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Der Braun Series 7 ist ein Elektrorasierer, der sich durch seine Technologie und sein Design von anderen Modellen abheben soll. In diesem Artikel werden wir den Braun Series 7, insbesondere das Modell 70-S7200cc, genauer unter die Lupe nehmen und seine Stärken und Schwächen beleuchten.
Schon vor der ersten Rasur fällt auf, dass das Gerät sehr leicht sowie relativ klein ist und auch sehr gut in der Hand liegt. Der erste Eindruck des Braun Series 7 ist sehr gut. Das Gerät fühlt sich wertig an und liegt mit seiner teilweise gummierten Oberfläche sowie ergonomischen Form schön in der Hand.
Designtechnisch spielt der Braun Series 7 in einer ganz anderen Liga als viele Konkurrenzprodukte und er gefällt uns mit seinen Chrom-Akzenten wirklich sehr gut.
Die gerillte Rückseite sorgt für guten Halt.
Braun wäre nicht einer der führenden Hersteller, wenn nicht auch im Series 7 jede Menge Funktionen integriert wären. Hier ist beispielsweise die Wasserdichtigkeit zu nennen, weshalb man den Rasierer auch in Verbindung mit Rasierschaum verwenden kann. Neben der Wasserdichtigkeit ist er, wie für Braun üblich, mit der sogenannten AutoSense-Technologie versehen, die euren Bart während der Rasur misst und die Leistung entsprechend der Dichte anpasst.
Mit diesem Modell der Series 7 von Braun können Sie auch dichteren Haarwuchs gut managen. Das Gerät ist mit einem Autosensor ausgestattet, der die Dichte Ihres Bartes misst und die Leistung dementsprechend anpasst.
Neben der besonderen Technologie ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut, der innerhalb von 60 Minuten vollständig geladen ist und Energie für 50 Minuten Rasieren liefert. Wenn es allerdings einmal zeitkritisch ist, ist der Rasierer ebenfalls mit einer 5-Minuten-Schnellladefunktion ausgestattet.
Was uns gut gefällt, ist der Sperrmodus, welchen wir einstellen können, indem wir den Knopf zum Einschalten länger gedrückt halten. Nach wenigen Sekunden wird der Rasierer dann verriegelt. Wird der Knopf danach wieder einige Sekunden gedrückt, so entriegelt sich das Gerät.
Der Scherkopf ist flexibel (360 Grad), sodass Sie schwierigere Stellen wie unter dem Kinn gut erreichen. Sie können sowohl nass mit Rasierschaum oder trocken arbeiten, der Braun ist zu 100 Prozent wasserdicht. Selbst das beliebte Rasieren unter der Dusche ist kein Problem.
Der Rasierer hat auf der Ladestation relativ viel Spiel. Dadurch gleitet der Rasierer schnell und einfach in seine Position. Allerdings wackelt der Unterbau immer ein kleiner wenig, wenn ich den Rasierer einstecke. Da bei mir die Waschmaschine direkt unter dem Regal steht, war ich anfangs skeptisch, ob der Rasierer in diesem Aufbau auch stabil genug steht. Erfreulicherweise wackeln Rasierer und Station auch beim Schleudergang meiner Waschmaschine nicht.
Kommen wir nun zum wichtigsten Teil: dem Praxistest. Wie fast alle Elektrorasierer ist auch der Braun Series 7 nicht für längere Barthaare geeignet. Wer natürlich täglich oder alle zwei Tage rasiert, wird dieses Problem nicht haben, denn hier zeigt der Series 7 ein besseres Ergebnis.
Benutzt man den Elektrorasierer mit Rasierschaum, so gleitet er angenehm über die Haut. Alles in allem waren wir mit dem Rasurergebnis zufrieden.
Der Rasierer hat sowohl positive als auch negative Aspekte laut den Rezensionen. Auf der positiven Seite hebt sich hervor, dass er eine gründliche Rasur bietet und gut in der Hand liegt. Auch das Design sowie die einfache Reinigung werden gelobt.
An schwierigen Partien wie dem seitlichen Hals hat der Braun Rasierer etwas zu kämpfen und es muss öfter die Richtung verändert sowie etwas stärker aufgedrückt werden. In unserem Test hat dies allerdings nicht zu wesentlich stärkeren Hautirritationen geführt und nach wenigen Minuten war auch hier das Rasurergebnis gut.
Wo der Braun wie alle Elektrorasierer ebenfalls Probleme hat, sind längere Barthaare. Ab einem 4- bis 5-Tage-Bart rasiert das Gerät spürbar schlechter.
Gut ist hingegen die Reisesicherung des Rasierers: Wenn man die Starttaste drei Sekunden lang gedrückt hält, lässt sich der Rasierer nicht mehr durch kurzes Drücken einschalten. So besteht keine Gefahr, dass sich das Gerät im Gepäck einschaltet und der Akku entlädt.
Mitgeliefert werden ein Präzisionstrimmer und eine Reinigungsstation, die den Rasierer gleichzeitig auflädt und ölt. Besonders gespannt waren wir auf die Reinigungs- und Ladestation, weshalb wir uns diese sehr genau angesehen haben. Sie läuft mit speziellen Kartuschen, die nicht nur für einen schönen Duft sorgen sollen, sondern das Gerät auch reinigen sowie desinfizieren.
Zuallererst ist das tadellose Reinigungsergebnis zu nennen: Die Station hinterlässt nach kurzer Zeit einen wirklich gründlich gereinigten und gut riechenden Rasierer. Darüber hinaus hat sie eine Füllstandserkennung und ihr könnt beim Einschalten am Licht erkennen, ob die Reinigungskartusche gewechselt werden sollte (blau = Kartusche ist voll, gelb = Kartusche ist bald leer, rot = Kartusche muss gewechselt werden).
Allerdings fanden wir es lästig, dass man das Gerät nach jeder Rasur zwangsweise reinigen muss. Stellt man den Rasierer nämlich in die Station hinein, so wird automatisch mit dem Vorgang begonnen.
Die Reinigung ist vergleichsweise unkompliziert. Nach dem Ausbürsten der Haare und Stoppeln mit der mitgelieferten Bürste lassen sich der wasserdichte Rasierer und die Aufsätze bequem unter dem Wasserhahn ausspülen.
Auf der negativen Seite gibt es jedoch Beschwerden über seine Leistung an bestimmten Stellen sowie über eine komplizierte Bedienung durch schlechte Anleitungen und unpraktische Aufsatzwechsel. Die Reinigungsstation scheint ebenfalls nicht optimal zu sein, was einige Nutzer stört.
Nach 18 Monaten soll man den Scherkopf wechseln (dann leuchtet auch die kleine Kontrolleuchte unten rechts. Leider steht nirgends, wie man diese Leuchte wieder ausschaltet. Irgendwo steht, man soll auf die Tast T drücken.
Ein nettes Detail ist, dass ein Lichtsignal und ein kurzer Ton beim Einstecken auf der Ladestation den Kontakt zum Stromkreis anzeigen. Das reduziert das Risiko, eines Morgens mit entladenem Rasierer vor dem Spiegel zu stehen.
Ein Licht zeigt den Ladevorgang des Rasierers in der Station an.
Allerdings wackelt der Unterbau immer ein kleiner wenig, wenn ich den Rasierer einstecke. Da bei mir die Waschmaschine direkt unter dem Regal steht, war ich anfangs skeptisch, ob der Rasierer in diesem Aufbau auch stabil genug steht. Erfreulicherweise wackeln Rasierer und Station auch beim Schleudergang meiner Waschmaschine nicht.
Im Lieferumfang ist auch ein Reiseetui enthalten. Das ist praktisch für die Aufbewahrung der verschiedenen Aufsätze und macht die Mitnahme auf Reisen einfach. Dabei fällt jedoch direkt auf, dass nicht alle Aufsätze plus Ladegerät darin Platz finden. Für einen kurzen Urlaub ist das sicherlich kein Problem. Wer aber jeden einzelnen Aufsatz zur Sicherheit dabeihaben möchte, sollte einen größeren Kulturbeutel wählen.
Nicht alle Aufsätze passen mit dem Ladegerät in das Reiseetui.
Neben dem begrenzten Platz im Reiseetui stört auch die Tiefe der Taschen auf der linken Seite. Es ist mitunter etwas umständlich, einzelne Aufsätze herauszuholen. Hier wäre ein Stecksystem wie auf der rechten Seite besser.
Den All-in-One Series 7 gibt es auch noch in anderen Varianten: Im 18-in-1-Set sind zwei zusätzliche Aufsätze für Bartübergänge und eine Aufbewahrungstasche dabei. In der 13-in-1-Variante gibt es einen Kammaufsatz weniger und einen Detailkamm anstatt einer eigenen Klinge. In der 11-in-1-Version gibt es sechs Kammaufsätze, eine Tasche anstatt eines Etuis und keine Ladestation.
Im Gegensatz zu typischen Haarschneidemaschinen ist die ProBlade-Klinge des Rasierers allerdings etwas schmaler, sodass ich für den Kopf mehr Rasurbahnen als mit einer Haarschneidemaschine ziehen muss. Mit dem geringen Gewicht des Rasierers ist das aber kein Problem.
Wirklich positiv überrascht bin ich vom Körpertrimmer und dem Sensitive-Aufsatz. Gerade im Intimbereich ist die Haut sehr dünn und empfindlich. Die runden Zacken des Sensitive-Aufsatzes glätten die Haut erstaunlich gut und halten sie auf Abstand zur Klinge. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rasierern trimmt der All-in-One 7 sehr gut und risikoarm. Aufs Glattziehen der Haut sollte man aber trotzdem nicht verzichten.
Die runden Zacken des Sensitive-Aufsatzes schützen empfindliche Haut gut vor den Rasierklingen.
Wer es vollkommen glatt möchte, kann mit dem Präzisionsscherkopf die letzten Stoppeln abrasieren. Im Vergleich zu einem reinen Bodygroomer ist die Fläche des Scherkopfs allerdings etwas klein. Falls es schnell und effizient glatt werden soll, empfiehlt sich für den Intimbereich ein eigener Bodygroomer.
Der Präzisionsscherkopf erfasst kurze Stoppeln, aber keine langen Haare.
Seine eigentliche Stärke spielt der Präzisionsscherkopf beim Bart aus. An den Übergängen zwischen längerem und kürzerem Bart schneidet er zuverlässig nur die Stoppeln und lässt längere Haare auf der gewünschten Länge.
Im Lieferumfang sind auch ein Nasen- und Ohrhaartrimmer sowie ein Trimmer für Feinkonturen enthalten. Beide erledigen zuverlässig ihre Aufgabe, ohne die Haut zu verletzen. Gerade der Detailtrimmer ist sehr praktisch, um einzelne Stellen beim Bart genau in Form zu bringen. Er bietet sich auch für die Stelle zwischen den Augenbrauen an.
Laut Hersteller reicht der Akku für 120 Minuten Betrieb. Im Test reichte der Akku problemlos für eine Rasur von Kopf, Gesicht und Körper, drei weitere Rasuren des Gesichts und eine erneute Rasur von Kopf, Gesicht und Körper. Das entspricht meinem wöchentlichen Nutzungsverhalten. Da der Rasierer nun seinen festen Platz auf der Ladestation im Badregal gefunden hat, muss ich mir um die Akkulaufzeit aber ohnehin keine Sorgen machen.
Typisch für Braun gibt es auch den Series 7 in unterschiedlichen Bundles zu kaufen. Grundlegend könnt ihr aus diversen Sets von 130 bis 200 Euro wählen, die sich vor allem im Zubehör und der Farbe des Rasierers unterscheiden. Hier ist zu erwähnen, dass die cc-Modelle eine Lade- und Reinigungsstation enthalten, welche bei den neuen 360°-Varianten übrigens jederzeit nachgerüstet werden kann.
Allerdings fanden wir es lästig, dass man das Gerät nach jeder Rasur zwangsweise reinigen muss. Stellt man den Rasierer nämlich in die Station hinein, so wird automatisch mit dem Vorgang begonnen.
Ein weiterer kleiner Nachteil ist der aufsteckbare Trimmer. Dieser ist - anders als bei vielen Konkurrenzprodukten oder bei der Series 9 - nicht integriert, sondern muss immer wieder gewechselt werden. Dies kostet Zeit und ist einfach nicht so angenehm wie ein ausfahrbarer Trimmer.
Um eine übersichtliche Zusammenfassung zu bieten, hier eine Tabelle mit den wichtigsten Vor- und Nachteilen des Braun Series 7:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Gründliche Rasur | Leistung an bestimmten Stellen |
| Gute Handhabung | Komplizierte Bedienung |
| Ansprechendes Design | Nicht optimale Reinigungsstation |
| Einfache Reinigung | Aufsteckbarer Trimmer |
| AutoSense-Technologie | Zwang zur Reinigung |
Anhand dieser Gegenüberstellung können Sie die Vor- und Nachteile des Braun Series 7 besser einschätzen und entscheiden, ob dieses Modell Ihren Bedürfnissen entspricht.
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