True Crime erfreut sich großer Beliebtheit, und Netflix hat in letzter Zeit eine Reihe von Dokumentationen veröffentlicht, die sich mit realen Verbrechen beschäftigen. Auch Geschichte eines Verbrechens: Der Star-Friseur beschäftigt sich mit einem solchen Doppelmord. Der Film ist ein Kriminalfilm aus dem Jahr 2023.
Die Handlung basiert auf realen Ereignissen, die sich 2021 in Bogotá zugetragen haben und in Kolumbien für jede Menge Schlagzeilen sorgten.
Ein Tatort kann viele Geheimnisse bergen.
Der Schock ist groß, als die Leiche des Star-Stylisten Mauricio Leal (Alejandro Gómez) aufgefunden wird, direkt neben der seiner Mutter Marleny (Myriam De Lourdes). Offensichtlich hatte Mauricio erst seine Mutter getötet und anschließend sich selbst, so zumindest steht es auf einer Nachricht, die er zuvor geschrieben hat.
Doch einiges scheint auch nicht zusammen zu passen, sodass eine junge Ermittlerin den Fall übernimmt. Allerdings hat sie nur 20 Tage, um den Fall aufzuklären. Die Polizistin Rebecca (Juana del Rio) hat ihre Zweifel und geht der Geschichte nach. Vor allem Yhonier (Johan Velandia), der Bruder des Verstorbenen, rückt in den Mittelpunkt ihrer Ermittlungen.
Geschichte eines Verbrechens: Der Star-Friseur beleuchtet den Fall des aufstrebenden Stylisten Mauricio Leal, der in der Nacht vom 21. auf den 22. November 2021 gemeinsam mit seiner Mutter Marleny Hernández in ihrem eigenen Haus erstochen wird. Der scheinbare Doppelselbstmord entpuppt sich schnell als Mord und wird zu einem der medienintensivsten Ermittlungen Kolumbiens.
Die Dokumentation zeichnet ein Bild von Glanz und Gloria, aber auch von dunklen Geheimnissen und Besessenheit.
Wie viel am Ergebnis nun wahr ist und wie viel nicht, wird nicht klar. Da aber mehrfach betont wird, dass man sich lediglich habe inspirieren lassen, scheint da nicht besonders viel vom Original übrig geblieben zu sein. Das ist insofern überraschend, da der reale Fall in Kolumbien für mächtig Schlagzeilen sorgte, man also davon ausgehen kann, dass genügend in der Heimat mit der Geschichte vertraut sind.
Auffällig ist, dass der Polizistin so viel Zeit eingeräumt wird. Da geht es nicht allein um die Ermittlungen, auch das Privatleben wird thematisiert. Geschichte eines Verbrechens: Der Star-Friseur folgt da dem Trend der letzten Jahre, viele Krimis und Thriller wollen sich durch traurige oder zumindest schwierige Hintergrundgeschichten beweisen. Dagegen ist erst einmal nichts einzuwenden.
Allgemein scheint er Probleme gehabt zu haben, den Film über die ursprüngliche Geschichte hinaus auszubauen.
Mit einer Laufzeit von 71 Minuten ist Geschichte eines Verbrechens: Der Star-Friseur überraschend kurz geworden. Stattdessen geschieht relativ wenig. Das kann man sich schon anschauen, auch wenn nicht ganz klar ist wozu. Für ein wirklich informativ-seriöses Werk ist das zu fiktionalisiert, ein rein unterhaltsamer Krimi ist aber auch nicht daraus geworden.
Netflix bietet eine Vielzahl an True-Crime-Formaten.
Dass an dem Film nicht mehr dran ist, enttäuscht letztendlich auch, wenn man mit der Filmografie von Vidal vertraut ist. Immerhin hatte er an den Drehbüchern der sehr guten Titel Der Schamane und die Schlange (2015) und Birds of Passage - Das grüne Gold der Wayuu (2018) gearbeitet.
Der November steht vor der Türe und 'Netflix' hat schon mal das Programm für den kommenden Monat bekannt gegeben. Hier eine kleine Auswahl:
Neben den hier genannten Titeln wird Netflix im Laufe des Monats auch wieder einige bisher unangekündigte Titel ins Programm aufnehmen.
Schlecht ist Geschichte eines Verbrechens: Der Star-Friseur deswegen nicht, der zugrundeliegende Fall war ja nicht ohne Grund so sehr in den Medien.
Geschichte eines Verbrechens: Der Star-Friseur ist ein Kriminalfilm aus dem Jahr 2023.
| Kategorie | Details |
|---|---|
| Genre | Krimi, Dokumentation |
| Produktionsjahr | 2023 |
| Land | Kolumbien |
| Länge | 90 Minuten |
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