Das Gefühl frisch gefärbter Haare ist einfach herrlich. Doch dafür jedes Mal zum Friseur gehen zu müssen ist nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv. Dank der passenden Colorationsprodukte für den Heimgebrauch ist es ganz einfach, sich die Haare selber zu färben. Mit den richtigen Tipps und einer guten Vorbereitung lassen sich Haare ganz einfach zu Hause selber färben.
Wichtig, damit Du am Ende mit dem Ergebnis auch zufrieden bist: Folge beim Haare selber färben einer professionellen Anleitung. Nachfolgend haben wir Dir die besten Tipps rund ums Haare färben aus unseren Salons zusammengestellt und geben Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand. So gelingt das Haare färben auch DIY.
Beim Haare selber färben sorgt eine gute Vorbereitung für einen reibungslosen Ablauf und bessere Ergebnisse.
Bevor es daran geht, die Haare zu färben, sollten Sie unbedingt immer die Gebrauchsanweisung genau lesen. Einige Hersteller arbeiten zum Beispiel mit speziellen Pflegemitteln, die vor oder nach der Coloration aufgetragen werden.
Haare nicht waschen: Deine Haare solltest Du mindestens einen Tag vorher nicht mehr waschen. Durch den produzierten Talg wird die Haarfarbe besser von den Haaren aufgenommen und schützt gleichzeitig die Kopfhaut. Um die natürliche Fettschicht auf der Kopfhaut zu bewahren, bitte darauf verzichten, die Haare vor dem Färben zu waschen. Dies schont die Kopfhaut und vermindert das Eindringen von Farbpigmenten in die oberste Hautschicht. Die Haare lediglich leicht befeuchten.
Pflegekur anwenden: Ratsam ist es ferner einige Tage vor dem Haare selber färben, eine Pflegekur anzuwenden. Das sorgt dafür, dass die Haarfarbe gleichmäßig aufgenommen wird. Sorge schon vor der Coloration dafür, dass Deine Haare gepflegt und genährt sind. Versuche auf intensives und radikales Styling zu verzichten, sodass die äußere Haarschicht so wenig beansprucht ist, wie möglich. Es ergibt auch Sinn einige Tage vor der geplanten Coloration eine Haarmaske und eine Haarspülung anzuwenden - Hauptsache Deine Haare sind ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Denn so ist die Oberfläche Deiner Haare optimal für eine Coloration vorbereitet.
Arbeitsbereich vorbereiten: Da Du hierbei mit einer flüssigen Textur arbeitest, kann schnell mal etwas daneben gehen. Schaffe alles in Deinem Badezimmer beiseite, was von Farbklecksen gefährdet sein könnte, zieh Dir alte Kleidung an und häng Dir ein altes Handtuch über die Schultern. Aber ein altes Handtuch kann ebenfalls verwendet werden. Lege direkt Tücher zum Aufwischen bereit.
Haut schützen: Mit ein wenig Vaseline oder einer fetthaltigen Creme lässt sich verhindern, dass die Haarfarbe die Kopfhaut am Haaransatz einfärbt. Creme Schläfen, Stirn und Ohren mit Vaseline ein. Diese verhindert das Anhaften von Farbe. Mit der Creme die Konturen des Haaransatzes befetten. Allerdings darauf achten, dass das fettige Mittel nicht in die Haare geschmiert wird.
Materialien bereitlegen: Lege Dir alle Materialien und Tools bereit. Abhängig von der Marke und der Art der Färbung wird die Haarfarbe in einer Flasche oder auch in einem Tiegel angemischt. Wenn es Ihnen leichter fällt, die Farbe mit einem großen Pinsel aufzutragen, können Sie natürlich Ihren eigenen Farbpinsel verwenden. Dieser muss aus Kunststoff bestehen. Metallteile reagieren mit der Farbe. Die Farbe nicht aus einer Flasche umschütten - das endet in der Regel lediglich grundlos in einer großen Sauerei.
Zum Haare selber färben benötigst Du folgende Utensilien:
Ready? Dann geht es jetzt mit dem Haare selber färben los!
Bevor das Haare selber färben losgehen kann, ist es wichtig die richtige Haarfarbe zu finden, die zu Dir passt. Hilfreich sind hierzu die Vergleiche der Ausgangshaarfarben mit dem Ergebnis auf der Rückseite der Verpackungen.
Auch wenn Du schon ein Profi im DIY-Färben bist, verliert diese Step-by-Step Anleitung nie ihre Gültigkeit. Überlege genau, welche Haarfarbe zu Dir passt. Bist Du noch unsicher? Schau im Virtual Try-on oder im Color-Match-Verfahren wie Dir die unterschiedlichen Nuancen stehen. Die Auswahl ist riesig, deshalb lass Dir Zeit und prüfe genau, ob eine Haarfarbe auch zu Deinem Hauttyp und Deiner Augenfarbe passt. Professionelle Hair-Stylisten raten dazu, behutsam vorzugehen.
Angesichts der riesigen Auswahl an Haarfarben in allen erdenklichen Nuancen, stehst Du vor einer großen Entscheidung, welche Nuancen Deinem Typ am besten schmeicheln. Achte bei der Wahl des richtigen Farbtons auf Deinen Hautunterton (kühl, neutral oder warm) und Deine Augenfarbe. Kühle Nuancen wie Asch- oder Platinblond unterstreichen einen von Natur aus kühlen Teint mit bläulichen Untertönen und eher hellen Augenfarben. Kupfer- und Goldtöne harmonieren hingegen besonders gut mit warmen Hauttypen und dunklen Augen.
Ein wichtiger Tipp für den idealen Farbton: Experten empfehlen, sich nicht mehr als eine oder zwei Nuancen von der Ausgangsfarbe Deiner Haare zu verändern. Greife grundsätzlich im Vergleich zu Deiner Naturhaarfarbe auf maximal zwei Nuancen heller oder dunkler zurück. Solltest Du Dir dennoch unsicher sein, wende Dich an Deinen Friseur. Bevor Du Dich also für eine radikale Veränderung entscheidest, solltest Du den damit verbundenen Pflegeaufwand Deiner Traumhaarfarbe in Betracht ziehen.
Bei der Auswahl der Haarfarbe sind auch die Eigenschaften und Inhaltsstoffe der Coloration zu berücksichtigen. Schau auch auf die Inhaltsstoffe. Wenn Dir eine Anwendung wichtig ist, die die sichtbare Haarqualität verbessert, sind die Produkte der Olia-Reihe optimal für Dich. Wenn Du eine reichhaltige, pflegende Formulierung vorziehst, greife zu Produkten mit natürlichen Ölen, wie der Olia Reihe. Die Wahre-Schätze Pflegelinie von Garnier bietet eine große Auswahl für jeden Haartyp.
Wie viel Farbe wird benötigt? Zum Färben des Ansatzes reicht eine Haarfarbe-Packung aus. Bei schulterlangem Haar brauchst Du - je nachdem, wie dick oder fein es ist - bereits zwei Packungen. Für das Färben des Haaransatzes benötigst Du nur eine Einheit, also Packung pro Anwendung. Hast Du allerdings längeres Haar, benötigst Du bereits zwei Packungen. Besorge Dir vor dem Färben unbedingt ausreichend Material bestenfalls eine Packung mehr, als Du denkst.
Noch nie war es so einfach, sich die Haare selber zu färben. Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung gelangst Du in sieben einfachen Schritten zu Deiner perfekten Haarfarbe. Halte Dich also bestmöglich an die beschriebenen Schritte, um bei jeder zukünftigen Haarfärbe-Session ein Ergebnis wie vom Friseur zu erzielen.
Schritt 1: Teile Deine Haare und stecke diese, bis auf eine Strähne, am Oberkopf fest. Grundsätzlich gilt es, dass sich kurzes Haar leichter colorieren lässt als langes Haar. Sehr kurze Haare müssen nicht in einzelne Partien unterteilt werden. Für längere Haare sollten Sie jedoch damit beginnen, einen Mittelscheitel zu ziehen. Anschließend in beide Richtungen die Oberkopfpartie in mehrere Längsteile trennen. Mit einer Klammer lassen sich die einzelnen Strähnen dann befestigen.
Schritt 2: Mische die Haarfarbe gemäß Verpackungsanleitung an und ziehe Dir Handschuhe an. Wie heißt es so schön: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bevor Du Deine Haare selbst färbst, sollte Du sicherstellen, dass sie in einem guten Zustand sind.
Schritt 3: Trage nun die Farbe vom Ansatz bis in die Spitzen sorgsam auf der abgeteilten Strähne auf. Gehe so Schritt für Schritt und Strähne für Strähne vor, bis Dein gesamtes Haar mit der Haarfarbe ausgiebig bedeckt ist. Die Haare von der Mitte nach außen färben und dann von oben nach unten (am Hinterkopf). Bereits gefärbte Strähnen mit den Klammern feststecken.
Schritt 4: Stelle Deinen Wecker entsprechend der Einwirkzeit. Meist liegt diese zwischen 15 und 20 Minuten. Die Einwirkzeit beginnt, sobald alle Haare vollständig bedeckt ist. Es ist nicht notwendig, die Haare mit Folie oder einem Handtuch abzudecken. Die modernen Haarfarben sind darauf ausgelegt, bei einer normalen Körpertemperatur korrekt zu wirken. Wird durch das Abdecken die Wärme erhöht, hat es in der Regel einen farbverfälschenden Effekt. Auf keinen Fall die Einwirkzeit nach eigenem Ermessen anpassen. Die Vorgaben sind darauf ausgelegt, ein optimales Ergebnis zu erreichen. Es ist auch nicht möglich, die Intensität der Farbe zu erhöhen, indem die Einwirkzeit verlängert wird.
Schritt 5: Wasche Deine Haare so lange aus, bis das Wasser wieder klar ist. Ist die Einwirkzeit vorüber, sollten Sie das Haar mit der Sprühflasche und ein wenig warmes Wasser anfeuchten. So werden leicht angetrocknete Farbreste sanft gelöst. Diese lassen sich anschließend leichter auswaschen. Die Haare mit viel Wasser gut ausspülen, bis sich keine Farbe mehr auswaschen lässt. Dafür kein Shampoo verwenden.
Schritt 6: Trage abschließend die beigefügte Pflege oder eine Pflegespülung auf. In das handtuchtrockene Haar den Pflegebalsam einmassieren, der mit der Coloration geliefert wird. Diese verschließt die Schuppenschicht und versiegelt die Haarfarbe. Für eine gleichmäßige Verteilung im Haar am besten einen Kamm oder eine Bürste verwenden. Abhängig vom Hersteller wird der Pflegebalsam anschließend ausgespült oder im Haar gelassen.
Schritt 7: Lass Deine Haare per Luft trocknen oder nutze beim Föhnen Deiner Haare die geringste Wärmestufe, um die Haare nicht zusätzlich zu strapazieren.
Wurde die Farbe nicht so angenommen, wie Du es Dir erhofft hast? Das kann verschiedene Gründe haben. Überlege zunächst, ob Du die Anweisung und Empfehlungen auch wirklich in Gänze befolgt hast. Es kann außerdem sein, dass Du zu wenig Farbe verwendet hast. Ist das Ergebnis zu dunkel geworden, lohnt es sich, noch etwas abzuwarten und das Farbergebnis nach einigen Haarwäschen zu beobachten. Gönne Deinem Haar in jedem Fall noch etwas Ruhe, ehe Du weitere Farbveränderung vornimmst.
Jedes Garnier Colorations-Set enthält eine Pflegekur, die zum direkten Auftrag nach dem Ausspülen der Farbe gedacht ist. Nach dem Waschen mit Shampoo kann man die Haare nochmal extra pflegen mit Keune Color Brillianz Conditioner. Ab dem dritten Tag nach dem Färben eignet sich ein intensiv pflegendes Shampoo. Das Fructis Farbbeschützer Programm (Shampoo, Spülung und Creme-Kur) für coloriertes Haar ist hier eine besonders gute Wahl.
Zusätzlich zu farbschützenden Shampoos und Masken sollten Sie Ihr Styling anpassen, um die Farbe bestmöglich zu schützen. Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Verwenden Sie immer einen Hitzeschutz, da Hitze Farbpartikel schneller verblassen lassen kann. Ein guter Hitzeschutz legt sich wie eine Art Schutzschild ums Haar und verlängert die Farbintensität.
Ob Teddy Brown, Butter Blonde oder Sunkissed Caramel: Aktuelle Trend-Haarfarben suchen Sie in der Drogerie oft vergebens. Umso besser also, dass Sie Ihre Wunsch-Haarfarbe einfach selbst mischen können.
Ganz klares „Ja” - jedoch mit Bedacht. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne Ihr Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren. Um die Nachteile schnell aus dem Weg zu räumen, tauchen wir als erstes in die Grundprinzipien der Farblehre ein.
Wussten Sie schon?Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die unterschiedlichen Nuancen wie die unserer Excellence Creme-Farben immer durch Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet sind. Dahinter steckt ein ganz eigener Farbcode: Die erste Zahl (1-10) gibt dabei den Grundton an - von Tiefschwarz (1) bis Hellblond (10).
Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf Sie: das perfekte Mischverhältnis. Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt.
Apropos zarte Nuancen: Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert Ihnen nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Ihre Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen.
tags: #Haarfarbe #richtig #auftragen #anleitung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.