Ursachen für den Verlust von Augenbrauen: Ein umfassender Leitfaden

Volle, gepflegte Augenbrauen sind längst ein Beauty-Trend. Umso beunruhigender ist es, wenn die Härchen dünner werden oder sogar ausfallen. Der Verlust von Augenbrauenhärchen kann viele Ursachen haben - von Stress über hormonelle Veränderungen bis hin zu falscher Pflege. Doch keine Sorge - in den meisten Fällen steckt kein ernstes Problem dahinter.

Man denkt ja oft: „Augenbrauen? Die bleiben, wo sie sind.“ Doch dann eines Morgens schaut man in den Spiegel und denkt: „Moment mal… war da nicht mal mehr?“ Tja, willkommen im Club - Augenbrauenausfall ist tatsächlich ein Ding. Und zwar nicht nur bei Menschen, die versehentlich mit der Pinzette durchgedreht sind. Ob durch plötzliche Ereignisse wie Unfälle oder ganz langsam schleichend über Wochen - der Verlust der Augenbrauen kann ziemlich irritierend sein. Schließlich sind diese kleinen Härchen nicht nur Dekoration, sondern auch wichtige Kommunikationshelfer. Wer schon mal versucht hat, ironisch zu gucken, ohne Brauen - weiß, was wir meinen. Aber bevor du panisch den nächsten Permanent-Make-up-Termin buchst: Atmen nicht vergessen. Es gibt viele Ursachen für Augenbrauenausfall, aber auch ebenso viele Behandlungsansätze - und in vielen Fällen sogar die Chance auf ein natürliches Comeback der verlorenen Härchen.

Jede Augenbraue ist ein kleines Wunderwerk - mit rund 250 Haaren, die fleißig wachsen, ruhen und irgendwann auch mal „Tschüss“ sagen. Die Anagenphase, also die aktive Wachstumsphase, dauert in der Regel etwa vier Monate. Danach ist der Haarausfall ganz normal - kein Grund zur Panik. Und übrigens: Nicht alle Haarfollikel befinden sich gleichzeitig im selben Zyklus. Das bedeutet: Täglich verabschieden sich ganz unauffällig rund fünf Augenbrauenhaare. Das bleibt meist unbemerkt - sie verschwinden heimlich beim Duschen, landen im Abfluss oder machen es sich nachts auf dem Kopfkissen bequem. Erst wenn deutlich mehr Haare ausfallen, als nachwachsen, spricht man vom echten Augenbrauenausfall. Dann kann es passieren, dass sich die Brauen lichten oder sogar kahle Stellen entstehen.

Ein pathologischer, also medizinisch auffälliger Augenbrauenausfall ist mehr als nur ein verlorenes Härchen beim Abschminken. Wenn die Brauen deutlich lichter werden, kahle Stellen entstehen oder auch die Wimpern mit ausfallen, kann dies ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Augenbrauenausfall kann sich schleichend entwickeln oder plötzlich auftreten. Besonders wenn der Haarausfall von Juckreiz, Rötungen oder Hautschuppung begleitet wird, sollte man hellhörig werden. Eine frühzeitige Abklärung durch Fachleute ist ratsam, um die Ursache zu erkennen und gezielt behandeln zu können.

Kaum zu glauben, aber wahr: Auch Augenbrauen können streiken - und einfach ausfallen. Was früher dicht, definiert und ausdrucksstark war, wirkt plötzlich dünn, löchrig oder verschwindet komplett. Der Augenbrauenausfall hat viele Gesichter - und mindestens genauso viele Ursachen. Und ja, Männer und Frauen sind nicht immer im gleichen Boot. Ob Schnittverletzungen bei einem Unfall oder chirurgische Eingriffe im Augenbereich - solche Traumen können die zarten Haarfollikel der Braue dauerhaft schädigen. Gerade Narbengewebe ist da nicht besonders haarfreundlich.

Manche Arzneimittel haben’s in sich - leider auch für die Brauen. Der Haarausfall kann plötzlich auftreten oder schleichend verlaufen. Die gute Nachricht? Nach dem Absetzen des Medikaments wachsen die Haare oft wieder nach. Patient:innen, die eine Strahlen- oder Chemotherapie durchlaufen, kennen das Problem leider gut. Die Haare gehen - nicht nur am Kopf, sondern auch an Wimpern und Augenbrauen. Viele Fälle von Augenbrauenverlust haben eine medizinische Ursache.

Ohne Treibstoff kein Motor - und ohne Nährstoffe keine Haare. Besonders Biotin ist in aller Munde - wortwörtlich und sprichwörtlich. Dauerstress ist nicht nur schlecht fürs Herz, sondern auch für die Haarwurzeln. Denn hoher Cortisolspiegel verändert die Botenstoffe in der Haut, unterdrückt das Immunsystem und führt dazu, dass Follikel entzündet reagieren. Und ja, das ist unfair. Man arbeitet hart, schläft wenig, denkt viel - und wird auch noch mit Lücken in den Brauen bestraft. Augenbrauenausfall hat viele Ursachen - und noch mehr Geschichten.

Wichtig ist, nicht in Panik zu verfallen, sondern ehrlich hinzuschauen (im wahrsten Sinne!). Ein guter erster Schritt ist immer: Ursachen finden, Arzt oder Hautarzt aufsuchen und nicht gleich zum tätowierten Plan-B greifen. Denn oft steckt etwas Dahinter, das behandelbar ist. Dass Frauen unter Augenbrauenausfall leiden, ist gar nicht so selten - auch wenn niemand gerne darüber spricht. Während die einen die Ursache bei der Pinzette vermuten, sind es bei anderen hormonelle Achterbahnfahrten oder kosmetische Eingriffe, die mehr Schaden als Nutzen anrichten. Die Auslöser sind oft vielfältig, überschneiden sich oder verstärken sich gegenseitig.

Permanent Make-up verspricht perfekte Brauen ohne tägliches Nachzeichnen. Doch was oft wie ein Schönheitstraum beginnt, endet nicht selten mit grünlich-violetten Farbrückständen im Gesicht. Der Körper baut die Farbpigmente langsam ab, was zu einem unschönen Farbton führen kann. Wiederholte Nachbehandlungen verursachen häufig Narben - und irgendwann nimmt die Haut keine Farbe mehr auf. Das trendige Microblading ist gewissermaßen der wilde kleine Bruder des Permanent Make-ups. Doch die feinen Schnitte dringen tiefer in die Haut ein und können gut sichtbare Narben hinterlassen. Wer zu häufig nachstechen lässt, riskiert, dass überhaupt keine Haare mehr nachwachsen.

Was als gepflegte Schönheitsroutine beginnt, kann sich im Laufe der Zeit zu einer der Hauptursachen für dauerhaften Augenbrauenausfall entwickeln. Häufiges Zupfen reizt die Haut, beschädigt die Haarfollikel - und irgendwann verweigern die Haarwurzeln den Dienst. Zurück bleiben kahle Stellen und ein Verlust der schützenden Funktion der Brauen. Viele Frauen entscheiden sich nach unzufriedenstellendem Permanent Make-up für eine Laserentfernung. Dabei wird jedoch oft übersehen: Der Laser entfernt nicht nur Pigmente, sondern zerstört auch die noch vorhandenen natürlichen Härchen.

Nach der Geburt kommt es häufig zu hormonellen Veränderungen. Der Östrogen- und Progesteronspiegel sinkt, und damit verabschieden sich nicht selten auch Kopf- und Augenbrauenhaare. Diese sogenannte postpartale Effluvium-Phase ist in der Regel vorübergehend, kann jedoch emotional sehr belastend sein. In den Wechseljahren wiederholt sich dieses Spiel: Die Hormonbalance gerät ins Wanken, der Körper reagiert sensibel - und die Haare zeigen das oft auf ihre ganz eigene Weise.

Ein einzelnes ausgefallenes Augenbrauenhaar? Kein Grund zur Panik - das gehört zum natürlichen Zyklus. Auch wenn es mal ein paar mehr sind, muss das noch nichts bedeuten. Unser Körper ist schließlich kein Schweizer Uhrwerk. Wenn jedoch über Wochen oder gar Monate sichtbare Lücken in den Brauen entstehen, dann ist Vorsicht geboten. Augenbrauenausfall kann harmlos sein - muss er aber nicht. Manchmal stecken dahinter hormonelle Ungleichgewichte, Hauterkrankungen oder sogar Autoimmunreaktionen. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Brauen dauerhaft dünner werden oder einfach „nicht mehr wachsen wollen“, sollten Sie nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Gute Nachrichten: In vielen Fällen ist Augenbrauenausfall kein endgültiges Schicksal. Der erste Schritt zur Besserung beginnt mit dem richtigen Ansprechpartner. Dermatologen oder spezialisierte Haarausfall-Experten (Trichologen) können durch gezielte Untersuchungen feststellen, ob medizinische Ursachen wie Schilddrüsenstörungen, Eisenmangel oder Autoimmunerkrankungen vorliegen. Auch Ihre tägliche Pflege spielt eine Rolle. Verzichten Sie auf aggressive Reinigungsprodukte oder übermäßiges Zupfen - beides stresst die empfindliche Haut und kann Follikel langfristig schädigen. Stattdessen gilt: weniger ist oft mehr.

Also ganz ehrlich - Augenbrauenausfall klingt erstmal wie ein Beauty-Drama aus dem nächsten Kosmetikstudio, aber tatsächlich begegnet uns das bei unseren Patientinnen und Patienten häufiger, als man denkt. Und nein, nicht nur bei „zu viel gezupft“ - manchmal steckt da richtig was dahinter. Wenn die Brauen sich verabschieden, liegt das nicht immer am Zupfwahn. Hormone, Nährstoffmangel oder wild gewordene Beauty-Trends wie schief gegangenes Microblading tragen oft ihren Teil bei. Männer? Klar, die verlieren Haare - nicht nur am Kopf. Wenn die Geheimratsecken wandern, bleiben manchmal auch die Augenbrauen nicht verschont. Ob’s nun die Gene sind, der Bartneid oder einfach das Alter: Auch Männer dürfen über ihre Brauen trauern. Klingt seltsam, passiert aber: Auch Kids können betroffen sein. Wenn plötzlich die halbe Braue fehlt, könnte es an Alopecia Areata liegen - oder daran, dass jemand die Bastelschere zu wild geschwungen hat.

Wenn du morgens in den Spiegel schaust und denkst: „Irgendwas fehlt da…“, dann könnte das gut ein Fall von Augenbrauenausfall sein. Und nein, nicht immer ist nur die Pinzette schuld. Genau deshalb ist es so wichtig, die möglichen Ursachen für einen Augenbrauenausfall zu verstehen - sei es durch Vitaminmangel, hormonelle Schwankungen, gestörte Wachstumszyklen oder Schäden durch Überzupfen oder kosmetische Eingriffe. Denn: Kein Haarverlust ist endgültig - zumindest nicht immer.

Häufige Ursachen für Augenbrauenausfall

Die Ursachen für einen Verlust der Augenbrauen sind vielfältig: sie reichen von Mineral- oder Vitaminmangel über verschiedene Erkrankungen bis hin zu psychischem Stress. Zudem können die Gründe von Augenbrauenverlust bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt sein. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:

  • Hormonelle Schwankungen: Ein niedriger Östrogenspiegel in den Wechseljahren kann bei Frauen das Ausfallen der Augenbrauenhaare begünstigen.
  • Mangelernährung: Fehlt es den Haarfollikeln an Nährstoffen und Vitaminen, versetzen sie sich oft frühzeitig in die Telogenphase oder verbleiben dort länger als natürlich vorgesehen.
  • Autoimmunerkrankungen: Der Kreisrunde Haarausfall ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die körpereigenen Abwehrzellen die Haarfollikel angreifen und schädigen.
  • Übermäßige Pflege: Regelmäßiges Auszupfen der Haare an den Augenbrauen kann die empfindlichen Haarfollikel schädigen.
  • Tiefe Verletzungen: Tiefe Verletzungen können die Haarfollikel der Brauen schädigen. Auch wenn die Wunde wieder abgeheilt ist, bleibt oft eine haarlose Narbe zurück.
  • Natürliche Degeneration/Alterserscheinung: Es ist ganz normal, dass mit zunehmendem Lebensalter einzelne Haarfollikel der Augenbrauen keine Haare mehr produzieren.
  • Genetische Veranlagung: Liegt ein genetisch bedingter Augenbrauenausfall vor, bedeutet das: die Veranlagung hierzu ist vom Vater oder der Mutter vererbt. Die Konturen verschwinden zusehends und die Brauen sehen unvollständig und ungepflegt aus. In vielen Fällen ist besonders das äußere Drittel der Augenbrauen betroffen, hier lichten sich die Brauen deutlich oder die Haare verschwinden an dieser Stelle ganz.
  • Krankheiten: Aber auch durch eine Erkrankung können die Haare an einigen Körperstellen verlorengehen. Die häufigste Haarausfallerkrankung ist die Alopecia areata, auch kreisrunder Haarausfall genannt. Unter ihr leiden in Deutschland ca. 1,4 Millionen Menschen jeden Alters. In seltenen Fällen kommt es in der Folge des kreisrunden Haarausfalls zur Alopecia universalis - dem vollständigen Verlust der gesamten Körperbehaarung.

Es gibt auch Ursachen im Zusammenhang mit verschiedenen Behandlungen:

  • Chemo- und Strahlentherapie: Patienten, die sich einer Strahlen- oder Chemotherapie aussetzen müssen, leiden oft unter Haarausfall. Dies kann einen plötzlich starken Haarausfall hervorrufen oder auch ein schleichender Prozess sein.
  • Medikamente: Bei Augenbrauenverlust durch Medikamenten-Einnahme kommt es bei den meisten Patienten nach dem Absetzen des Medikaments zu einem erneuten Wachstum der ausgefallenen Haare.
  • Kosmetische Eingriffe: Durch zu intensives Augenbrauen zupfen kann es zum partiellen oder gar kompletten und langfristigen Verlust der Augenbrauen kommen. Da einige Frauen mit dem Permanent Make-up nicht zufrieden sind, lassen sie sich mit einem Laser behandeln. Nach einer Behandlung mit Augenbrauen Permanent Make-up und einer darauf folgenden Laserbehandlung bleiben in der Regel nur sehr lichte, optisch unschöne Brauen zurück.

Alopecia Universalis

Die häufigste Haarausfallerkrankung ist die Alopecia areata, auch kreisrunder Haarausfall genannt. Unter ihr leiden in Deutschland ca. 1,4 Millionen Menschen jeden Alters. In seltenen Fällen kommt es in der Folge des kreisrunden Haarausfalls zur Alopecia universalis - dem vollständigen Verlust der gesamten Körperbehaarung.

Mann mit Alopecia universalis bekommt seine neue Haarlinie

Wie es zu ihr kommt, ist unklar. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Ursache der Alopecia universalis in einer Mutation auf dem Chromosom HR liegt. Bevor die Haare alle ausgehen, kommt es in den meisten Fällen zu einer Alopecia areata, dem kreisrunden Haarausfall. Im Rahmen einer Autoimmunerkrankung bekämpft der Körper die eigenen Haarfollikel, bis die Haare schließlich ausfallen. Die betroffenen Stellen sind kreisrund oder oval und klar abgegrenzt. Oft bleibt es bei einem einzigen Herd und manchmal kehren die Haare nach einiger Zeit sogar von selbst zurück. In besonders schweren Fällen kann die Alopecia areata jedoch nicht aufgehalten werden und führt am Ende zur Alopecia universalis.

Seborrhoisches Ekzem

Das seborrhoische Ekzem bzw. die seborrhoische Dermatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Haut bei Erwachsenen. Das äußere Erscheinungsbild sieht wie ein Hautausschlag aus und ähnelt dem Kopfgneis bei Säuglingen (seborrhoisches Säuglingsekzem). Im Gegensatz zum Kopfgneis kehrt das seborrhoische Ekzem in Schüben immer wieder und bleibt ein Leben lang bestehen.

Typische Symptome des seborrhoischen Ekzems sind meist klar begrenzte Rötungen der Haut, die mit talgigen, weißlich-gelblichen Schuppen oder Krusten bedeckt sind. Die Schuppen fühlen sich oft fettig an und treten meist auf der behaarten Kopfhaut auf. Daher wird diese Form der Dermatitis manchmal auch als „Kopfgneis des Erwachsenen“ beschrieben. Neben der Kopfhaut können auch das Gesicht, z. B. die Augenbrauen betroffen sein.

Dein Hautarzt erkennt das seborrhoische Ekzem in erster Linie am Aussehen der Hautveränderungen und daran, wo diese am Körper auftreten. Wichtig bei der Diagnose ist, sie von anderen Erkrankungen der Haut zu unterscheiden. So kann insbesondere die Schuppenflechte (Psoriasis) zu ähnlichen Symptomen führen.

Die genauen Ursachen und Risikofaktoren des seborrhoischen Ekzems sind bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass mehrere Aspekte, die sich gegenseitig beeinflussen, bei der Entstehung eine Rolle spielen. Bei der Hauterkrankung ist der Erneuerungsprozess der Haut gestört.

Ein seborrhoisches Ekzem ist meist harmlos und nicht ansteckend. Die Hauterkrankung ist jedoch häufig wiederkehrend und kann durch den sichtbaren Hautausschlag im Gesicht und an der Kopfhaut sehr belastend sein. Mit einer wirksamen Behandlung kann es gelingen, die lästigen Symptome des seborrhoischen Ekzems auch langfristig in Schach zu halten.

Behandlungsmöglichkeiten

Schon bei den ersten Anzeichen einer Alopecia areata ist der Gang zum Arzt angebracht. Denn es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, mit denen der Haarverlust gestoppt oder sogar umgekehrt werden kann. Ärzte setzen zum Beispiel auf die Gabe von Cortison oder hochdosierte UV-Strahlung. Die Erfolge sind für die Betroffenen jedoch oft nicht zufriedenstellend.

Je länger der kreisrunde Haarausfall besteht und je weiter er fortschreitet, umso höher wird das Risiko, dass sich daraus eine Alopecia universalis entwickelt. Ist der Haarverlust bereits vollendet? Dann ist es unwahrscheinlich, dass das Haarwachstum noch einmal angeregt werden kann.

Für Betroffene gilt es, die Haarlosigkeit anzunehmen und zu kaschieren - und dafür ist die Haarpigmentierung ideal! Sie vermittelt den Look von dichtem, kurz getragenem Haar. Männer können ihre Alopecia universalis durch einen kurzgetrimmten Look kaschieren. Auch für Frauen, die an Haarausfall leiden und eine Perücke tragen, bedeutet die Haarpigmentierung mehr Lebensqualität: Durch das Verfahren sieht der Kopf nicht kahl aus, wenn die Perücke zu Hause abgenommen wird.

Wie das seborrhoische Ekzem genau behandelt wird, richtet sich nach der Ausprägung der Hauterkrankung und danach, welche Beschwerden im Vordergrund stehen. Wenn du mit der Behandlung deines seborrhoischen Ekzems beginnst, denke daran, dass es häufig ein wenig Geduld braucht, bis alle Beschwerden zurückgehen. Durch die Entfernung der Schuppen (Keratolyse), wird das Hautbild verbessert. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Schuppen an gut sichtbaren Stellen, wie dem Gesicht, der Kopfhaut oder den Händen auftreten.

Zur Linderung der Entzündungen, die mit dem seborrhoischen Ekzem einhergeht, können Kortisonpräparate eingesetzt werden. Auf der behaarten Kopfhaut werden sie als Shampoo oder Schaum aufgetragen, auf der übrigen Haut in Form von Cremes oder Salben. Bei längerer Anwendung können Kortikoide zu einem Ausdünnen der Haut führen. Gerade im Gesicht sollten daher alternativ Wirkstoffe aus der Gruppe der Calcineurin-Inhibitoren eingesetzt werden (z. B. Pimecrolimus, Tacrolimus).

Es gibt auch Behandlungen wie:

  • Haartransplantation: Mit modernsten Methoden der Haartransplantation ist auch eine Korrektur der Augenbrauen bzw. eine Neupositionierung möglich.
  • Permanent Make-up: Auch wenn du wasserfeste Produkte verwendest, halten geschminkte Augenbrauen in der Regel nur einen Tag. Wenn du deinen Augenbrauen längerfristig mehr Farbe geben möchtest, kommt vielleicht ein Permanent-Make-up infrage.
  • Microblading: Schonender, aber weniger langlebig ist Microblading. Auch hier wird die Haut auf Wunsch zunächst zum Beispiel mit einer Creme lokal betäubt. Die Kosmetikerin tätowiert einzelne Haare mit feinen Nadeln oder Klingen nach.
  • Nanoblading: Ein neuerer Trend ist das Nanoblading: Wie beim Microblading werden hier die Augenbrauen tätowiert, indem Pigmente unter die Haut gebracht werden. Die Farbe dringt allerdings in tiefere Hautschichten ein - so erscheinen die Augenbrauen voller und besser geformt.

Tipps für ausdrucksstarke Augen

Chemo- und Strahlentherapie oder andere Krebsmedikamente können das äußere Erscheinungsbild verändern. Trotzdem muss man nicht auf den ersten Blick erkennen, dass du zurzeit vielleicht nicht topfit bist. Sei geduldig mit dir selbst: Augenbrauen und Wimpern können vorübergehend ausfallen, wachsen aber nach einiger Zeit wieder nach.

Mit ein paar Tricks kannst du deinen Blick offener und wacher wirken lassen. Eine gut gepflegte Haut ist dabei wichtig, denn auf Haut, die ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, lässt sich Make-up besser auftragen. Eine Augencreme und ein Abdeckstift (Concealer) können beispielsweise gegen dunkle Ringe unter den Augen und Trockenheitsfältchen helfen.

Um den Augen mehr Ausdruck zu verleihen, benötigst du einen etwas dunkleren Lidschatten, mit dem du die die Konturen des Auges nachziehen kannst. Mit einem Kajalstift, der gut zur Augenfarbe passt, zeichnest du den Wimpernrand nach. Das öffnet den Blick und vergrößert das Auge optisch. Wer mag, kann noch ein glänzendes Highlight mit einem hellen Kajalstift in den inneren Augenwinkel setzen. Wenn es mal schnell gehen soll, reicht vielleicht bereits ein dunkler Lidstrich, um das Auge zu betonen.

Braune Augen schminken: Welche Farben sehen gut aus?

Schminktipps für ausdrucksstarke Augen

Das brauchst du für ausdrucksstarke Augen:

  • Breiter, weicher Pinsel zum Verblenden
  • Schmaler Pinsel zum Auftragen von Lidschatten
  • Lidschattengrundierung, Farbe Nude
  • Lidschattenpuder, Farbe Taupe, nicht zu dunkel
  • Kajalstift, evtl. wasserfest, Farbe passend zur Augenfarbe
  • Heller glänzender Kajalstift
  • Concealer

Augenbrauen nachzeichnen

Augenbrauen und Wimpern fallen meist etwas später als das Kopfhaar aus, da sie nicht so schnell wachsen. Sind noch einzelne Härchen vorhanden, kannst du den natürlichen Verlauf der Brauen einfacher nachzeichnen. Wenn keine Haare mehr da sind, ist es schwieriger, die Brauen symmetrisch und ihrer natürlichen Form folgend zu schminken. Daher sind bei vielen Kosmetikprodukten wie Augenbrauenpuder Schablonen beigefügt, die eine gute Hilfe sein können.

Nimm ein älteres Foto von dir als Vorlage, damit du den natürlichen Verlauf deiner Augenbrauen besser nachzeichnen kannst. Augenbrauenstifte sind meist etwas härter als Kajalstifte. Mit ihnen kann man kleine Härchen präzise nachzeichnen. Wähle eine Farbe passend zu deiner natürlichen Haarfarbe und nimm im Zweifel eine etwas hellere Farbe, damit die Brauen nicht zu hart wirken.

Für einen 3D-Effekt zeichnest du mit einer etwas dunkleren Farbe einzelne Härchen dazwischen. Alternativ kannst du mit einem Augenbrauenpuder auch flächiger arbeiten. Abschließend alles mit Transparentpuder und einem breiten Pinsel verblenden.

Das brauchst du für schöne Augenbrauen:

  • Zwei Augenbrauenstifte, einer passend zur natürlichen Haarfarbe, einer etwas dunkler mit Bürstchen
  • Harter schmaler Pinsel
  • Heller Augenbrauenpuder
  • Flüssiger Concealer mit Applikator
  • Transparentpuder zum Fixieren

Eine gesunde Haut ist die Basis für kräftige, volle Augenbrauen. Besonders wichtig sind milde Produkte, die die empfindliche Augenpartie schonen. Dünner werdende Brauen müssen kein Grund zur Sorge sein. Mit der richtigen Pflege und Styling-Produkten wirken sie im Handumdrehen wieder voll und ausdrucksstark.

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