Yves Rocher Anti-Schuppen Shampoo Granatapfel im Test: Was taugt es wirklich?

Viele wünschen sich glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar. Mit der richtigen Pflege kann man diesem Ideal durchaus näherkommen. Allerdings ist es nicht immer einfach, das passende Produkt zu finden, da die Bedürfnisse des Haares je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur variieren. Zudem achten immer mehr Verbraucher auf Produkte mit möglichst wenigen schädlichen Inhaltsstoffen.

In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf Anti-Schuppen-Shampoos, insbesondere das Anti-Schuppen Shampoo Granatapfel von Yves Rocher, und bewerten dessen Wirksamkeit und Inhaltsstoffe.

Anti-Schuppen Shampoos im Test 2024

Wie funktionieren Shampoos?

Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Auch Stylingprodukte wie Haarspray und Gel werden ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe, die die Haarfasern öffnen. Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden.

Damit Ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich, beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten. Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen.

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Haare gründlich auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.

Verschiedene Arten von Shampoos

Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten:

  • Anti-Frizz Shampoos: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar.
  • Locken Shampoos: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen Shampoos: Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoos für coloriertes und dauergewelltes Haar: Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Shampoos für strapaziertes Haar: Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Verschiedene Shampoos für unterschiedliche Haartypen.

Inhaltsstoffe in Shampoos

Die Inhaltsstoffe in Shampoos sind auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die regelmäßig zu finden sind, wie beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.

Hersteller greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen. Hier ein paar kritische Inhaltsstoffe:

  • Silikone: Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen, was bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln.
  • Parabene: Das Konservierungsmittel steht in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich.
  • Sulfate: Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
  • PEGs: Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
  • Mikroplastik: Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Yves Rocher Anti-Schuppen Shampoo Granatapfel im Detail

Anti-Schuppen-Shampoo mit dem Wirkstoff Zink-Pyrithion von L'Oréal. Juckende, trockene Kopfhaut und Schuppen können als nervig und unangenehm empfunden werden. Erleichterung schaffen Anti-Schuppen-Shampoos wie dieses von Yves Rocher. Wichtig ist, dass du diese gut auf der Kopfhaut einmassierst und kurz einwirken lässt. Verwende pflegende Kuren oder Conditioner nur in den Längen, damit die kopfhautberuhigenden Wirkstoffe nicht weggewaschen werden.

Bei gefärbten Haaren ist ein spezielles Schuppen-Shampoo für Colorationen ratsam, da Anti-Schuppen-Produkte die Haarstruktur aufrauen und die Farbe dadurch schneller verblasst. Bereits nach 5 bis 10 Anwendungen kann ein Unterschied bemerkbar sein.

Alternativen zu flüssigen Shampoos

Immer mehr Menschen wechseln zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können. Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung häufig zu Überfettung, was zu schweren und fettigen Haaren führen kann.

Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten.

Festes Shampoo als umweltfreundliche Alternative.

Weitere Shampoo-Tests im Überblick

Neben dem Yves Rocher Anti-Schuppen Shampoo Granatapfel gibt es auch andere Shampoos, die in Tests überzeugen konnten:

  • Jean&Len Volumen Shampoo: Macht das Haar angenehm weich und leicht. Zudem kommt es ohne Parabene, Silikone und Co. aus.
  • Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair: Soll die Haare in der Tiefe regenerieren. Im Test überzeugt allen voran das Endergebnis der Haarstruktur: weich, leicht und glänzend.
  • Lavera Pflegeshampoo Family: Bietet tolle Pflege für Kinder und Erwachsene. Dafür kommen unter anderem Bio-Apfel und Bio-Quinoa zum Einsatz. Dass die gesamte Rezeptur biologisch abbaubar ist, verschafft dem Shampoo einen weiteren Pluspunkt.
  • Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl: Wurde für gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen entwickelt. Ein Ziel, das hier mit wenigen, aber dafür effektiven Inhaltsstoffen erreicht wird.
  • Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse: Setzt auf beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.

Fazit

Die Wahl des richtigen Shampoos hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich Haartyp, individuellen Bedürfnissen und persönlichen Vorlieben. Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe zu berücksichtigen und gegebenenfalls auf Produkte mit weniger schädlichen Substanzen zurückzugreifen. Anti-Schuppen-Shampoos wie das von Yves Rocher können bei regelmäßiger Anwendung Linderung verschaffen, aber auch hier ist es ratsam, auf die spezifischen Bedürfnisse der Kopfhaut einzugehen und gegebenenfalls einen Hautarzt zu konsultieren.

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