Sanfte Intimrasur: Eine Anleitung für seidig glatte Haut

Weich, geschmeidig, haarlos - so fühlt sich die Haut nach einer Intimrasur an. Der Trend zur haarlosen Vulva ist nicht neu: Schon im alten Ägypten war die Intimrasur für Frauen wie auch für Männer beliebt. Manche finden eine rasierte Haut einfach schöner und fühlen sich attraktiver damit. Auch im Sommer, wenn am Badeanzug nichts herausschauen soll, bietet sich eine Intimrasur im Bikinibereich an. Alles, was du dazu brauchst, sind drei Produkte:

  • Ein Rasierschaum oder -gel bereitet Haut und Haare für die Rasur vor.
  • Mit einem Rasierer entfernst du dein Schamhaar in Minutenschnelle.
  • Ein Aftershave für den Intimbereich pflegt die Haut im Anschluss und macht sie seidig weich.

Hier ist eine detaillierte Anleitung, wie Sie eine sanfte und effektive Intimrasur durchführen können, um Hautirritationen zu vermeiden.

So gelingt die Intimrasur | Dr. Johannes Wimmer

Was macht eine schonende Intimrasur aus?

Sensible Haut kann allerdings schnell irritiert auf eine Rasur reagieren. Das liegt zum einen daran, dass häufiges und schnelles Rasieren die empfindliche Partie strapaziert. Damit deine Intimrasur so schonend wie möglich ist, sind drei Punkte besonders wichtig:

  1. Zunächst brauchen Haut und Haar eine gute Vorbereitung durch ein Bad oder Pflegeprodukte wie Rasierschaum oder -gel. Sie machen unter anderem die Härchen weich, wodurch sie leichter gekappt werden.
  2. Eine behutsame Rasur-Technik, bei der du nur einmal über dieselbe Stelle fährst, schont deine Haut. Das klappt am besten mit scharfen Klingen.
  3. Direkt im Anschluss, aber auch an den Tagen danach, gönnst du dem frisch rasierten Bereich eine regenerierende Pflege.

Grundsätzlich ist aber ein natürlich gehaltener Intimbereich ebenso hygienisch wie ein unbehaarter.

Die richtigen Produkte und Werkzeuge

Mit den richtigen Produkten und Tools geht die Rasur einfach von der Hand und hinterlässt eine geschmeidige Haut ohne Spannungsgefühle, Rasurpickel und Irritationen. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Utensilien:

  • Rasierer: Welchen Rasierer du nimmst, hängt von deinen Vorlieben ab. Einen Nassrasierer kannst du einfach unter der Dusche oder in der Badewanne benutzen. Wichtig hierbei ist eine scharfe Klinge. Wechsle sie deshalb alle zwei bis drei Wochen. Eine stumpfe Klinge reißt eher an den Härchen, anstatt sie sauber zu kappen. Das ziept und strapaziert die Haut. Bist du mit dem Nassrasierer fertig, spülst du ihn gründlich mit heißem Wasser ab und entfernst Haarreste und Rückstände. Verstaue die Klinge dann an einem trockenen Ort. Einen elektrischen Rasierer nutzt du üblicherweise im Trockenen. Manche Modelle können aber auch nass verwendet werden. Ganz gleich, ob trocken oder nass: Mit einem elektrischen Rasierer kannst du je nach Aufsatz die Haare in deinem Intimbereich auch nur trimmen, anstatt sie komplett zu rasieren. Da der Nassrasierer direkt auf der Haut aufliegt, sind Rasuren mit ihm besonders gründlich. Bei einem Elektro-Rasierer trennt ein dünnes, perforiertes Metallblatt die Schneidmesser von der Haut. Dadurch liegt er nicht direkt auf und die Härchen werden etwas weiter oben gekappt.
  • Rasierschaum oder -gel: Hast du dich für einen Nassrasierer entschieden, trägst du vor der Rasur noch einen Rasierschaum oder ein -gel auf. Es macht die Härchen weicher und lässt die Klinge sanft über deine Haut gleiten. Dadurch schützt du sie vor möglichen Schnitten und erzielst ein glatteres Ergebnis. Alternativ kannst du auch zu Rasiercremes oder -seifen greifen.
  • Aftershave: Nach der Rasur pflegst du die Haut mit einem milden Aftershave, das für den Intimbereich geeignet ist. Diese Körperstelle ist besonders empfindlich und braucht daher eine extra sanfte Pflege. Deswegen nutzt du am besten ein Aftershave ohne Duftstoffe. Inhaltsstoffe wie Propolis oder Panthenol beruhigen die durch das Rasieren strapazierte Haut und wirken zudem anti-inflammatorisch. Das heißt, sie wirken Entzündungen und Pickeln aktiv entgegen. Phospholipide stabilisieren die Hautbarriere und helfen dabei, die oberste Hautschicht zu regenerieren.

Step by Step zu einem glatt rasierten Intimbereich

Du hast den Rasierer deiner Wahl? Dann kann es auch schon losgehen. Wichtig: Nimm dir Zeit! Hast du Zeitdruck, hetzt du dich und die Gefahr von Schnitten und späteren Rasurpickeln steigt.

  1. Vorbereitung: Wasche zunächst deinen Intimbereich, sodass mögliche Schweiß- oder Lotionrückstände vollständig abgewaschen sind. Das macht sowohl Haut als auch Haar weicher und erleichtert die Rasur. Nutzt du einen elektrischen Rasierer, trocknest du den Bereich gut ab.
  2. Positionierung: Nimm nun eine Stellung ein, die für dich bequem ist. Das kann im Stehen, aber auch im Sitzen sein. Probiere einfach aus, welche Position du angenehm findest.
  3. Rasur-Technik: Setze den Rasierer an und gehe dann von oben nach unten vor. Dabei streichst du den Rasierer ohne Druck in Haarwuchsrichtung. Dadurch beugst du Rötungen und Rasierpickeln im Intimbereich vor. Alternativ rasierst du gegen die Wuchsrichtung. Das hinterlässt ein glatteres Ergebnis, strapaziert die Haut aber auch mehr. Hast du einen Nassrasierer, wäschst du diesen nach jedem Strich aus. So stellst du sicher, dass er scharf bleibt und gründlich rasiert.
  4. Nachbereitung: Hast du alle gewünschten Haare entfernt, spülst du die Haut kalt ab. Das kalte Wasser lässt die Haut zusammenziehen und verhindert so, dass Bakterien in die Haut eindringen und für Entzündungen sorgen. Außerdem kühlt und beruhigt es deine Haut. Im Anschluss tupfst du sie sanft trocken.

Tipp: Für eine extra schonende Rasur kombinierst du elektrischen und Nassrasierer. Dazu fängst du mit dem Elektro-Rasierer an und stutzt die Härchen auf ein bis zwei Millimeter Länge. Die gekürzten Haare rasiert du nass nach.

Nach der Rasur gönnst du deiner Haut eine Portion Pflege. Creme sie mit einer milden Aftershave-Lotion ein. Sie spendet Feuchtigkeit und beruhigt gereizte Hautpartien.

Tägliche Pflege für den Intimbereich

Durch die Rasur wird die Hornschicht, also die Schutzbarriere deiner Haut, gestört. Feuchtigkeit entweicht dadurch beispielsweise wesentlich schneller und ein trockenes Spannungsgefühl entsteht. Um deine Haut dabei zu unterstützen, die Barriere erneut aufzubauen, benutzt du eine tägliche Pflege wie ein beruhigendes Aftershave oder Gel:

  • Luftige Unterwäsche: Trage lockere Baumwoll-Unterwäsche, anstatt enger Spitzen-Höschen aus Polyester. Luftige Wäsche aus natürlichen Fasern lässt Luft zirkulieren und saugt zudem Schweiß zuverlässig auf.
  • Regelmäßige Auszeit: Auch wenn die Haare im Intimbereich mitunter sehr schnell nachwachsen: Rasiere dich nicht jeden Tag und gib deiner Haut die nötige Regenerationszeit. Am besten lässt du mindestens zwei Tage zwischen den Rasuren.
  • Schweiß und Reibung vermeiden: Schweißtreibende Aktivitäten sind direkt im Anschluss an deine Rasur tabu - das gilt für Sport, aber auch für intime Stunden.

Alternative Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich

Neben der Rasur gibt es noch einige andere Methoden, die für den Intimbereich infrage kommen. Hier ist eine Übersicht:

Methode Beschreibung Vorteile Nachteile
Waxing Warmes Wachs wird in Haarwuchsrichtung aufgetragen und ruckartig entgegen dem Haarwuchs wieder abgezogen. Bis zu vier Wochen glatte Haut Schmerzhaft, erfordert professionelle Durchführung
Sugaring Eine Zuckerpaste wird entgegen der Haarwuchsrichtung aufgetragen und mit ihr wieder abgezogen. Natürliche Zutaten, bis zu vier Wochen glatte Haut Kann teuer und zeitaufwendig sein
Epilieren Ein Epilierer entfernt die Haare mittels sich drehender Pinzetten mitsamt der Haarwurzel. Bis zu vier Wochen, bis die Härchen wieder nachwachsen Schmerzhaft, kann zu eingewachsenen Haaren führen
Enthaarungscreme Creme wird aufgetragen und löst die Haare auf. Schmerzfrei, einfach anzuwenden Kann Hautirritationen verursachen, unangenehmer Geruch
Laserhaarentfernung Laserlicht zerstört die Haarwurzeln. Dauerhafte Haarentfernung Teuer, mehrere Sitzungen erforderlich

Fazit

Damit du dir vor dem nächsten Schwimmbadbesuch keine Gedanken mehr um Rasurbrand, Stoppel und borstige Haare in der Bikinizone machen musst, haben wir dir hier die besten Haarentfernungsmethoden vorgestellt. Wenn es schnell bei dir gehen muss, greifst du am besten zum Rasierer oder Epilierer. Aber Vorsicht: Hautreizungen, eingewachsene Haare und Pickel sind bei diesen Anwendungen keine Seltenheit. Wer sich hingegen ein langanhaltenderes Ergebnis wünscht, geht am besten in ein Waxingstudio oder lässt sich die Bikinizone dauerhaft mit einem Laser enthaaren!

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