Viele Menschen entscheiden sich dafür, bestimmte Körperstellen von ihren Haaren zu befreien, wobei schon kleinste Fehler beim Rasieren lästige Folgen nach sich ziehen können. Dieser Artikel gibt Anfängern Tipps für eine perfekte Beinrasur, um Hautirritationen zu vermeiden und ein glattes Ergebnis zu erzielen.
Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O für eine erfolgreiche Beinrasur, um Irritationen zu minimieren und ein glattes Ergebnis zu erzielen.
Tauche deine Beine für mindestens 3-5 Minuten in warmes Wasser oder rasiere dich am Ende deiner Dusche. Durch die Wärme und Feuchtigkeit werden die Haarfollikel weicher und die Haut geschmeidiger, was das Rasieren deutlich erleichtert und die Gefahr von Schnittverletzungen reduziert.
Etwa ein- bis zweimal pro Woche solltest du vor dem Rasieren ein mildes Körperpeeling anwenden. Dies entfernt abgestorbene Hautzellen, beugt eingewachsenen Haaren vor und sorgt für ein ebenmäßigeres Rasurergebnis. Trage das Peeling mit sanften, kreisenden Bewegungen auf und spüle es gründlich ab.
Die vom Alltag gestresste Haut benötigt vor der Rasur eine angemessene Pflege. Die Haut ist trocken und sollte vor Beginn mit Rasierschaum, Rasiergel oder Rasieröl eingerieben werden. Das Ziel der Vorbereitung ist, die trockene Haut anzufeuchten, Hautschuppen zu entfernen und die Haare zu lockern.
Die Wahl der passenden Rasierutensilien hat einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis und dein Hautwohlbefinden.
Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Einwegrasierer sind günstig und praktisch für unterwegs, verlieren jedoch schnell an Schärfe. Mehrwegrasierer bieten durch austauschbare Klingenköpfe eine längere Nutzungsdauer und oft eine bessere Rasurqualität, sind in der Anschaffung jedoch teurer. Aus Umweltsicht sind Mehrwegrasierer außerdem die nachhaltigere Wahl.
Unabhängig von deiner Wahl ist es entscheidend, dass die Klingen scharf sind. Stumpfe Klingen erhöhen das Risiko für Hautreizungen und Schnitte deutlich. Als Faustregel gilt: Tausche die Klinge oder den Rasierer spätestens nach 5-7 Anwendungen aus.
Stumpfe Klingen führen zu Verletzungen, Hautirritationen und verursachen Pickelchen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Klingen regelmäßig zu wechseln.
Diese Produkte bilden einen Schutzfilm auf der Haut, fördern das Gleiten der Klinge und reduzieren Reibung. Selbst bei einem Nassrasierer mit integriertem Gleitstreifen bietet ein zusätzliches Rasiergel oder -schaum mehr Schutz und sollte nicht weggelassen werden.
Öl und Rasierschaum legen sich wie eine Schutzschicht über die Haut, spenden Feuchtigkeit und erleichtern die Haarentfernung.
Mit der richtigen Technik wird das richtige Rasieren der Beine zum Kinderspiel.
Lege den Rasierkopf am Knöchel an und schiebe den Rasierer, ohne Druck auszuüben, von unten nach oben bis zum Knie. Falls notwendig, kannst du den Vorgang an den Oberschenkeln weiterführen. Der Rasierer wird auf Kniehöhe angesetzt und mit etwas Druck vorsichtig gegen die Wuchsrichtung der Haare von unten nach oben bewegt.
Beginne an den Knöcheln und gehe gegen die Wuchsrichtung von unten nach oben bis zum Knie. Am besten beugst du beim Rasieren dein Bein an und wiederholst den Rasurvorgang sanft an allen nötigen Stellen, bis du zufrieden mit dem Ergebnis bist.
Die richtige Technik und passende Produkte sind wichtig für ein erfolgreiches Rasurerlebnis. Modernere Produkte sind nachhaltig und entfernen auch kleinste Härchen. Je mehr Klingen ein Rasierer hat, desto besser werden Härchen entfernt.
Die Trockenrasur funktioniert grundsätzlich auch, ist jedoch nicht für jeden Hauttyp geeignet. Sie punktet mit Schnelligkeit und Flexibilität, da sie nahezu überall durchgeführt werden kann. Allerdings kommt es dabei häufiger zu Hautreizungen, und das Ergebnis ist meist nicht so glatt wie bei der Nassrasur. Wenn es schnell gehen muss, empfiehlt sich ein spezieller Trockenrasierer mit hautschonender Technologie.
Die Pflege nach der Rasur ist genauso wichtig wie die Vorbereitung, um Irritationen zu vermeiden und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Spüle deine Beine nach dem Rasieren mit kaltem Wasser ab.
Nach der Rasur ist die Pflege der Haut sehr wichtig.
Anschließend nicht vergessen, den Rasierer zu säubern bzw.
Trotz aller Vorsicht kann es manchmal zu Hautreaktionen kommen.
Das Rasieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten zur Haarentfernung.
Die ideale Häufigkeit ist individuell und hängt von deinem persönlichen Haarwuchs und deinen Vorlieben ab. Die meisten Menschen rasieren ihre Beine etwa 1-3 Mal pro Woche. Wichtig ist, der Haut zwischen den Rasuren genügend Zeit zur Regeneration zu geben.
Notfalls ja, aber es ist nicht ideal. Duschgel und Seife können die Haut austrocknen und bieten nicht den gleichen Gleiteffekt wie spezielle Rasierprodukte.
Bei der Rasur der Oberschenkel gelten grundsätzlich die gleichen Prinzipien wie für die Unterschenkel. Achte besonders darauf, die Haut zu straffen, indem du das Bein leicht anwinkelst. Da die Haut an den Oberschenkeln oft sensitiver ist, solltest du besonders sanft vorgehen und einen hochwertigen Rasierschaum verwenden. Rasiere zunächst in Haarwuchsrichtung und für ein gründlicheres Ergebnis vorsichtig gegen den Strich.
Du fragst dich, wie Rasur und Nachhaltigkeit zusammenhängen? Ganz einfach: die meisten Rasierer bestehen aus Plastik - und Plastik ist schwer abbaubarer Müll. Jährlich werden mit Plastikrasierern 30 Mrd. Wir verbinden Ästhetik und Nachhaltigkeit und möchten plastikfreie Rasierer fest in den Badezimmern etablieren. Unsere Rasierhobel heben sich durch ihre hautschonende, sanfte Art der Rasur hervor. Allein schon optisch grenzen sich die Rasierhobel von der breiten Masse ab. Sie liegen gut in der Hand und gleiten sanft über die Haut.
Plastikrasierer sind zwar auf den ersten Blick günstig, stumpfen aber schnell ab und können dann leicht zu Hautreizungen und Verletzungen führen. Rasierhobel hingegen sind nachhaltig, eignen sich sowohl für Frauen, als auch für Männer und erleichtern die tägliche Rasur. Sind die Klingen mal abgestumpft, kann man sie ganz einfach austauschen.
Der beste Zeitpunkt zum Beine rasieren ist in der Dusche oder beim Baden, da die Haut feucht gehalten wird und sich die Poren öffnen. Verwende am besten warmes und kein heißes Wasser, da heißes Wasser die Haut reizt. Die abendliche Rasurroutine ermöglicht es der Haut, sich über Nacht zu erholen. Am besten rasiert man sich beim Baden oder in der Dusche. Die Haut wird so durch das Wasser feucht gehalten und der Rasierer lässt sich leicht säubern. Findet die Rasur abends statt, kann sich die Haut nachts von von der Reizung durch die Rasur und den Stress durch äußere Einflüssen gut erholen.
Je nachdem, wie du dich wohlfühlst. Manche rasieren sich täglich, einige mehrmals pro Woche, andere wiederum nur alle paar Wochen. Oftmals rasiert man sich den Intimbereich und die Beine im Sommer häufiger als im Winter. Durch eine gute Pflege der Haut mit einem Peeling, Rasieröl oder Gel wird die Haut vor Verletzungen und Rötungen geschützt und der Rasierer gleitet besser über die Haut.
Das Problem mit den Stoppeln lässt sich wohl beim Rasieren nicht vollständig verhindern. Nach der Haarentfernung wachsen die Haare nach. Dieser Prozess dauert zwischen 2-3 Tagen. Die Rasierklingen schneiden das Haar nur Oberfläche, weswegen die Haare schnell nachwachsen können und eine erneute Rasur notwendig machen. Möchte man eine längere Zeit stoppelfrei bleiben, muss man sich mit anderen Methoden der Haarentfernung vertraut macht. Wachsing oder Epilierer können die stoppelfreie Zeit verlängern. Das kommt natürlich ganz auf den Rasierer an. Einwegrasierer sind meistens nach einer Anwendung schon so abgestumpft, dass die Verletzungsgefahr bei wiederholtem Gebrauch steigt. Rasierer, wo man die Klingen austauschen kann sollte man nach 5-10 Anwendungen überprüfen und ggf. austauschen.
Er zeigt sich durch rote Punkte, die oft wie bei einem Ausschlag in Gruppen auftreten. Diese geröteten Hautpartien können brennen und jucken. Besonders bei empfindlicher Haut ist Rasurbrand keine Seltenheit.
Zu Rasurbrand kommt es meistens dann, wenn du mit stumpfen Klingen rasiert hast. Aber auch wenn du zu fest aufdrückst, oder den Rasierschaum oder die anschließende Pflege weglässt, kann Rasurbrand an den Beinen entstehen. Bei sehr sensibler Haut kann sogar Schweiß den Rasurbrand verursachen. Denn Schweiß enthält Bakterien, die sich an den winzigen Abschürfungen der frisch rasierten Haut ansiedeln können. Starkes Schwitzen nach der Rasur solltest du bei sensibler Haut also lieber vermeiden. Auch das Rasieren der Beine mit einem Trockenrasierer kann bei empfindlicher Haut die Rasurbrand auslösen.
Neigst du zu Rasurbrand, solltest du sorgfältig alle oben genannten Schritte einhalten und auf scharfe Klingen achten.
Weist die Haut an deinen Beinen nach der Rasur dunkle Pünktchen auf, kann es sich dabei um Rasurschatten handeln - besser bekannt als Erdbeerhaut oder Strawberry Legs. Hier schimmern die abgeschnittenen Haare durch die oberste Hautschicht hindurch und lassen deine Haut wie die Oberfläche einer Erdbeere aussehen. Je dunkler und dicker deine Härchen sind, desto stärker können die Haarwurzeln durchschimmern. Sammelt sich noch vermehrt Talg an den Haarfollikeln an und kommt es zu Entzündungen, können Rasierpickel entstehen.
Auch hier können stumpfe Klingen und mangelnde Pflege nach der Rasur schuld sein. Abgestorbene Hautschüppchen können die Poren verstopfen. Auch eine genetisch veranlagte Verhornungsstörung kann das Entstehen der lästigen Pickeln begünstigen.
Ziel ist es, die Dicke der oberen Hautschicht etwas zu verringern und Ablagerungen sanft zu entfernen, so dass der Talg abfließen kann. Dabei kann die regelmäßige Verwendung eines Peelings mit einer sanften Alpha- oder Beta-Hydroxysäure (AHA od er BHA) h elfen. Verwende das Peeling aber nie unmittelbar vor oder nach der Rasur. Achte bei deiner Bodylotion darauf, dass sie feuchtigkeitsspendend ist, aber nicht zu viele Öle enthält. Eine zu reichhaltige Pflege kann deine Poren zusätzlich verstopfen. Als Geheimtipp bei Rasierpickeln und Erdbeerhaut gilt die Anwendung von einem klärenden Gesichtstoner mit Salicylsäure. Genau wie im Gesicht, kann er auch an den Beinen die Poren klären. Tränke dazu ein Wattepad mit etwas Toner und streiche damit nach der Rasur über deine Beine. Achte aber darauf, dass der Toner keinen Alkohol enthält. Möchtest du deine Strawberry Legs optisch kaschieren, kann Selbstbräuner helfen. Denn je gebräunter dein Teint ist, desto weniger können die Erdbeer-Pünktchen zu erkennen sein.
Ein eingewachsenes Haar erkennst du daran, dass es wie ein größerer Pickel aussieht. Ist es entzündet, kann es auch einen weißen Kopf haben. Manchmal ragt sogar eine winzige Haarspitze heraus.
Wenn nachwachsende Härchen es nicht schaffen, sich durch die oberste Hautschicht aufzurichten, wachsen sie (teilweise) ein. Sie wachsen dann unter der Haut eingeschlossen weiter und biegen sich - das kann zu einer Entzündung führen.
Versuche keinesfalls, das Härchen mit einer Pinzette oder den Fingernägeln herauszuziehen. Damit kannst du die Entzündung verschlimmern. Reibe stattdessen vorsichtig mit einem warmen, nassen Waschlappen sanft über die entzündete Stelle, um sie zu peelen. Zeigt das keinen Erfolg, kannst du eine spezielle Pflege für eingewachsene Härchen auftragen.
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