Braun Series 9 Pro Rasierer im Test: Präzision und Hautschonung

Der Braun Series 9 Pro Rasierer hat sich nicht nur als einer der besten Rasierer von Braun etabliert, sondern wurde auch von Stiftung Warentest als Testsieger ausgezeichnet. Dieser Rasierer richtet sich an Männer, die bei ihrer Rasur keine Kompromisse eingehen möchten und Wert auf Präzision, Technologie und Hautschonung legen.

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Technologie und Leistung

Der ProLift Trimmer hebt selbst schwer zu erreichende Haare an und schneidet sie zuverlässig. Die innovative Technologie erfasst selbst die widerspenstigsten Haare, was diesen Herrenrasierer besonders auszeichnet. Fünf synchronisierte Rasiererelemente im Scherkopf arbeiten zusammen, um mehr Haare zu erfassen.

Durch die Verwendung fortschrittlicher Technologie sind die Klingen besonders dünn, um mehr Haare anzuheben und eine noch gründlichere Rasur zu ermöglichen. Der Braun Series 9 Pro ist bei Braun unübertroffen in Bezug auf Präzision, Rasurerlebnis und Technologie, wobei er gleichzeitig sanft zur Haut ist.

Stiftung Warentest Testsieger

In der test-Ausgabe 10/2021 zeichnete die Stiftung Warentest den neuen Braun Series 9 Pro als Testsieger mit der Note 1,6 aus. Auch der Braun Series 5 (1,7) und Series 7 (1,9) erzielten gute Ergebnisse. Stiftung Warentest testete nach vier Jahren wieder Elektrorasierer mit Probanden sowie erstmals auch im Labor-Dauertest.

48 Männer zwischen 18 und 65 Jahren testeten die zwölf Rasierer in einem anonymisierten Verfahren in den Kategorien Rasieren, Hautschonung und Handhabung. Der Series 9 Pro überzeugte über alle Kategorien hinweg mit der besten Benotung (Gesamturteil GUT, Note 1,6) - der Series 5 (1,7) und Series 7 (1,9) schnitten ebenfalls mit „GUT" ab.

Hervorragende Akku-Leistung und Handlichkeit

Die Probanden hoben im Test vor allem die Schnelligkeit sowie die Gründlichkeit (Kategorie Rasieren: Note 2,0) und angenehme Sanftheit der Rasur, besonders bei einem 5-Tage-Bart, hervor (Hautschonung 1,4). Ein Proband gab an, den Scherkopf gar nicht zu spüren, da er so sanft über die Wangen gleite. Die beste Note im gesamten Test erreichte der Series 9 Pro in der Kategorie Handhabung (1,2) unter anderem durch seine ausgezeichnete Akku-Leistung und Handlichkeit bei der Anwendung.

Erstmals ergänzte Stiftung Warentest den Test um die Kategorie Haltbarkeit. Hierbei wurde untersucht, nach welcher Dauer die Scherköpfe so abgenutzt sind, dass ein Wechsel erforderlich ist.

Braun Series 5 und Series 7

Das zweitbeste Gesamturteil von Stiftung Warentest mit der Note 1,7 bestätigte das Versprechen des Series 5 einer einfachen und präzisen Rasur. Der Braun Series 7 beweist mit einer Gesamtnote von 1,9 sein Können. Er ist der Allrounder von Braun für ein Maximum an Rasur- und Stylingmöglichkeiten und liefert laut Stiftung Warentest vor allem in der täglichen Rasur ein gründliches Ergebnis (2,3).

Braun Series 9 Pro+ im Detail

Der Series 9 Pro+ von Braun verspricht viel: ein Rasierer, der sanft zur Haut ist, auch längere Haare erwischt und kaum Pflege benötigt. Ein Test zeigt, ob das Gerät alles davon einhält.

Der Hersteller will Skeptiker mit Technik überzeugen, die Bartdichte erkennt, Hautwellen schont und selbst längere Haare in einem Zug erfassen soll. Das Gerät wurde einige Tage unter realen Bedingungen getestet. Der Rasierer ist schick im Karton verpackt, gut verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und wirkt stabil. Über dem großen Einschaltknopf befindet sich ein Schiebeschalter, mit dem sich der Scherkopf fixieren lässt - praktisch bei der Reinigung oder für mehr Kontrolle an bestimmten Stellen.

Der Scherkopf soll stabiler sein als bisher und ist auffällig komplex aufgebaut: zwei äußere Scherfolien, dazwischen eine Klinge für längere Haare, eine für kürzere, flach anliegende Haare und ein Hautschutzelement. Beim Einschalten fällt ein heller Brummton auf - begleitet von Vibrationen, die ein Gefühl von Kraft vermitteln.

Das LED-Display zeigt unter anderem den Akkustand in Prozent, weist auf nötige Reinigungen hin und erinnert daran, wann der Scherkopf gewechselt werden sollte - in der Regel alle 18 Monate. Auch der Reisesicherungsmodus wird auf dem Display angezeigt: Wird der Einschaltknopf einige Sekunden gedrückt gehalten, aktiviert sich eine Tastensperre, die versehentliches Einschalten verhindert. Während des Ladevorgangs visualisiert ein Fortschrittsbalken den aktuellen Stand.

Erfahrungen im Test

Vor dem ersten Test wurde sich eine Woche nicht rasiert. Der Series 9 Pro+ brauchte bei diesen längeren Haaren mehrere Züge, um ein glattes Ergebnis zu erzielen. Ein Haar "duckte" sich erfolgreich mehrfach weg und wurde mit dem integrierten Trimmer entfernt, der sich auf der Rückseite befindet und einfach zum Aktivieren nach oben geschoben wird.

Die Rasur war insgesamt angenehm, ohne Ziepen, ohne Hautverletzungen. Auf glatten Hautpartien wie den Wangen arbeitete das Gerät schnell und sehr gründlich. Es gab keine Rötungen am Hals, wie sie bei einer Nassrasur sonst häufig auftreten. Bereits nach wenigen Tagen zeigte sich: Wer das Gerät regelmäßig einsetzt, erhält gute Ergebnisse - schnell, glatt, hautfreundlich.

Der eingebaute Sensor, der laut Hersteller 300 Bartdichtemessungen pro Sekunde durchführt, ist im Alltag nicht spürbar. Das Gerät passt sich offenbar dezent an, ohne merkliche Leistungswechsel.

SmartCare Center

Je nach Set gehört auch das sogenannte SmartCare Center zum Lieferumfang. Das ist eine Reinigungsstation, die den Rasierer automatisch reinigt, trocknet und auflädt. Das Gerät wird kopfüber eingesetzt, per Knopfdruck startet der Vorgang. Dafür braucht es ein alkoholbasiertes Reinigungsmittel, das sich in einer Kartusche befindet und bei der Reinigung durch den Scherkopf gespült wird. Ein Schmiermittel soll dabei sicherstellen, dass die Klingen immer gut schneiden. Anschließend erfolgt die Trocknung.

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Im Test funktioniert das zuverlässig. Die Station erkennt den Verschmutzungsgrad und passt den Reinigungszyklus an. Wer möchte, kann den Rasierer aber auch manuell reinigen: unter warmem Wasser abspülen, ausschütteln, trocknen lassen. Einmal pro Woche empfiehlt Braun in diesem Fall, den Scherkopf zu ölen.

Ein Tipp für alle, die sich nicht täglich rasieren und den Rasierer seltener reinigen: Wird der Flüssigkeitsbehälter nach Gebrauch wieder herausgenommen und mit dem Plastikdeckel verschlossen, verflüchtigt sich der Alkohol langsamer - die Kartusche hält länger. Das lohnt sich vor allem bei gelegentlicher Nutzung.

Power Case

Braun bietet für Reisen eine zusätzliche Lade- und Aufbewahrungsmöglichkeit: das sogenannte Power Case, eine Schutzhülle mit Ladefunktion. Die ist allerdings recht sperrig und schwer. Ein einfacher Scherkopfschutz aus Kunststoff zum Aufstecken fehlt leider, um den Rasierer einfach in den Kulturbeutel stecken zu können, ohne Schäden am Scherkopf zu verursachen.

Vor- und Nachteile des Braun Series 9 Pro+

Mit Preisen zwischen 320 und 400 Euro (je nach Paket - mit oder ohne Reinigungsstation oder Ladecase) ist der Braun Series 9 Pro+ kein Schnäppchen. Bedenken sollte man auch die regelmäßigen Folgekosten: etwa 70 Euro für den neuen Scherkopf (empfohlen alle 18 Monate, das hängt natürlich von der Häufigkeit der Rasur ab) und rund 5 Euro für jede Reinigungskartusche, die bei häufiger Nutzung alle zwei Monate fällig wird.

Dafür erhält man ein Gerät, das in seiner Gesamtheit technisch sehr durchdacht wirkt, keine großen Schwächen zeigt und spürbar hautschonend arbeitet. Wer bereit ist, in diese Preisklasse zu investieren, bekommt einen Rasierer mit hohem Alltagsnutzen. Der Rasierer wird in Deutschland gefertigt, jedes Gerät wird einzeln kontrolliert und es gibt eine Garantie von fünf Jahren.

Stärken und Schwächen im Überblick

  • Stärken:
    • Gründliche Rasur auf glatten Hautpartien
    • Sehr hautschonend, auch bei empfindlicher Haut keine Verletzungen
    • Beweglicher Scherkopf erleichtert die Rasur in Konturen und Problemzonen
  • Schwächen:
    • Nicht jeder Hauttyp wird gleich gut erreicht - an sensiblen Stellen wie Kinn oder Narbe kann es Schwächen geben
    • Hoher Preis - Gerät ab rund 320 €, Ersatz-Scherkopf rund 70 €, Reinigungskartusche alle zwei Monate ca. 5 €
    • Kein Aufsteckschutz für den Scherkopf - Transport ohne Hülle nicht optimal

Technische Details im Überblick

Merkmal Details
Herkunft Entwicklung in Kronberg, Fertigung in Walldürn (Deutschland)
Modellvarianten 9610s (mit Ladestation), 9625s (mit Power Case), 9677cc (mit Reinigungsstation + Power Case)
Scherkopf 5 + 1 Elemente: 2x OptiFoil, 1x ProLift, 1x Direct&Cut, 1x ProTrimmer, 1x SkinGuard
Sensorik Bartdichtesensor (300 Messungen/Sekunde)
Display Vollfarbiges LED-Display mit Reinigungs- und Wartungshinweisen
Beweglichkeit Schwenkbarer Scherkopf (40°) mit Feststellfunktion
Akkulaufzeit Bis zu 60 Minuten, Ladezeit: ca. 1 Stunde (Schnellladefunktion möglich)
Reinigungsstation Reinigt, trocknet, lädt automatisch
Folgekosten Scherkopf ca. 70 € (alle 18 Monate), Reinigungskartusche ca. 5 € (alle 8 Wochen)
UVP Zwischen 319,99 € und 399,99 €, je nach Ausstattung

Fazit

Der Braun Series 9 Pro+ konnte als langjähriger Nassrasierer in weiten Teilen überzeugen: keine Hautreizungen, gründliche Rasur, zuverlässige Technik und einfache Pflege. Für Menschen mit empfindlicher Haut oder Schnittproblemen bei der Nassrasur kann das Gerät eine sinnvolle Alternative sein.

Kleine Einschränkungen gibt es bei längeren Haaren oder in Problemzonen wie dem Kinn, aber diese Punkte sind auch sehr abhängig von der Haut und dem Bartwuchs und dem Gerät an sich nicht anzulasten.

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