Ich habe von Natur aus dickes Haar und da kann das Haarstyling sowie das Trocknen zur ziemlichen Tortur werden. Als Beauty-Redakteurin habe ich es mir zu Aufgabe gemacht, den ultimativen Hair-Tipp herauszufinden, um meinem Blow-out einen längeren Halt zu verschaffen. Passend dazu war ich in der Styling-Lounge von Dyson in Berlin und dort habe ich ultimative Hacks bekommen, wie ich meine dicke Mähne stylen kann, damit meine Curls auch den gesamten Tag halten.
In Berlin habe ich mich also in die Hände der erfahrenen Stylisten vor Ort begeben und mich richtig beraten lassen. Mein größtes Problem, meine dicken Haare, waren anscheinend kein Einzelfall. Ich selbst liebe es, meine Mähne in einem Blow-out zu tragen, der auch am besten einige Tage hält.
Diese ultimativen Tipps habe ich von einer Stylistin bekommen und möchte sie dir nicht vorenthalten:
Wenn du Locken hast, dann weißt du sicher, wie anstrengend sie im Alltag sein können. Lockiges Haar ist wunderschön, aber es richtig zu pflegen, kann eine echte Herausforderung sein. Oft hat man mit Problemen wie übermäßiger Frizz, Bruch, Trockenheit oder Verfilzung zu kämpfen. Aber keine Sorge - ich bin hier, um dir zu helfen.
Lockiges Haar ist geheimnisvoll, widersprüchlich und einzigartig - eine Locke ist einer Locke nicht gleich, jede kann ein wenig anders aussehen. Hast du die natürlich schwungvollen und voluminösen, oder die krausen und widerspenstigen? Lockige Haare sind wie Fingerabdrücke - keine sind gleich.
Alles beginnt mit den Zellen in unserer Kopfhaut, aus denen das Haar besteht. Die Gene, die wir von unseren Eltern geerbt haben, beeinflussen auch, wie lockig das Haar sein wird. Sie bestimmen die Form und Größe der Haarfollikel, was sich direkt darauf auswirkt, wie das Haar letztendlich aussieht.
Das Interessante ist, dass sich jedes Haar auf unterschiedliche Weise locken kann, selbst wenn man lockiges Haar hat. Du kannst lockere Wellen, enge Spiralen oder etwas dazwischen haben. All das macht die Pflege von lockigem Haar zu einer Herausforderung - selbst die Methoden, die bei deiner Freundin oder Kollegin funktioniert haben, führen bei dir nicht immer zu denselben zufriedenstellenden Ergebnissen.
In der Welt des lockigen Haares sind Wellen und Locken zwei sehr unterschiedliche Kategorien, auch wenn sie auf den ersten Blick ähnlich aussehen. Beide sorgen zwar für mehr Volumen, aber ihre Textur und Pflege unterscheiden sich grundlegend. Wellen, die auf der Lockenskala als Typ 2 bezeichnet werden, zeichnen sich durch eine leichte, lockere Drehung aus, die einer S-Form ähnelt. Sie sind in der Regel dicker und schwerer als Locken, was oft zu einem schlaffen Aussehen führt. Wellen können volumengebende Produkte erfordern, um ihre Form zu erhalten und nicht unter ihrem eigenen Gewicht zu erschlaffen.
Locken, auch bekannt als Typ 3, haben viel intensivere, schwungvollere Drehungen, die eine Spiralform annehmen können. Locken sind in der Regel leichter und subtiler, aber auch anfälliger für Trockenheit und Brüche als Wellen. Ihre Pflege erfordert normalerweise mehr Feuchtigkeitsversorgung und Schutz vor Schäden.
Die Pflege von lockigem Haar kann etwas schwieriger sein als die anderer Haartypen, und das liegt an den besonderen Problemen, die bei einer lockigen Textur auftreten können. Trockene Kopfhaut und trockene Haarspitzen sind ein häufiges Problem für Menschen mit Locken. Eine poröse Haarstruktur ist ein weiterer Grund für Probleme: Locken sind weniger widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigungen, was zu Bruch und Schäden führen kann. Aus diesem Grund ist es auch schwieriger für sie, Feuchtigkeit zu speichern, was zu einem Verlust an Definition und Lockigkeit führt.
Jedes dieser Probleme - Trockenheit, Haarbruch, Lockenverlust oder Frizz - hat seine Wurzeln im Grundbedürfnis des Haares an Feuchtigkeit. Ohne die richtige Feuchtigkeitsversorgung kann sich jedes dieser Probleme verschlimmern und zu einem Haufen Heu anstelle von schönen Locken und einer einzigartigen Frisur führen.
Die Besonderheiten von lockigem Haar zu verstehen, ist ein wichtiger Schritt, aber jetzt musst du dieses Wissen in konkrete Handlungen umsetzen. Die Pflege von lockigem Haar beginnt immer mit dem Waschen, daher solltest du diesen Schritt nicht unterschätzen.
Wähle das richtige Shampoo. Lockiges Haar ist von Natur aus trockener und anfälliger für Schäden. Daher ist es wichtig, Shampoos ohne schädliche Stoffe wie Sulfate (SLS, SLES) zu verwenden, die das Haar noch weiter austrocknen können. Lockige Haare sollten nicht wie glattes Haar gewaschen werden. Es ist besser, eine Methode zu verwenden, die nicht nur die Kopfhaut reinigt, sondern auch die gesamte Haarlänge schützt und zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt.
Häufiges Waschen kann das Haar austrocknen und die Locken schwächen, aber das bedeutet nicht, dass du deinen Kopf ein- oder zweimal pro Woche waschen musst. Wenn dein Haar schnell fettig wird und seine Strähnen unter dem überschüssigen Talg, den deine Kopfhaut absondert, schlaff werden, solltest du nicht ein paar Tage länger warten.
Heißes Wasser kann die Kopfhaut und das Haar noch weiter austrocknen. Daher solltest du deine Haarpflege immer mit leicht kühlem (aber nicht kaltem!) Wasser abschließen.
Die Feuchtigkeitspflege von lockigem Haar ist der Schlüssel zu einem gesunden Aussehen und zur Vermeidung von trockenen, spröden oder stumpfen Strähnen. Verwende Leave-in-Spülungen. Diese sind eine großartige Lösung für lockiges Haar. Sie können nach der Haarwäsche auf nassem oder feuchtem Haar angewendet werden und dienen in erster Linie dazu, das Haar den ganzen Tag über mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Das Einölen deiner Haare ist eine großartige Möglichkeit, sie mit intensiver Feuchtigkeit zu versorgen. Du kannst verschiedene Öle verwenden, z. B. Kokosnussöl, Arganöl, Jojobaöl oder Olivenöl - das hängt ganz von deinem Haartyp und seinen Bedürfnissen ab. Das Einölen ist ganz einfach: Das Öl auf die Haarsträhnen auftragen, einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen und dann das Haar wie gewohnt waschen.
Benutze jede Woche oder alle zwei Wochen eine feuchtigkeitsspendende Maske oder Kur, um deine Locken mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu versorgen.
Lockige Haare sind oft anfälliger für Schäden, daher ist es wichtig, wie man sie trocknet. Nach dem Waschen der Haare solltest du das überschüssige Wasser vorsichtig ausdrücken, allerdings solltest du ein kräftiges Schrubben vermeiden, da sich dadurch die Schuppenschicht weiter ausdehnt, was zu beschädigten Strähnen und Frizz führt.
Wickle das nasse Haar in ein Baumwoll-T-Shirt oder ein Mikrofaserhandtuch und drücke es gegen deinen Kopf. Mit dieser Technik trocknet das Haar in natürlichen Drehungen, um die Naturlocken zu maximieren. Lass das Haar mindestens 30 Minuten und vorzugsweise bis zu 2 Stunden in dem Handtuch liegen.
Wenn es um lockiges Haar geht, ist ein Haartrockner mit Diffusor das wichtigste Hilfsmittel und eignet sich besonders gut, wenn du keine Zeit zum Ploppen hast oder wenn deine Locken nicht halten. Der Diffusor hilft, die warme Luft gleichmäßig zu verteilen und dein Haar in seiner natürlichen, lockigen Form zu trocknen.
Neige deinen Kopf nach unten, teile dein Haar in Strähnen und lege eine davon in den Diffusor. Dann drückst du den Diffusor an deinen Kopf und schaltest den Haartrockner auf die niedrigste Stufe.
Lockiges Haar verträgt keine hohen Temperaturen - heiße Luft kann es austrocknen und schädigen.
Das letzte, aber nicht weniger wichtige Element bei der Pflege von lockigem Haar ist das Styling. Damit werden die Locken betont, sie erhalten Volumen und werden vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und Wind geschützt.
Bei dieser Technik wird das Haar mit den Händen nach oben gekämmt, um die natürliche Lockenform zu betonen. Wenn du die Locken noch stärker betonen möchtest, kannst du dein Haar in Abschnitte unterteilen und jeden Abschnitt vorsichtig um deinen Finger wickeln.
Kosmetika für lockiges Haar sind wirklich Produkte für besondere Aufgaben. Sie haben alle richtigen Inhaltsstoffe, um dein Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Locken den ganzen Tag lang an Ort und Stelle zu halten. Wenn du also regelmäßig eine schöne Frisur haben möchtest, solltest du dich mit diesen Produkten versorgen.
Du kannst Deine Curls oder Waves aber mit ein paar Tricks etwas fülliger wirken lassen. Und ja, es gibt unzählige Produkte zu kaufen, die viel Volumen versprechen. Teilweise falsche Werbeversprechen oder auch ungeeignete Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass Du frustriert das nächste Produkt entsorgst.
Wer feine Haare hat, hat meist generell Probleme Volumen am Ansatz und in die Längen zu bekommen. Bei dicken Haaren scheitert es oft am Ansatz, während die Längen nicht selten sogar gestuft geschnitten oder ausgedünnt werden, um nicht zu voluminös zu wirken.
Volumen zu erzeugen ist nicht ganz so einfach und unsere Haarstruktur hindert uns oft an einem zufriedenstellenden, langanhaltenden Ergebnis.
Eine fettige Kopfhaut ist unter anderem die Folge einer hohen Talgproduktion. Diese ist meist genetisch oder auch hormonell bedingt und lässt sich nicht einfach beheben. Aber auch unsere Haarstruktur kann dafür verantwortlich sein.
Gerade bei hormonellen Veränderungen wie Schwangerschaft oder den Wechseljahren, ist ein platter Ansatz durch eine fettige Kopfhaut nicht selten. Dein Körper verändert sich und die bisherigen Abläufe im Körper werden einmal auf den Kopf gestellt.
Wir haben auf das Wetter keinen Einfluss und müssen damit klarkommen, dass es unsere Haare sehr stark beeinflusst. Hitze, Kälte, Wind und Luftfeuchtigkeit bestimmen das Aussehen unserer Locken/Wellen.
Ganz oft haben wir noch nicht die passenden Produkte gefunden und ärgern uns bei jedem neu gekauften Produkt, dass es nicht funktioniert und ein schmieriger Film auf den Haaren bleibt. Deine Haare wirken fettig und beschwert. Das hat ebenfalls zur Folge, dass kein Volumen entstehen kann.
Es ist in der Tat so, dass die Wuchsrichtung am Kopf vorgegeben und auch sehr individuell ist.
Unsere Kopfhaut ist so wichtig für unsere Haargesundheit, wird aber leider oft außen vorgelassen. Shampoos sind genau dafür konzipiert worden, werden aber nicht selten hauptsächlich in den Längen aufgetragen. Kümmere Dich in erster Linie um Deine Kopfhaut. Denn nur eine gut gereinigte Kopfhaut kann einen gesunden Haarwuchs fördern und Deinen Ansatz weniger fettig wirken lassen.
Eine Massagebürste kann beim Reinigen unterstützen. Sie stimuliert und kräftigt zum einen die Haarwurzeln, sorgt aber auch dafür, dass Shampoos intensiver eindringen, reinigen und pflegen. Du kannst auch deine Fingerkuppen zum Massieren verwenden, die Bürste entlastet nur Deine Hände etwas, denn 2-3 Minuten Massage können lang sein.
Falls Du das Gefühl haben solltest, dass sich Deine Kopfhaut nicht mehr richtig reinigen lässt, empfiehlt sich bei Bedarf eine Tiefenreinigung. Hierfür brauchst Du ein etwas stärker reinigendes Shampoo. Es werden dafür oft Shampoos mit Sulfaten empfohlen, allerdings gibt es bei der Lockenbar auch tolle natürliche Alternativen, die sämtliche Ablagerungen, und teilweise sogar Kalk, aus deinen Haaren entfernen können und das ganz ohne Sulfate.
Ebenfalls kann Kalk für Ablagerungen in den Haaren und auch auf der Kopfhaut sorgen. Den Kalk wirst Du aber schnell wieder mit einem Chelating Shampoo los. Auch ein reinigendes Peeling eignet sich sehr gut für eine gründliche Reinigung der Kopfhaut.
Das gilt auch schon beim Haare waschen, denn zu schwere oder für Deine Haarstruktur ungeeignete Produkte legen sich wie ein Film auf Deine Kopfhaut und Haare und machen sie platt und fettig. Um das zu vermeiden, müssen wir herausfinden, welche Inhaltsstoffe unsere Haare brauchen und vertragen. Hast Du eher feinere Haare, achte darauf, dass das Produkt nicht voll ist mit schweren Buttern und Ölen, bei dicken Haaren kannst du vermehrt darauf setzen. Wichtig ist ebenfalls auf die Bedürfnisse Deiner Kopfhaut zu achten und das passende Produkt zu wählen. Ist sie empfindlich? Schuppt sie schnell? Juckt sie? All das sind Anzeichen, die nicht ignoriert werden dürfen.
Unter der Dusche sind wir dem Wasserstrahl schutzlos ausgeliefert. Zu viel Wasser zieht unsere Haare nach unten und beschwert sie. Volumen kann von Anfang an gar nicht erst entstehen. Achte beim Waschen darauf, Deine Haare etwas zu schützen. Du kannst den Strahl mit einer zur Schale geformten Hand abfangen, oder auch den Strahl am Duschkopf möglichst sanft einstellen.
Um Volumen zu erzeugen, solltest Du dem Föhnen eine Chance geben. Und keine Angst: Mit einem Föhn, der in der Temperatur einstellbar ist und einem leichten Hitzeschutz passiert Deinen Haaren nichts.
Deine Haare hängen beim Lufttrocknen lange nach unten und das enthaltene Wasser beschwert sie. Mit föhnen reduzierst Du also einmal die Trocknungszeit und gibst gleichzeitig auch Volumen eine Chance. Verwende dabei unbedingt einen Diffusoraufsatz, in den du Deine Haare hineinlegen kannst. So kann sich die Föhnluft sanfter verteilen und es entsteht kein Frizz. Sobald Deine Haare im Aufsatz liegen, schaltest Du den Föhn an und drückst ihn vorsichtig in Richtung Kopfhaut. Das motiviert Deine Locken/Wellen noch etwas mehr sich zu kräuseln. Für mehr Volumen am Ansatz, solltest Du über Kopf föhnen.
Es gibt einige Methoden, auf die außerhalb der Curly Girl Bubble niemand gekommen wäre, und das Root Clipping zählt vermutlich dazu. Es ist eine hilfreiche Methode mehr Volumen am Ansatz zu erzeugen, ist aber etwas aufwändiger und nichts für Tage, an denen Du keine Zeit hast. Wie der Name vermuten lässt, geht es ums Klammern der Ansätze. Du benötigst kleine Spangen, die Du Strähne für Strähne am Ansatz in Deinen nassen Haaren befestigst. Achte bitte darauf, dass Du währenddessen nicht Frizz in Deine Locken einarbeitest. Anschließend wird ebenfalls diffust.
Der Afro Pick, ein grobzinkiger Kamm, der hauptsächlich dazu dient Afrohaare zu stylen, ist auch für Deine Locken oder Wellen sehr hilfreich. Sobald Deine Haare trocken sind, kannst Du damit Deinen Ansatz auflockern. Setze ihn an der Kopfhaut an und ziehe Deine Haare am Ansatz sanft nach.
Refresh-Tage sind für uns alle eine Herausforderung. Die Locken/Wellen sehen meist nicht mehr so schön aus wie am Waschtag, alles hängt sich nach und nach aus und der Ansatz wird immer platter, vielleicht sogar fettiger. Damit Du Deine Haare nicht täglich waschen musst, kann ein Trockenshampoo helfen. Das Puder trägst Du entweder auf der Kopfhaut auf oder verteilst es vorher in Deinen Händen.
Damit Du jetzt die richtige Produktauswahl treffen kannst, haben wir ein paar Empfehlungen für Dich. Wichtig dabei ist, dass Du für Volumen nicht allzu viele Produkte verwendest. Eine Grundroutine kann daher aus Shampoo, Conditioner und einem Stylingprodukt bestehen.
Verwende ein leichtes Shampoo, das dennoch gründlich reinigt und Deine Kopfhaut von allen Ablagerungen befreit. Die Lir Shampoo Bar von Janni Bars ist ein super leichtes festes Shampoo, das bereits bei der Haarwäsche Deinen Ansatz belebt. Falls Du es lieber flüssig magst, können wir Dir das Lions Mane Shampoo von Bio Gentleaf empfehlen. Und für ultimatives Volumen ist das Must-have Produkt das Volume Ayurvedic Shampoo von Cut by Fred.
Conditioner enthalten viele pflegende Inhaltsstoffe und können, je nach Haarstruktur, schnell mal beschweren. Daher ist es hier umso wichtiger auf die passenden Inhaltsstoffe zu setzen und einen leichten Conditioner zu verwenden, der gut entwirrt. Der Rice Bran Conditioner von Mas Newen ist ein ultraleichter Conditioner, vollgepackt mit Proteinen und Aminosäuren, der Dein Haar bei mehr Volumen unterstützt. Alternativ kannst Du auch auf intensive Protein-Treatments zurückgreifen, wie z.B.
Die Suche nach einem geeigneten Styling ist wahrscheinlich noch schwieriger als das richtige Shampoo oder Conditioner zu finden. Verwendest Du zum Stylen ausschließlich ein Gel, wird es mit dem Volumen schwierig. Ein leichter Schaum oder ein Meerwasserspray dagegen unterstützt Dich in dem Fall besser. Der Weightless Schaumfestiger von Chey macht seinem Namen alle Ehre und verleiht Deinen Haaren Volumen ohne zu beschweren - in leicht parfümiert oder unparfümiert. Für einen Proteinboost kannst Du auch zu unserem Bestseller, dem Lady Shine Spray greifen.
Das Perfect Match zwischen Methoden und Produkten zu finden, ist nicht immer leicht. Gib Dir Zeit und teste verschiedene Konstellationen aus, um mehr Volumen zu erzeugen. Jeder kleine Schritt kann hilfreich sein und auch durch Rückschritte kannst Du viel lernen über Deine Haare.
Die eigenen Haare kennen und verstehen lernen, ist der Schlüssel für gesunde und schöne Locken.
Feines Haar hat einen kleineren Durchmesser als der Durchschnitt. Hast du beispielsweise einen dicken Pferdeschwanz kannst du auch sehr viele und feine Haare haben. Ein kleiner Pferdeschwanz heißt auch nicht unbedingt, dass du dünne Haare hast. Auch ist das Volumen der Haare bei Naturlocken wesentlich höher. Feines Haar ist leicht zu stylen. Es lässt sich einfach verformen (z.B. Bei den Produkten benötigt dieses Haar leichtere Inhaltsstoffe wie Milch oder leichte Butter (z.B.
Feines Haar ist extrem anfällig für Schäden, daher sollte regelmäßig eine Proteinkur durchgeführt werden (vor allem wenn du Hitze verwendest, färbst oder oft in die Sonne gehst). Bei der Auswahl der Inhaltsstoffe ist dieses Haar sehr genügsam. Dieses Haar kann nicht genug von reichhaltigen Cremes, Ölen und Buttern bekommen. Die Haardicke ist also ein Merkmal wie stark und widerstandfähig deine Naturlocken sind. Diesen Part übernimmt die Haarporosität.
Ein Haar mit hoher Porosität hat eine weit offene Schuppenschicht. Stark poröses Haar ist oft geschädigt und kann richtige Löcher in der Haarstruktur aufweisen. Proteine und bestimmte Öle (z.B.
Die Schuppenschicht des Haares ist kompakt, aber offen genug, um Feuchtigkeit gut aufzunehmen und zu speichern. Es glänzt sehr stark und sieht gesund aus. Das kann schnell dazu führen, dass sich reichhaltige Produkte auf der Oberfläche anlagern, statt einzudringen. Wenn deine Haare gering porös sind, solltest du mit den Proteinen vorsichtig sein. Wenn du Proteine hinzufügen möchtest, sollte das Produkt am besten hydrolyzed Proteine enthalten. Also z.B. Hydrolyzed Silk protein.
Anders verhält es sich wenn du sehr viele Haare hast.
Wenn deine Haare eine normale Elastizität aufweisen kannst du eine Locke im nassen Zustand lang ziehen (ca. Oder du nimmst ein nasses Haar und ziehst es in die Länge (ca. Es ist wichtig, dass du den Test im nassen Zustand machst. Der Hauptgrund ist Feuchtigkeitsmangel. Je höher die Luftfeuchtigkeit(z.B. im Sommer) desto mehr Feuchtigkeit kann dein Haar speichern. Elastizität ist für uns Lockenköpfe besonders wichtig damit sich die Locken nicht aushängen.
Diese Einordnung deiner Locken zu einem Haartyp kann dir bei deiner Pflege helfen.
Damit deine Locken lange halten, solltest du die richtigen Stylingprodukte verwenden. Am besten gibst du dafür ein leichtes Leave-In-Produkt in deine Längen. Für mehr Volumen kannst du auch Schaumfestiger in deinen Ansatz geben.
Nun geht es ans Locken. Hier hast du die Wahl aus zwei verschiedenen Lockenaufsätzen: dem 30 mm Lockenaufsatz oder dem 40 mm Lockenaufsatz. Der breitere Aufsatz sorgt für ein weicheres Ergebnis, welches mehr nach einem Blow-Out aussieht.
Wähle die richtige Richtung im Lockenaufsatz. Idealerweise lockst du deine Haare immer „vom Gesicht weg“. Am besten kannst du die Richtung vor dem Spiegel einstellen. Für feines, dickes und glattes Haar kannst du die höchste Temperatur und den höchsten Luftstrom einstellen.
Nimm nun eine Strähne und halte sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Dank des Coanda-Effekts zieht der Multi-Haarstyler die Strähne von ganz allein an. Föhne die Strähne für mindestens 15 Sekunden. Danach fixierst du sie mit der Kaltstufe (cold-shot).
Im letzten Schritt lässt du deine Locken für 15 Minuten komplett auskühlen.
Um Ihre Haare mühelos um den Lockenstab wickeln zu können, brauchen Sie natürlich ein bisschen Routine. Aber mit dem richtigen Know-how zaubern Sie im Handumdrehen aufregende Looks.
Mit der richtigen Vorbereitung können Sie die Haltbarkeit Ihrer Locken verbessern. Tragen Sie dazu bereits nach der Haarwäsche Schaumfestiger auf.
Wenn Sie sich Locken mit dem Lockenstab machen, ist Ihr Haar hohen Temperaturen ausgesetzt. Denn der Lockenstab kann Temperaturen bis zu 220 Grad erreichen. Ein Hitzeschutz schützt das Haar vor Schäden durch Verbrennen und bereitet es so optimal auf das Styling mit dem Lockeneisen vor. Zudem muss Ihr Haar komplett trocken sein, um Hitzeschäden zu vermeiden.
Teilen Sie Ihr Haar ein: Stecken Sie Ihr Deckhaar hoch und teilen Sie Ihr Unterhaar in zwei Hälften. So verlieren Sie nicht den Überblick. Falls Sie besonders langes oder dickes Haar haben, teilen Sie zusätzliche Partien ab.
Stellen Sie die für Ihr Haar richtige Temperatur am Lockenstab ein. Hier gilt: Der Lockenstab sollte weder zu kalt noch zu heiß sein, denn sonst hält die Frisur nicht oder Ihre Haare werden geschädigt. Je dicker Ihr Haar ist, umso höher muss die Temperatur sein (ca. 170 bis 220 Grad). Bei feinem, coloriertem oder geschädigtem Haar tasten Sie sich lieber vorsichtig heran und bleiben unter 180 Grad.
Beginnen Sie mit dem Unterhaar und wickeln Sie Strähne für Strähne um den Lockenstab. Arbeiten Sie dabei immer von oben nach unten: je nach Style nah am Kopf oder mittiger. Warten Sie je nach Haarstruktur ca. 5 bis 15 Sekunden.
Lassen Sie die auf dem Lockenstab aufgedrehte Strähne gut auskühlen, damit sie gut hält. Sie können die Locke auch mit einer Haarklammer feststecken, so bleibt sie noch besser in Form.
Wiederholen Sie Schritt drei und vier Strähne für Strähne. Wenn Sie mit dem Unterkopf fertig sind, locken Sie die Strähnen des Deckhaars mit dem Lockenstab.
Wenn Sie Ihr gesamtes Haar gestylt haben, lösen Sie, falls vorhanden, die Klammern aus Ihrem Haar. Schütteln Sie Ihr Haar über Kopf aus und kneten Sie mit den Händen durch die Locken, um sie aufzulockern.
Beim Locken machen mit dem Lockenstab sind Ihnen fast keine Grenzen gesetzt. Es gibt Lockenstäbe in verschiedenen Ausführungen: mit oder ohne Klemme, kegel- oder zylinderförmig und in verschiedenen Dicken. Oft sind auch verschieden Aufsätze verwendbar. Für kurzes Haar oder Korkenzieherlocken benötigen Sie einen geringen Durchmesser.
Sie möchten beim Styling lieber auf Hitze verzichten? Probieren Sie alternative Methoden zum Locken machen ohne Hitze.
tags: #dicke #haare #locken #tipps
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