Die Suche nach dem idealen Rasierer oder Epilierer kann eine Herausforderung sein. Ob für streichelzarte Beine, haarlose Achseln oder eine glatte Intimzone - die Ansprüche sind hoch. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Testbericht über verschiedene Modelle, darunter der Braun Series 8, verschiedene Philips Rasierer und Epilierer, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
Viele Menschen sind unzufrieden mit herkömmlichen Rasierern und suchen nach langfristigeren Methoden wie Waxen oder Epilieren. Um herauszufinden, wie gut Epilierer Körperhaaren zu Leibe rücken, wurden 15 Epilierer getestet, darunter Markenprodukte und No-Name-Epilierer. Ein bisschen Ziepen lässt sich auch mit dem besten Epilierer nicht vermeiden. Günstig ist in diesem Fall leider auch nicht gut.
Für alle, die noch nie epiliert haben, hier ein kleiner Realitätscheck: Ja, am Anfang tut Epilieren weh - auch mit dem allerbesten Gerät und dem allerbesten Aufsatz. Denn egal, wie man es nennt: Letztlich reißt man sich mit vielen kleinen Pinzetten viele kleine Haare aus. Und das fühlt sich eben nicht besonders angenehm an. Doch keine Sorge: Mit jedem Mal epilieren lässt der Schmerz ein bisschen nach, da die Haare spärlicher und dünner nachwachsen. Dabei hilft es regelmäßig zu epilieren und gerade zu Beginn am Ball zu bleiben.
Um Schmerzen zu lindern, bieten einige Geräte spezielle Massageaufsätze an. Sie stimulieren die Haut während des Prozesses, entspannen sie und lenken die Nerven ab, sodass die Epilation weniger intensiv wahrgenommen wird.
Theoretisch kann man überall epilieren - außer auf dem Kopf, auf Schleimhäuten oder verletzter Haut. Am besten eignet sich diese Methode der Haarentfernung allerdings für Arme und Beine.
Damit das Gerät die Haare gut erfassen kann, sollten sie zwei bis fünf Millimeter lang sein, manche Hersteller versprechen Erfolge auch bei geringerer Länge. Sind die Haare zu kurz, erwischen die Pinzetten sie nicht. Sind sie zu lang, sollte man sie mit einem (oft beiliegenden) Trimmeraufsatz stutzen. Dann geht’s los! Die Haut mit den Fingern etwas straffen, den Epilierer im 90-Grad-Winkel ansetzen und langsam gegen die Wuchsrichtung führen. Lassen Sie sich dabei wirklich Zeit, damit das Gerät die Haare an der Wurzel erwischt und nicht einfach abbricht.
Nicht erschrecken: Nach dem Epilieren ist die Haut vermutlich gereizt und mit kleinen roten Punkten gesprenkelt. Das ist ganz normal und sollte nach wenigen Stunden oder am spätesten nächsten Tag abklingen. Und auch diese Reaktion wird weniger, je öfter man die Haarentfernung wiederholt hat. Um erste Irritationen zu beruhigen, nach dem Epilieren gut eincremen, z. B. mit feuchtigkeitsspendem, kühlenden Aloe Vera Gel. Vermeiden Sie unbedingt Sonnenbaden oder Solarium direkt nach der Haarentfernnung, um die Haut nicht weiter zu belasten.Vor eingewachsenen Haaren bewahrt ein regelmäßiges Peeling.
Je nach Set hat Braun noch einiges mehr an Extras zu bieten: So verfügt beispielsweise das teurere Braun Silk-épil Beauty-Set 9 9-995 über zwei Peeling-Bürsten-Aufsätze, einen Gesichtsepilierer, drei Gesichtsbürsten-Aufsätze, ein Make-up-Schwämmchen sowie einen Aufsatz, der nur der Massage dient. Weitere nette Features von Braun sind die 100-Tage-Geld-zurück-Garantie des Epilierers sowie obendrauf noch die zwei Jahre Herstellergarantie.
Der Panasonic ES-EY kann alles, was die Vorgänger-Serie konnte - nur besser. Er ist noch sanfter und seine Epilation ist noch angenehmer, noch gründlicher und noch hautschonender. Der hochwertige Epilierer erreicht auch knifflige Stellen problemlos.
Neben Epilierern wurden auch verschiedene Rasierer getestet, darunter der Braun Series 8 und der Philips Series 7000. Hierbei wurden Aspekte wie Präzision, Komfort, Akkulaufzeit und Hautschonung berücksichtigt.
Ob Nass- oder Trockenrasur: Philips bietet für jeden Rasiertyp den passenden Rasierer nebst Zubehör. Es gibt verschiedene Philips-Rasierer-Serien, die sich unter anderem im Ausstattungsumfang oder der Anzahl an Geschwindigkeitsstufen unterscheiden. Gleiches gilt für den Preis, was auch verschiedene Rasierer-Tests online feststellen.
Die Philips-Geräte sind nämlich allesamt sogenannte Rotationsrasierer, das heißt, sie verfügen über insgesamt drei rotierende Klingen, die dreieckig angeordnet sind. Die Klingen sind dabei in bewegliche „Teller“ eingebaut, zusammen mit dem ebenfalls beweglichen Scherkopf können die Rasierer sich dadurch an die Gesichtskonturen anlegen.
Allesamt kommen sie mit einer Akkulaufzeit von 60 Minuten. Eben so lange, also 60 Minuten, brauchen die Series 3000, 5000 und 7000 dann, um den Akku wieder voll zu laden. Einzig die Series 9000 Prestige sticht hier negativ heraus, indem sie mit 180 Minuten Ladezeit und 18 Minuten Quick Charge alles andere als „quick“ unterwegs ist. Zumindest im Vergleich zu den anderen Philips-Serien. Lediglich bei der Akkuanzeige kann der 9000er dann wieder punkten. Während die anderen Serien mit einer schlichten, dreistufigen Anzeige daher kommen, weist der Prestige den Akkustand detailliert in Prozent aus.
Für Feinheiten oder zum vortrimmen haben die Geräte 3000, 5000 und 7000 einen integrierten Präzisionstrimmer. Dieser kann bei Bedarf ausgeklappt werden und wird nach getaner Arbeit einfach wieder zurückgedrückt in seine Ursprungsposition. Auch der Prestige bringt hier etwas zum Trimmen mit, allerdings nur zum Aufstecken. Das heißt, man muss erst den Scherkopf abnehmen und dann den Trimmerkopf reindrücken.
Entscheidet man sich für den günstigen Rasierer, muss man im Wesentlichen mit dem Basisgerät zurechtkommen, da keine besonderen Features verbaut worden sind. Legt man noch ein paar Scheine mehr auf den Tisch für den 7000er, gibt’s neben dem Haardichtesensor noch eine besondere Beschichtung oben drauf, welche die Reibung auf der Haut und damit Hautirritationen verringern soll. Der Prestige hat diese Beschichtung auch, anstatt des Haardichtesensors haben wir hier allerdings die Möglichkeit, die Rasurintensität manuell einzustellen. Wählen kann man hier zwischen den Stufen „Sensitive“, „Normal“ und „Schnell“.
Der 3000er kommt spartanisch mit Schutzkappe, Reisebeutel und Netzteil. Beim 5000er gibt’s schon `ne Schüppe drauf mit Netzteil, Reiseetui, Bürste und Reinigungsstation samt Kartusche. Der 7000er liegt hier ähnlich, lediglich eine Ladestation gibt’s noch dazu. Das hätte in der Tat etwas mehr sein können. Der Prestige hingegen zeigt hier seine Stärke und bringt neben dem besagten Trimmer noch einen aufsteckbaren Kammaufsatz für die Nutzung als Langhaarrasierer sowie ein großes Reise-Hardcase mit viel Platz für alle Zubehörteile mit.
Zudem ist der 7000er der einzige Rasierer in unserem Test gewesen, der mit einer App - nämlich der Philips GroomTribe App - gekoppelt werden kann.
Was Bedienung und Handling angeht profitieren die Geräte im Philips Rasierer Vergleich allesamt davon, dass Klingen und Kopf beweglich sind. Einzig beim 3000er ist die Scherkopfbeweglichkeit etwas eingeschränkt, im Großen und Ganzen fahren aber alle Rasierer das Gesicht gut nach und schmiegen sich an die Konturen an. Das ist ein grundsätzlicher Vorteil, den die Rotationsrasierer mitbringen, weshalb sie gerade an „verwinkelten“ Stellen, wie bspw. am Kinn, ganz gut funktionieren.
Eine große Stärke bei den Philips-Geräten ist, dass man mit allen sehr angenehm arbeiten kann. Gewichtstechnisch sind die Geräte im Philips Rasierer Vergleich um die 190/200 Gramm absolut in Ordnung, die Vibration im Handstück ist bei keinem der Geräte wirklich nennenswert und auch die Klingen sind nach 2 bis 2,5 Minuten Rasurzeit bestenfalls lauwarm auf der Haut. Auch was die Lautstärke angeht gehören die Philips-Rasierer zu den leiseren Geräten. Letztlich kommt keiner der Rasierer über 60 Dezibel.
Der Braun Series 8 8410s bietet eine herausragende Kombination aus Präzision und Komfort. Mit seinen flexiblen und beweglichen Scherköpfen passt er sich perfekt den Konturen Ihres Gesichts an. Dies sorgt für eine gründliche und angenehme Rasur, egal ob Sie sich für eine Nass- oder Trockenrasur entscheiden.
Der Akku des Braun Series 8 8410s ermöglicht eine Betriebszeit von bis zu 60 Minuten. Dank der Schnellladefunktion ist der Rasierer in nur 5 Minuten für eine Rasur bereit. Dies ist besonders praktisch, wenn es mal schnell gehen muss. Die Stromversorgung erfolgt über einen langlebigen Akku, der Ihnen eine zuverlässige Leistung bietet.
Der Rasierer liegt gut in der Hand und hat eine lange Akkulaufzeit. In Kombination mit Rasiercreme ist die Rasur fast wie bei einer Nassrasur. Die Reinigung unter fließendem Wasser mit etwas Seife ist sehr einfach. Mit etwas Babyöl lässt sich der Scherkopf gut pflegen.
Nach ein paar Wochen intensiver Nutzung kann ich sagen: Der Series 8 ist perfekt für die tägliche Rasur. Er entfernt kurze Barthaare schnell und sanft. Für diejenigen, die unregelmäßig rasieren und längere Haare haben, funktioniert der Rasierer auch gut, aber es kann dabei manchmal etwas zwicken. Ansonsten überzeugt er mit guter Ergonomie, Leichtigkeit, angenehmer Lautstärke und einem starken Li-Ionen-Akku. Bisher habe ich keine Hautirritationen festgestellt.
Die größten Unterschiede zwischen Rasierapparaten von Braun und Philips sind das Rasiersystem und die Rasiertechnik. Braun hat ein Klingensystem bei dem du die Klingen von oben nach unten bewegst. Philips verfügt über ein Kopfsystem mit rotierenden Klingen, die du in kleinen Kreisen über dein Gesicht bewegst.
| Merkmal | Philips Rasierer | Braun Rasierer |
|---|---|---|
| Schersystem | Kopfsystem mit 3 rotierenden Messern | Klingensystem mit 2 Scherfolien und Mitteltrimmer |
| Rasierbewegung | Rotierende Bewegung | Auf- und Ab-Bewegung |
| Austausch des Scherkopfes | Nach 24 Monaten | Nach 18 Monaten |
In unserem Akku Rasierer Test schicken wir fünf aktuelle Rasierer auf die Teststrecke. Aufgrund der großen Preisspanne von 35 bis 360 Euro sind wir sehr gespannt, ob die teuren Geräte ihr Geld wert sind und wie wacker sich die günstigen Geräte im Test schlagen.
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