Wenn man vor lauter Rasierern den Bart nicht mehr sieht, ist es wieder mal Zeit für eine weitere Produktrezension im Internet. In unserem Braun Series 5 Test kümmern wir uns um ein Gerät aus dem günstigen bis mittleren Preissegment.
In Sachen Verarbeitung können wir uns in unserem Braun Series 5 Test nicht beschweren. Generell haben wir bei den Braun Geräten den Eindruck, dass alle etwas robuster wirken als beispielsweise die Rotationsrasierer von Philips. Gut kommt bei uns auch das schlanke Design an wie auch der gummierte Handgriff, welcher dafür sorgt, dass der Rasierer genug gripp in der Hand bietet.
Bei diesem Rasierapparat handelt es sich um einen Folienrasierer, bei denen ein rechteckiger Klingenblock sowie die Nutzung von Scherfolien zum Schutz der Haut charakteristisch sind. Da sich die drei Klingen im Schersystem der Braun Series 5 unabhängig voneinander bewegen können, lassen sie sich auch gut an die Gesichtskonturen anlegen. Müssen die Klingen mal gewechselt werden oder sollte das Gerät eine Reinigung benötigen, gibt es dafür entsprechende Indikatoren.
Neben der Trockenrasur ist hier ebenfalls die Nassrasur möglich, zudem kann man den Rasierer auch unter der Dusche einsetzen. Nebst einer Bürste und dem Netzteil ist im Lieferumfang noch eine Klingenschutzkappe enthalten. Möchte man mehr, kann man sich beim Kauf für verschiedene Austattungsvarianten entscheinden.
Beim Braun Series 5 lässt sich der Scherkopf des Rasierers dank des sogenannten EasyClick-Systems austauschen. Das bedeutet, dass - je nach gewünschtem Zweck - verschiedene Werkzeuge montiert werden können.
Hier kommt auch eine der Neuerungen von Braun ins Spiel: Das EasyClean-System. Hierbei handelt es sich um die spezielle Bauart des Scherkopfs, die es ermöglicht, Wasser durch die Löcher an den Seiten laufen zu lassen. Dies soll die Haare im Scherkopf herausspülen.
Mit etwa fünfzig Minuten Rasurzeit bei voller Ladung verfügt der Rasierer in unserem Braun Series 5 Test eine annehmbare Akkuleistung, wenn man dies mit anderen Geräten auf dem Markt vergleicht. Der Akkustand wird dabei mit drei Abstufungen über ein Display dargestellt. Sollte der Akku leer sein, benötigt er etwa sechzig Minuten am Netz, um sich wieder komplett aufzuladen. Leider ist der Netzbetrieb nicht möglich.
Wenn man also gerade nicht so viel Zeit zur Verfügung hat, kann man auch die “Quick Charge”-Funktion nutzen. Damit erhält man innerhalb fünf Minuten genug Saft, um sich einmal zügig zu rasieren. Damit sich der Braun nicht aus Versehen während des Transports anschaltet und so entlädt, gibt es eine Tastensperre.
Wie bei allen Folienrasierern stellt sich beim Gerät in unserem Braun Series 5 Test die Beweglichkeit der Klingen als angenehm heraus. So kann man recht bequem die Koteletten und unter der Nase rasieren. Für die verwinkelten Stellen wie dem Kinn ist jedoch ein Rotationsrasierer eher geeignet. Auch hätte hier gemessen an der Preisklasse der Rasiererkopf beweglich sein können, um die Rasur noch “anschmiegsamer” zu machen.
Die Klingen fühlen sich in unserem Braun Series 5 Test sehr angenehm an. Allerdings muss man hinzufügen, dass die Philips Geräte hier die Nase vorn haben. Hinzu kommt, dass der Klingenblock etwas ausfällig gebaut ist. So verdeckt er manchmal die Sicht, was unter Umständen nervig sein kann.
Für eine optimale Rasur sollte man in der Regel wie auch bei anderen Elektrorasierern mehrmals über dieselbe Stelle rasieren. Ansonsten kann es passieren, dass hier und da mal der eine oder andere Bartstoppel stehen bleibt. Idealerweise sollte man täglich rasieren, damit man noch die verbliebenen Stoppel vom Vortag erwischt.
Insgesamt ist das Sicherheitsgefühl in unserem Braun Series 5 Test sehr gut, auch wenn man beim Thema Hautirritationen Abstriche machen muss. Der Series 5 ist in dieser Hinsicht nicht viel besser als der Series 3, sodass man bei sensibler Haut eher zu den Philips Geräten oder höheren Braun Serien greifen sollte.
Die Nassrasur ist grundsätzlich möglich, wobei Nassrasierer hier normalerweise zu einem besseren Rasurergebnis kommen. Dennoch erweist sich der Braun als gute Alternative zum Nassrasierer unter der Dusche.
Was das Rasurergebnis angeht, hatten wir uns in unserem Braun Series 5 Test tatsächlich ein bisschen mehr erhofft. Das darf man jetzt nicht falsch verstehen, denn das bedeutet nicht, dass er nicht rasiert. Aber man muss das ein bisschen ins Verhältnis setzen und wir sind der Meinung, dass die Series 5 besser sein müsste als die Series 3. Das haben wir aber so nicht erlebt. Stattdessen scheint es so, als wären beide in etwa auf dem gleichen Niveau.
Um zu erkennen, wann man die Klingen wechseln muss, gibt es einen Wechselindikator, welcher sich in der Regel nach ein bis zwei Jahren meldet. Die Reinigung ist in unserem Braun Series 5 Test grundsätzlich ziemlich einfach. Nach dem Entfernen des Scherelements kann man den Rasierer vorsichtig ausklopfen. Wenn man es wieder draufgesetzt hat, kann man das laufende Gerät noch einmal unter fließendem Wasser ausspülen.
Wer es noch einfacher haben möchte, kann die “Easy Clean” Funktion nutzen. Solltet ihr euch einen Elektrorasierer zulegen, dann sind die Ersatzteile ein nicht zu verachtender Kostenfaktor. Ein Ersatzscherkopf des Braun Series 5 schlägt mit ungefähr 25 Euro zu Buche, was ähnlich zur Konkurrenz ist.
Mit dem Braun 50-B1000S bekommt man einen Rasierer der günstigen bis mittleren Preisklasse, der in den meisten Punkten dieser Einordnung gerecht wird. Trotzdem hat sich in unserem Test gezeigt, dass man bei diesem Gerät einige Abstriche in Kauf nehmen muss. Es gibt keinen Netzbetrieb, der Trimmer ist nicht integriert und der Scherkopf versperrt manchmal die Sicht. Davon abgesehen sollten Menschen mit sensibler Haut einen Bogen um dieses Gerät machen.
Etwas verbesserungswürdig, unserer Meinung nach, ist das Rasurergebnis. Besser als die Series 3 hätte es schon sein müssen, stattdessen sehen wir einen deutlichen Leistungssprung erst bei der Series 7. Zwar kriegt man auch mit der Series 5 die Haare runter, aber etwas mehr Abgrenzung zwischen den Serien hätten wir hier schon erwartet.
Einen guten Rasierer haben wir hier dennoch und man kann auch sagen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis passt. Falsch machen kann man also nix.
Allein aus dem Hause Braun haben wir vier unterschiedliche Elektrorasierer getestet, nämlich die Series 3, 5, 7 und 9 Pro.
Hier eine Übersicht der getesteten Braun Rasierer:
| Modell | Note | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Series 5 51-M4500cs | Sehr gut | Flexible Klingen, EasyClean-System |
| Series 3 ProSkin 3040s | Sehr gut | MicroComb-Technologie, drucksensible Scherelemente |
| Series 7 71-B1200s | Sehr gut | 360° Flex-System, Nass- und Trockenrasur |
| Series 9 Pro+ 9517s | Sehr gut | Integrierter Precision ProTrimmer, Chirurgenstahlklingen |
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