Blondes Haar liebt Silbershampoo, aber was ist mit dunklem Haar? Hier kommt das Blau-Shampoo ins Spiel! Während violette Pigmente gegen Gelbstich wirken, neutralisieren blaue Pigmente gezielt unerwünschte Rotstiche und Orangetöne bei Brünetten. Es ist höchste Zeit, dieses Wundermittel in Ihre Haarpflege-Routine zu integrieren, um Ihre Haarfarbe dauerhaft frisch und edel wirken zu lassen.
Ein ganz neuer Tipp, der vor allem gefärbten Haaren zu neuem Strahlen verhilft? Auf die Farbe des Shampoos achten. Die ist jetzt nicht mehr nur klassisch milchig-weiß, sondern neuerdings auch blau - was wiederum unschönen Rotstich in braunem Haar neutralisieren soll.
Ein Blau-Shampoo ist speziell auf die Bedürfnisse von dunklem und brünettem Haar zugeschnitten. Es enthält kräftige blaue Pigmente, die gezielt gegen unerwünschte Orangestiche und Rotstiche wirken, indem sie diese Farbstiche neutralisieren. Das Prinzip dahinter nennt sich Farbkorrektur: Blau und Orange stehen sich im Farbkreis gegenüber - dadurch können blaue Pigmente orange Reflexe effektiv ausgleichen. Stellen Sie sich Blau-Shampoo einfach als Ihr neues “Anti-Orange Shampoo” vor, das Ihre Haarfarbe ganz ohne neue Tönung auffrischt und zum Strahlen bringt.
Es reduziert nicht nur sichtbare Rotstiche, sondern pflegt Ihr Haar gleichzeitig sanft und erhält seine Geschmeidigkeit. Gute Blau-Shampoos - wie etwa das “Brass Off” von Matrix oder Produkte von L’Oréal Professionnel Serie Expert - wirken dabei besonders sanft und effektiv. Ergänzen Sie Ihre Routine am besten mit einem passenden Conditioner oder einer nährenden Haarmaske für optimale Ergebnisse.
Empfohlene Produkte:
Während Silbershampoo vor allem für blondes Haar oder graues Haar entwickelt wurde, um einen lästigen Gelbstich zu beseitigen, ist Blau-Shampoo speziell für dunkleres Haar konzipiert. Der entscheidende Unterschied liegt in den enthaltenen Farbpigmenten: Silbershampoo arbeitet mit violetten Pigmenten, da Lila komplementär zu Gelb ist. Das Blau-Shampoo hingegen nutzt gezielt blaue Pigmente, die Orangetöne neutralisieren, da Blau und Orange komplementär sind. Für Blondinen gilt daher: Bleiben Sie bei Silbershampoo, um einen Grünstich zu vermeiden. Brünettes und dunkelbraunes Haar profitiert dagegen am meisten von Blau-Shampoos.
Hier sind die besten Shampoos - ausgewählt von der GLAMOUR-Redaktion:
Damit Sie von Ihrem Blau-Shampoo das bestmögliche Ergebnis bekommen, sollten Sie bei der Anwendung folgende Schritte beachten:
Wenn Ihr Haar dazu neigt, schnell einen warmen Stich anzunehmen, können Sie Blau-Shampoo problemlos zweimal wöchentlich einsetzen. Für die meisten Haartypen reicht allerdings eine wöchentliche Anwendung völlig aus. Hier gilt die Regel: Weniger ist mehr, um die natürliche Balance Ihrer Haarfarbe nicht zu beeinträchtigen.
Tipp: Bei stark gefärbtem Haar oder chemisch behandeltem Haar können Sie zusätzlich eine nährende Haarmaske oder Produkte mit Keratin verwenden, um Ihr Haar optimal zu pflegen und es gleichzeitig vor Austrocknung zu schützen.
Gerade dunkles Haar und speziell gefärbtes Haar oder dunkelbraunes Haar neigen dazu, mit der Zeit rötliche Reflexe zu entwickeln. Schuld daran sind äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, Styling-Hitze und sogar bestimmte Stylingprodukte oder Make-up-Rückstände. Genau deshalb profitieren Brünetten besonders von einem hochwertigen Blau-Shampoo: Es sorgt für eine harmonische, kühle Haarfarbe ohne ständige Nach-Coloration. Marken wie Redken, Schwarzkopf und L’Oréal Professionnel bieten tolle Produkte, die unkompliziert und effektiv helfen, Ihr Haar frisch und lebendig aussehen zu lassen.
Auch wenn das “Blue Shampoo” gerade total angesagt ist: Für blondes Haar ist es nicht die beste Wahl. Hier wirken blaue Pigmente oft zu intensiv und könnten sogar einen Grünstich verursachen. Blondiertes Haar oder sehr helles Haar braucht violette Pigmente, um einen Anti-Gelbstich-Effekt zu erzielen.
Wir stellen die besten Produkte aus der Blaushampoo-Riege vor, erklären, wie die Pflege funktioniert und was sie von klassischem Silbershampoo unterscheidet.
Dieses Shampoo wurde speziell für dunkelblonde bis hellbraune Farbtöne entwickelt und eignet sich für natürliches und coloriertes Haar. Das blaue Pigment entzieht der Farbe den unerwünschten Orange- oder Rotstich. Gleichzeitig reinigt das Blaushampoo Ihre Haare gründlich, spendet ihnen Feuchtigkeit und verleiht Braunnuancen frischen Glanz.
Bye-bye, Kupfer-Nuancen! Das Blaushampoo von Matrix pflegt die Haare intensiv und neutralisiert warme Reflexe. Das Toner-Shampoo ist ideal bei braunen Haaren, kann aber auch bei blondierten oder brünetten Strähnen angewendet werden. Die Pflege schenkt dem Haar ein schönes, kühles Finish sowie Geschmeidigkeit.
Tipp: Für ideale Ergebnisse und eine klare, strahlende Farbe empfiehlt der Hersteller, die passende Spülung zu verwenden, die im Shampoo-Set enthalten ist. Im Bundle mit dem Leave-In Treatment, das für Hitzeschutz beim Styling sorgt, wird Ihr Haar besonders glänzen.
Aveda ist die Adresse für Clean-Beauty-Fans: Das blau-violette Shampoo der Marke ist - anders als andere blaue Haarpflegen - für jede Haarfarbe geeignet. Es hilft, unerwünschten Rot- oder Orangestich in braunem Haar zu neutralisieren und lässt auch graues oder blondes Haar silbrig glänzen.
Natürliche Inhaltsstoffe wie Blütenessenzen, Ylang-Ylang, Eukalyptus und Zitrone runden das hochwertige Blaushampoo mit einem angenehmen, sanften Duft ab.
Ob Kupfer-, Rot- oder Gelbstich: Die Verfärbungen sind meist eine unliebsame Begleiterscheinung nach dem Färben der Haare. Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung und Chlorwasser begünstigen diese, doch auch eine falsche Handhabung von Blondierungsmittel kann zu verfärbten Haaren führen. Wirkt sie etwa zu kurz ein, ist der Oxidationsprozess noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Folge: Die Haare wirken plötzlich gelblich oder orange gefärbt.
Blaushampoo kann bei Bedarf täglich angewendet werden. Meist reicht es jedoch völlig aus, es ein- bis zweimal pro Woche in die persönliche Beauty-Routine zu integrieren. Das Blaushampoo wird dabei - gleich eines herkömmlichen Shampoos - ins nasse Haar einmassiert. Kurz einwirken lassen und mit reichlich warmem Wasser ausspülen.
Tipp: Um einen etwas stärkeren Rotstich zu entfernen, können Sie im nächsten Schritt zusätzliche Spülung oder Conditioner mit bläulicher Tönung verwenden, die einige Minuten einwirken sollte. Dann wieder mit Wasser ausspülen.
Achtung: Blondinen sollten kein Blaushampoo benutzen (solange nicht ausdrücklich anders beschrieben). Der Grund: Es kann den Gelbstich im Haar grün verfärben. Das gilt auch für graues Haar. Verwenden Sie für Ihre Haare deshalb das passende Silbershampoo in Violett.
Wer seine Haare blond, weiß oder grau trägt, sollte die Anschaffung eines Silbershampoos in Erwägung ziehen. Denn egal ob natürlich, gefärbt oder gesträhnt: Silbershampoo ist ein wahrer Lebensretter für besagte Haarfarben. So entfernt es dank Komplementärprinzip gelblich-orange Verfärbungen und bringt kühle Farbnuancen so richtig zum Strahlen.
Tolle Pigmentierung, tolle Inhaltsstoffe, toller Preis - unser Testsieger! Das Silbershampoo mit Lavendelöl und Pfingstrose-Extrakt macht die Haare wunderschön weich - und das ganz ohne Silikone. Die langen, blonden, leicht strapazierten Haare unserer Testerin fühlen sich nach dem Waschen mit diesem Produkt kraftvoll und geschmeidig an, haben einen tollen Grip und viel Volumen. Der Violettton des Silbershampoos ist satt und dunkel, vor allem im Vergleich zu anderen im Drogeriemarkt erhältlichen Alternativen.
Fast schwarz fließt das geleeartige Fanola No Yellow Shampoo Shampoo aus der Flasche, bietet damit die intensivste Wirkung in unserem Test und sagt Gelbstich den Kampf an. Beim Waschen zaubert es kühle Reflexe in graues, hellblondes und gesträhntes Haar. Auch bei den Inhaltsstoffen des veganen, silikonfreien Silbershampoos haben wir wenig zu meckern. Als eines der wenigen enthält das Silbershampoo kein SLS/SLES.
Das Schwarzkopf Professional BC Color Freeze Silver Shampoo ist eines der wenigen im Test, das statt SLS/SLES auf mildere Tenside setzt und sich deshalb auch bei sehr sensibler Kopfhaut eignet. Die Rezeptur verzichtet darüber hinaus auf jegliche tierische Bestandteile sowie Silikone.
Das stylishe Olaplex Nº4P Blonde Enhancer Toning Shampoo hält, was viele Influencer versprechen: Es reinigt mild, hat ordentlich Farb-Power und dabei nur wenige Nachteile. In der Rezeptur steckt ein guter Mix aus schonenden Tensiden, intensiven Farbpigmenten und pflegenden Inhaltsstoffen, die die Haarstruktur stärken. Bis-Aminopropyl Diglycol Dimaleate ist der zentrale, patentierte Bestandteil der Olaplex-Technologie, die dabei hilft, beschädigte Disulfidbindungen im Haar zu reparieren.
Granat, Mahagoni, dunkler Rubin: Rote Farbtöne verleihen dem Haar eine gewisse Faszination. Rot ist auch die perfekte Farbe, um Colorschutz-Shampoos zu testen. Sie besteht aus empfindlichen Pigmenten, die bei Kontakt mit Wasser oder Sonne schnell verloren gehen. Wir wählten ein Profi-Rot vom Friseur und färbten damit Naturhaarsträhnen. Im Test traten 15 Farbschutz-Shampoos gegeneinander an - vom günstigen Drogerieprodukt von dm für 1,35 Euro bis zum 28 Euro teuren Brilliant Colour Beauty Shampoo von Judith Williams.
Sie versprechen nicht nur Farbglanz, sondern Farbschutz bis hin zu lang anhaltender Farbintensität. Doch Pustekuchen! Kein Shampoo erhält die Farbe von coloriertem Haar sechs Wochen lang zufriedenstellend. Versprechen wie „bis zu 12 Wochen Farbschutz“, wie sie Marktführer Henkel für Gliss Kur und Syoss macht, schießen weit übers Ziel hinaus. Sie schaffen nicht einmal die Hälfte der Zeit.
Die meisten scheitern an der Farbschutz-Prüfung, andere halten den versprochenen UV-Schutz nicht ein. Experten beurteilten den Zustand der gefärbten Strähnen nach dem neunten und zwölften Waschen und Bestrahlen mit UV-Licht - im Vergleich zu frisch kolorierten Strähnen.
Sechs der mangelhaften Produkte waschen die Farbe schnell aus: dm, Guhl, Lavera, L‘Oréal, Pantene und Gliss Kur. Ernüchternd: Sie schützen nicht besser als ein Repair-Shampoo für geschädigtes Haar, das keinen Farbschutz verspricht, und sogar schlechter als ein mildes Kindershampoo.
Nur fünf Shampoos versagen nicht komplett im Farbschutz und machen keine UV-Versprechen. Sie testeten wir umfassend: Nivea, Garnier, Udo Walz, Rausch und Paul Mitchell.
Die Filter in den Testprodukten sind meist wasserlöslich und werden unseres Wissens nach in geringer Konzentration eingesetzt. „Sie machen dort keinen Sinn“, sagt Kerstin Etzenbach-Effers, Chemikerin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Weil Haarshampoos wieder ausgespült werden.“ Um die Haaroberfläche vor Sonne zu schützen, dürfte das nicht reichen.
Colorschutz-Shampoos braucht keiner zwingend. Auch wenn einige gut pflegen, wie der Test bei den ausreichenden Produkten zeigt. „Nehmen Sie ein schonendes Produkt, damit die Schuppenschicht des Haars nicht zu stark aufgeraut wird“, rät Antonio Weinitschke, Art Director des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Wichtig sei ein Conditioner. „Er schließt das Haar wieder, schützt die Farbe und sorgt für Glanz.“
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