Der Wunsch nach dauerhaft glatter Haut ist so alt wie die Menschheit selbst. Während einige sich zu ihrer natürlichen Körperbehaarung bekennen, wünschen sich viele glatte Waden und haarfreie Unterarme. Es gibt zahlreiche Methoden, die eine Haarentfernung zu Hause ermöglichen: Rasierer, Epilierer, Enthaarungscremes und Waxing sind weit verbreitet. Doch wie gut sind Laser-Haarentferner für den Hausgebrauch wirklich? Können sie es mit einer professionellen Laser-Haarentfernung im Salon oder in einer dermatologischen Praxis aufnehmen? Hier beantworten wir häufige Fragen und stellen die besten Laser-Haarentferner des Jahres vor.
IPL-Haarentfernungsgeräte arbeiten mit Lichtimpulsen. IPL steht für „Intensed Pulsed Light“, auf Deutsch: intensives pulsierendes Licht. Man legt die Geräte auf die Haut auf. Das Licht wird während der Anwendung in Wärme umgewandelt. Die Stelle wird um die 73 Grad heiß, wodurch es zu einer Verödung kommt. Das Haar wird samt der Haarwurzel bei diesem Vorgang zerstört, was zu einer dauerhaften Haarentfernung führt.
Steckt das Haar tief im Follikel-Kanal, so verödet der Laser-Haarentferner es samt der Nährstation. Das Härchen wächst so nicht mehr nach. Vom jeweiligen Modell hängt ab, für welche Körperpartien man es nutzen kann. In der Regel kann man mit einem solchen Laser-Gerät die Beine, die Achselhöhlen, die Bikini-Zone und manchmal auch die Haut im Gesicht enthaaren, wenn man nicht allzu empfindlich ist.
Die Laser-Haarentfernungs-Methode funktioniert am besten, nachdem man die Stellen vorher rasiert und nicht epiliert hat. Zum Verständnis: Jedes Haar befindet sich in einer anderen Wachstumsphase. Jedes Härchen sitzt in einem Kanal, an dessen unterem Ende sich ein Gebilde befindet, das es ernährt. Nur Haare, die tief sitzen, werden durch den Laser dauerhaft entfernt. Denn beim Erhitzen wird nicht nur das Härchen selbst, sondern auch die Nährstruktur zerstört, die es hält. Befindet es sich an einem anderen Punkt im Haarzyklus, sprich, ist es nicht mehr mit der Nährstruktur verbunden, so wird nur das Haar gelöst, nicht jedoch das Gebilde am unteren Rand des Kanals, und ein neues kann nachwachsen.
Für eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser sind daher mehrere Sitzungen nötig. Tipp: Um eingewachsenen Härchen vorzubeugen, an die auch ein Laser nur schwer rankommt, hilft ein gutes Peeling.
IPL-Haarentfernungsgeräte können nicht nur zur Haarentfernung an den Beinen, sondern auch im Gesicht unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich angewendet werden. Allen voran nutzen Männer IPL-Geräte auch, um starke Behaarung auf der Brust oder beispielsweise auf dem Rücken zu minimieren.
Bei IPL-Geräten dringen die kurzen Lichtimpulse in die Haarfollikel ein, wo das Licht vom Pigment im Haar in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme versetzt den Haarfollikel in den Ruhezustand. Wendet man das IPL-Gerät nach dem angegebenen Behandlungsplan über mehrere Wochen hinweg an, werden so Haarwuchs und Haardichte verringert. Die IPL-Behandlung sorgt also für ein temporäres Ergebnis, das über wiederholte Behandlungen immer wieder aufgefrischt werden muss.
Im Gegensatz dazu verwenden Lasergeräte statt intensiver Lichtblitze gebündelte Laserstrahlen. Auch hier wird Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt. Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel hier aber nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Die Laserbehandlung ermöglicht also eine permanente Haarentfernung.
Dafür wird bei der IPL-Behandlung das Licht breiter gestreut, als das bei einem Laser der Fall ist, sodass eine größere Fläche gleichzeitig behandelt werden kann.
Bevor Sie mit der Behandlung loslegen, ist es wichtig, die Haut gründlich zu reinigen. Stellen Sie sicher, dass keine Cremes, Öle oder Deos auf der Haut sind - sie könnten die Wirkung des IPL-Lichts beeinträchtigen. Aber Achtung: Waxen oder Zupfen sollten Sie vorher vermeiden, da das Gerät auf die Haarfollikeln angewiesen ist. Ein kleiner Tipp: Testen Sie das IPL-Gerät vorher an einer kleinen Stelle, um sicherzugehen, dass Ihre Haut keine unerwünschte Reaktion zeigt.
Sobald Sie bereit sind, können Sie das IPL-Gerät einfach auf die Haut aufsetzen und loslegen. Beginnen Sie mit einer niedrigen Intensität und steigern Sie diese, sobald Sie sich sicherer fühlen. Je nachdem, welche Körperpartie Sie behandeln möchten, dauert die Sitzung nur wenige Minuten. Das Beste daran? Es tut nicht weh!
Nachdem Sie Ihre Behandlung abgeschlossen haben, gönnen Sie Ihrer Haut ein bisschen Aufmerksamkeit. Eine sanfte Feuchtigkeitspflege hilft, die Haut zu beruhigen, besonders, wenn sie nach der Behandlung etwas gereizt oder rot ist. Wichtig ist, dass Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung Sonnenstrahlung meiden - also kein Sonnenbaden oder direkte Sonneneinstrahlung auf den behandelten Stellen.
Für eine Laser-Haarentfernung muss man nicht zwingend zum Dermatologen oder zur Dermatologin, mittlerweile gibt es auch viele Laser-Haarentferner zu kaufen. Wir geben einen Überblick über die aktuell besten Geräte zur IPL-Haarentfernung zuhause.
Dieser Haarentferner von Philips ist besonders simpel in der Anwendung. Bereits nach drei Anwendungen soll man deutlich weniger Haarwachstum auf den behandelten Hautpartien haben. Laut Hersteller funktioniert das Tool für die Laser-Haarentfernung zuhause bei hellen bis dunklen Hauttypen mit dunkelblonden, braunen und schwarzen Haaren. Die smarte Technologie erkennt zudem von selbst den Hautton an der jeweiligen Stelle, die Sie behandeln möchten und passt das Licht daraufhin an. Einfacher geht IPL wirklich nicht! Das Laser-Gerät kommt mit drei Aufsätzen und ist für folgende Bereiche geeignet:
Im IPL-Haarentfernungs-Test schnitt dieser Laser besonders gut ab. Er entfernt die Härchen nämlich besonders präzise. Was uns besonders gut gefällt: Es gibt zwei unterschiedlich starke Lichtimpulse, sodass man an den empfindlicheren Stellen die niedrigere Stufe wählen kann. Zudem eignet sich auch dieser Laser-Haarentferner für die meisten Hauttypen und Haarfarben.
Vier Wochen sollte man einkalkulieren, bis sich dauerhafte Ergebnisse einstellen. Der Laser-Haarentferner eignet sich für folgende Partien:
Dieses Laser-Haarentfernungsgerät kommt mit einem Touchscreen und einer angepassten Form, die auch die Anwendung an schwerer zu erreichenden Körperstellen möglich macht. Doch das Gerät überzeugt nicht nur optisch. Die unbegrenzte Anzahl an Lichtimpulsen verspricht die Möglichkeit einer langen Benutzung des Geräts. Außerdem spannend: Mit 0,8 Sekunden pro Blitz erfolgt die Haarentfernung mit diesem IPL-Gerät sehr schnell. Hier kann man das Laser-Tool zur Haarentfernung anwenden:
Das Gerät von CurrentBody Skin verwendet eine 810 nm Laserdiode, um Haarfollikel präzise und dauerhaft zu deaktivieren. Innerhalb von nur vier Wochen kann so eine Haarreduktion von bis zu 80 Prozent erreicht werden und das ohne jegliche Hautirritationen. Anders als viele herkömmliche IPL-Geräte, die mit einem breiten Lichtspektrum arbeiten und somit die Energie diffuser verteilen, bietet die direkte und konzentrierte Lichtabgabe des Lasers im Gerät von CurrentBody Skin eine besonders effektive Behandlung. Damit nutzen Sie die selbe fortschrittliche Technologie, die auch in professionellen Kliniken und Praxen zum Einsatz kommt. Zudem dauert es nur 15 Minuten pro Sitzung, bis alle wichtigen Partien - einschließlich Beine, Achselhöhlen und Bikini-Zone - fertig behandelt sind.
Folgende Partien lassen sich mit dem Laser-Haarentfernungs-Tool für zuhause von CurrentBody Skin verschönern:
Die Behandlung mit einem IPL-Gerät zeigt bei dunkler Haut in der Regel keine Erfolge. Damit der Laser wirkt, muss ein deutlicher Farb-Kontrast zwischen Haut und Härchen bestehen. Wer einen hellen Hautton und helles Haar besitzt, wird ebenfalls Schwierigkeiten mit dieser Art der Haarentfernung haben, da Melanin (Pigment, das für die Färbung der Haut verantwortlich ist) fehlt, was dem Laser die Schlüsselreize gibt. Rötliche und blonde Haartypen steigen daher besser auf andere Enthaarungsmethoden um, es sei denn, sie haben nur auf dem Kopf helle Haare und am Körper dunkle. Die besten Ergebnisse liefern Lichtimpuls-Haarentferner bei Menschen mit heller Haut und dunklen Haaren.
Neben dem entscheidenden Faktor, wie groß der Kontrast zwischen Teint und Härchen ist, gibt es noch weitere Ausschlusskriterien, wann ein Laser-Haarentferner nicht angewendet werden sollte:
Vor einer Behandlung mit einem IPL-Haarentfernungs-Gerät sollten Sie folgende Tipps beachten:
Auch für die Tage nach der Behandlung mit einem Laser-Haarentferner gibt es einige Tipps:
Je nach Haarwuchs sind zwischen acht bis zwölf Behandlungen erforderlich. Danach verspricht eine Laser-Haarentfernung ein bis mehrere Jahre Erfolg, da nur ein geringer Anteil von 10 bis 30 Prozent der entfernten Haare die Fähigkeit zur Regeneration und erneutem Wachstum aufweist.
Um lästige Härchen zu entfernen, kann man auf verschiedenste Methoden zurückgreifen, die häufigsten sind Epilieren und Rasieren. Allerdings bringen diese Methoden auch einige Nachteile mit sich:
Sicherlich haben diese Geräte ihre Berechtigung. Sie sind einfach in der Handhabung, verursachen weniger Müll als herkömmliche Haarentfernungsmethoden und sind sicher in der Anwendung. Die Haarentfernung ist damit möglich, wenn du dich regelmäßig mit dem Gerät behandelst.
Unser Partner, der F.A.Z. Kaufkompass, hat im IPL-Gerät-Test mehrere Modelle geprüft. Wir stellen hier die Top-Empfehlungen vor.
Konnte im Test am besten überzeugen. Mit verschiedenen Aufsätzen, einem Sicherheitssystem und einem SmartSkin-Sensor bietet der Testsieger zahlreiche Funktionen. Das Gerät von Philips ist mit vier verschiedenen Aufsätzen ausgestattet, bietet mehrere Intensitätsstufen und verfügt über einen Sensor, der automatisch die optimale Lichtintensität für den jeweiligen Hauttyp auswählt. Die Lichtimpulse werden dank des integriertem Sicherheitssystem nur dann aktiviert, wenn der Lumea korrekt auf der Haut aufliegt.
Kann sowohl im manuellen als auch in einem automatischen Modus genutzt werden. Im manuellen Modus betätigt man die Taste am Griff, um einzelne Lichtimpulse abzugeben. Im Automatik-Modus hält man die Taste gedrückt, wodurch die Blitze selbstständig ausgelöst werden. Der SmartSkin-Sensor stellt sicher, dass die Lichtimpulse erst ausgelöst werden, sobald der Lumea flach auf der zu behandelnden Stelle aufliegt.
Tut es das nicht, ist die Stelle zu dunkel, und das Gerät wird deaktiviert. Eine Behandlung findet dann nicht statt. Das IPL-Gerät von Philips bietet fünf Intensitätsstufen. Die Taste zum Auslösen der Lichtblitze kann sehr komfortabel bedient werden. Das Gerät liegt dank seiner Form gut in der Hand. Der Lichtimpuls fühlt sich angenehm warm auf der Haut an. Je höher die Intensitätsstufen, desto wärmer werden die Lichtblitze.
Im Test ließ sich bereits nach einer Behandlungsrunde mit vier Sitzungen ein deutlich vermindertes Haarwuchs feststellen.
Ist ähnlich konzipiert wie das Modell von Philips. Dieses Gerät kann jedoch dank Akku auch kabellos betrieben werden kann. Ausgestattet ist es auch mit einem Sensor und vier Aufsätzen für die Enthaarung unterschiedlicher Körperregionen.
In die neben dem IPL-Gerät auch die Aufsätze gepackt werden können. Darunter befinden sich einer für die Beine und kleinere für das Gesicht, die Achselhöhlen und den Intimbereich. Die Anleitung ist umfassend und bietet unter anderem einen leicht verständlichen Behandlungsplan.
Das Gerät verfügt zudem über einen An- und Ausschalter und Tasten für die jeweilige Intensität. Die Intensitätsstufen können aber auch über die Pfeiltasten ausgewählt werden. Auch dieses Gerät verfügt über einen Sensor, der mit einem Druck auf die Lupen-Taste die passende Intensitätsstufe für den Hauttyp ermittelt.
Wenn es korrekt an der zur behqndelndene Stelle platziert ist. Dann leuchtet ein Lämpchen auf der Rückseite des Lumea auf. Wenn die Haut für die Behandlung zu pigmentiert ist, leuchtet das Lämpchen orange. In diesem Fall schaltet sich der Lumea aus, um Hautirritationen zu vermeiden. Es kann sowohl im Automatikmodus als auch von Hand verwendet werden.
Das asiatische IPL-Device ist in den USA bereits ein Bestseller. Sein Schlüssel zum Erfolg? Eine patentierte Hautkühlungstechnologie namens "Sapphire Ice Cooling". Wie die Brand erklärt: "Der synthetische Saphir und sein System streuen das gepulste Licht und zersetzen die Haarzwiebel, während die Wärme mit einem kühlenden Effekt abgeleitet wird." Tatsächlich ist der Effekt des Ulike "Air 10 IPL" spürbar und somit die erfolgreiche Keynote des Tools. Gewöhnungsbedürftig ist sein Design, das wie bei Foreo aus nur einem festen Aufsatz ohne Wechselmöglichkeit besteht.
Die Marke empfiehlt, mit Stufe eins zu beginnen. Der staatlich geprüfte Dermatologe Dr. Noah Gratch ist begeistert und weist darauf hin, dass das Ulike Air 10 an vielen Körperstellen angewendet werden kann und innerhalb von zwei Wochen 96 % der Haare entfernt. "Es verfügt außerdem über einen integrierten Hautsensor, der die Lichtintensität sicher an Ihren Hautton anpasst", fügt er hinzu.
Reinigen und rasieren Sie zunächst den Behandlungsbereich und stellen Sie sicher, dass die Haut trocken ist. Stellen Sie die Intensitätsstufe ein (beginnend mit Stufe eins) und tragen Sie eine Schutzbrille. Platzieren Sie den Lichtauslass des Geräts im 90-Grad-Winkel bündig auf der Haut. Sobald das Sensorlicht vollständigen Kontakt anzeigt, drücken Sie die Blitztaste, um zu beginnen.
Risiken gibt es nur, wenn bei der Anwendung Fehler gemacht werden. Bei der Nutzung eines IPL-Geräts ist es wichtig, nur auf gesunder, unverletzter Haut zu arbeiten. Hautirritationen, Ausschläge oder andere Hautprobleme sollten vor der Behandlung vollständig abgeklungen sein. Generell darf die Anwendung nicht zu häufig erfolgen, denn zu kurze Abstände zwischen den Sitzungen können die Haut unnötig reizen und zu Nebenwirkungen führen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz vor Sonnenlicht: Die Haut sollte vor und nach der Behandlung keiner intensiven Sonnenexposition ausgesetzt werden, da sie durch das IPL lichtempfindlicher wird. Personen mit bestimmten Kontraindikationen wie einer Schwangerschaft, einem Herzschrittmacher oder der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente sollten auf die Anwendung verzichten.
Obendrein sollten Leberflecke, Muttermale, Sommersprossen und andere Pigmentflecken bei der IPL-Anwendung unbedingt ausgespart oder abgedeckt werden. Diese Hautbereiche enthalten eine höhere Konzentration an Melanin, das das IPL-Licht besonders stark absorbiert. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Hautreizungen, Verbrennungen oder eine dauerhafte Pigmentveränderung.
| Gerät | Besonderheiten | Geeignet für |
|---|---|---|
| Philips Lumea 7000 | Einfache Anwendung, SmartSkin-Technologie | Gesicht, Achseln, Beine, Intimbereich |
| Braun Silk Expert Pro 5 | Präzise Haarentfernung, verschiedene Lichtimpulse | Gesicht, Achseln, Beine, Intimbereich |
| Deplite IPL-Gerät | Touchscreen, unbegrenzte Lichtimpulse | Körper, Gesicht, Bikini-Zone |
| CurrentBody Skin IPL | 810 nm Laserdiode, schnelle Behandlung | Arme, Beine, Achseln, Gesicht, Bikini-Zone |
| Ulike Air 10 IPL | Saphir-Kühltechnologie | Viele Körperstellen |
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