Haarspray Schuppen: Ursachen und Behandlung

Eine ausgeglichene Kopfhaut und volles, glänzendes Haar sind von entscheidender Bedeutung für unser allgemeines Wohlbefinden und Selbstbewusstsein. Beginnt die Kopfhaut zu jucken und zeigt weitere Anzeichen von Irritationen, ist es wichtig, die Ursache zu finden. Das gilt besonders, wenn zusätzlich starke Schuppenbildung oder Entzündungen auftreten.

Die Kopfhaut besteht aus mehreren Schichten. Die Epidermis (Oberhaut) bildet die oberste Schicht, gefolgt von der darunterliegenden Dermis (Lederhaut) und der Subkutis (Unterhaut). Eingebettet in die verschiedenen Hautschichten liegen Nerven, Haarfollikel und Schweiß- sowie Talgdrüsen.

Die Rolle der Kopfhaut

Bei der Temperaturregulierung des Körpers spielt die Kopfhaut ebenfalls eine bedeutende Rolle. Normalerweise befindet sich der Feuchtigkeitsgehalt der Kopfhaut im Gleichgewicht. Auch der schützende Talg wird gleichmäßig über die Haarfollikel abgegeben, um Haar und Kopfhaut geschmeidig zu halten. Die Kopfhaut ist durch ihre schützende Barriere vor äußeren Einflüssen gut geschützt.

Wird dieses fein abgestimmte System jedoch durcheinandergebracht, schwächt das die natürliche Schutzfunktion der Kopfhaut. Sie verliert Feuchtigkeit, produziert zu wenig oder auch zu viel Talg, bildet vermehrt Schuppen und wird empfindlicher.

Die Bildung von Schuppen ist zunächst einmal normal. Schuppen entstehen, wenn die Kopfhaut im Verlauf ihres natürlichen Regenerationsprozesses abgestorbene Hautzellen abstößt. Dieser Vorgang geschieht meist, ohne dass wir es bemerken. Kommt es allerdings durch bestimmte Einflüsse zu einer übermäßigen Abstoßung der Hautschüppchen, fällt uns dies nach einiger Zeit auf.

Ursachen für juckende Kopfhaut und Schuppen

Schuppen treten sehr häufig in Verbindung mit einer juckenden Kopfhaut auf. Dabei unterscheiden wir zwischen weißen, trockenen Schuppen aufgrund einer trockenen Kopfhaut und gelblichen, anhaftenden Schuppen bei fettiger Kopfhaut. Die Ursachen für juckende Kopfhaut sind vielfältig und nicht immer ohne Weiteres ersichtlich.

  • Stress: Stehen wir unter Stress, löst das im Körper eine vermehrte Ausschüttung bestimmter Botenstoffe aus. Stresshormone wie Cortisol können dazu beitragen, dass die Kopfhaut zu viel Talg produziert. Gleichzeitig verringert sich ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern.
  • Hormonelle Umstellungen: Neben Stresshormonen wirken noch weitere Hormone auf die Kopfhaut ein. Dabei geht es hauptsächlich um ein Ungleichgewicht zwischen den weiblichen Östrogenen und den männlichen Androgenen. Hormonelle Umstellungen - wie beispielsweise die Pubertät, das Absetzen der Pille, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre - kurbeln die Talgproduktion in der Kopfhaut an oder verringern sie.
  • Neurodermitis: Bei Neurodermitis (atopisches Ekzem) bilden sich juckende, schuppende Ekzeme nicht selten auch auf der Kopfhaut. Diese sind oft trocken, können sich aber entzünden und nässen.
  • Seborrhoisches Ekzem: Das seborrhoische Ekzem geht mit Entzündungen und fettigen Schuppen auf der Kopfhaut einher.
  • Allergien: Juckende Kopfhaut ist oft eine Begleiterscheinung von Allergien. Die potenziellen Allergene reichen von kosmetischen Inhaltsstoffen über Pollen bis hin zu bestimmten Lebensmitteln. Der Juckreiz kann auch in Verbindung mit einem sogenannten Kontaktekzem auftreten.
  • Jahreszeiten: Die verschiedenen Jahreszeiten mit ihren typischen Temperaturen können Juckreiz auf der Kopfhaut ebenfalls begünstigen. Im Sommer sind Hitze und die Sonne mögliche Gründe, da die verstärkte UV-Strahlung die Kopfhaut austrocknet und irritiert. Im Winter wird juckende Kopfhaut oft durch die trockene, kalte Außenluft ausgelöst.
  • Ungeeignete Haarpflegeprodukte: Oft sind ungeeignete Haarpflegeprodukte der Auslöser für eine juckende Kopfhaut. So kann etwa das falsche Shampoo die Kopfhaut austrocknen und reizen. Auch Styling Produkte, wie beispielsweise Haarspray, können zu Irritationen führen. Diese äußern sich unter anderem durch Rötungen oder juckende Pickel auf der Kopfhaut.

Juckende Kopfhaut betrifft nicht nur Erwachsene, sondern kommt auch bei Babys und Kindern vor. Bei Säuglingen ist Juckreiz ein typisches Symptom von Milchschorf - ein Hautzustand, der häufig bei Babys ab dem dritten Lebensmonat auftritt. Dabei zeigt sich zunächst eine entzündliche Stelle im Bereich des Scheitels, auf der sich im weiteren Verlauf nässende Bläschen und gelbliche Schuppen bilden.

Weitere denkbare Ursachen für juckende Kopfhaut bei Kindern sind Ekzeme (beispielsweise Neurodermitis), Allergien oder Unverträglichkeiten.

Um den unangenehmen Juckreiz auf der Kopfhaut nachhaltig mildern zu können, ist Ursachenforschung der erste Schritt. Ist diese erfolgreich verlaufen, können geeignete Maßnahmen ergriffen werden - gegebenenfalls auch mit ärztlicher Unterstützung.

Wirkstoffe und Pflegeprodukte für die Kopfhaut

Bei der Pflege von Haar und Kopfhaut liegt der Fokus vor allem auf den verwendeten Wirkstoffen.

  • Lipohydroxysäure (LHA): LHA zeichnet sich durch seine peelende und damit zellerneuernde Wirkung aus. Die milde Säure gilt als gut verträglich und kann dank ihrer Beschaffenheit leicht in die Hautoberfläche eindringen. LHA löst die Verbindung der abgestorbenen Korneozyten - also der Zellen in der äußersten Hautschicht. Das funktioniert natürlich auch auf der Kopfhaut.
  • Glycerin: Glycerin ist die Bezeichnung für einen dreiwertigen Alkohol, der unter anderem als natürlicher Feuchthaltefaktor in der Haut und der Kopfhaut vorkommt. Als Wirkstoff in Haut- und Haarpflegeprodukten wird Glycerin bei L’Oréal aus pflanzlichen Quellen gewonnen.
  • Thermalwasser: Thermalwasser ist bereits seit dem römischen Reich für seine hautberuhigende Wirkung bekannt. Das besondere Quellwasser zeichnet sich insbesondere durch seine mineralreiche Zusammensetzung aus. Diese variiert je nach Quelle, weshalb jedes Thermalwasser seine ganz eigenen Vorteile für die Haut und Kopfhaut bietet. Das Thermalwasser aus der französischen Region La Roche-Posay ist von Natur aus besonders reich an Selen.
  • Zink: Zink gehört zu den Spurenelementen, die der menschliche Körper für zahlreiche seiner Funktionen benötigt. Auch für die Kopfhaut ist Zink wichtig. Kommt es zu einem Mangel, begünstigt dies Irritationen, Entzündungen und die Bildung von Schuppen. Zink wird nicht vom Körper selbst hergestellt, sondern wir müssen es täglich über die Nahrung aufnehmen.
  • Menthol: Menthol ist ein beliebter Wirkstoff in Anti-Schuppen-Shampoos für juckende Kopfhaut. Bei Menthol handelt es sich um einen sogenannten Monoterpenalkohol - ein Bestandteil bestimmter ätherischer Öle, wie beispielsweise Pfefferminzöl.

Das passende Shampoo ist die Grundlage der Pflegeroutine bei juckender Kopfhaut. Berücksichtige dabei vor allem die Bedürfnisse der Kopfhaut. Wähle generell ein Shampoo für empfindliche Kopfhaut und stimme die Formel darüber hinaus auf trockene, fettige und/oder zu Schuppen neigende Kopfhaut ab. Das Shampoo sollte zudem beruhigende, juckreizmildernde Wirkstoffe enthalten.

Feuchtigkeitsspendende und stärkende Shampoos sowie milde Anti-Schuppen-Shampoos sind ideal, um das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut zu unterstützen.

Haarmasken und Haarkuren werden verwendet, um das Haar zusätzlich zu pflegen und zu stärken. Sie werden meist nur in die Längen und Spitzen gegeben, da der Haaransatz durch die Kombination von Talg und Haarpflegeprodukt sonst zu sehr fettet. Neigst du jedoch zu trockener, schuppender und juckender Kopfhaut, kann das Auftragen von Haarkuren und Haarmasken am Ansatz durchaus sinnvoll sein. Sie versorgen die trockene Kopfhaut mit Feuchtigkeitsspendern, wohltuenden Ölen oder auch Vitaminen.

Die richtige Behandlung und sorgfältige Pflege sind der Schlüssel zu einer ausgeglichenen Kopfhaut.

Weitere Tipps:

  • Kein heißes Wasser: Vermeide das Haarewaschen mit heißem Wasser, damit die Kopfhaut nicht zusätzlich ausgetrocknet und gereizt wird.
  • Nicht kratzen: Versuche, das Kratzen zu vermeiden, um die Kopfhaut zu schonen. Wiederholtes Kratzen führt schnell zu kleinen Blessuren, die sich entzünden können.
  • Luftige Kopfbedeckungen: Hüte, Mützen, Kappen oder Tücher für den Kopf sollten aus atmungsaktiven Materialien bestehen. Hier eignen sich zum Beispiel weiche Baumwolle und Leinen. Meide hingegen Kopfbedeckungen aus Polyester.

Hausmittel gegen juckende Kopfhaut

Deine Haarroutine gegen juckende Kopfhaut kannst du mit verschiedenen Hausmitteln ergänzen. Dabei solltest du jedoch zunächst vorsichtig testen, wie deine Kopfhaut auf das von dir ausgewählte Hausmittel reagiert. Ist deine Kopfhaut beispielsweise sehr empfindlich, kann es zu Irritationen kommen. Auch allergische Reaktionen können auftreten.

  • Olivenöl: Olivenöl ist reich an wichtigen Fettsäuren und hilft insbesondere bei trockener, juckender Kopfhaut. Es spendet viel Feuchtigkeit und mildert Juckreiz sowie Schuppen. Bei fettiger Kopfhaut kann die Anwendung ebenfalls sinnvoll sein, da es beruhigend und ausgleichend wirkt. Da Olivenöl die Öffnungen der Haarfollikel verstopfen kann, solltest du die Kopfhaut aufmerksam beobachten.
  • Kokosöl: Ähnlich wie Olivenöl schenkt auch Kokosöl trockener Kopfhaut Feuchtigkeit und wirkt Juckreiz entgegen. Es ist für ohnehin fettige Kopfhaut nur bedingt geeignet.
  • Apfelessig: Apfelessig gilt als wahres Multitalent in der Hautpflege und wird auch gerne für Haar und Kopfhaut verwendet. Jedoch muss auch hier auf den Zustand der Kopfhaut geachtet werden. Apfelessig soll Entzündungen und Juckreiz mildern, ist bei empfindlicher und trockener Kopfhaut allerdings oft zu scharf.
  • Aloe vera: Laut Überlieferungen galt Aloe vera schon zu Zeiten Kleopatras als besonders wohltuend für Haut und Haar. Die Aloe vera Pflanze kann große Mengen an Wasser in ihren Blättern speichern. Das hilft ihr einerseits durch Dürrperioden und macht sie andererseits zu einem beliebten Wirkstoff in Pflegeprodukten. Zur Anwendung kommt hierbei das Gel der Aloe vera, das Haut, Kopfhaut und Haaren wichtige Feuchtigkeit spendet.

Häufig wird unterschätzt, welchen Einfluss unsere Ernährungsgewohnheiten auf die Kopfhaut haben. Eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und „guten“ Fetten (beispielsweise aus Nüssen und Leinsamen) ist essenziell für eine ausgeglichene Kopfhaut. Verarbeitete, stark zuckerhaltige Lebensmittel sollten hingegen nur in sehr geringem Maß verzehrt werden. Eine einseitige Ernährung führt früher oder später zu Mangelerscheinungen, die sich wiederum im Hautbild und Zustand der Kopfhaut widerspiegeln.

Die richtige Pflege für Haar und Kopfhaut zu finden, kann eine Herausforderung sein. La Roche Posay bietet daher eine Vielfalt an Produkten, die jeweils speziell für ein bestimmtes Hautbedürfnis entwickelt wurden. So kannst du ganz unkompliziert genau das Pflegeprodukt bestimmen, das zu deiner Haut passt.

Produktempfehlungen von La Roche Posay:

  • Die KERIUM Anti-Schuppen Shampoo-Creme wurde für trockene, juckende und zu Schuppen neigende Kopfhaut entwickelt.
  • Das KERIUM Anti-Schuppen Shampoo-Gel reinigt juckende und fettige Kopfhaut mit einer frischen, leichten und transparenten Gelformel.
  • Das KERIUM DS Anti-Schuppen Intensiv-Shampoo mit Mikro-Peeling mildert Schuppen mit Sofort-Effekt. Das Shampoo mit der ultrafeinen Textur ist ideal für eine intensive Pflege gegen Schuppen und juckende Kopfhaut.
  • Das KERIUM Schonendes Gel-Shampoo Extrem Mild schenkt empfindlicher Kopfhaut unmittelbar Erleichterung und beruhigt sie langanhaltend. Seine angenehme Geltextur sorgt für Wohlbefinden und verleiht dem Haar zusätzlich Geschmeidigkeit und Glanz.

Die enthaltenen Informationen stellen keinen Ersatz für eine individuelle, medizinische Diagnose, Behandlung oder Beratung dar, die von einem Arzt oder Apotheker eingeholt werden sollte. Neben der Behandlung der Grunderkrankung kann ergänzend eine geeignete Basispflege verwendet werden.

Schorf auf der Kopfhaut

Schorf auf der Kopfhaut fühlt sich richtig unangenehm an. Juckende, schuppige Stellen sind ein deutliches Anzeichen für eine seborrhoische Dermatitis. Schorf und Schuppen werden oft als Begriffe synonym verwendet, sind aber nicht dasselbe. Bei Schuppen handelt es sich um trockene oder fettige Hautpartikel, die sich leicht von der Kopfhaut lösen.

Schorf hingegen ist eine festere, zusammenhängende Kruste, die sich auf der Kopfhaut bildet. Anders als Schuppen haftet Schorf stark an der Haut und kann beim Entfernen kleine Wunden hinterlassen. Zudem geht Schorf häufig mit Juckreiz, Rötungen und manchmal sogar nässenden Stellen einher.

Hinter Schorf auf der Kopfhaut steckt häufig eine seborrhoische Dermatitis. Diese chronisch-entzündliche Hauterkrankung tritt besonders an Stellen mit vielen Talgdrüsen auf - vor allem auf der Kopfhaut, im Gesicht und hinter den Ohren. Auch wenn diese Erkrankung nicht heilbar ist, kannst du die Beschwerden gut in den Griff bekommen.

Die Entzündungen an der Kopfhaut können die Haarwurzeln schwächen. Dadurch werden die Haarfollikel in ihrer Funktion gestört. Besonders, wenn sich der Schorf direkt an den Haarwurzeln bildet, können die Haare abbrechen oder ausfallen. Umso wichtiger ist es, durch eine gezielte Pflege dem Juckreiz entgegenzuwirken und die Haare wieder zu festigen.

Um Schorf auf der Kopfhaut zu behandeln, ist die richtige Pflege entscheidend. Ein Shampoo, das speziell gegen die Symptome der seborrhoischen Dermatitis entwickelt wurde, hilft dabei, die entzündeten Hautstellen zu beruhigen, Schorf zu lösen und das Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen.

Shampoos gegen Schorf auf der Kopfhaut wirken entzündungshemmend und reduzieren die übermäßige Vermehrung bestimmter Hefepilze, die für die Entzündung verantwortlich sind. Um die seborrhoische Dermatitis richtig zu behandeln, wendest du am besten regelmäßig das DERCOS Anti-Schuppen Shampoo von Vichy an. Es enthält den hochwirksamen Inhaltsstoff Selenium Disulfid (auch: Seleniumdisulfid), der gezielt gegen die Ursache der seborrhoischen Dermatitis vorgeht.

Selenium wirkt antimykotisch, reduziert das Wachstum bestimmter Hefepilze und hilft, die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Salicylsäure fördert den Abschuppungsprozess und löst Schorf sanft auf, sodass sich die Kopfhaut schneller regenerieren kann. Bereits nach der ersten Anwendung wird der Juckreiz spürbar reduziert.

Schorf auf der Kopfhaut kann plötzlich auftreten, wenn Faktoren wie Stress, hormonelle Veränderungen oder eine geschwächte Immunabwehr die Haut aus dem Gleichgewicht bringen. Es ist wichtig, Schorf nicht gewaltsam zu entfernen, da dies die Kopfhaut verletzen und Entzündungen verschlimmern kann.

Wann die ersten Verbesserungen eintreten, hängt vom Schweregrad ab. Meistens spürst du schon nach wenigen Anwendungen eine merkliche Wirkung.

Weitere Erkrankungen, die Schuppen verursachen können

Die Erkrankung Lupus erythematodes beschränkt sich auf die Haut (kutane Form, LE) oder betrifft auch innere Organe (systemischer Lupus, SLE). Die Ursachen sind multifaktoriell, zugrunde liegt eine genetische Veranlagung.

Es gibt verschiedene Formen des kutanen Lupus. Bei der häufigsten, der diskoiden, Form sind bei 80 Prozent der Patienten nur Gesicht, Kopfhaut oder Ohrmuscheln betroffen, bei 20 Prozent zusätzlich Oberkörper, Arme und Beine.

Die typischen Hautveränderungen mit hoher Lichtempfindlichkeit sind scheibenförmige (diskoide) rote Plaques mit weißlichen anhaftenden Schuppen, die eingesunkene, kreisrunde, kahle weißliche Narben mit einem bräunlichen Rand hinterlassen.

Bei akuten Schüben verordnet der Arzt laut Leitlinie (AWMF-Register-Nr. Registernummer 013-060, Stand 2020) lokale Glucocorticoide oder topische Calcineurin-Inhibitoren wie Tacrolimus sowie in Einzelfällen auch Tretinoin-Gel oder -Creme.

Systemische Arzneimittel der ersten Wahl bei kutanem LE sind Antimalariamittel wie Hydroxychloroquin und Mepacrin (= Quinacrin, über eine internationale Apotheke) sowie systemische Glucocorticoide.

Haarschuppen & juckende Kopfhaut endlich los werden! - Hautärztin klärt auf I DoktorJulie

Tabelle: Übersicht über Schuppenarten, Ursachen und Behandlung

Schuppenart Ursachen Behandlung
Trockene Schuppen Trockene Kopfhaut, aggressive Shampoos, kaltes Wetter Feuchtigkeitsspendende Shampoos, Hausmittel (Öle)
Fettige Schuppen Übermäßige Talgproduktion, Hefepilze Antimykotische Shampoos, talgregulierende Produkte
Schorf Seborrhoische Dermatitis Spezielle Shampoos (Selenium Disulfid, Salicylsäure)
Schuppen durch Hauterkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis) Chronische Hauterkrankungen Dermatologische Behandlung, spezielle Shampoos

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