Bester Rasierer für Männer im Test: So finden Sie das ideale Modell

Ob eine komplett glatte Rasur, für den 3-Tage-Bart oder die gelegentliche Trimm-Routine zwischendurch: auch die Körper- und Gesichtsbehaarung bei Männern will gepflegt sein. Deshalb lohnt sich die Investition in einen geeigneten Rasierer, der einen sauberen und sicheren Job macht. Wir zeigen Ihnen die besten Modelle für Körper, Gesicht und Intimbereich.

Rasierer für Männer: Die besten Modelle für die Gesichtsrasur

Philips "Shaver S9000" elektrischer Nass- und Trockenrasierer

Besonderheiten: Der elektrische Rasierer von Philips überzeugt dank 360-Grad-Scherköpfen, die einen maximalen Hautkontakt und somit ein perfektes Rasierergebnis garantieren. Auch passt sich der Shaver mithilfe der SkinIQ-Technologie den individuellen Gesichtskonturen an. Dank des "Pressure Guard Sensors" sind lästige Hautirritationen kein Problem mehr, denn der smarte Rasierer misst den ausgeübten Druck und gibt an, falls dieser zu hoch oder zu niedrig ist. Der Rasierapparat, der mit Reiseetui geliefert wird, eignet sich sowohl für die Nassrasur als auch für die Trockenrasur des Barts.

Braun Gesichts-Elektrorasierer

Besonderheiten: Gründlich und hautschonend: Der Gesichts-Elektrorasierer von Braun überzeugt auf ganzer Linie. Dabei sind vor allem Faktoren wie Preis, Ladezeit, flexibler Scherkopf und Schnellladefunktion entscheidend. Der Trockenrasierer ist besonders für Längen vom 1-Tage- bis zum 7-Tage-Barthaare geeignet. Er verfügt über einen speziellen Trimmer, der schwer zu erreichende, lange und flach anliegende Haare anhebt und diese schneidet. Als Barttrimmer bietet er zudem ein angenehmes Rasiererlebnis mit Multi-Flex-Kopf für erhöhten Komfort und ist für die "Wet & Dry"-Anwendung geeignet.

Body-Rasierer für Männer - die besten Produkte und Geräte für Körperhaare

Philips "OneBlade 360 Face & Body"

Besonderheiten: Dieses elektrische Modell von Philips vereint die Vorteile eines Rasierers und eines Trimmers. Der Rasierer verfügt darüber hinaus über ein automatisches Auswurf-Symbol, welches anzeigt, wenn die Klinge gewechselt werden sollte. Als einer der Bestseller auf Amazon überzeugt der "OneBlade 360 Face & Body" mit seinem attraktiven Preis, ist schonend zur Haut und vielseitig einsetzbar.

Panasonic "Body-Trimmer ER-GK60"

Besonderheiten: Der flexible Body-Rasierer von Panasonic ist sowohl fürs Trimmen, Stylen oder Rasieren geeignet. Der wasserdichte Bartschneider und Trimmer ist dank abgerundeter Klingen besonders hautnah und schonend und schneidet alles effektiv bis auf 0,01 mm ab. Selbst schwer erreichbare Körperstellen lassen sich durch das I-förmige Design leicht rasieren. Er kann sowohl zur Nass- und Trockenrasur verwendet werden.

Philips "Multigroom Series 7000"

Besonderheiten: Ein Tool, 21 Längeneinstellungen: Der “Multigroom All-in-One-Trimmer” von Philips schneidet Haare von 0,5 bis 16 mm im Nu. Er kann sogar zum Haareschneiden verwendet werden. Es ist mit 14 Aufsätzen für alle Ihre Bedürfnisse ausgestattet, vom Trimmen der Gesichtshaare (auch zum Beispiel für Ohren und Augenbrauen) bis hin zur gründlichen Körperhaar-Entfernung. Ein Multitalent für Kopf, Gesicht und Body.

Intimrasierer Männer - das sind die besten Modelle

Faved "The Bodygroomer 2.0"

Besonderheiten: Gerade an sensiblen Stellen wie dem Intimbereich ist es ratsam, auf ein besonders smartes Modell zu setzen. So etwa "The Bodygroomer 2.0" von Faved mit innovativer Keramik-Klinge sowie Safeblade-Technologie, die eine sichere, präzise und hautschonende Rasur garantiert. Der Rasierer verfügt darüber hinaus über die Funktion “Beast Mode” für mehr Trimmer-Power, mit der auch dickere Haare mühelos entfernt werden. Dank LED-Präzisionslicht werden keine Haare im Intimbereich übersehen. Inklusive unterschiedlicher Aufsätze und Ladestation.

Philips "OneBlade Intimate"

Besonderheiten: Ob trimmen oder rasieren, der elektrische “OneBlade Intimate” von Philips ist besonders für empfindliche Körperpartien perfekt geeignet und entfernt sicher und sanft Haare, ohne die Haut zu reizen. Dank beidseitig schneidender Klinge ist er auch an schwer erreichbaren Stellen einsetzbar und kann für die Nass- oder Trockenrasur verwendet werden.

Remington "Delicates & Body Hair Trimmer"

Besonderheiten: Der wasserfeste Trimmer von Remington überzeugt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, ist speziell für den Intimbereich konzipiert und entfernt sorgfältig Haare in den empfindlichsten Körperregionen.

Gillette "Body und Intimate"-Nassrasierer

Besonderheiten: Ein elektrischer Rasierer ist natürlich kein Muss, auch klassische Nassrasierer wie dieser von Gillette mit fünf Anti-Irritations-Klingen sorgen für eine hautschonende, komfortable und gründliche Rasur unter der Dusche - die Klingen sie dadurch schnell abwaschbar - und sind besonders praktisch auf Reisen.

TUTORIAL Vintage Rasiermesser | Wilkinson Sword

Rasierer für Männer: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Egal, ob Sie einen elektrischen Rasierer oder ein klassisches Shave-Modell bevorzugen, fürs Gesicht, den Körper oder den Intimbereich - mehrere Faktoren sind entscheidend, um den passenden Rasierer für Ihre Körperpflege zu finden. So spielen zum Beispiel Aspekte wie Handhabung, Leistung und Hautverträglichkeit eine Rolle, aber auch der Preis sowie Folgekosten, Wasserfestigkeit, Reinigung und - je nachdem, für welche Partien Sie den Rasierer verwenden wollen - die unterschiedlichen Funktionen des Produkts.

Welches Gerät für Sie am besten geeignet ist, hängt des Weiteren natürlich auch von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Manche bevorzugen einen gründlichen Rasierer, während andere lieber einen Präzisionstrimmer verwenden. Auch können spezielle Rasierer für ganz bestimmte Körperzonen sinnvoll sein, wenn man kein All-in-One-Produkt möchte.

UND: Bei allen Geräten lohnt sich die regelmäßige Investition in eine neue Klinge, um die perfekte Rasur sicherzustellen und einer Hautirritation vorzubeugen. Viele Hersteller empfehlen den Wechsel alle sechs bis acht Monate - abhängig von der Nutzungsintensität. Einige Modelle werden mit Werkzeug zur Klingenschärfung ausgestattet. Ergänzend kann Klingenöl das Material länger halten.

Elektrische Rasur leicht gemacht: Der große Elektrorasierer-Test

Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten. Das lesen Sie in unserem Artikel: Aus unserem Rasierer-Test zeigen wir Ihnen zuerst die Empfehlungen in einer Übersicht. Wir erklären unser Testverfahren und danach stellen wir kurz vor, worauf es bei Elektrorasierern ankommt.

Rasierer Modell Besonderheiten Akkulaufzeit (ca.)
Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) Leiser Rotationsscherkopf, detaillierte Anzeige 90 Minuten
Philips Series 5000 (S5898/35) Einfache Reinigung, lange Laufzeit, USB-Laden 120 Minuten
Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) Starker Folienrasierer, schnelle Ladezeit 80 Minuten
Braun Series 9 Pro+ (9515s) Vollständige Reinigungs-Lade-Station, großes Reiseetui 48 Minuten
Remington F8 Ultimate (Xf8705) Günstig, lange Laufzeit 80 Minuten

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Test

Teure Rasierer rasieren besser - Punkt. Hier haben die Hersteller deutlich nachgebessert, aber auch günstige Modelle können gute Ergebnisse erreichen. Hier kommt es aber auch darauf an, ob der Rasierer zu Ihren Gesichtskonturen passt. Noch vor ein paar Jahren waren viele Rasierer nicht unbedingt wasserdicht. Nicht alle Rasierer ließen sich unter fließendem Wasser reinigen, sondern mussten ausgeschüttelt und trocken leergepinselt werden.

Die meisten aktuellen Elektrorasierer bringen heute bereits alle grundlegenden Funktionen mit - etwa Trocken- und Nassrasur, flexible Scherköpfe und eine solide Akkulaufzeit. Daher fließen diese Standardmerkmale in unserem Rasierer-Test nicht mehr gesondert in die Bewertung ein. Premium-Rasierer ab etwa 150 Euro bieten darüber hinaus zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie eine automatische Reinigungsstation, spezielle Modi für empfindliche Haut oder präzise Akkuanzeigen mit Prozentanzeige.

Die Geschichte des Elektrorasierers

Das Rasieren mit Klinge oder anderen scharfen Gegenständen ist eine Jahrtausende alte Praxis. Wie archäologische Funde zeigen, geht die gezielte Haarentfernung bis in prähistorische Zeit zurück. Die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer kam verständlicherweise erst mit der Elektrifizierung auf. Die ersten Rasierapparate mit Elektromotor wurden in den 1930er Jahren angeboten.

Am grundlegenden Prinzip hat sich seither wenig geändert: Automatisch oszillierende oder rotierende Klingen schneiden die Körperhaare schnell und effektiv. Um Verletzungen zu verhindern, befindet sich der Scherblock bzw. die Rotationsklingen hinter einer perforierten Scherfolie oder einem Gitter, welche die Haare durchlassen, gleichzeitig aber die Haut schonen. In fast 90 Jahren hat sich der Elektrorasierer technologisch enorm weiterentwickelt und optimiert, sodass die Trockenrasur heute in puncto Gründlichkeit fast mit der Nassrasur mithalten kann.

Folien- oder Rotationsrasierer: Welcher Typ ist der richtige?

Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden. Folienrasierer verwenden für die Haarentfernung eine oder mehrere perforierte Scherfolien, in deren Löchern die Barthaare eingefangen und von vibrierenden Schermessern abgeschnitten werden. Mit der starren Form des Scherkopfes eignen sich Folienrasierer sehr gut für die präzise Bearbeitung kleiner Flächen und von diffizilen Konturen.

Rotationsrasierer arbeiten großflächiger. Vor allem über unebene Kinn- und Unterkieferbereiche bewegt sich der Rotationsrasierer passgenau und rasiert Flächen deutlich schneller. Die Präzision des Folienrasierers fehlt jedoch und schwierige Stellen lassen sich nur ungenau bearbeiten. Die Rotationsköpfe sitzen in einem Dreieck angeordnet flexibel im Scherkopf und passen sich so den Gesichtskonturen an.

Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer. Alle Rasierer der preislichen Mittelklasse erreichen mindestens ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis.

Das Schersystem

Die Unterschiede beim Schersystem haben Auswirkungen auf die Geschwindigkeit und Gründlichkeit der Rasur, sowie die Art der Anwendungsbereiche, für die der Rasierer speziell geeignet ist. Wie im vorherigen Abschnitt erklärt, können Sie mit dem Rotationsrasierer schnell große Flächen von Haaren befreien. Folienrasierer wiederum eignen sich besser für Details und schwierige Stellen. Eine sanfte Rasur ohne Hautirritationen kann mit beiden Systemen gelingen. Doch es gibt weitere Variationen.

Bei Rotationsrasierern sind in der Regel drei Scherköpfe im Dreieck angeordnet, sie können sich jedoch in der Art und Geschwindigkeit der Rotation unterscheiden. Bei Folienrasierern finden Sie Scherköpfe mit fünf, vier, drei oder zwei Scherfolien. Einzelne Modelle haben stattdessen wiederum eine einzelne vibrierende Scherklinge. Im Normalfall gelingt mit mehr Klingen eine schnellere und gründlichere Rasur, doch die üppig ausgestatteten Geräte sind teuer im Kauf und in der Wartung.

Flexibilität

Für die angenehme und gründliche Rasur muss sich der Rasierer den Gesichtskonturen anpassen. Die Flexibilität des Scherkopfs entscheidet darüber, wie anschmiegsam er ist. Rotationsrasierer eignen sich mit ihren beweglichen Scherköpfen besonders für Wangen. Doch mit dem flexiblen Scherkopf eines Folienrasierers gelangen Sie besser in kleine Flächen wie unter der Nase. Einige günstigere Folienrasierer aus dem Test haben jedoch eine starre Scherfläche, wobei sich der gesamte Kopf je nach Modell auf bis zu zwei Achsen neigen kann.

Das muss nicht schlecht sein, denn die Unbeweglichkeit gibt mehr Kontrolle für Feinarbeiten. Die beste Lösung hängt von Ihrer eigenen Gesichtsform und Ihren Vorlieben bei der Handhabung des Rasierers ab - generell gilt jedoch: Je mehr Teile beweglich sind, desto besser die Rasur.

Akku

In unserem Test rasierte kein Modell weniger als 40 Minuten am Stück. Da eine wiederholte Glattrasur je nach Kollegen fünf bis zehn Minuten in Anspruch nahm, läuft man insbesondere dank rechtzeitiger Akkuwarnungen kaum Gefahr, mitten in der Rasur pausieren zu müssen. Nur in seltenen Fällen lädt ein Elektrorasierer erst nach deutlich über 100 Minuten wieder vollständig auf. Alle Akkus im Rasierer-Test waren vom Typ Li-Ion.

Jedoch können die Akkus mit verstreichenden Jahren an Kapazität verlieren. Entsprechend hierfür fließt unsere Akkubewertung nur zu einem geringen Teil in die Endwertung ein. Sofern Sie also Ihren Rasierer nicht gerade dafür benutzen, Ihr Gesichtshaar stundenlang mit den beiliegenden Trimmern täglich minuziös durchzustufen und in Form zu bringen, sollten Sie sich keine Gedanken über die Akkulaufzeit machen - selbst auf Reisen nicht.

Wasserfestigkeit

Wenn Sie den Elektrorasierer unter der Dusche oder sogar mit Schaum zur Nassrasur benutzen, sollte das Gerät natürlich wasserdicht sein. Viele Hersteller geben an, dass ihre Rasierer für Nassrasur geeignet sind, nicht alle Modelle tragen jedoch eine offizielle IP-Zertifizierung. Die IP-Klasse „IPX7“ steht hierbei für den Schutz bei vorübergehendem Untertauchen in bis zu ein Meter Wassertiefe - also genug für Dusche oder Badewanne. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, können Sie auf eine solche Kennzeichnung achten, bei Markenprodukten sollte aber auch die Angabe „wasserfest“ im Normalfall ausreichen.

Transportverriegelung

Nehmen Sie den Elektrorasierer mit auf Reisen, sollte sich das Akku-Gerät natürlich beim Transport in der Tasche nicht selbstständig einschalten. Wird das Gerät mit einem Hardcase zur Aufbewahrung geliefert, sollte es zu keinen unbeabsichtigten Aktivitäten kommen. Eine Schutzklappe, die den Ein- und Aus-Schalter bedeckt, erfüllt die gleiche Funktion. Besser ist es natürlich, wenn Sie am Gerät selbst eine Tastensperre aktivieren können, so dass es gar nicht erst auf Fehlbedienungen reagiert.

Zubehör

Das beiliegende Zubehör bei Elektrorasierern stammt in der Regel aus einem von drei Bereichen: Ein längenverstellbarer Aufsatz kann den Rasierer zum Barttrimmer machen. Verbreitet ist auch diverses Pflegezubehör, zumindest eine kleine Reinigungsbürste, teilweise aber auch Reinigungsmittel und Öl. Bei einigen hochpreisigen Geräten gibt es sogar eine Reinigungsstation dazu, in die der Rasierer gesteckt werden kann. Die letzte Kategorie umfasst die Aufbewahrung und den Transport: Ein softes Etui ist Standard, mitunter bekommen Sie aber auch ein stabiles Hardcase.

Ersatzteile

Zuletzt sollten Sie auch noch darauf achten, wie teuer und gut erhältlich Ersatzteile für das Rasierer-Modell sind. Die Klingen im Folien- oder Rotationsscherkopf sind Verschleißteile. Zwar halten sie für gewöhnlich eineinhalb oder zwei Jahre, dann sollten sie aber ausgetauscht werden. Und je teurer der Rasierer selbst ist, desto hochpreisiger sind meist auch die Ersatzteile. Ein Ersatzscherkopf kann 20 Euro aber auch bis zu 100 Euro kosten.

Nass- oder Trockenrasur: Was ist besser?

Die Entscheidung für die Nass- oder die Trockenrasur hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer.

Das liegt aber vor allem daran, dass die Trockenrasur oberflächlicher ist. Die Rasierklingen haben mehr Abstand zur Haut. Darum zeigen sich schnell wieder Haarstoppeln, wenn die Haut anfangs glatt ist. Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen.

Die ideale Methode der Rasur gibt es nicht. Ist der Elektrorasierer wasserdicht, erlaubt er die Nassrasur. Die Nassrasur mit dem Elektrorasierer klingt nach einem tollen Kompromiss, tatsächlich steigert das aber nur den Komfort.

Elektrorasierer im Test: Schlechter als eine Nassrasur mit Klinge?

Elektrorasierer machen Schluss mit den Umständen, die Sie bei einer Rasur mit einem Nassrasierer haben. Kein Einweichen und Einschäumen der Barthaare mehr, kein Warten, bis der Bart weich genug für die Rasur ist. Sie schalten den Rasierer einfach an - und los. Weiterer Vorteil, der maßgeblich zum Erfolg elektrischer Rasierer beigetragen hat: Die Verletzungsgefahr sinkt quasi auf Null.

Bei einem Elektrorasierer dagegen schiebt sich zwischen Haut und Klinge ein Stück Metall. Bei einem klassischen Nassrasierer ziehen Sie die blanke Klinge direkt über die Haut und schaben die Barthaare unmittelbar dort ab, wo sie aus der Haut sprießen. Konzeptbedingt kann die Rasur daher gar nicht genauso gründlich sein. Doch die Hersteller haben sich dieser Herausforderung gestellt und die Folien immer dünner gewalzt. Konsequenz: Die besten Rasierer können in puncto Gründlichkeit einer Nassrasur mittlerweile fast das Wasser reichen.

Elektrisch rasieren: Lieber trocken oder mit Schaum?

Nicht so gründlich wie eine Trockenrasur, so lautet das Urteil der meisten Probanden zur elektrischen Nassrasur in einem früheren Vergleich von 14 Rasierapparaten für Männer. Mit eingeschäumtem Gesicht lassen sich allerdings schwer präzise Konturen rasieren.

Was ist laut Tests besser: Folienrasierer oder Rotationsrasierer?

Was rasiert denn nun besser: vibrierende Scherblätter oder rotierende Scherköpfe? Diese beiden Systeme teilen sich den Markt untereinander auf. Zuerst ein Blick auf die unterschiedlichen Funktionsweisen der zwei Gerätetypen:

Folienrasierer: Geeignet bei gleichmäßigem Bartwuchs und engen Gesichtspartien

Bei einem Folienrasierer spannen sich über den Klingenblock perforierte Metallfolien, unter deren winzigen Löchern Schermesser die Haare abschneiden. Demnach sind Folienrasierer ideal für Männer, deren Bart hauptsächlich in eine Richtung wächst. Weil sich die Folien wie Walzen durch die Barthaare schieben, erfassen sie gerade wachsende Barthaare am besten. Laut Stiftung Warentest bieten Folienrasierer aber auch Vorteile beim Schneiden von Konturen, und sie rasieren gründlich an engen Gesichtspartien wie unter der Nase.

Rotationsrasierer: Geeignet bei wildem Bartwuchs und vielen Falten

Der perforierte Schutzwall ist kreisrund konstruiert, das heißt, die winzigen Öffnungen erfassen die Barthaare von allen Seiten und aus allen Richtungen. Wildwuchs-Bärte sind daher das Revier der Rotationsrasierer, zumal die Klingensätze auch nicht nebeneinander angeordnet sind und keine gerade Fläche formen, sondern ein Dreieck. Rotationsrasierer sind leicht an den - meist drei - kreisenden Klingensätzen zu erkennen. Auch hier schützt eine Metallfolie die Haut vor dem unmittelbaren Kontakt mit den Messern.

Wenn Sie Teile Ihres Barts stehen lassen wollen und diese Partien mit sauberen Konturen versehen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Rotationsrasierer mit einem zusätzlichen Trimmer ausgestattet ist. Die runden Klingen lassen keine präzisen Kantenschnitte zu.

Tests zeigen: Sehr gute Rasierer gibt es in beiden Geräteklasssen

Die eingangs gestellt Frage, welches System denn nun das bessere sei, lässt sich kaum neutral beantworten. In beiden Geräteklassen finden sich, wie Tests unter anderem von Stiftung Warentest zeigen, sehr gute Rasierer. Folienrasierer setzen nämlich meist ebenfalls auf flexible Lagerung der Klingensätze sowie, wie schon erwähnt, raffinierte Folien zur Ausrichtung der Barthaare.

Prüfen Sie beim Kauf, ob der Rasierer gut in der Hand liegt und sein Summen angenehm ist. Achten Sie auf die Ausstattung, ob sich etwa der Trimmer für Ihre Bedürfnisse eignet, ein Langhaarschneider integriert oder eine Nassrasur möglich ist.

Braun oder Philips - welcher Hersteller hat laut Stiftung Warentest die besten Rasierer?

Braun setzt auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer - eine Entscheidung zwischen den beiden Herstellern ist daher in erster Linie eine Frage des Rasursystems. In den Tests der Stiftung Warentest haben die Braun-Modelle seit einigen Jahren die Nase knapp vorn, die entsprechenden Testgeräte von Philips aber sitzen ihnen in Schlagdistanz im Nacken.

Reinigung und Akkulaufzeit - worauf Sie bei einem Rasierer sonst noch achten sollten

Kaum ein Elektrorasierer besitzt noch ein Netzkabel; die überwiegende Mehrzahl zieht sich den Strom aus einem Akku. Parallel dazu ist auch die Laufzeit eines Akkus für viele Männer zu einem wichtigen Kaufkriterium aufgestiegen. Die gute Nachricht: Dank moderner Akkutechnologie, insbesondere jener von Lithium-Ionen-Akkus, sind Laufzeiten von bis zu 60 Minuten mittlerweile fast zur Norm geworden.

Rasieren, während der Akku lädt?

Die Akku-Rasierer spalten sich jedoch in zwei Gruppen auf - weswegen Vorsicht angebracht ist. Geräte, die ausschließlich mit geladenem Akku funktionstüchtig sind, lassen in der Regel keinen Netzbetrieb zu. Im Gegensatz dazu sind Rasierer mit kombiniertem Akku-/Netzbetrieb nicht zu hundert Prozent wasserdicht. Auf dieses Detail sollten Sie daher vor dem Kauf achten.

Appell in Sachen Nachhaltigkeit: Baut Rasierer mit austauschbaren Akkus!

Mangelhaft für die Umwelt bewertet die Stiftung Warentest Elektrorasierer, deren Akku so fest verschweißt ist, dass nicht einmal der Kundendienst ihn wechseln kann. Im aktuellen Rasierer-Test betrifft das nahezu alle Modelle. Die übrigen sind Elektroschrott, wenn ihr Akku kaputt geht. Dann funktionieren sie auch mit Kabel nicht mehr.

Achten Sie beim Kauf u. a. von Elektrorasiereren auf die einfache Austauschbarkeit der Akkus, rät auch das Umweltbundesamt.

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