Eingewachsene Haare: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

Sie sehen unschön aus und können schmerzhaft sein - eingewachsene Haare. Häufig entstehen sie nach dem Waxing, Epilieren oder der Rasur. Wenn sie sich dann auch noch entzünden, wird es schnell unangenehm. Deshalb zeigen wir dir, wie du eingewachsene Haare erkennst und am besten entfernst.

In der Welt der persönlichen Pflege gewinnt die Intimrasur zunehmend an Bedeutung. Erfahre hier die schonendsten und wirkungvollsten Methoden.

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Was sind eingewachsene Haare und wie entstehen sie?

Eingewachsene Haare sind einzelne Härchen, die sich von der Oberfläche aus in die Haut zurückbiegen. Teilweise kommen die Haare aber auch gar nicht erst aus der Haut heraus und wachsen direkt unter der Hautoberfläche. In beiden Fällen bilden sich dadurch kleine Unebenheiten, die sich röten und optisch Pickeln ähneln.

Eingewachsene treten auf, wenn ein einzelnes Härchen nach der Haarentfernung nicht gerade aus der Haut herauswachsen kann und so von der Oberfläche wieder in die Haut piekst, um dort weiterzuwachsen.

Generell gilt: Je stärker die Haarstruktur und je mehr sich das Haar in die Richtung der Hautoberfläche biegt, desto leichter wächst es nach innen. Sind deine Haare also besonders fest, lockig oder kraus, passiert das schneller. Beispielsweise wachsen Haare im Intimbereich oder unter den Achseln eher ein - denn dort sind sie oft dicker und die Haut ist besonders weich.

Die wohl häufigste Ursache eingewachsener Haare ist die Haarentfernung. Frisch rasierte Haare wachsen häufig nicht gerade, sondern im Bogen nach - so stößt ihr Ende direkt auf die Haut und wächst dort ein. Wenn du das Haar mit einer Rasierklinge "scharf" abgeschnitten hast, piekst es außerdem leichter in die Haut als ein unrasiertes Haar. Auch nach dem Waxing oder Epilieren wachsen Haare leicht ein. Denn die Härchen kommen dann deutlich feiner nach.

Ein weiterer Faktor, durch den eingewachsene Haare entstehen, sind abgestorbene Hautschüppchen. Sie lagern sich an der Hautoberfläche ab und blockieren den Wachstumskanal des Haares. Dadurch kann es nicht nach oben wachsen und sucht sich einen anderen Weg. Auch enge Kleidung begünstigt eingewachsene Haare. Sie drückt Haar und Haut mechanisch aufeinander. Wenn du dich bewegst, reibt die Kleidung sie gegeneinander. So wird das Haar über den Tag regelrecht in die obere Hautschicht gedrückt.

Eingewachsene Haare können verschiedene Ursachen haben. Oft treten eingewachsene Haare nach der Rasur auf, zu trockene Haut oder auch das Tragen zu enger Kleidung kann eingewachsene Haare begünstigen. Nach der Rasur kann sich ein abgeschnittenes Haar wieder unter der Haut zurückziehen, sich einrollen und unter der Hautoberfläche weiter wachsen.

Vor allem der Intimbereich ist anfällig für eingewachsene Haare. Die Haut in der Bikinizone ist besonders weich und empfindlich. Außerdem kann die krause und feste Haarbeschaffenheit dazu führen, dass sich die nachwachsende Schambehaarung „zurücklockt“.

Unter den Achseln ist das Haar deutlich weicher. Doch auch hier besteht die Gefahr von eingewachsenen Haaren. Die Haut ist im Achselbereich ebenfalls sehr weich, empfindlich und elastisch. Schließlich muss sie alle Bewegungen des Schultergelenks mitmachen können.

An den Beinen sind die Haare tendenziell dünn und glatt und die Haut ist fester. Allerdings können hier wiederum zu enge Leggins, Hosen oder Jeans direkt auf der Haut scheuern und dadurch die Wuchsrichtung der nachwachsenden Haare beeinflussen.

Die Neigung zu eingewachsenen Haaren ist bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Eingewachsene Haare im Intimbereich können als unschöne Erscheinung nach der Haarentfernung entstehen. Ob Rasur oder Epilieren: Schaffen es nachwachsende Härchen nicht, grade hervorzudringen, wachsen diese unter die Haut ein. Das kann zu schmerzhaften Entzündungen führen, welche sich äußerlich als rote Pickel sichtbar machen, sobald der Körper versucht, die eingeschlossenen Haare abzustoßen.

Besonders schmerzhaft: Aus einem eingewachsenen Haar kann sich eine sogenannte Verkapselung bilden, die als harter, großer Knubbel unter der Haut fühlbar ist. In diesem Fall kann eine Zugsalbe oder Besuch beim Dermatologen helfen.

Rasurbrand tritt unmittelbar nach der Haarentfernung mit dem Rasierer auf und zeigt sich als rötlicher Ausschlag auf der Haut. Eingewachsene Haare treten hingegen vereinzelt auf, gehen mit verhärteter Haut einher und weisen oft einen kleinen schwarzen Punkt - die Haarspitze - in der Mitte auf. Da musst du aber schon ganz genau hinschauen …

Die besonders weiche, sensible Haut der Bikinizone und die feste Struktur der Schambehaarung sind das perfekte Horror-Match für eingewachsene Haare. Die Haarspitzen kräuseln sich zusätzlich gerne. Beste Voraussetzung, um direkt unter der Hautoberfläche einzuwachsen.

Abgestorbene Hautzellen und Talg können den Wachstumskanal des Haares blockieren und verhindern, dass dieses gerade aus der Haut wächst. Haartyp: Krauses, dickes oder lockiges Haar neigt eher dazu, einzuwachsen. Mechanische Reibung durch Kleidung (z.B. beim Sport) fördert das Einwachsen der Haare im Alltag.

Ist das Haar unter der Haut eingeklemmt, entzündet sich dieses schnell. Grund dafür sind Bakterien, die an den blockierten Haarfollikeln einen tollen Nährboden finden. Eine solche Infektion geht meistens mit Schmerzen und Eiter einher. Manchmal gibt der Körper dem Immunsystem aber auch selbst das Kommando zu einer Entzündungsreaktion. Eingewachsene Haare werden nämlich als Fremdkörper unter der Haut detektiert und so auf natürliche Weise abgestoßen.

Eingewachsene Haare im Intimbereich - was ist das?

Wie kommt es zu einem eingewachsenen Haar?

Eingewachsene Haare sind erstmal nichts Ungewöhnliches. Sie entstehen bei der Haarentfernung mit einem Rasierer oder Epilierer. Aber warum? Hierfür gibt es mehrere Gründe.

  1. Scharfe Haarkanten
    Wahrscheinlich hast du es selbst schon bemerkt, dass deine Haare nach der Rasur eine schärfere Kante besitzen und nicht mehr „weich“ sind. Genau durch diese harte Haarkante kann es passieren, dass dein Haar seitlich in die Haut hineinwächst - statt gerade nach oben heraus.
  2. Dicke Haarstruktur
    Wenn du krause, dicke Haare hast, tritt das Problem bei dir häufiger auf, weil feste Haare von Natur aus dazu neigen, sich stärker zu kringeln und in die falsche Richtung zu wachsen.
  3. Abgestorbene Hautschüppchen
    Eine weitere Ursache können abgestorbene Hautschüppchen sein, die die Kanäle der Haarwurzeln verstopfen und im Zusammenspiel mit Bakterien zu Entzündungen führen.
  4. Enge Kleidung
    Wenn du dich direkt nach der Rasur in enge Kleidung wirfst, begünstigst du das Einwachsen deiner Haare. Denn sobald der Stoff an deiner Haut reibt, können die nachwachsenden Haare leicht unter die Haaroberfläche wachsen. Deshalb: Unmittelbar nach der Rasur in der Bikinizone besser keine engen Hosen tragen.
  5. Epilieren
    Das Schönste am Epilieren ist, dass du länger etwas von deiner Haarentfernung hast. Ein großer Nachteil, der bei der Methode leider oft vergessen wird: Diese Art der Haarentfernung fördert eingewachsene Haare, weil die Haarwurzel beim Epilieren beschädigt wird. Dadurch wächst das Haar nicht gerade nach, sondern verkapselt sich regelmäßig und wächst im schlimmsten Fall ein. Wenn dir das schon öfters passiert ist, solltest du auf eine andere Haarentfernungsmethode umsteigen - zum Beispiel die dauerhafte Haarentfernung mit Laser.

Eingewachsenes Haar im Intimbereich: Besonders anfällige Hautpartie

Eingewachsene Haare können grundsätzlich überall auftreten, wo du Haare hast. Am häufigsten wächst ein Haar jedoch an den Beinen, unter den Achseln und in der besonders sensiblen Bikinizone ein, da wir diese öfter rasieren.

Die Haut in der Bikinizone ist besonders weich und empfindlich. Zusätzlich kann die krause und feste Haarbeschaffenheit dazu führen, dass sich die nachwachsende Schambehaarung „zurücklockt“. Die Haarspitzen wachsen dann in Richtung der zarten Haut - und verletzen sie.

Unter den Achseln ist das Haar deutlich weicher. Doch auch hier besteht die Gefahr von eingewachsenen Haaren. Denn die Haut im Achselbereich ist nicht nur sehr weich, sondern auch empfindlich und elastisch. Schließlich muss sie alle Bewegungen des Schultergelenks mitmachen können - von Yoga bis Kistenschleppen. Das erhöht die Gefahr, dass die Haut nach dem Rasieren brennt und einzelne Haare nicht gerade durch den Haartrichter an die Oberfläche stoßen, sondern einwachsen.

Du weißt jetzt bestens Bescheid, wie es zu eingewachsenen Haaren kommt und wo sie besonders oft auftreten. Doch wie kannst du das durchwachsene Problem vermeiden?

Was tun bei eingewachsenen Haaren?

Wenn dein Haar nach innen gewachsen ist, ist das erstmal kein Grund zur Sorge - denn in der Regel verschwindet es von ganz allein wieder. Dafür verkapselt die Haut das Haar und stößt es nach einiger Zeit ab. Das kann allerdings eine Weile dauern.

Wenn du das eingewachsene Haar unbedingt schneller loswerden möchtest, können folgende Tipps helfen.

Wenn du ein eingewachsenes Haar entfernen möchtest, wasche dir vorher die Hände, damit keine Bakterien in die Haut gelangen.

Wasche deine Hände gründlich, bevor du eingewachsene Haare behandelst. Kratze oder reibe außerdem niemals an der betroffenen Stelle, denn so gelangen Bakterien in die Haut und sie entzündet sich.

Lege einen Waschlappen mit warmem Wasser auf die betroffene Stelle. Warte einige Minuten, bis deine Haut leicht aufgeweicht ist.

Gehe in kreisenden Bewegungen mit einem Peeling über die Stelle, an der das Haar nach innen gewachsen ist. Übe dabei nur sanften Druck aus, denn Reibung verstärkt die Rötung und reizt die empfindliche Stelle. Mit dem Peeling entfernst du abgestorbene Hautschuppen. Dadurch öffnet sich der Wachstumskanal und das Haar kann an die Oberfläche gelangen. Verwende unbedingt ein mildes Peeling, das ohne reizende Inhaltsstoffe wie Zitronensäure auskommt, damit sich das eingewachsene Haar nicht entzündet.

Eine Creme, die explizit gegen eingewachsene Haare wirkt, gibt es nicht. Ist das Haar noch weit an der Oberfläche, kann aber ein chemisches Peeling helfen, es wieder zu befreien. Pflegst du die Stelle regelmäßig damit, machst du deine Haut geschmeidig und löst sogar verhornte Stellen. So unterstützt du das Haar, seinen Weg an die Hautoberfläche zu bahnen. Um abgestorbene Hautschüppchen abzulösen eignet sich Glycolsäure besonders gut. Salicylsäure gilt als leichter verträglich, wirkt aber auch anders.

Wenn die Stelle bereits gerötet ist und juckt, ist Creme mit Zink eine gute Wahl gegen eingewachsene Haare.

Das Haar schimmert bereits leicht durch die oberste Hautschicht? Dann greif zu einer Pinzette. Desinfiziere das Tool und die betroffene Stelle zunächst. Schiebe die darüberliegenden Hautschüppchen mit der Pinzette oder einer sterilen Nadel vorsichtig beiseite. Greife das Haar, wenn du es befreit hast und ziehe es so weit heraus, dass es in eine gerade Richtung weiterwachsen kann. Reiße es auf keinen Fall gewaltsam heraus, denn das kann zu einer unangenehmen Entzündung führen.

Sollte sich die Stelle des eingewachsenen Haares zusätzlich stark entzünden oder Eiter entwickeln, können hier im schlimmsten Fall Furunkel entstehen. Bei lang anhaltenden Beschwerden solltest Du hier den Gang zum Arzt nicht scheuen.

Grundsätzlich gilt: Eingewachsene Haare und Haarbalgentzündungen heilen in der Regel in ein bis zwei Wochen von alleine ab. Kommt es zu keiner außergewöhnlichen Komplikation, lässt man also am besten die Finger davon und setzt auf lockere Kleidung, um Reizungen der Hautstelle zu minimieren.

Warme Kompressen öffnen die Poren und lindern akute Entzündungen. Die Wärme kann helfen, das eingewachsene Haar schneller an die Hautoberfläche zu transportieren.

Topische Cremes mit entzündungshemmenden Wirkstoffen wie Zink, die Rötungen und Schwellungen reduzieren und das Haar an die Oberfläche ziehen. Aber: Niemals sollte man versuchen, ein eingewachsenes Haar im Intimbereich auszudrücken!

SENTOU Tipp: Mit einem sanften Peeling zwischen den Sessions der Haarentfernungs lassen sich eingewachsene Härchen vermeiden. Damit du die Haut nicht unnötig strapazierst, haben wir das milde AHA-Peeling SMOOTH entwickelt. Es regt die Zellerneuerung an und verabschiedet Talg oder abgestorbene Hautschüppchen. Ideal, damit Härchen frei und ohne Behinderung wachsen können.

Deine Haut ist entzündet, tut weh und ist angeschwollen. Das Einzige, was du jetzt möchtest, ist dieses Haar wieder loszuwerden. Bleibt nur noch die Frage, wie du das sicher und schmerzfrei tun kannst.

Fangen wir damit an, was du lieber nicht tun solltest.

  • Auf keinen Fall solltest du mit deinen Fingern an der Entzündung drücken, denn das wird diese nur noch verschlimmern.
  • Besser nicht auf „Hausmittelchen“ aus der Lebensmittelabteilung vertrauen. Die helfen nicht bei eingewachsenen Haaren, im Gegenteil: Sie reizen die Haut.

Besser:

  • Eine Salbe mit Zink auftragen. Die wirkt entzündungshemmend und beschleunigt die Wundheilung. Als Alternative bieten sich auch sanfte Mittel mit Salicylsäure an, die die Poren von Verhornungen und abgestorbenen Hautschüppchen befreien, unter der das einzelne Haar begraben liegt.
  • Eine warme Kompresse kann helfen, die Poren zu öffnen und die schräg eingewachsenen Haare an die Hautoberfläche zu bringen. Alternativ kannst du auch einen warmen Waschlappen für einige Minuten auf die betroffene Hautstelle auflegen oder einfach nach einem Vollbad oder einen langen, heißen Dusche starten.
  • Sobald das Haar langsam an die Oberfläche wandert und sichtbar wird, kannst du es vorsichtig mit einer sterilen Nadel oder sterilen Pinzette entfernen. Das Haar kann damit samt Haarwurzel in Wuchsrichtung aus der Haut gezogen werden. Nach dem Entfernen mit der Pinzette oder der sterilisierten Nadel musst du die Wunde desinfizieren.

Achtung: Bildest sich durch das eingewachsene Haar ein Knubbel, Abszess oder eine Zyste, solltest du unbedingt zum Hautarzt gehen. Dieser entfernt das Haar dann - unter lokaler Betäubung - mit einem Schnitt. Auch bei einer Haarbalgentzündung ist es ratsam, einen Experten aufzusuchen. Im schlimmsten Fall können Bakterien in deine Blutbahn gelangen.

So beugst du eingewachsenen Haaren vor

Wenn du des Öfteren mit eingewachsenen Haaren zu tun hast, kann das mehrere Gründe haben: Neben der Haarstruktur liegt es häufig an der Rasur. Damit du eingewachsene Haare bereits von vornherein vermeidest, gibt es hier einiges zu beachten.

Mit der richtigen Haarentfernung und der perfekten Pflegeroutine kannst Du Hautirritationen bis zu einem gewissen Grad vorbeugen - und damit auch das Risiko von Entzündungen effektiv reduzieren.

Über die Haarentfernung hinaus spielen auch die richtige Hautpflege und deine Kleidung eine wichtige Rolle.

  • Regelmäßige Hautpflege: Peele deine Haut regelmäßig und versorge sie mit feuchtigkeitsspendender Creme. Chemische Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen, während die Creme trockenen Stellen vorbeugt.
  • Scharfe Rasierklingen: Wechsle regelmäßig die Klingen deines Rasierers. Denn scharfe Klingen trennen das Haar mit einem schnellen Schnitt. Ist das Messer hingegen stumpf, zieht es am Haar und biegt es, sodass es leichter einwächst.
  • Vorbereitung der Rasur: Versorge deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit, bevor du dich rasierst. Weiche sie dafür für mindestens drei Minuten in warmem Wasser ein und verwende zusätzlich einen sanften Rasierschaum oder Rasiergel.
  • Geeignete Rasurtechnik: Rasiere möglichst in langen, gleichmäßigen Zügen. Lass den Rasierer dabei in Wuchsrichtung sanft über die Haut gleiten, ohne zu viel Druck auszuüben.
  • Nachbereitung der Rasur: Creme deine Beine nach dem Rasieren mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion ein. Verwende ein Produkt ohne Duftstoffe, wenn deine Haut sehr sensibel ist.
  • Keine zu enge Kleidung: Verzichte darauf, dauerhaft sehr enge Kleidung zu tragen. Vor allem dann, wenn deine Haarstruktur ohnehin eingewachsene Haare begünstigt.

Wie kann man eingewachsene Haare vermeiden?

Peelings entfernen abgestorbene Hautzellen und verhindern, dass die Haarfollikel verstopfen.

Am besten lässt man eingewachsene Haare gar nicht erst entstehen.

Die Wahrheit ist: Gar nicht mehr zu rasieren, zu waxen oder zu epilieren wäre natürlich die beste Option. Doch komplett auf glatte Haut verzichten, ist für uns auch keine Lösung. Deshalb versuche am besten folgende Tipps zu beachten, wenn du eingewachsene Haare vermeiden möchtest.

  1. Bereite deine Haut auf die Rasur vor
    Vor der Rasur ist nach der Rasur. Deshalb ist es empfehlenswert, erst eine warme Dusche zu nehmen - denn das macht die Haut weich und öffnet die Poren. Auch regelmäßige Peelings helfen, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und verstopften Poren vorzubeugen. Wir empfehlen dir die Beta Hydroxy Säure, die oberste Verhornungen löst.
  2. So rasierst du schonend
    Wenn schon rasieren, dann bitte unbedingt in Wuchsrichtung. Achte zudem auch auf scharfe Klingen ohne Rost - die schneiden deine Haare sauber und gerade ab und verringern das Risiko für eingewachsene Haare. Ein Rasierschaum minimiert zudem die Reibung zwischen Klinge und Haut, was Pickel und Irritationen vorbeugt. Ansonsten kann es nämlich schnell zu Rasurbrand kommen.
    Übrigens: Wusstest du, dass eine trockene Rasur eingewachsene Haare begünstigen kann? Bei einer Trockenrasur gleitet die Klinge nämlich nicht problemlos über die Haut und kann die Haare somit auch nicht sauber abschneiden. Also: Lieber ein paar Minuten Zeit mehr investieren und nass rasieren. Das ist sanfter, und effektiver.
  3. Nutze Pflege ohne Parfum und Alkohol
    Ob Rasieren, Epilieren oder Waxing: Nach der Prozedur braucht deine Haut Feuchtigkeit. Optimal sind kühlende, beruhigende Wirkstoffe wie Aloe Vera, die die betroffenen Stellen intensiv pflegen - lies hierzu auch unseren Artikel „Pflege nach Waxing“. Auf deiner gesunden, gut durchfeuchteten Haut kommen neue Haare besser aus den Poren und wachsen weniger schnell ein.

Zusätzlich lohnt es sich, für schöne Haut ohne Entzündungen in einen speziellen Shave-Balsam gegen die widerspenstigen Haare zu investieren. Wirkstoffe wie Vitamin E pflegen die Haut und helfen zusätzlich, einzelne Härchen an die Oberfläche zu bringen. So wird schmerzhaften Entzündungen, aber auch Pickeln, Rötungen oder Schnittwunden vorgebeugt.

Sanfte Rasur: Rasiere immer in Haarwuchsrichtung, um das Einwachsen von Haaren zu minimieren. Verwende scharfe, saubere Klingen und eine milde Rasiercreme oder -gel, um Hautirritationen allgemein vorzubeugen.

Haarwuchsrichtung beachten: Wenn du Wachs oder Zuckerpaste verwendest, beachte die Haarwuchsrichtung, um das Einwachsen von Haaren zu verhindern.

Rasierhobel sind weniger bekannt, aber sehr effektive sowie sichere Alternativen zu Rasierern. Sie schneiden das Haar gerade, perfekt und nahe der Hautoberfläche ab, was das Einwachsen weniger wahrscheinlich macht.

SENTOU Tipp: Der Rasierhobel SHARP erlaubt eine sanfte Rasur ohne Plastikmüll. Die scharfe Sicherheitsklinge rasiert effektiv, erzeugt wenig Reibung und beugt Irritationen, eingewachsenen Haaren und Pickeln vor. Vor allem dann, wenn du nach der Rasur unser CALM Aftershave on top verwendest. Dieses beruhigt die frisch rasierte Haut mit natürlichen Wirkstoffen à la Aloe vera.

Eine reich­haltige und gute Pflege Deiner Haut inkl. Die richtige Wahl Deiner Haar­ent­fernung trägt einen großen Anteil daran, ob Du stark mit einge­wachsenen Haaren zu kämpfen hast.

Wenn Du regelmäßig sehr eng anliegende Kleidung z.B. Jeans trägst, kann Deine Haut „nicht richtig atmen“. Deine Haut wird dadurch und die Reibung enorm gestresst und es können sich schnell Unreinheiten und auch eingewachsene Haare entwicklen.

Die gute Feuchtigkeitszufuhr gilt nicht nur äußerlich im Rahmen der Hautpflege sondern sollte dem Körper auch innerlich durch viel trinken gegönnt werden, mind. 1,5-2,5 l Wasser am Tag so die Faustregel.

Hier ist eine Tabelle mit Produkten, die gegen eingewachsene Haare helfen können:

Produkt Eigenschaften
Antiseptische Lotionen mit Salicylsäure Lösen Verhornungen und wirken desinfizierend
Mechanisches Peeling (z.B. Orange Scrub) Hilft, das Haar an die Hautoberfläche zu bringen
Grobkörniges, feuchtigkeitsspendendes Körperpeeling Befreit die Haut von überschüssigen Hautschüppchen
Feuchtigkeitsspendende Körpercreme Spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut

Nie wieder eingewachsene Haare mit der Laser-Entfernung

Vorbeugen ist dir nicht genug, du möchtest wirklich sicher gehen, dass sich nie wieder ein Haar beim Rauswachsen verirrt? Es gibt viele Methoden Haare dauerhaft zu entfernen. Der Laser eine Option, um mit lästigen Haaren an sensiblen Stellen ein für alle Mal Schluss zu machen.

Um die Problem-Härchen dauerhaft entfernen zu können, setzen wir bei Sanft & Schön auf die Diodenlaser-Technologie. Diese garantiert eine schnelle, sichere und effektive Haarentfernung.

Der Diodenlaser gehört zu den Halbleitern und erreicht eine Wellenlänge von 755 nm, 808 nm oder 1064 nm. Das ist ideal, um tiefsitzende Haarfollikel zu erreichen und dicke Haare - zum Beispiel am Rücken - zu behandeln.

So funktioniert: Durch das Eindringen des Lichts in die oberflächlichen Hautschichten absorbiert das Melanin der Haut Energie. Dadurch wird Lichtenergie in Wärme umgewandelt - und schädigt die umgebenden Zellstrukturen, die für das Nachwachsen der Haare verantwortlich sind.

Das Ergebnis: Deine Haut wird dauerhaft haarfrei bleiben. Besonders effektiv ist dieLaser-Haarentfernung in Berlin bei heller Haut und dunklen Haaren - aber auch alle anderen Haut- und Haartypen können bei uns schonend und zielführend behandelt werden.

Dauerhafte Haarentfernungen sind längst nicht mehr nur Frauensache. Eine Laser Haarentfernung für Männer bietet ebenfalls zahlreiche Vorteile - ob aus hygienischen und ästhetischen Gründen oder aus sportlichem Ehrgeiz.

Eingewachsenes Haar im Intimbereich vorbeugen - so geht’s

Wann sollte man mit dem Hautproblem zum Arzt?

Ein eingewachsenes Haar im Intimbereich ist ein harmloses Hautproblem - so lange sich keine Komplikationen entwickeln. Klingt die Entzündungen etwa auch nach zwei Wochen nicht ab und geht diese mit starken Schmerzen sowie Schwellungen einher, solltest du einen Dermatologen konsultieren. Auch bei großen Verkapselungen unter der Haut oder missglückten Selbstbehandlungsversuchen, lohnt es sich, ärztlichen Rat zu suchen. Ebenso bei äußerlichen Veränderungen, wie eine ungewöhnliche Pigmentierung oder Knoten an der betroffenen Stelle.

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