Viele von uns haben jahrelang herkömmliche Systemrasierer aus Plastik verwendet, die zwar bequem und einfach waren, aber auch ihre Nachteile haben. Diese Rasierer sind oft aus Plastik, haben eine kurze Lebensdauer und müssen schnell ersetzt werden, wenn die Schutzbeschichtung und die Klingen abgenutzt sind. Ein guter Grund, auf eine nachhaltigere und effektivere Methode umzusteigen: den Rasierhobel.
Der Rasierhobel ist eine Methode, die sich seit über hundert Jahren bewährt hat. Das Einzige, was man überwinden muss, ist die Angst, sich zu verletzen. Doch diese Angst ist unbegründet, wenn man ein paar Dinge beachtet.
RASIERHOBEL Tutorial 🪒 Richtig rasieren mit einem RASIERHOBEL | Für Anfänger & Fortgeschrittene
Die richtige Vorbereitung ist entscheidend
Für eine erfolgreiche und sichere Rasur ist die richtige Vorbereitung das A und O. Hier sind einige wichtige Schritte:
- Rasiere dich am besten am Ende deiner Dusche oder deines Bads. Denn dann ist deine Haut schön weich und deine Poren geöffnet.
- Benutze eine (Rasier-)Seife oder ein Rasiergel. Dann gleitet der Rasierhobel etwas geschmeidiger über deine Haut. Wenn du Seife benutzt, kannst du außerdem immer sehen, wo du schon rasiert hast und an welche Stellen du noch ran musst.
- Verwöhne deine Haut vor der Rasur mit einem Peeling. So entfernst du abgestorbene Hautzellen und bringst leicht eingewachsene Haare an die Oberfläche. Das Peeling ist eine gute Vorbereitung für ein super geschmeidige und effektive Rasur mit dem Rasierhobel.
Die vom Alltag gestresste Haut benötigt vor der Rasur eine angemessene Pflege. Die Haut ist trocken und sollte vor Beginn mit Rasierschaum, Rasiergel oder Rasieröl eingerieben werden. Das Ziel der Vorbereitung ist, die trockene Haut anzufeuchten, Hautschuppen zu entfernen und die Haare zu lockern.
Die richtige Technik für eine sichere Rasur
Mit der richtigen Technik kannst du das Risiko von Schnitten und Hautirritationen minimieren:
- Lege den Rasierhobel etwa im 30-Grad-Winkel an die zu rasierenden Stellen an. Zwischen Rasierklinge und deiner Haut sollten etwa 30 Grad liegen. Mache am besten mehrere, eher kurze Rasierzüge über die Hautoberfläche.
- Mit der freien Hand solltest du die Haut an der zu rasierenden Stelle etwas spannen oder gerade ziehen, bevor du mit dem Rasierhobel darüber fährst. Dazu einfach die Haut mit den Fingern etwas entgegen der Richtung der Rasur ziehen, um deine Haut zu glätten. So wird die Rasur am Ende gründlicher und du verminderst das Risiko, dich mit dem Rasierhobel zu schneiden.
- Nicht zu fest drücken - das ist besonders wichtig! Der Rasierhobel ist nämlich um einiges schwerer als die herkömmlichen System-/ Einwegrasierer aus Plastik. Wir sind es nach so vielen Jahren aber oft noch gewohnt, beim Rasieren mit dem Rasierer etwas fester auf die Haut zu drücken. Lass' den Rasierhobel einfach für dich arbeiten - mit seinem schwereren Eigengewicht kommt der Druck beim Rasieren nämlich von ganz alleine. Die Rasierklinge ist scharf genug, um deine Haare direkt an der Wurzel zu erwischen. Mehr Druck bringt nicht mehr! Im Gegenteil - mit mehr Druck erhöhst du beim Rasierhobel nur das Risiko, dich zu verletzen.
- Achte auf die üblichen, verdächtigen Stellen wie am Knöchel, Knie, den Achseln oder im Intimbereich. Sei hier einfach besonders vorsichtig.
- Warte nicht zu lang bis zur nächsten Rasur. Um mit dem Rasierhobel ein gutes Rasier-Ergebnis zu erzielen, sollten deine Haare im besten Fall nicht mehr als 5-6 mm lang sein.
Es dauert nicht lang, dann hast du die richtige Handbewegung und Haltung raus und wirst automatisch etwas schneller. Einmal das Bein von ganz oben nach ganz unten mit dem Rasierer entlangfahren und fertig - das gibt's nur in der Werbung, aber so funktioniert das mit dem Rasierhobel nicht mehr. Aber kein Grund zur Eile, nimm' dir einfach etwas Zeit.
Die richtige Pflege nach der Rasur
Nach der Rasur ist es wichtig, die Haut zu beruhigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen:
- Wasche deinen Rasierhobel nach dem Gebrauch gut ab und bewahre ihn trocken auf. Mach' dazu auch mal den Rasierkopf etwas locker, indem du die Schraube löst. Spüle dann mit Wasser die Haare und Hautteilchen aus dem Rasierkopf, bis die Klinge wieder frei ist. So ein Rasierhobel kann dich ein Leben lang begleiten, wenn du ihn gut pflegst. Nach dem Abwaschen solltest du ihn am besten etwas abtrocknen und an einer trockenen Stelle aufbewahren.
- Spüle deine Beine nach dem Rasieren mit kaltem Wasser ab.
- Trage eine Feuchtigkeitslotion auf. Nach dem Rasieren benötigen die Beine etwas Feuchtigkeit, trockene Haut kann jucken. Die Lotion sollte möglichst keine Duftstoffe enthalten, diese können die frisch rasierte Haut reizen. Gleiches gilt für Aftershaves mit Alkohol.
Nachhaltige Alternativen für die Beinrasur
Wenn du auf Nachhaltigkeit Wert legst, gibt es einige Alternativen zu herkömmlichen Plastikrasierern:
- Rasierhobel: Diese bestehen aus Edelstahl und sind somit langlebiger und umweltfreundlicher. Die Klingen können am Wertstoffhof abgegeben werden.
- Rasiermesser: Ein Rasiermesser hält nahezu ein Leben lang und ist somit eine Zero-Waste-Option.
- Sugaring: Eine Paste aus Wasser, Zitronensaft und Zucker wird auf die Haut aufgetragen und entfernt die Haare sanft.
Jährlich werden mit Plastikrasierern 30 Mrd. Wir verbinden Ästhetik und Nachhaltigkeit und möchten plastikfreie Rasierer fest in den Badezimmern etablieren. Unsere Rasierhobel heben sich durch ihre hautschonende, sanfte Art der Rasur hervor.
Tipps für Männer
Auch Männer nehmen die Beinrasur immer mehr in ihre Pflegeroutine auf. Hier sind einige spezielle Tipps:
- Sportler wie Schwimmer oder Radfahrer rasieren sich häufig die Beine um bessere Ergebnisse zu erzielen. Durch die Rasur wird der Körper stromlinienförmig.
- Ob aus Schönheitsvorstellungen oder rein taktisch, als Sportler - Männer haben beim Beine rasieren häufig wiederkehrende Probleme, da die Beinhaare länger und oft dicker sind. Lange Haare verstopfen den Rasierklinge, die dadurch schneller stumpf wird.
Eine gute der Hautvorbereitung: abgestorbene Hautschuppen können mit einem Peeling entfernt werden, Rasiergel/Schaum oder Öl schützt die Haut und erleichtert die Bewegung des Rasierers.
Mythen und Fakten über die Beinrasur bei Radfahrern
Die Beinrasur ist für viele Radsportler nicht nur ein ästhetisches Statement, sondern auch ein wichtiger Bestandteil ihrer Routine. Hier sind einige Gründe, warum sich Radfahrer die Beine rasieren:
- Hygiene: Dreck, Staub und Schweiß lassen sich leichter abwaschen.
- Wundheilung: Hautschäden bei Stürzen sind geringer, Wunden lassen sich besser reinigen.
- Kühlung: Schweiß verdunstet schneller, der Fahrtwind kann die Beine besser kühlen.
- Massage: Verspannungen lassen sich leichter lösen, Haarwurzelentzündungen werden vermieden.
- Ästhetik: Die Beinmuskulatur zeichnet sich deutlicher ab.
- Aerodynamik: Bei einem simulierten Zeitfahren über 40 Kilometern kann eine Rasur bis zu 50 Sekunden sparen.
Alternativen zur Rasur
Wenn du keine Lust auf regelmäßiges Rasieren hast, gibt es auch andere Methoden der Haarentfernung:
- Waxing/Sugaring: Warmes Wachs oder eine Zuckerpaste wird auf die Beine aufgetragen und ruckartig abgezogen. Hält mehrere Wochen, kann aber schmerzhaft sein.
- Epiliergerät: Ein Epiliergerät zieht die Haare wie viele kleine Pinzetten heraus. Hält bis zu vier Wochen, kann aber schmerzhaft sein.
- IPL-/Laser-Behandlung: Entfernt Haare dauerhaft, ist aber teuer.
Zusammenfassung der wichtigsten Tipps
Hier noch einmal die wichtigsten Tipps für eine sichere und effektive Beinrasur ohne Schnitte:
- Bereite deine Haut gut vor (warmes Wasser, Peeling, Rasiergel/Seife).
- Verwende einen scharfen Rasierer (Rasierhobel, Mehrfachrasierer).
- Achte auf den richtigen Winkel (ca. 30 Grad).
- Spann die Haut und übe wenig Druck aus.
- Reinige und pflege deine Haut nach der Rasur.
- Probiere nachhaltige Alternativen aus.
Mit diesen Tipps und Tricks steht einer glatten und gepflegten Beinrasur nichts mehr im Wege!
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