Das Fußballfeld ist seit jeher nicht nur Schauplatz für Talent, sondern auch für das Stilbewusstsein der Spieler. Logisch, dass sich da im Wandel der Zeit so einige Frisuren-Fails auf dem Platz gezeigt haben. Jede Generation hat ihre Jugendsünden - vor allem die der modischen Natur.
Auch Danny Latza hat den Vokuhila getragen. Mit im Bild übrigens die Schalke-Legenden Orlando Engelaar und ein sehr junger Ralf Fährmann mit ebenfalls schwierigem Haarschnitt.
Doch nicht nur der berühmt-berüchtigte „Vokuhila“ („vorne kurz, hinten lang“) taucht immer wieder auf.
Werner Lorant: Seine Frisur ist legendär. Zuerst grau, dann weiß - stand sein borstiges Haar wie ein Helm stets straff nach oben. So manchen erinnerte Lorants Style so sogar an den wirren Doc Brown aus „Zurück in die Zukunft“.
Mesut Özil: Mesut Özil färbte sich die Haare aufgrund einer verlorenen Wette blond. Den Arsenal-Mittelfeldspieler verlor man 2019 so zumindest im Stadion nicht so schnell aus den Augen.
Mats Hummels: Mats Hummels (FC Bayern München) trug 2016 für kurze Zeit blondes Haar. Blond ging der deutsche Nationalspieler allerdings nur für kurze Zeit durchs Leben - für eine Überraschung sorgte er 2016 beim Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und dem RB Leipzig aber allemal.
Mike Werner: Sein auftoupierter, goldblonder Vokuhila und der passende „Oliba“ sorgten immer wieder für Spott.
Gervinho: Wollte der Neuzugang des OSC Lille so etwa eine zu hohe Stirn kaschieren? Gervinho ist den Rasta-Zöpfen treu geblieben - vom unbequemen Haarband hat er sich allerdings inzwischen längst verabschiedet.
Kevin Großkreutz: Der Schlusspfiff initiierte 2011 den Kahlschlag.
Felix Magath: Mit dieser „Matte“ spielte Felix Magath 1975 beim 1. FC Saarbrücken!
Radja Nainggolan: Der „Ninja“ ist eben bekannt für seine ausgefallenen Looks. Ein Hingucker war das in der UEFA Champions League 2016 allemal!
Kyle Beckerman: Inzwischen ist die Dreadlock-Mähne ab und durch einen pflegeleichteren Look ersetzt.
Eike Immel: Bei der wilden „Frise“ des deutschen Nationalspielers Eike Immel war man sich da nie ganz sicher.
Jiří Němec: Den Trend hat der Schalker Jiří Němec allerdings nicht sehr lange durchgezogen - ein Vokuhila löste die Walle-Mähne ab.
Rudi Völler: „Tante Käthe“ wurde Völler wegen seiner fulminanten Haarpracht genannt.
Taribo West: Von grün bis rot und blau war alles dabei - besonders auffällig war der nigerianische Nationalspieler bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich unterwegs.
Wolfgang Rausch: Als Neuzugang beim FC Bayern war er 1977 also nicht nur aufgrund seines Talents, sondern auch wegen dem „Oliba“ mit den aufgezwirbelten Enden im Gespräch.
Oliver Kahn: Fast engelsgleich wirkt er mit der goldenen Haarpracht - kaum zu glauben, dass er zehn Jahre später den Spitznamen „Titan“ erhalten sollte.
Torsten Frings: Wie der Bremer Mittelfeldspieler später erzählte, hatten seine Töchter ihn im Mallorca-Urlaub zu den Rasta-Zöpfchen ermutigt.
Pepe: Da standen ihm plötzlich die Haare zu Berge: 2014 entschied sich Pepe nicht aus Frust, sondern aus freien Stücken, für diese eigenwillige Frisur. So schnell wie die wilde Kreation gekommen war, verschwand sie damals aber auch wieder. Zum Glück!
Martin Zeman: Quirlig ist eben nicht nur die Spielweise des Mittelfeldspielers, sondern auch sein Style.
Paul Breitner: Schnurrbart und Wuschel-Mähne, später dann sogar Vollbart - der FC Bayern-Spieler galt nicht nur optisch als Rebell.
Arturo Vidal: Kunstvolle Muster lässt er sich zudem auf dem Rest seines Kopfes rasieren. Arturo Vidals Markenzeichen ist sein Irokesenschnitt.
Ronaldo: Ob er die eigenwillige Frisur zur damaligen Fußball-Weltmeisterschaft heute bereut? Ronaldo konnte 2002 mit seiner Frisur nicht wirklich punkten.
Lothar Huber: Lothar Huber von Borussia Dortmund stand das Jahrzehnt 1975 direkt ins Gesicht geschrieben: Seitenscheitel und Mega-Koteletten bis zu den Mundwinkeln - ein Jahr später ließ er sich noch dazu einen Pracht-Schnäuzer stehen.
Samir Nasri: Auf dem Platz trug er quasi von Kopf bis Fuß die Farbe seines Clubs Manchester City. Ganz auf blau - besser gesagt auf „skyblue“ - setzte auch Samir Nasri.
Günter Keute: Oben hell, unten dunkel. So stilbewusst zeigte sich Günter Keute 1982 bei Eintracht Braunschweig.
Serkan Calik: Bei Rot-Weiss Essen trug Serkan Calik 2006 den „Vokuhila 3.0“.
Marko Arnautovic: Marko Arnautovic trug 2015 das Hipster-Zöpfchen.
Christian Ziege: Mit einem Irokesen-Schnitt in Schwarz - Rot - Gold bewies Ziege Heimatliebe.
Jérôme Boateng: Hier hat sich der FC Bayern-Spieler aber gehörig im Farbkasten vergriffen. Ob wieder mal eine Wette Grund für das modische Malheur war?
Wolfgang Fahrian: Den wilden Zeitgeist des Jahres 1973 verkörperte Wolfgang Fahrians Look beim SC Fortuna mehr als perfekt.
George Best: Mit seiner Haarpracht galt der Nordire 1973 als Trendsetter.
Abel Xavier: Langweilig wurde es den Niedersachsen aber zumindest in Sachen Frisur mit dem Portugiesen bestimmt nicht.
Pierre Littbarski: Vorne kurz, hinten lang, den Klassiker trug der Kölner lange Zeit. Wer an Pierre Littbarski denkt, kommt an den 1980er Jahren nicht vorbei.
Stefan Effenberg: Wegen seiner Frise wurde Stefan Effenberg auch „Iggy Pop“ genannt.
Paul Pogba: Paul Pogba mit Animal-Print-Frisur.
Kylian Mbappe: Der Beweis: Erst im Dezember 2020 ist Kylian Mbappe auf den Schlumpf gekommen.
Bastian Schweinsteiger: Der tat zwar wie ihm geheißen, dennoch wurde der weißblonde Gel-Igel zur Kult-Frisur. Bastian Schweinsteiger trug den „Schweini-Iro“.
Günter Netzer: Die Dinge muss man nun mal so nehmen, wie sie fallen, dachte sich der deutsche Nationalspieler wohl auch, als er Anfang der 1970er Jahre sein Haar von links nach rechts scheitelte. Das Netzer-Markenzeichen: Der Scheitel Günter Netzer beim DFB-Pokalfinale 2019: RB Leipzig gegen den FC Bayern München.
Kingsley Coman: Kingsley Coman 2015 bei einem Spiel des FC Bayern gegen den FC Augsburg.
Ewald Lienen: Ewald Lienen (Borussia Mönchengladbach) 1980. FC Köln. FC Köln*.
Karl Del‘Haye: Del‘Haye bleibt sich treuGladbach-Legende Karl „Kalle“ Del Haye. So bewahrt sich Gladbach-Legende „Kalle“ offenbar seine Jugendlichkeit.
Stephan El Shaarawy: Stephan El Shaarawy vom AC Milan ist was seine Frisuren betrifft äußerst experimentierfreudig.
Bruno Labbadia: Anders als viele Altersgenossen hat er sich allerdings rechtzeitig von der modischen Jugendsünde verabschiedet. Bruno Labbadia vom Hamburger SV beim offiziellen Fototermin für die Saison 1987-88 in Hamburg am 02.07.1987.
Vágner Love: Und dabei heißt es doch schon im Sportunterricht in der Schule: „Schmuck ablegen und Haare zusammenbinden...“ Vagner Love vom CSKA und Anton Rogochy in der russischen Bundesliga 2010/2011.
Tiger Stefan Effenberg: 1994 ließ sich der ehemalige Mittelfeldmann von Bayern und Mönchengladbach sein Markenzeichen, den „Tiger“, in den Hinterkopf färben. Exzentrisch war „Effe“ ja schon zuvor, doch hier ging er optisch zum Angriff über.Stefan Effenberg lässt den „Tiger“ auch optisch raus „Tiger“ Stefan Effenberg (Gladbach) beim Interview.
| Spieler | Frisur | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Danny Latza | Vokuhila | Ebenfalls von Schalke-Legenden getragen |
| Werner Lorant | Borstiges, steifes Haar | Erinnerte an Doc Brown aus "Zurück in die Zukunft" |
| Mesut Özil | Blond gefärbt | Nach verlorener Wette |
| Rudi Völler | Minipli-Dauerwelle | Spitzname "Tante Käthe" |
| Taribo West | Verschiedene Farben | Auffällig bei der WM 1998 |
Danny Latza im Training
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