinern, einen Schuss Oliven-, Mandel- oder Rizinusöl zugeben und gründlich verrrühren. Die Mischung abends auf die Augenbrauen streichen, über Nacht einwirken lassen und die Reste morgens mit warmem Wasser abspülen.
  • Ein sanftes Augenbrauen-Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und schafft eine geschmeidige Basis für das Auftragen von Augenbrauenstift oder -puder. Zudem fördert regelmäßiges Peelen die Durchblutung der Haarwurzeln und verhindert, dass Härchen einwachsen. So können die Brauen leichter und regelmäßiger nachwachsen. Wer kein Spezial-Peeling für die Augenbrauen kaufen will, kann das Treatment auch mit einem feuchtigkeitsspendenden, milden Gesichts-Peeling durchführen.

Ernährung für den Haarwuchs der Augenbrauen

  • Omega-3-Fettsäuen, die beispielsweise in fettreichen Fischsorten wie Thunfisch, Lachs oder Forelle enthalten sind, regen das Wachstum der Augenbrauen an.
  • Ebenfalls super für natürlich volle und schnell nachwachsende Brauen sind Lebensmittel, die reich an Magnesium, Zink, Biotin, Vitamin A, C, und B6 sind. Dazu zählen unter anderem Spinat, Brokkoli, Mango, Avocado, Karotten, Süßkartoffeln und Walnüsse.

Augenbrauentransplantation als Lösung?

Sind die Follikel unwiderruflich beschädigt oder haben Sie Ihre Augenbrauenbehaarung mit der Wurzel verloren, kann kein leider neues Haar nachwachsen.

Nach dem Augenbrauenausfall sind ihre Haarwurzeln irreversibel geschädigt? Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Ja, die Transplantation von Augenbrauen ist bei den meisten Betroffenen möglich. Es handelt sich hierbei um einen minimalinvasiven Eingriff, der unter lokaler Betäubung schmerzfrei erfolgt. Da es sich um eine professionelle Eigenhaarverpflanzung handelt, entnimmt Ihnen das Behandlungsteam dafür im Spenderbereich die im Empfängerbereich benötigte Menge an Grafts, um das Haarbild der Augenbrauen wieder aufzufüllen. Die Verpflanzung selbst erfolgt mit der FUE-Methode und sorgt für ein dauerhaftes Ergebnis. Sie müssen sich also nicht davor fürchten, die Haare ein weiteres Mal zu verlieren. Die neu verpflanzten Haare passen sich dann außerdem auch in der Wuchslänge und in der Struktur an die Körperregion an. Das heißt, dass Sie bei aus dem Hinterkopf transplantierten Follikeleinheiten ebenfalls keine Sorge haben müssen, dass Ihre Augenbrauen zukünftig die Länge der Kopfbehaarung erreichen.

Wenige Wochen nach dem Eingriff werden Sie feststellen, dass die Augenbrauen wieder ausfallen. Das muss Sie nicht erschrecken, da der erneute Augenbrauenverlust nur temporär und ein gewöhnlicher Prozess nach einer erfolgreichen Haartransplantation ist. Hierbei handelt es sich um den Shock Loss, der nur die Haare selbst und nicht deren Wurzeln betrifft.

Ist das Haar samt seiner Wurzel verloren oder sind die Follikel irreversibel geschädigt, sorgt eine Augenbrauentransplantation für die Wiederherstellung Ihrer natürlichen Ästhetik inklusive der Mimik.

Mit modernsten Methoden der Haartransplantation ist auch eine Korrektur der Augenbrauen bzw. eine Neupositionierung möglich. Lassen Sie sich vom führenden Haarchirurgen Deutschlands, Reza P. Vereinbaren Sie einen Termin über das Kontaktformular.

Fazit

Augenbrauenausfall hat viele Ursachen - und noch mehr Geschichten. Wichtig ist, nicht in Panik zu verfallen, sondern ehrlich hinzuschauen (im wahrsten Sinne!). Ein guter erster Schritt ist immer: Ursachen finden, Arzt oder Hautarzt aufsuchen und nicht gleich zum tätowierten Plan-B greifen. Denn oft steckt etwas Dahinter, das behandelbar ist.

Augenbrauenausfall ist mehr als „nur“ Haarverlust. Mit dem Verlust der Brauen verlieren Sie die Möglichkeit, durch mimische Gesten Stimmungen auszudrücken. Umso wichtiger ist es, möglichst schnell einen den Hautarzt Ihres Vertrauens aufzusuchen, um eine mögliche Hautkrankheit zu behandeln und das Haarwachstum wieder zu fördern.

Dünner werdende Brauen müssen kein Grund zur Sorge sein. Mit der richtigen Pflege und Styling-Produkten wirken sie im Handumdrehen wieder voll und ausdrucksstark.

In den allermeisten Fällen können sich die Augenbrauen wieder erholen und wachsen nach. Dazu können Sie Ihren Teil beitragen, indem Sie auf gesunde Ernährung, milde Pflegeprodukte und die Vermeidung aggressiver Praktiken wie übermäßiges Zupfen oder Permanent Make-up achten. Wenn es nicht mehr anders geht, können verbleibende Lücken mit einer Aufenbrauentransplantation geschlossen werden.

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