Braun BT7 100 Jahre Edition Barttrimmer: Ein umfassender Test

Bärte in verschiedensten Formen und Ausführungen gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Mit der steigenden Popularität kommt auch die wachsende Bedeutung des Stylings der Bärte. Mit herkömmlichen Rasierern ist es häufig schwer den Bart so wie gewünscht zu schneiden. Hierfür können Bartschneider (auch Barttrimmer genannt) weiterhelfen. Die Geräte sind für das besonders präzise Trimmen und Stutzen von Barthaaren hilfreich und damit der perfekte Styling-Partner für jeden Bartbesitzer.

Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen Bartschneidern und Barttrimmern. Beide Geräte sind für das genaue Trimmen und Stutzen anstatt dem kompletten Abrasieren zuständig.

Wie der Name des Bartschneiders schon verrät, ist er für das Schneiden eines Bartes zuständig und das ohne Verwendung eines Rasierschaums oder vergleichbaren Produkten. Dabei sind Bartschneider vor allem für ein besonders detailliertes Haarschneiden bekannt. Dies ist der Grund weshalb Bartschneider für gewöhnlich nicht in der regulären Gesichtsrasur Anwendung finden, sondern eher als Unterstützung bei der Bartpflege und dem -styling. Die Produkte dienen also mehr zum in Form bringen, als zum kompletten Abrasieren ohne Stoppeln. Sie besitzen oft ein schmales Gehäuse, damit alle Flächen erreichbar sind und somit exakte Kürzungen erfolgen können.

Das Schneiden ermöglichen die scharfen Klingen an dem Gerät, welche durch einen eingebauten Motor Antrieb bekommen. Prinzipiell kann man die Vorgehensweise eines Bartschneiders mit der einer normalen Schere vergleichen. Bei dieser existieren zwei Blätter mit Schneidekanten, welche durch die Reibung aneinander Dinge zertrennen können. Auch bei Bartschneidern sind Klingen mit scharfen Ecken verbaut. Hierbei erfolgt die Steuerung von links nach rechts allerdings durch einen Motor. Dabei sind die Klingen etwas versetzt positioniert, sodass die Spitzen die Haare abschneiden, die sich dazwischen befinden.

Bart trimmen für Anfänger ● So trimmst du deinen Bart richtig!

Häufig besteht Unklarheit darüber, was der Unterschied zwischen einem Bartschneider und einem Barttrimmer ist. Dies liegt vermutlich daran, dass es keinen wirklichen gibt. Wie die Definition eines Bartschneiders bereits zeigen konnte, sind diese Geräte für ein Trimmen und Stutzen des Bartes zuständig und nicht für die komplette Rasur. Dies ist auch bei einem Barttrimmer der Fall. In der Regel sind Bartschneider und Barttrimmer also die gleichen Geräte, wobei sich Bartschneider teilweise nur durch breitere Schneideflächen für ein umfassenderes Schneiden unterscheiden. Normalerweise sind im Lieferumfang aber verschiedene Aufsätze enthalten, welche, genau wie beim Barttrimmer, detaillierte Stylings ermöglichen. Ein Bartschneider kombiniert somit mehrere Funktionen in einem Produkt. Der Name Barttrimmer ist also lediglich ein exakterer Ausdruck. Bei der Bezeichnung Bartschneider sind häufig nur mehr Aufsätze im Lieferumfang enthalten, um auch breitere Flächen zu schneiden.

Dahingegen existiert durchaus ein Unterschied zwischen Haar- und Bartschneidern. Da Barthaare wesentlich dicker und stärker sind als Kopfhaare, können Haarschneidern nicht dasselbe Ergebnis bei Bärten liefern wie spezielle Bartschneider. Haarschneider besitzen nämlich nicht so feine Klingen, wie Bartschneider. Neben dem nicht gleich präzisen Styling, kann die Verwendung eines Haarschneiders auch an den Barthaaren ziehen und folglich unangenehm sein. Es gibt allerdings auch Kombigeräte, mit welchen sich sowohl der Bart als auch die Haare kürzen lassen.

Bei der Funktionsweise von Barttrimmern wurde die Bedeutung der Aufsätze bereits dargestellt. Diese sind in den meisten Fällen nämlich für die Längeneinstellung verantwortlich. Vor dem Kauf sollten Interessierte also darüber nachdenken, welche Länge sie bei ihrem Bart bevorzugen. Für einen Dreitagebart sollte der Aufsatz auf ungefähr 1 bis 3 Millimeter kürzen können. Bei längeren Bärten sind in der Regel Aufsätze mit längeren Schnittlängen nötig, um auch dabei präzise Stylings erreichen zu können.

Klingen sind eines der wichtigsten Kaufkriterien, da sie die Haare durchtrennen und damit wesentlich für das Endergebnis verantwortlich sind. Sie sollten daher eine ausreichende Schärfe besitzen, da sie sonst Barthaare ausreißen können. Dies kann Unreinheiten in der Haut hervorrufen. Deshalb sollten Nutzer stumpfe Klingen auch schnellstmöglich austauschen. Die meisten Bartschneider besitzen Klingen aus Titan, Edelstahl oder Keramik. Letztere sind für eine besonders hohe Schärfe bekannt, können allerdings leichter zerbrechen, wenn sie herunterfallen. Zudem gibt es Klingen mit einem speziellen Schutz, welcher für sanftes Kürzen sorgt. Neben dem Material der Klingen gibt es auch zwei verschiedene Techniken dieser bei der Bewegung. Zum einen gibt es die rotierende Variante, welche sich vor allem für das Trimmen und Stutzen eignet.

Motorleistung und Stromversorgung

Der Motor setzt die Klingen in Bewegung und ist daher der Haupttreiber des Schneidevorgangs. Deshalb sollte die Leistung dieses Motors ausreichend sein, um zufriedenstellende und schnelle Ergebnisse zu erhalten. Oft geben Produzenten allerdings keine genauen Informationen hierzu. In diesem Fall können Interessenten Angaben zu der Menge der gekürzten Barthaare in der Minute oder Schwingungen ansehen.

Es gibt Barttrimmer, welche Anwender nicht unter laufendem Wasser zum Trimmen nutzen können, da sie für die Trockenrasur gemacht sind. Für Personen, die das Kürzen des Bartes aber nicht nur vor dem Spiegel machen wollen, sondern auch mal unter der Dusche, eignen sich Hybride Modelle. Diese Bartschneider sind sowohl wasserfest, als auch resistent gegen Shampoos oder Seifen. Generell sollten Interessenten bei dem Kauf eines Barttrimmers aber darauf achten, dass dieser wasserdicht ist, um sich zumindest mit Wasser reinigen zu lassen. Die Säuberung bei Modellen ohne diesen Schutz vor Wasser kann lediglich mit Bürsten erfolgen.

Bei der Stromversorgung gibt es Produkte, die über einen Akku oder ein Netzteil funktionieren. Männer, die sich für ein Modell mit Akku entscheiden, sollten davor die Akkulaufzeit und die Aufladezeit abchecken. Bei Geräten mit Netzteil muss dahingegen die Kabellänge passend für den Nutzer sein. Die Akkulaufzeit von Bartschneidern liegt in der Regel zwischen einer dreiviertel und einer vollen Stunde.

Ergonomie und Verarbeitung

Für einen Barttrimmer ist ein ergonomischer Gummigriff von Vorteil, da dieser für einen festen Halt in der Hand sorgt. So kann das Gerät während des Bart Stylings nicht leicht verrutschen und Ergebnisse dadurch korrekter sein. Hierfür sollte auch die Form des Bartschneiders angenehm in der Hand liegen. Besonders komfortabel sind hier in der Regel schmalere Geräte ohne störende Kanten. Auch die Verarbeitungsqualität sollten Anwender beim Kauf nicht außer Acht lassen. Vor allem bei dem System zum Fixieren der Aufsätze, sollte eine hochwertige Verarbeitung vorliegen. Anderenfalls könnte der Aufsatz während des Schneidens abfallen oder sich bewegen.

Die regelmäßige Säuberung eines Bartschneiders ist sehr wichtig, da bei der Kürzung Haare, Hautschuppen oder andere kleine Teilchen in das Gerät gelangen können. Auf Dauer können diese den Bartschneider verstopfen und damit auch die Klingen entschärfen, was wiederrum zu schlechteren Ergebnissen oder Hautreizungen führen kann. Wie bereits vorher erwähnt, kann die Reinigung von Bartschneidern ohne Wasserschutz nur mit einer Bürste beziehungsweise kleinen Pinseln erfolgen. Dahingegen können Nutzer ihr Gerät zusätzlich simpel und schnell unter Wasser reinigen, wenn es dazu geeignet ist. Außerdem müssen Besitzer bei manchen Produkten die Klingen kontinuierlich einölen, um die Schärfe dieser zu erhalten. Anders sieht es mit Öl für den Bart aus.

In der Regel greifen Friseure nur Markenprodukte, da diese eine gute Materialqualität haben, was die Leistung des Geräts und die Stylingergebnisse verbessert. Außerdem sind Profigeräte meistens mit mehr Schnittlängen zum Einstellen ausgestattet, sodass sich verschiedenste Looks kreieren lassen. Vor allem für dicke Barthaare sind solche professionellen Barttrimmer von Vorteil. Bei dünneren Haaren kann oft auch ein preiswerteres Produkt für gute Ergebnisse sorgen. Allgemein lässt sich aber sagen, dass die Qualität der Markenprodukte überzeugt und daher auch die höheren Preise gerechtfertigt sind.

Barttrimmer sind für alle Personen sinnvoll, die ihren Bart an allen Stellen und Konturen aufs kleinste Detail stylen wollen. Da Barthaare normalerweise eine dickere Struktur haben also Kopfhaare, können Nutzer mit einem Barttrimmer theoretisch auch die Haare schneiden. Anders herum sollten Anwender die Nutzung eines Haarschneiders für Barthaare vermeiden, da dies zu ungewünschten und unangenehmen Stylingergebnissen führen kann.

Braun BT7 100 Jahre Edition im Detail

Braun präsentiert zu seinem 100jährigen Jubiläum unter anderem diesem Barttrimmer in elegantem Design. Mit dabei sind 2 Kammaufsätze, ein Mini-Präzisionsscherkopf sowie ein Detailtrimmer, den Sie beispielsweise für Konturen gut einsetzen können. Das Set bringen Sie in einem robusten Reiseetui unter, das extra für diese Edition kreiert wurde. Insgesamt stehen Ihnen 39 Schnittlängen zur Auswahl, sodass Sie sowohl für einen 3-Tage-Bart als auch die Glattrasur gut gerüstet sind. Die Feineinstellung mittels Drehrad erledigen Sie bequem mit dem Daumen. Sie können das Modell sowohl nass als auch trocken einsetzen und einfach unter fließendem Wasser reinigen. Bis zu 100 Minuten rasieren Sie mit einem vollen Akku, danach muss das Gerät für eine Stunde ans Netz.

Features des Braun BT7:

  • Vier Aufsätze mit 39 Längeneinstellungen zwischen 0,5 und 20 Millimetern
  • Akkulaufzeit bis zu 100 Minuten
  • Schnellladefunktion
  • Wasserdicht
  • 100-Jahre-Edition mit Reise-Etui

Der Trimmer eignet sich vor allem für Bartträger, die ihre Haarpracht in Form bringen wollen. Die vier Aufsätze ermöglichen insgesamt 39 verschiedene Längeneinstellungen. Damit lässt sich bei Bedarf auch problemlos das Haupthaar zurechtstutzen. Der Akku hält 100 Minuten am Stück durch, sodass das Gerät auch auf Reisen und abseits der Steckdose treue Dienste leistet. Zum aktuellen Preis ist der BT7 auf jeden Fall einen Blick wert.

Weitere Braun Barttrimmer im Vergleich

Braun-Barttrimmer-Tests zeigen deutlich, dass es verschiedene Modelle gibt. Wenn Sie jetzt mit unserer Braun-Barttrimmer-Vergleichstabelle die vorgestellten Modelle und Kaufaspekte gegenüberstellen, finden Sie schnell zu Ihrem persönlichen Favoriten. Dieser kann beispielsweise über einen Detailtrimmer verfügen oder ermöglichen, einen langen Bart zu stutzen.

Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien Lange Akkulaufzeit, Längeneinstellung, Kopfhaar und Ohren-/Nasenhaar gelegt.

Position Produktmodell Preis ca. Kopfhaar Positiv Verfügbarkeit
Platz 1 Series 7 BT7441 von Braun ca. 69 € Mit Detail-Trimmer Gleich lieferbar
Platz 2 Series 5 BT5430 von Braun ca. 52 € Starker Akku Gleich lieferbar
Platz 3 BT7545 von Braun ca. 89 € Schnelle Akkuaufladung Gleich lieferbar
Platz 4 BT9440 von Braun ca. 86 € Langlebige Akkuleistung Gleich lieferbar
Platz 5 XT5200 von Braun ca. 39 € Scharfe Klingen aus Edelstahl Gleich lieferbar

Der Braun BT7240 im Test

Die Firma Braun ist einer der Weltmarktführer, wenn es um Rasierer geht. Doch kann der Braun BT7240 auch mit der Konkurrenz mithalten und ist er dabei seine 52 Euro (zum Zeitpunkt unseres Kaufs) wert? Der Barttrimmer von Braun macht seiner Marke auf den ersten Blick alle Ehre: Er wirkt gut verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und sieht mit seiner Farbgebung in Schwarz beziehungsweise Graumetallic sehr schön aus. Darüber hinaus ist er im Vergleich zum Philips BT5515/15 ein gutes Stück kürzer, wobei der Scherkopf fast identisch breit ist. Das könnte dem Barttrimmer vor allem in puncto Handling Pluspunkte einbringen. Ebenso wie beim Philips hätten wir uns auch beim Braun ein Display gewünscht.

Das Rad in der Mitte des Rasierers dient der Längeneinstellung. Es lässt sich gut mit einer Hand bedienen und rastet auf den ersten Blick zuverlässig ein. Der Braun Barttrimmer bietet in Kombination mit seinen zwei Aufsätzen 39 verschiedene Längeneinstellungen von 0,5 bis 20 Millimeter. Hiermit befindet er sich im Vergleich zur Konkurrenz im gängigen Bereich.

Wie wir es aus unseren Tests von Braun gewohnt sind, so ist auch bei diesem Barttrimmer besonders umfangreiches Zubehör enthalten. Das muss nicht unbedingt etwas Gutes sein, denn oftmals wird dieses selten benutzt und treibt lediglich den Preis in die Höhe. Der Präzisionstrimmer sowie Präzisionsrasierer sehen hingegen vielversprechend aus und lassen sich ziemlich einfach auf dem Barttrimmer montieren. Hierfür wird lediglich der Scherkopf abgezogen und die Aufsätze werden aufgesteckt. Die enthaltene kleine Reisetasche gefällt uns ebenso gut. Sie ist schön gemacht und bietet genug Platz für einen Teil des Zubehörs. Des Weiteren ist ein kleiner Ladesockel enthalten, auf den der Bartschneider gesteckt wird.

Kommen wir nun zu den Funktionen des Braun BT7240 Barttrimmers. Hier ist besonders wichtig zu erwähnen, dass es sich um ein wasserdichtes Gerät handelt. Dies erleichtert die Reinigung ungemein, da man die Haare einfach unter fließend Wasser wegspülen kann. Ähnlich wie die meisten unserer getesteten Barttrimmer hat auch der Braun BT7240 eine Schnellladefunktion, welche das Gerät innerhalb von 5 Minuten so weit auflädt, dass eine Rasur möglich ist. Was uns allerdings besonders beeindruckt, ist der verbaute Lithium-Ionen-Akku, welcher voll aufgeladen Energie für sage und schreibe 100 Minuten Trimmen liefert. Das ist besonders praktisch auf Reisen, denn hiermit entfällt die Mitnahme des Ladegerätes. Neben der Wasserdichtigkeit und dem außergewöhnlichen Akku ist die sogenannte „AutoSensing-Technologie“ von Braun erwähnenswert. Diese misst den Bart 13 Mal die Sekunde und passt entsprechend die Leistung des Gerätes an. Sie soll eine besonders effiziente Rasur ermöglichen und ist vermutlich auch für die gute Akkuleistung verantwortlich.

Im Praxistest macht der Barttrimmer von Braun eine gute Figur. Besonders die Handhabung ist erwähnenswert, denn aufgrund seines Gewichts und der Größe lässt sich der Barttrimmer im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut führen. Die Schnittleistung im Test ist gut. Hier fällt allerdings auf, dass der Rasierer mit Kammaufsatz schlechter greift und wir öfter über Areale rasieren müssen. Darüber hinaus sollte der Scherkopf immer wieder von Haaren befreit werden, damit er seine Leistung beibehält. Ist der Bart kürzer, so ist die Leistung besser. Bei langen Bärten ist die Leistung ebenfalls solide. Manchmal drückt der Scherkopf die Haare nach unten, ohne diese abzuschneiden - hier müssen wir im Test öfter ansetzen. Was die Konturen anbelangt, so ist die geringste Einstellung von 0,5 Millimetern schön kurz und die Barthaare werden akkurat geschnitten. Was uns im Test nicht so gut gefallen hat, sind die Aufsätze für Feinarbeiten.

Neben dem Trimmen haben wir uns auch die Reinigung angesehen. Hier punktet der Barttrimmer von Braun mit seiner Wasserdichtigkeit.

Fazit zum Braun BT7240

Der Barttrimmer von Braun macht seiner Marke alle Ehre. Das Gerät ist gut verarbeitet und punktet vor allem beim Handling. Was die Schnittleistung anbelangt, so ist diese ebenfalls solide. Wer etwas längere Barthaare hat und oft mit dem Kammaufsatz arbeitet, der wird öfter über Areale rasieren müssen - grundsätzlich lässt sich allerdings auch hier ein gutes Ergebnis erzielen. Ist der Bart hingegen kürzer, fällt auch die Rasur besser aus. Neben der soliden Schnittleistung sind die vielen Längeneinstellungen von 0,5 bis 20 Millimeter zu erwähnen. Darüber hinaus zeichnet sich das Gerät durch den sehr starken Akku aus, welcher 100 Minuten hält, eine Schnellladefunktion bietet und innerhalb von einer Stunde wieder voll aufgeladen ist.

Das Zubehör hat uns nicht ganz so gut gefallen. Alles in allem liefert der Braun BT7240 ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis ab und wir können ihn definitiv weiterempfehlen.

Braun BT7340 im Test

Was macht ein Hersteller, wenn er an seinem Produkt ein paar Verbesserungen gemacht hat? Klar, er produziert das neue Modell und verpasst ihm eine höhere Nummer. Doch kommt es auch mal vor, dass ein Gerät verschlimmbessert wurde? Mag sein, doch bevor man sich in wilde Spekulationen stürzt, ob der Barttrimmer hier in unserem Braun BT7340 Test nun das Übergerät im Vergleich zum BT7240 oder einfach nur das gleiche Modell mit schickerer Seriennummer ist, erfahrt ihr hier!

Bevor wir uns den Bart mit diesem Trimmer annehmen, möchten wir in unserem Braun BT7340 Test erstmal einen Blick auf seine Funktionen und Ausstattung werfen, insbesondere in Sachen Schnitteinstellungen und Akku. Bei ersterem liegt der Bereich hier bei 0,5 bis 20mm, womit viele Bartträger etwas anfangen dürften. Dabei stehen insgesamt 39 Längeneinstellungen zur Verfügung, was im Vergleich zu anderen Barttrimmern schon sehr viel ist. Das einzige Manko liegt hier im Längenintervall zwischen 10 und 11mm. Lediglich an dieser 10,5mm Stelle fehlt dieser Schritt einmal und das Einstellungsintervall fällt dadurch mit 1mm etwas größer aus. Das ist übrigens auch der Grund, warum es 39 Längeneinstellungen sind und nicht - wie man eigentlich erwarten würde - 40. Ursache für diesen Sprung scheint der Wechsel zwischen den beiden Kammaufsätzen zu sein. In unserem Braun BT7340 Test mutmaßen wir, dass es an dieser Stelle baulich nicht möglich war, noch einen 0,5mm Schritt unterzubringen.

Als nächstes geht es in unserem Test um den Akku, dessen Laufzeit mit 100 Minuten im Vergleich zu anderen Trimmern am besten abschneidet. Weitere gute Punkte kann der Akku durch eine vergleichsweise geringe Aufladezeit von nur einer Stunde sowie der Quick Charge Funktion sammeln. Mit letzterem kann man den entleerten Akku innerhalb von fünf Minuten soweit aufladen, dass es für eine Rasur reicht. Zwar kann man auch den Netzbetrieb nutzen, aber ohne Kabel rasiert es sich ja oft auch etwas angenehmer. Was man besser machen könnte, wäre eine detaillierte Anzeige des aktuellen Ladestands zum Beispiel über Prozente oder Balken.

Hervorzuheben sind bei der Ausstattung das Präzisionsrad für die Längeneinstellung, die AutoSense-Technologie, die die Leistung des Trimmers an den Barttyp anpassen soll, sowie der im Paket enthaltene Nassrasierer Gillette ProGlide. Bei dem Gerät finden wir in unserem Braun BT7340 Test sehr positiv, dass eine Einschaltsperre verbaut wurde. Hierfür muss man einfach den Anschalter 3 Sekunden gedrückt halten und dann kann da nix mehr passieren.

So, und jetzt noch eine wichtige Info für all diejenigen, die wissen wollen, wo denn nun der Unterschied zwischen dem Rasierer und seinem kleinen Bruder BT7240 liegt. Viel ist das nicht! Der 7340 hat am Ende eine etwas „breitere“ Trimmfläche, was im Klartext heißt, dass er einen Klingen-Zahn mehr hat als sein kleiner Bruder. Das ist jetzt nicht gerade die Welt.

Wenn wir den Barttrimmer nun das erste Mal in unserem Braun BT7340 Test in die Hand nehmen, fällt zunächst die sehr praktische Formgebung auf. Durch die leichte Krümmung und den idealen Winkel der Klingenausrichtung kann man beim Rasieren eine angenehme Handhaltung einnehmen. Die schlanke Silhouette und kleine Aussparungen an der Griffrückseite verstärken diesen Effekt noch zusätzlich. Kontraproduktiv ist da hingegen Nässe, die das Kunststoffgehäuse zu einer schlüpfrigen Angelegenheit werden lassen kann. Etwas Gummi am Griff hätte dem entgegenwirken können. Wenn man aber vor Gebrauch seine Hände abtrocknet, sollte man keine Schwierigkeiten mit der Griffigkeit haben.

Schmeißen wir nun den Barttrimmer das erste Mal an, messen wir eine Lautstärke von 57-58 Dezibel, was verhältnismäßig leise ist. Das ist besonders komfortabel, wenn man in Ohrnähe rasiert. In Sachen Vibrationen war das Ergebnis vielleicht jetzt nicht das beste im Vergleich, aber unterm Strich absolut in Ordnung.

Ohne Aufsätze schneidet die Klinge in einer Länge von 0,5mm, was ein durchschnittlicher Wert bei den von uns getesteten Trimmern und Haarschneidemaschinen ist. Zudem müsste man sich schon ein wenig anstrengen, wenn man sich selbst mit der Klinge verletzen möchte. Möchte man seinen Bart etwas länger stehen lassen, bieten sich die mitgelieferten Aufsätze an. Hier scheiden sich die Geister: In unserem Braun BT7340 Test merken wir definitiv, dass sie sich auf der Haut sehr weich und angenehm anfühlen. Viele Trimmer tun sich hier schwer und liefern etwas kratzige Kammsysteme, was auf Dauer natürlich unangenehm ist. Da hat dann der Braun BT schon was voraus.

Mit dem Präzisionsrad haben wir in unserem Braun BT7340 Test die Möglichkeit, noch feinere Längeneinstellung vorzunehmen. Es lässt sich mit einer Hand oder nur mit dem Daumen bedienen und die einzelnen Schnittlängen rasten fest ein. Sie verrutschen also nicht im Betrieb ganz einfach wieder, sondern es bleibt so, wie man es eingestellt hat. Und eben das sind dann zwei der wesentlichen Vorteile bei der Bedienung des Braun BT im Vergleich mit anderen Trimmern im Markt.

Für den Praxisteil hat sich in unserem Braun BT7340 Test unser Produkttester seine Barthaare etwas wachsen lassen und versuchte sich zunächst an dem auf 18mm eingestellten, großen Kammaufsatz. Wenn man nun bedenkt, dass die größte Längeneinstellung bei allen Haarschneidegeräten immer mit den meisten Schwierigkeiten behaftet war, hat uns der Braun BT an sich gut gefallen, wie auch schon sein kleiner Bruder zuvor. Aber: Das beste Ergebnis in unserem Test war es dann doch nicht ganz. Den Philips BT5515 fanden wir bei dieser Längeneinstellung noch einen Ticken besser.

Und dass die Braun BTs dennoch zu den TOP-Geräten im Markt gehören, sieht man dafür an anderer Stelle sehr gut, nämlich beim Trimmen mit der „nackten“ Klinge. Wieder getestet sowohl im Gesicht als auch auf dem Arm. Hier waren die Ergebnisse erwartungsgemäß gut und unserer Meinung nach auch besser als beim Trimmer von Philips.

Abschließend möchten wir in unserem Braun BT7340 Test nochmal einen Überblick über den Lieferumfang sowie die Reinigung geben. Zu letzterem zählen neben dem Barttrimmer selbst die beiden Kammaufsätze sowie der Ladestand mit Netzteil. Auch Detail-Trimmer und Präzisionsscherkopf könnten durchaus nützlich sein, beide haben grundsätzlich ihren Job ganz gut gemacht. Ein paar Nachteile haben wir aber entdeckt: Der Detail-Trimmer war uns ein wenig zu kratzig auf der Haut und der Präzisionsscherkopf funktioniert nur dann gut, wenn vorgetrimmt wurde. Sollte man einen längeren Bart damit bearbeiten, könnte einem auch mal das ein oder andere Haar ausreißen und das will man natürlich vermeiden. Als besonderes Extra gibt’s dann, wie eingangs schon erwähnt, noch einen Gillette ProGlide oben drauf, sogar zwei Klingen sind schon dabei.

Die Reinigung klappt in unserem Test ganz gut, nicht zuletzt weil das Gerät, der Trimmerkopf und auch die Kammaufsätze unter fließendem Wasser ausgespült werden dürfen. Da die meisten Geräte aber mittlerweile diese Möglichkeit bieten, ist das jedoch nichts Besonderes. Ähnlich sieht es bei der Klinge aus, die laut Herstellerangaben lebenslang scharf bleiben soll.

Es gibt es nicht viel, was man im mittleren bis gehobenen Preissegment noch besser machen könnte. Er bietet hohen Komfort und eine gute Trimm- und Stutzleistung. Unterm Strich wirken sich die kleinen Verbesserungen des Vorgängermodells positiv aus und machen den BT7340 zu unserem neuen Testsieger, dicht gefolgt von seinem kleinen Bruder BT7240 und dem Philips 5515, der im Endeffekt beim Stutzen längerer Haare sogar den Test dominierte aber bei anderen Themen wie z.B. der Akkulaufzeit oder der Längeneinstellung doch noch ein Stück hinter den Braun BTs anzusiedeln ist. Deshalb empfehlen wir nach wie vor einen Braun BT in diesem Preissegment.

tags: #braun #bt7 #100 #jahre #edition #barttrimmer

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