Locken mit dem Glätteisen: Tipps und Tricks für langanhaltende Ergebnisse

Sehen wir in unseren Badezimmerschrank, so befinden sich meist darin unzählige Haarpflegeprodukte und Styling Tools. Angefangen von Shampoo, Conditioner und Hitzeschutz bis Haartrockner, Glätteisen und Lockenstab. Doch benötigt man wirklich einen Lockenstab, wenn man sich eine lockige Mähne wünscht? Nein! Wir zeigen euch, wie ihr ganz einfach schnelle Locken mit dem Glätteisen zaubern könnt!

Locken sind seit jeher ein beliebter Haartrend - sie verleihen jedem Look das gewisse Etwas. Doch was, wenn man von Natur aus glatte Haare hat oder die Locken einfach nicht halten wollen? Mit der richtigen Vorbereitung, einfachen Techniken und passenden Produkten kann aber eigentlich nichts mehr schiefgehen - egal, ob Sie sich sanfte Wellen oder definierte Korkenzieher wünschen. Hier erfahren Sie, wie man auch mit glattem Haar Locken machen kann, wie man das Haar optimal vorbereitet und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Kann man aus glatten Haaren Locken machen? Ja, auch aus glatten Haaren lassen sich wunderschöne Locken drehen. Entscheidend sind dabei die richtige Technik und passende Stylingprodukte. Ob mit Lockenstab, Glätteisen, Flechtmethoden oder Papilloten - selbst sehr glattes Haar kann mit etwas Übung und der richtigen Vorbereitung in schwungvolle Wellen oder definierte Locken verwandelt werden.

Wie kann man mit einem Glätteisen Locken machen?

Locken mit Gätteisen - ein schwieriges Unterfangen? Absolut nicht! Ich zeige in 4 Schritten, wie es geht und schon haben Sie den Dreh raus!

Locken mit dem Glätteisen Anleitung:

Schritt 1: Vorbereitung

Oftmals wird vergessen, dass Glätteisen fast bis zu 200 Grad heiß werden, daher ist die Verwendung eines Hitzeschutzes ein absolutes MUSS. Wella Eimi Thermal Image Hitzeschutz Spray: weil er zusätzlich für Pflege der Locken und verlässlichen Schutz sorgt. Bei meiner Haarlänge reichen meist 3-4 Sprühstöße aus, bei längerem Haar empfehle ich 6-8 Sprühstöße. Von einer Hitzeschutz Lotion reicht meist eine walnussgroße Portion.

Mit einem Stielkamm, wie zum Beispiel dem Comair Stielkamm 502 Blue Profi-Line, teile ich mein Haar in vier ungefähr gleich große Partien auf. Ich liebe diesen Kamm, denn er ist günstig und sehr robust. Von der Stirnmitte ziehe ich mir einen Scheitel nach hinten und teile anschließend das Haar noch über den Ohren einmal horizontal. Jede Haarpartie befestige ich mit einer einzelnen Klammer. Welchen Haarclip oder Haarspange ihr verwendet spielt hier keine Rolle, habe ich mal keine zur Hand, verwende ich auch gerne Haargummis wie den Invisibobble Original. Er hinterlässt nämlich keine Druckstellen im Haar.

Aus der Dusche springen, die Haare kurz föhnen und dann sofort locken? Das könnte laut Lora Angelica, Friseurmeisterin, Diplom-Koloristin und Mitglied der ghd Styling Squad keine gute Idee sein. Damit die Locken schön werden und vor allem gut halten, ist die richtige Haar-Routine vorab nämlich unverzichtbar. "Für einen Locken-Look ist die richtige Vorbereitung das A und O. Vermeiden Sie Produkte, die die Haare beschweren oder zu weich machen", rät sie. "Benutzen Sie keine beschwerenden Haarkuren, sondern nutzen Sie lieber ein leichtes Pflegespray." Ausnahme: Sie haben schon eine Naturwelle im Haar, die schnell frizzy wird - dann eignet sich auch eine Hitzeschutzcreme.

Auch der Zeitpunkt der Haarwäsche kann eine Rolle spielen: "Damit die Haare nicht zu weich sind, sollten Sie sie möglichst am Vorabend waschen. Falls das nicht möglich ist, können Sie zur Festigung der Ansätze zu einem Stylingspray greifen", erklärt Lora Angelica.

Locken richtig vorbereiten:

  • Vermeiden Sie beschwerende Produkte
  • Verwenden Sie ein leichtes Pflegespray
  • Waschen Sie die Haare am Vorabend

Schritt 2: Glätteisen vorwärmen

Nachdem ich den Hitzeschutz in mein Haar gegeben habe und das Haar bereits in Partien aufgeteilt habe, wärme ich mein Glätteisen vor. Ich verwende (wie immer) mein absolutes Lieblingsglätteisen: Den ghd Gold Styler. Ich liebe die Glätteisen von GHD, da sie lediglich 25 Sekunden zum Aufheizen benötigen und eine konstante Temperatur von 185 Grad haben, die perfekt für das Haarstyling sind, jedoch das Haar nicht schädigen. Zusätzlich überzeugt es aufgrund des extra langes Kabels, dem schlichten Design und vor allem schaltet der automatische Schlafmodus das Gerät nach 30 Minuten ohne Benutzung selbstständig ab. Somit muss ich mir nicht ständig Sorgen machen, ob ich mein Glätteisen vor dem Verlassen des Hauses wirklich abgeschalten und ausgesteckt habe oder nicht.

Welches Glätteisen ihr für die Locken verwendet spielt schon eine Rolle. Ich würde, wenn ihr eure Haare täglich stylt, auf ein hochwertigeres zurückgreifen. Was ich empfehlen kann, sind folgende Glätteisen. Golden Curl The Lace Glätteisen: Ionen Glätteisen mit unschlagbar angesagtem Design gegen fliegende Härchen.

Schritt 3: Strähne um das Glätteisen wickeln und langsam zur Haarspitze ziehen

Ich arbeite mich von den unteren zu den oberen Haaren. Zuerst teile ich eine Haarsträhne ab und lege diese anschließend zwischen die Platten des Glätteisens. Nun drehe ich das gesamte Glätteisen inklusive der Haare um 360 Grad und ziehe es zugleich zur Haarspitze nach unten. Wie dick deine Haarsträhne sein sollte, ist dir überlassen, desto feiner die Haarsträhnen sind, desto mehr Locken hast du anschließend. Aufgrund meiner Haardichte teile ich meine Haare in etwas größere Partien.

Kleiner Tipp: Setzt das Glätteisen nicht unmittelbar am Ansatz, sondern etwas tiefer an. Somit erzielt ihr einen natürlichen Locken-Look.

Diesen Vorgang wiederhole ich jetzt für jede Haarsträhne. Zwischen die Platten des Glätteisens legen und um 360 Grad zur Haarspitze ziehen. Erst wenn ich mit den beiden unteren Haarpartien fertig bin, locke ich die oberen beiden Haarpartien.

How to: Soft Waves mit einem Glätteisen // ghd Locken-Tutorial Step by Step

Schritt 4: Haare kämmen und fixieren

Dieser Schritt kann, muss jedoch nicht angewendet werden. Ich habe es gerne, wenn meine Locken etwas „durcheinander“ sind, daher kämme ich sie einmal mit einem groben Kamm wie dem Hercules Sägemann Taschengriffkamm 5600. Er ist grobzackig, sodass er die Locken nicht zerstört, aber für einen natürlichen Look sorgt. Anschließend fixiere ich die Locken mit einem Haarspray. Mein absoluter Liebling ist aktuell der Wella Performance Haarspray. Er schützt das Haar vor Feuchtigkeit, hält das Haar dort wo es hingehört und ist trotzdem flexibel. Somit können die Locken nicht verkleben. Noch dazu ist das Haarspray einfach auszukämmen und die Haare riechen nach der Anwendung einfach traumhaft.

Welche Haarsprays ich sonst gerne verwende:

  • Schwarzkopf OSIS+ Session Extreme Hold Hairspray: weil er schnell trocknet und Kontrolle garantiert.
  • Wella Eimi Dynamic Fix 45 Sec.
  • Matrix Vavoom Freezing Spray: weil er Glanz schenkt und den ganzen Tag Stand am Ansatz bietet.

Locken mit dem Glätteisen Tipps:

Zusammenfassung:

  • Unbedingt einen Hitzeschutz verwenden!
  • Haare in 4 Partien aufteilen
  • Haare mit dem Glätteisen um 360 Grad zur Haarspitze drehen
  • Für einen natürlichen Look nicht unmittelbar am Ansatz beginnen

Warum bekomme ich keine Locken mit dem Glätteisen hin?

Nur keine Panik: Übung macht den Meister! Seid nicht enttäuscht, wenn die Locken beim ersten Versuch nichts werden, auch ich habe einige Male gebraucht bis ich den „Dreh“ heraußen hatte. Was ihr auf gar keinen Fall vergessen solltet, ist der Hitzeschutz, denn nur so könnt ihr euer Haar optimal vor Schäden durch die Hitzeeinwirkung bewahren.

Was ist besser für Locken: Glätteisen oder Lockenstab?

Wenn man den Dreh raus hat, steht das Locken mit dem Glätteisen einem Lockenstab um nichts nach. Mit dem Glätteisen lassen sich schöne gleichförmige Locken machen. Der Lockenstab mit konischer Form, wie der Golden Curl The Black, bietet allerdings den Vorteil, unterschiedlich große Locken zu formen.

Locken machen für Anfänger:innen: 4 einfache Methoden

Wenn Sie sich Locken selbst machen möchten, aber noch wenig Erfahrung haben, ist das kein Problem - es gibt viele einfache Techniken, mit denen auch Einsteiger:innen im Handumdrehen schöne Locken zaubern können. Ob mit Hitze oder auf schonende Weise - im Folgenden stellen wir Ihnen vier bewährte Methoden vor, die Sie ganz einfach zu Hause anwenden können.

  1. Locken mit Lockenstab: Der Lockenstab ist ein bewährtes Tool für schnelle, definierte Locken.
    • Waschen und trocknen Sie Ihre Haare und tragen Sie ein Hitzeschutzspray auf.
    • Teilen Sie die unterste Partie Ihrer Haare ab und stecken Sie den Rest hoch.
    • Wickeln Sie eine Haarsträhne um den Lockenstab (je nach gewünschter Lockenform dickere oder dünnere Strähnen verwenden).
    • Halten Sie die Strähne einige Sekunden und lassen Sie sie dann vorsichtig los.
    • Lockern Sie die Locken mit den Fingern auf und fixieren Sie sie mit Haarspray.
    Tipp: Drehen Sie die vorderen Locken vom Gesicht weg.
  2. Locken mit einem Glätteisen: Insbesondere für wellige Styles, zum Beispiel für Beach Waves, empfiehlt die Expertin eher ein Glätteisen zu verwenden.
    • Heizen Sie das Glätteisen vor und verwenden Sie ein Hitzeschutzprodukt.
    • Teilen Sie Ihr Haar ab und nehmen Sie eine schmale Strähne.
    • Setzen Sie das Glätteisen an, schließen Sie es und drehen Sie es um 360 Grad ein und ziehen Sie es langsam nach unten.
    • Wiederholen Sie den Vorgang Strähne für Strähne.
    • Formen Sie die Locken mit den Fingern noch einmal nach, bis sie richtig hängen.
  3. Locken mit Lockenwicklern: Lockenwickler sind besonders haarschonend und ideal für weiche Locken und Frisuren mit viel Volumen.
    • Arbeiten Sie mit leicht feuchtem Haar, das aber nicht mehr nass ist und teilen Sie es in Partien auf.
    • Geben Sie Schaumfestiger in die Haare.
    • Drehen Sie die Wickler Strähne für Strähne ein - je größer die Wickler, desto sanfter das Ergebnis.
    • Lassen Sie die Haare vollständig trocknen, am besten an der Luft oder mit dem Föhn.
    • Entfernen Sie die Wickler vorsichtig und bringen Sie die Locken mit den Fingern in Form.
    • Fixieren Sie das Ergebnis mit Haarspray.
  4. Locken mit Rundbürste föhnen: Diese Methode ist ideal für Volumen und eine natürliche Bewegung im Haar.
    • Waschen Sie Ihre Haare und tragen Sie Hitzeschutz sowie ggf. ein Volumenspray auf.
    • Teilen Sie das Haar in mehrere Partien.
    • Wickeln Sie eine Strähne auf eine Rundbürste und föhnen Sie sie mit warmer Luft.
    • Drehen Sie dabei die Bürste immer wieder etwas.
    • Nehmen Sie dann die Bürste vorsichtig heraus, ohne die Form der Locke zu verlieren.
    • Lassen Sie die Locken auskühlen.
    Tipp: Besonders bei mittellangem bis langem Haar sorgt diese Methode für einen eleganten Schwung.

Locken ohne Hitze machen

Es gibt auch einfache, hitzefreie Methoden, die das Haar schonen und genauso tolle Ergebnisse liefern - und alles, was Sie dafür brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.

  • Socken-Locken: Die Socken-Locken sind ein viraler Social-Media-Trend, bei dem Sie Ihre Haare abends ganz ohne Hitze und Zubehör einfach um ein Paar Socken wickeln, über Nacht fixieren und am Morgen mit weichen Locken aufwachen.
  • Haare über Nacht flechten: Für natürliche Beach Waves ganz ohne Hitze flechten Sie abends leicht feuchtes, fast trockenes Haar zu einem Zopf direkt über der Stirn, fixieren ihn mit einem Haargummi. Am nächsten Morgen lösen Sie den Zopf, lockern die Wellen mit den Fingern auf und fixieren das Ergebnis mit Haarspray.
  • Dutt über Nacht: Für sanfte Locken über Nacht teilen Sie Ihr Haar in zwei gleich große Partien und drehen jede Strähne zu einem Dutt - seitlich über den Ohren oder weiter oben auf dem Kopf, je nach gewünschtem Lockeneffekt. Fixieren Sie die Dutts mit Haargummis oder Haarklammern und lassen Sie sie über Nacht im Haar. Am nächsten Morgen lösen Sie die Dutts vorsichtig.

So halten Locken lange

Damit Ihre Locken möglichst lange halten und nicht nach einer Stunde schon wieder platt herunterhängen, verrät Lora Angelica drei Fehler, die Sie beim Locken machen vermeiden sollten - und wie es besser geht.

  1. Zu dicke Strähnen nehmen: Nachdem Sie Ihre Haare vorbereitet und trocken geföhnt haben, sollten Sie beim Abteilen der Haare sorgfältig vorgehen - hier gilt: lieber zu dünn als zu dick!
  2. Die Haare nicht auskühlen lassen: Nach dem Styling ist es wichtig, die Haare komplett auskühlen zu lassen - daher sollten Sie Ihre Haare erstmal nicht anfassen. Für mehr Haltbarkeit können Sie die Locke eingedreht festclipsen, bis sie ausgekühlt sind.
  3. Die falsche Lockenstab-Stärke für die Haarstruktur: Wenn Sie einen besonderen Abend oder Tag vor sich haben, und die Locken extra lange halten sollen, spielt die Wahl des richtigen Lockenstabs eine Rolle.

Wie gelingen Locken mit dem Glätteisen am besten?

Half-Bun, Messy Bun & Co. sind zwar super praktisch, aber hin und wieder wünschen wir uns einfach Wellen oder definierte Locken, oder? Alles, was du dafür brauchst, ist Hitzeschutzspray und ein Glätteisen. Denn damit lassen sich in nur drei Schritten eine tolle Lockenmähne ins Haar zaubern. Wir verraten dir, wie’s funktioniert.

Vorbereitung ist alles!

Bevor du loslegst, gilt wie immer beim Styling: Vorbereitung ist alles. Nur wenn dein Haar richtig gepflegt und geschützt ist, werden die Locken glänzend, haltbar und gesund aussehen.

  • Ganz oben auf der Liste steht der Hitzeschutz*. Er ist das A und O, wenn du mit Stylingtools arbeitest. Sprühe ihn gleichmäßig auf dein trockenes oder leicht feuchtes Haar und kämme ihn gut durch, damit sich das Produkt verteilt. Er legt sich wie ein unsichtbarer Schutzfilm um deine Haare und verhindert, dass die Hitze die Struktur angreift.
  • Mein persönlicher Tipp: Sprühe den Hitzeschutz direkt auf deine Haarbürste.
  • Danach geht’s um die richtige Basis: Locken halten am besten, wenn dein Haar etwas Griffigkeit hat. Wenn deine Haare eher glatt und fein sind, hilft ein Textur- oder Volumenspray*. Damit gibst du den Strähnen Halt und sorgst dafür, dass sich die Locken nicht sofort wieder aushängen.
  • Und ganz wichtig: Dein Haar muss komplett trocken sein. Lasse daher alle Stylingprodukte trocknen, bevor du mit dem eigentlichen Styling anfängst. Selbst leicht feuchte Strähnen können durch die Hitze brechen - also lieber einmal mehr föhnen als zu früh starten.
  • Achte auch auf die richtige Temperatur: Feines oder strapaziertes Haar braucht weniger Hitze (etwa 150 bis 170 Grad), dickes oder kräftiges Haar verträgt bis zu 210 Grad. Starte lieber mit einer niedrigeren Temperatur und taste dich heran - das ist schonender und meist völlig ausreichend.

2. Teile dein Haar ein

Beginne damit, dein Haar in mehrere Partien zu unterteilen. Stecke die oberen Lagen mit einer Klammer hoch, damit du unten starten kannst.

  • Nimm eine Strähne: Wähle eine etwa zwei bis drei Zentimeter breite Strähne.
  • Setze das Glätteisen an: Lege das Eisen ungefähr auf Wangenhöhe an und halte es in einem leichten Winkel.
  • Zieh das Glätteisen langsam nach unten: Dreh das Glätteisen sanft in die gewünschte Richtung und zieh es gleichmäßig bis zu den Spitzen durch. Wichtig: Nicht ruckeln oder anhalten - die Bewegung sollte fließend sein.
  • Achte auf das Gleitverhalten: Wenn du spürst, dass das Glätteisen nicht mehr so leicht durch die Längen gleitet, bedeutet das meist, dass das Haar an dieser Stelle etwas trockener oder strapazierter ist.
  • Arbeite dich Strähne für Strähne vor: Wenn die untere Partie fertig ist, löse die nächste Lage und wiederhole den Vorgang.
  • Bestimme die Stärke deiner Locken über das Tempo: Je langsamer du das Glätteisen durchziehst, desto intensiver wirkt die Hitze - und desto definierter wird die Locke. Wenn du das Eisen schneller durchziehst, entsteht ein weicher, welliger Effekt.
  • Wähle die passende Temperatur: Wenn du noch nicht viel Erfahrung mit dem Glätteisen hast, starte am besten mit einer niedrigen Hitzestufe. So findest du heraus, wie schnell du das Eisen bewegen musst, ohne dein Haar zu überlasten.
  • Locken auskühlen lassen: Damit die Form hält, lass jede Locke kurz auskühlen, bevor du sie mit den Fingern auflockerst oder ausbürstest.
  • Wichtig: Verwendet immer ein hochwertiges Glätteisen mit Temperaturregler. Besonders schonend fürs Haar sind Modelle mit Keramikbeschichtung.

So halten Locken mit Glätteisen länger

Eure Curls hängen schon nach kurzer Zeit wieder herunter?

  • Schaumfestiger mit Hitzeschutz verwenden: Wenn ihr möchtet, dass die Locken mit dem Glätteisen den ganzen Tag halten, solltet ihr vor dem Locken einen Schaumfestiger ins feuchte Haar geben.
  • Locken am Kopf feststecken: Damit die Curls den ganzen Tag halten, solltet ihr jede einzelne Locke mit einer Haarklammer am Kopf feststecken und so auskühlen lassen.
  • Nur wenig Haarspray benutzen: Viele benutzen zu viel Haarspray. Der Effekt: Statt dass die Locken lange halten, werden die Haare beschwert und hängen sich schneller aus. Haarspray solltet ihr deshalb nur ganz sparsam verwenden. 1-2 Sprühstöße reichen völlig aus.
  • Vorher keinen Conditioner verwenden: Conditioner und Haarkuren machen die Haare samtig weich. Das Problem: Locken halten dann nicht gut. Wenn ihr eure Haare mit dem Glätteisen locken wollt, solltet ihr keinen Conditioner verwenden.

Welches Glätteisen macht die besten Locken?

Beim Kauf eines Glätteisens, das auch für das Hitzestyling mit Locken geeignet sein soll, gibt es einige wichtige Faktoren, die ihr berücksichtigen könnt.

  • Plattenmaterial und -größe: Keramik- und Turmalin-Heizplatten sind empfehlenswert, da sie gleichmäßige Wärmeverteilung bieten, die das Haar weniger schädigt.
  • Temperaturregelung: Eine einstellbare Temperaturregelung ist wichtig, da verschiedene Haartypen unterschiedliche Hitzeeinstellungen benötigen.
  • Aufheizzeit: Ein Glätteisen mit kurzer Aufheizzeit ist zeitsparend und praktisch.
  • Ionentechnologie: Glätteisen mit Ionentechnologie helfen, Frizz zu reduzieren und das Haar glänzender und geschmeidiger zu machen.

Überlegt, wie oft ihr das Glätteisen verwenden möchtet und wählt ein Modell, das euer Budget nicht überstrapaziert, aber dennoch gute Ergebnisse erzielt.

Wie oft kann ich die Haare mit dem Glätteisen locken?

Rundum gesundes Haar steckt so ein Hitzestyling ein Mal pro Woche gut weg. Je geschädigter euer Haar ist, desto seltener solltet ihr ihm die Prozedur zumuten. Greift in diesem Fall lieber auf die guten, alten Lockenwickler zurück, die ohne große Hitzeeinwirkung auskommen.

Gönnt euren strapazierten Haaren einmal pro Woche eine spezielle Pflege. Denn durch die Hitzeeinwirkung verlieren sie schnell Feuchtigkeit und werden spröde.

Die perfekte(n) Welle(n) gibt es auch für die Haare

Spätestens, seitdem Beach Waves nicht mehr nur im Sommer angesagt sind. Locken zu tragen macht einfach Spaß. Doch ganz egal, ob die lässigen Undone-Waves zu deinem Signature-Look gehören, oder ob du deinen Haaren am liebsten mit klassischen Locken ein bouncy Volumen verleihst: gestylte Locken halten leider meist nicht lange. Im ungünstigsten Fall hängen sie sich schon wenige Minuten nach der Styling-Session wieder aus und die Enttäuschung ist groß.

Die gute Nachricht: Locken halten am besten, wenn du leichte Naturwellen hast - und die haben viele Menschen ohne es zu wissen. Du erkennst eine Naturwelle daran, dass sich deine Haare leicht wellen, wenn du sie an der Luft trocknen lässt, oder dass sie zu Frizz neigen.

Da das perfekte Locken-Styling schon beim Haarewaschen beginnt, haben wir dir den ganzen Styling-Prozess in einem Locken-Tutorial zusammengefasst.

Schritt Beschreibung
1. Haare waschen Frisch gewaschene und geföhnte Haare sind meist weich und glatt, ihre Schuppenschicht ist geschlossen.
2. Conditioner Wahl Du verwendest am liebsten reichhaltige Conditioner, Kuren oder Masken, die deine Haare weich und seidig machen sollen? Klingt super, ist im Locken-Fall aber eher kontraproduktiv.
3. Vorbereitung Wickle deine Haare nach dem Waschen für ein paar Minuten in einen Handtuchturban, bis sie nur noch feucht sind. Trage dann einen Hitzeschutz auf und kämme deine Haare gut durch, so dass sich das Produkt gleichmäßig verteilt.
4. Stylingprodukt Im immer noch feuchten Haar kommt nun - je nach Haarstruktur - dein Lockenstyling-Produkt zum Einsatz. Denn es kann die Haare für das spätere Styling griffiger machen und ihnen mehr Sprungkraft verleihen.
5. Föhnen Föhnen schließt die Schuppenschicht der Haare und hinterlässt sie glatt und glänzend. Wie oben erwähnt, brauchst du für haltbare Locken aber eine leicht aufgeraute Schuppenschicht.
6. Strähnen abteilen Wenn du glatte Haare hast, kämmst du die mittlerweile trockenen Haare gut durch, sodass keine Knötchen mehr vorhanden sind. Von Natur aus wellige oder lockige Haare solltest du jedoch nicht nach dem trocknen Bürsten, denn das kann schnell für Frizz sorgen.
7. Locken formen Damit die Hitze des Lockenstabs alle Haare erwischt, dürfen die Strähnen nicht zu dick sein. Faustregel: Jede aufgewickelte Strähne sollte etwa einen Zentimeter tief und einen Zentimeter breit sein, und maximal zehn Sekunden aufgeheizt werden. Je leichter die Locke ist, desto länger kann sie halten.
8. Auskühlen lassen Hast du deine Locke geformt, solltest du sie in sich einrollen und sie auskühlen lassen, damit sie auch in dieser Form bleibt. Stecke dafür die eingedrehte Strähne mit einem Haarclip oder einem Bobby Pin am Kopf fest und warte 30 Minuten, bis du sie löst.
9. Fixieren Nach etwa 30 Minuten kannst du die Clips herausziehen und die Locken vorsichtig lösen. Kämme sie vorsichtig mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm durch. Genauso gut kannst du alle Haare über den Kopf nach vorne geben und sie mit den Händen sanft aufschütteln.
10. Haarspray/Texturspray Du solltest deine Locken auf keinen Fall bürsten, das würde ihnen die schöne Definition nehmen. Haarspray kann deine Haare beschweren und die frisch gestylten Locken nach unten ziehen. Verwende stattdessen etwas Textur-Spray, es macht die Locken griffiger und ebenfalls haltbar.

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