In zahlreichen Ländern der Welt, auch in Deutschland, erfreut sich "The Merry Gentlemen" großer Beliebtheit und belegt Spitzenplätze in den Netflix-Charts. Doch beim Streamen dieses Films fiel ein Detail besonders auf: die Haare von Broadway-Tänzerin Ashley, gespielt von Britt Robertson.
Britt Robertson bei einer Filmpremiere
Die Haare wirkten immer wieder unecht und saßen vor allem nicht richtig. Schnell kam der Verdacht auf, dass die Schauspielerin, die unter anderem aus "Girlboss" und "The Rookie: Feds" bekannt ist, eine Perücke trägt. Dieser Verdacht erhärtete sich, denn wer sich auf die Suche nach Bildern von Robertson macht, erkennt schnell, dass sie seit einiger Zeit ihr Haar recht kurz trägt.
Grundsätzlich sind Perücken im Film kein Problem. Viel öfter, als man denkt, tragen sowohl Schauspielerinnen als auch Schauspieler Perücken oder zumindest Haarteile. Auch Britt Robertson hat schon mehrfach mit einer Perücke agiert. Es muss halt nur gut gemacht sein.
Doch das ist es bei "The Merry Gentlemen" nicht. Es geht hier nicht nur um die Farbe der Haare, die nicht ganz passt. Der Scheitelansatz scheint mehrfach nicht richtig zu sitzen, die Haarpracht wirkt schief oder der Ansatz beginnt zu weit oben. Für viele Zuschauer wirkte das fast wie ein Unfall, bei dem man nicht wegschauen kann.
Auch im Netz gab es Ärger über die Perücke von Britt Robertson in "The Merry Gentlemen". Einige Leute erkannten einfach nur, dass etwas nicht stimmt, sodass sie die naheliegende Frage stellten: Trägt sie eine Perücke? Zahlreiche andere Menschen machten aber direkt ihrem Ärger über die künstlichen Haare Luft. „Wer immer Britt Robertson diese Perücke angezogen hat, verdient Gefängnis“, hieß es sogar in einem aufgebrachten Kommentar.
Leider lässt sich die Frage nicht klären, warum man die Haare der Hauptdarstellerin nicht besser hinbekommen hat. Und auch wenn sie verdammt störend sind, ist es übrigens nicht der Grund, dass der Film am Ende enttäuscht. Nein, das größere Problem des Films ist, dass er ohne sonderlich viel Witz und/oder Dramatik einfach nur so vor sich hinplätschert.
Neben der Kritik an "The Merry Gentlemen" und der Perücke von Britt Robertson, gibt es auch andere Filme, die im Jahr 2024 für Aufsehen sorgten. So wurde beispielsweise "Hot Frosty" als einer der besseren Weihnachts-Hits des Jahres gelobt.
Filmposter: Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel
Ein weiteres Beispiel ist der Film "Mother's Day - Liebe ist kein Kinderspiel" von Garry Marshall. Auch hier gab es Kritik, unter anderem an der schlecht sitzenden und völlig überflüssigen Perücke von Julia Roberts. Der Film selbst wurde als Möchtegern-Komödie kritisiert, die überhaupt nicht witzig oder zumindest amüsant ausgefallen ist.
| Aspekt | Kritikpunkt |
|---|---|
| Perücke | Schlecht sitzend und überflüssig (Julia Roberts) |
| Dialoge | Nichts sagend |
| Inszenierung | Ungelenk |
| Humor | Nicht witzig oder amüsant |
| Story | Seifenopern-Niveau, wenig Überraschungspotenzial |
Es ist schon erstaunlich, welch prominentes Ensemble Regisseur Garry Marshall zusammentrommeln konnte mit einer Story, die sich konsequent auf Seifenopern-Niveau bewegt und ähnlich wenig Überraschungspotenzial in sich trägt, wie die Tatsache, dass der Muttertag auf einen Sonntag fällt.
tags: #Britt #Robertson #Perücke
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