Kennst du das? Du schaust morgens in den Spiegel und denkst dir plötzlich: „Oh nein, ich muss dringend zum Friseur!“ Bei mir kommt dieser Moment meistens ganz unerwartet. Gestern war noch alles in Ordnung und heute - sind die Haare einfach zu lang!
Damit dein nächster Friseurbesuch in Deutschland ganz einfach wird und du genau die Frisur bekommst, die du dir vorstellst, lernst du in diesem Beitrag die wichtigsten deutschen Wörter und Sätze für den Friseur.
Zunächst einmal: Der Friseur (männlich) und die Friseurin (weiblich) sind die Personen, die deine Haare schneiden, färben und stylen. Wenn du zum Friseur gehst, sprichst du vom Friseursalon, also: „Ich bin beim Friseur.“ Und du sagst: Du schneidest sie nicht selber, das macht der Friseur oder die Friseurin. "Ich lasse mir die Haare schneiden" oder: „Ich möchte mir die Haare schneiden lassen.“
In der Regel fragt dich der Friseur zu Beginn: „Was soll denn gemacht werden?“ oder „Was machen wir heute?“ Jetzt ist der Moment, um deine Vorstellungen und Ideen zu erklären.
Die Frisur ist der Haarschnitt oder das Styling, das du dir wünschst. Hier einige nützliche Wörter:
Beispielsatz: „Ich hätte gern die Spitzen geschnitten und vielleicht ein paar Stufen.“
Ein häufiger Wunsch ist es, nur die „Spitzen“ schneiden zu lassen - also nur die Enden, um die Haare ein bisschen zu kürzen. Alternativ kannst du auch eine genaue Länge angeben.
Beispielsätze:
Wenn du eine neue Haarfarbe möchtest, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
Beispielsätze:
Der Friseur wird dir wahrscheinlich die Haare waschen und dich fragen, ob die Temperatur des Wassers in Ordnung ist.
Beispielsätze:
Danach geht es ans Föhnen. Dazu braucht der Friseur eine Bürste und einen Kamm.
Am Ende zeigt dir der Friseur deine neue Frisur im Spiegel. Hoffentlich gefällt dir das Ergebnis! Und was kannst du jetzt sagen? „Vielen Dank, die Frisur gefällt mir sehr gut!“
Mit diesen Sätzen und Vokabeln bist du perfekt vorbereitet für deinen nächsten Friseurbesuch in Deutschland.
Schnell zum Friseur, kurze Einweisung und hinterher gefällt die Frisur nicht? Christina Eichberger, Inhaberin von Unique Friseure München, weiß, wie es dazu kommen kann.
Wie erkennt man einen professionellen Salon?
Einen professionellen Salon erkennt man daran, dass die Kundin nach dem Eintreten freundlich empfangen wird, ankommen kann und sich entspannt. Dann folgt ein intensives Gespräch mit dem Friseur, dann das Waschen und erst danach geht es an die eigentliche Frisur.
Wie findet man die richtige Frisur?
Im Gespräch finden wir erst die richtige Frisur. Als Profis müssen wir uns zunächst ein umfassendes Bild von der Kundin und ihren Wünschen machen. Wir müssen ausloten, welchen Charakter- und Farbtyp wir vor uns haben und welcher Schnitt oder welche Farbe dazu passt.
Sollte man Beispiele mitbringen?
Sie sollte sich im Vorfeld Gedanken zu ihrer Wunschfarbe und -frisur machen, vielleicht Beispiele aus Zeitschriften oder Blogs mitbringen.
Was, wenn die Vorstellung nicht passt?
Bei klaren Vorstellungen schauen wir, ob der Wunsch überhaupt zur Kundin passt. Da jede Haarstruktur und jedes Gesicht anders ist, müssen Beispielfrisuren daran angepasst werden.
Passt die Frisur zum Typ?
Unbedingt! Eine Frisur muss zum Typ passen, und nicht anders herum.
Wie wichtig ist die Kommunikation während des Schneidens?
Es ist wichtig, jeden einzelnen Schritt zu erklären und Fachbegriffe in verständliche Sprache zu übersetzen. Denn so hat die Kundin immer die Möglichkeit einzugreifen, wenn sie doch etwas ändern möchte.
Augenkontakt und das Achten auf soziale Distanz gehören zum ABC der non-verbalen Kommunikation.
„Non-verbale Sprache ist eine Art der Kommunikation, die manchmal unfreiwillig, manchmal aber auch bewusst gewählt wird. Sie ist ein wichtiges Instrument bzw. bietet eine große Möglichkeit, eine Beziehung zum Gegenüber herzustellen - sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben - dank alternativer Signale und Körpersprache, die sorgfältig verwendet und interpretiert werden müssen. Die Körpersprache spielt eine wichtige Rolle bei der Arbeit hinter dem Stuhl. Sie vermittelt dem Kunden sowohl ein Gefühl der Sicherheit und Professionalität, hilft aber auch dabei Emotionen (und damit mögliche Ängste) der Person zu verstehen.
„Die Position des Körpers, der Ausdruck der Augen, die Körpersprache des Kunden hilft uns zu verstehen, ob wir in die richtige Richtung gehen. Beispielsweise deuten verschränkte Arme nicht unbedingt auf eine Verschlossenheit hin, jedoch ist ein einladendes Lächeln, das auch die Augen mit einbezieht, ein Zeichen der Zufriedenheit. In einem Salon, in dem die Lautstärke der Haartrockner, der Musik und vieler anderer anwesender Personen, es dem Friseur nicht erlauben, effektiv mit dem Kunden zu sprechen, kann ein Lächeln eine gute Möglichkeit sein, trotzdem eine Beziehung mit ihm einzugehen und zu kommunizieren.
„Um mit den Mitarbeitern zu sprechen, müssen Codes festgelegt werden, vor allem für diejenigen, die wie ich oft hinter der Bühne für Fernseh- und Theateraufführungen arbeiten. Es gibt tausende Gesten, die jeden Tag mit den Händen gemacht werden, auch unter Freunden.
„In unserem Beruf ist es nicht möglich, die so genannte soziale Distanz aufrechtzuerhalten, die für die Beziehungen zwischen Bekannten die beste ist. Von der Beratung bis zum Farbservice müssen wir Friseure die Haare berühren, was bedeutet, dass die Distanz automatisch reduziert wird; genauso wie ich einen Kunden buchstäblich an der Nase nehmen muss, um seinen Bart zu schneiden.
Das Wissen um diese drei Arten von Charakteren kann bei der Auswahl der Mitarbeiter und bei der Zuweisung ihrer Rolle im Salon sehr nützlich sein.
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